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Mein Windows XP
startet im Fehlerfall von selbst neu - kann ich das abstellen?
Frage:
Mein Windows XP startet bei jedem noch so kleinen Systemfehler automatisch neu. Dadurch gehen die
Fehlermeldungen verloren, und ich kann der Fehlerursache nicht auf den Grund gehen. Windows startet
auch oftmals neu, wenn überhaupt kein Fehler vorliegt. Kann ich diese Automatik irgendwie abstellen?
Antwort:
Den automatischen Neustart können Sie so deaktivieren:
1. Öffnen Sie "Start - Systemsteuerung - System - Erweitert".
2. Klicken Sie auf "Starten und Wiederherstellen - Einstellungen".
3. Dort nehmen Sie das Häkchen vor "Automatisch Neustart durchführen" weg. Fertig! |

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Woran liegt es, dass
mein Arbeitsspeicher nicht vollständig erkannt wird?
Frage:
Ich habe einen Speicherbaustein mit 256 MB in meinem PC. Es wird mir aber viel weniger Speicher
angezeigt. Woran liegt das?
Antwort:
Wenn das BIOS weniger RAM anzeigt, als Sie eingebaut haben, kommen zwei Ursachen infrage:
- Bei vielen Onboard-Lösungen für
Grafikkarten ist kein separater Grafikspeicher mehr vorhanden. Stattdessen greift der
Grafikprozessor über den AGP-Bus auf den Hauptspeicher zu. Dort ist ein Teil dieses Speichers als
Grafikspeicher reserviert ("Shared Memory"), meist einstellbar zwischen 8 und 32 MB.
- Ein 256-MB-Speicherbaustein kann aus vier
512-MBit-Chips, aus acht 256-MBit, oder 16 128-MBit-Chips bestehen. Ältere Chipsätze wie Intels
440BX oder AMDs 750 vertragen nur Chips mit maximal 128 MBit. Wenn Sie Speicherbausteine mit Chips
höherer Kapazität einsetzen, erkennt das BIOS bestenfalls die Hälfte. Hier hilft nur der Umtausch
des Bausteins.
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Wie kann ich meine
Festplatte in das NTFS Format konvertieren?
Frage:
Ich möchte mein Dateisystem von FAT auf NTFS umstellen. Wie kann ich das am einfachsten machen?
Antwort:
- Öffnen Sie die "Eingabeaufforderung" über
"Start - Ausführen..." und geben Sie cmd ein.
- Geben Sie dann den Befehl convert und den
Namen des Laufwerks mit dem Parameter /fs:ntfs ein. Wenn Sie beispielsweise Laufwerk C: in das
NTFS Format konvertieren wollen, benutzen Sie den folgenden Befehl: convert c: /fs:ntfs
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Wie kann ich die
Installationsangaben zu "Eigentümer" und "Firma" unter Windows ändern?
Frage:
Ich habe in der Firma den PC eines Kollegen übernommen. Bei manchen Anwendungen wird nun immer
dessen Name angezeigt. Wie kann ich das ändern?
Antwort:
Bei der Installation von Windows müssen Sie den Namen sowie die Firma angeben, für die Windows
registriert werden soll. Wenn Sie diese Angaben nachträglich ändern möchten, können Sie dies ganz
schnell über die Registry machen:
Für Windows XP/2000 lautet der Pfad
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\WindowsNT\CurrentVersion.
Für Windows Me/9x ist es der Pfad
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion.
Die Einträge "RegisteredOwner"
(Eigentümer) sowie "RegisteredOrganization" (Firma) beinhalten die zu ändernden Angaben. |

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Kann ich die
Verwaltungsprogramme von Windows XP direkt aufrufen?
Frage:
Um an das von mir gewünschte Verwaltungsprogramm von Windows XP zu kommen, muss ich mich öfters
umständlich durch die verschiedenen Menüs klicken. Geht das nicht schneller?
Antwort:
Um schneller auf die Verwaltungsprogramme zuzugreifen, klicken Sie auf "Start - Ausführen..." (WIN+<R>)
und rufen das jeweilige Verwaltungsprogramm von XP direkt auf:
| Befehl |
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Verwaltungsprogramm |
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Befehl |
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Verwaltungsprogramm |

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certmgr.msc |
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Zertifikat-Manager |
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dxdiag.exe |
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DirectX-Diagnoseprogramm |
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ciadv.msc |
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indexdienst |
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eventvwr.msc |
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Ereignisanzeige |
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cleanmgr.exe |
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Datenträgerbereinigung |
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fsmgmt.msc |
|
Freigegebene
Ordner |
|
cmd.exe |
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Eingabeaufforderung |
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gpedit.msc |
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Gruppenrichtlinien-Editor |
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comexp.msc |
|
Komponentendienste |
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lusrmgr.msc |
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Lokale Benutzer
und Gruppen |
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compmgmt.msc |
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Computerverwaltung |
|
ntmsmgr.msc |
|
Wechselmedienverwaltung |
|
devmgmt.msc |
|
Geräte-Manager |
|
perfmon.msc |
|
Leistungsmonitor |
|
dfrg.msc |
|
Defragmentierung |
|
secpol.msc |
|
Sicherheitseinstellungen |
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Wie kann ich
Grafikprobleme unter Windows lösen?
Frage:
Nach dem Start meiner Programme treten Grafikprobleme auf. Bilder werden nicht richtig angezeigt
und manche grafische Anwendung stürzt sogar ab. Was kann ich tun?
Antwort:
Grafikprobleme sind meist auf Grafikkartentreiber zurückzuführen. Dieser könnte veraltet sein. Um
die Frage zu klären, stellt Ihnen Windows ein Diagnoseprogramm zur Verfügung: DxDiag.
- Sie aktivieren das Programm über "Start
- Ausführen...", indem Sie dxdiag eingeben und mit "OK" bestätigen.
- Auf dem Register "Anzeige" sehen Sie
alle Angaben zu Ihrem Grafikkartentreiber. Der Treiber sollte nicht älter als 6 Monate sein. Neue
Treiber finden Sie im Internet direkt bei Ihrem Grafikkarten-Hersteller.
Tipp: Über die Register "Sound",
"Musik" und "Netzwerk" können Sie sich noch viele weitere Informationen anzeigen lassen
und auch verschiedene Tests ausführen. |

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Ist es möglich,
Programme aus früheren Windows-Versionen auch unter XP weiter zu nutzen?
Frage:
Unter Windows XP stürzen meine Anwendungen aus früheren Windows-Versionen öfters mal ab. Kann ich
diese Programme weiter verwenden?
Antwort:
Beseitigen Sie das Problem mit dem Programmkompatibilitäts-Assistent, den Sie unter "Start
- Alle Programme - Zubehör" finden.
- Starten Sie des Assistenten und klicken Sie
auf "Weiter".
- Wählen Sie die Option "Ein Programm aus
einer Liste wählen" und klicken Sie wieder auf "Weiter".
- Markieren Sie die Anwendung, die getestet
werden soll. Klicken Sie auf "Weiter" und geben Sie den gewünschten Kompatibilitätsmodus
für das ausgewählte Programm an.
- Wählen Sie die gewünschte Farbauflösung und
klicken Sie auf "Weiter".
- Das Programm wird im gewählten
Kompatibilitätsmodus zum Test gestartet. Sollte alles einwandfrei funktionieren, beenden Sie das
Programm.
- Windows konfiguriert die Anwendung
entsprechend. Bestätigen Sie die Angaben und schließen Sie den Assistenten. Jetzt sollte die
betreffende Anwendung laufen.
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Windows-/PC-Fehlerlösungen:
Schritt-für-Schritt-Anleitungen gegen Systemstörungen
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inke
Seite im Windows Explorer wird nicht mehr angezeigt
Ohne erkennbaren Grund wird manchmal die linke
Seite im Windows Explorer nicht aufgebaut und der Fensterteil bleibt leer. So können Sie das Problem
schnell lösen:
- Klicken Sie auf "Start - Ausführen..."
bzw. drücken Sie bei einer Windows-Tastatur <WIN>+<R>.
- Geben Sie die nachfolgenden Befehle ein:
regsvr32.exe /i shdocvw.dll <Return>
regsvr32.exe /i mshtml.dll <Return>
Damit werden die beiden DLLs, die für die Anzeige im Windows Explorer verantwortlich sind, neu
registriert, und die Fensterinhalte werden wieder sichtbar.
- Unter Windows 9x und Me müssen Sie Ihr
System neu starten, damit die beiden DLLs neu geladen werden.
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CD/DVD-Laufwerke sind
verschwunden
Nach der Installation/Deinstallation von
Brennprogrammen sind die Icons für die CD/DVD-Laufwerke verschwunden, oder es kann nicht mehr auf die
Laufwerke zugegriffen werden. Bei Tests trat der Fehler insbesondere bei Adaptec Easy CD Creator
und DirectCD auf.
Sollten Ihre CD/DVD-Laufwerk-Symbole noch angezeigt werden und klicken Sie darauf, erscheint meist
eine der folgenden Fehlermeldungen:
 | Das Gerät funktioniert nicht ordnungsgemäß,
da Windows die für das Gerät erforderlichen Treiber nicht laden kann (Code 31). |
 | Ein Treiber für dieses Gerät wird nicht
benötigt und wurde daher deaktiviert (Code 32 oder Code 31). |
 | Die Registrierung ist eventuell beschädigt
(Code 19). |
Um die Icons wieder anzeigen zu lassen und den
Zugriff auf die Laufwerke zu ermöglichen, gehen Sie wie folgt vor:
- Starten Sie den Registrierungseditor ("Start
- Ausführen...", regedit eingeben und "OK" drücken.
- Navigieren Sie zum Schlüssel
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Class.
- Löschen Sie im Ordner
{4D36E965-E325-11CE-BFC1-08002BE10318} die Einträge "UpperFilters" und "LowerFilters".
- Führt Schritt 3 nicht zur Lösung des
Problems, durchsuchen Sie alle Untereinträge dieses Schlüssels ("0000", "0001", ...) und löschen
Sie hier ebenfalls die Einträge "UpperFilters" und "LowerFilters".
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Kein Zugriff mehr auf
die Software in der Systemsteuerung
Nach einem Doppelklick auf das Software-Symbol
in der Systemsteuerung wird eine dieser Fehlermeldungen angezeigt:
 | An unexpected error occurred. |
 | An unexpected error occurred. Class not
registered. |
Diese Fehlermeldungen werden durch einen
fehlerhaften oder fehlenden Registry-Eintrag bei der Option "Software" ausgelöst. So beheben
Sie dieses Problem:
- Klicken Sie auf "Start - Ausführen..."
bzw. drücken Sie <WIN>+<R>.
- Um den Eintrag für die Option "Software"
in der Registry neu anzulegen, geben Sie den nachfolgenden Befehl ein:
regsvr32 appwiz.cpl <Return>.
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XP: So beseitigen Sie
Probleme beim Update auf das Service Pack 2
Beim Update von Windows XP auf das SP 2 können
die beiden folgenden Fehlermeldungen auftauchen:
 | Katalogdateien konnten nicht installiert
werden. |
 | Die Integrität der Datei UPDATE.INF konnte
nicht verifiziert werden. |
In diesen Fällen sollten Sie sich den
Kryptografiedienst näher anschauen. Denn der "Starttyp" dieses Dienstes muss auf "Automatisch"
gestellt sein. Ansonsten können die genannten Fehlermeldungen angezeigt und das Update auf das
Service Pack 2 abgebrochen werden. Um den Kryptografiedienst anzupassen, gehen Sie wie folgt vor:
- Klicken Sie auf "Start - Systemsteuerung
- Verwaltung - Dienste" (klassische Ansicht).
- Hier stellen Sie den Starttyp von "Kryptografiedienste"
auf "Automatisch".
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Bei Windows XP kann
kein Update oder Service Pack installiert werden
Wenn Sie die Installation starten, erhalten Sie
die folgende Fehlermeldung:
 | Setup konnte die Integrität der Datei nicht
prüfen. |
Stellen Sie sicher, dass der Kryptografiedienst
auf diesem Computer ausgeführt wird." Der Kryptografiedienst überprüft, ob Softwarepakete
ordnungsgemäß signiert sind. Für das Problem gibt es 2 Lösungsmöglichkeiten:
Lösung 1
- Aktivieren Sie über "Start -
Ausführen..." (<WIN> + <R>) und den Befehl services.msc die Dienste-Verwaltung.
- Suchen Sie in der Dienste-Liste den Eintrag
"Kryptografiedienste" und prüfen Sie in der Spalte "Status", ob dieser Dienst
gestartet ist.
- Sollte der Dienst nicht gestartet sein,
klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf. Wählen Sie aus dem Kontextmenü die Option "Eigenschaften".
- Im folgenden Dialog wählen Sie als Startart
"Automatisch". Starten Sie nun den Dienst und schließen Sie den Dialog.
Lösung 2
Sollte das Problem durch die obigen Schritte nicht beseitigt sein, gehen Sie wie folgt vor:
- Drücken Sie nach dem Systemstart <F8>
und starten Sie Windows XP im abgesicherten Modus.
- Überprüfen Sie, ob der Kryptografiedienst
gestartet ist.
- Sollte dies der Fall sein, müssen Sie den
Dienst beenden.
- Aktivieren Sie den Windows-Explorer und
wechseln Sie in den Ordner "C:\Windows\system32". Benennen Sie hier den Ordner "Catroot2" in
"OldCatroot2" um.
- Starten Sie Windows XP neu. Der gelöschte
Ordner "Catroot2" wird dabei von Windows automatisch neu angelegt.
- Starten Sie nun den Kryptografiedienst wie
in Lösung 1 beschrieben. Jetzt sollten die Updates bzw. Service Packs problemlos installiert
werden können.
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Es werden nicht alle
installierten Betriebssysteme im Bootmenü angezeigt
Wenn Ihr Windows XP/2000 nicht alle
installierten Betriebssysteme im Bootmanager anzeigt, können Sie diese über die
Wiederherstellungskonsole erneut einbinden:
- Starten Sie Ihr System von der
Installations-CD.
- Drücken Sie bei den Setup-Optionen "Reparatur-
oder Wiederherstellungsoption" (<R>).
- Geben Sie den Befehl bootcfg /copy
ein. Damit erstellen Sie eine Sicherungskopie der Datei BOOT.INI.
- Mit dem Befehl bootcfg /add sucht
das System die Festplatten nach vorhandenen Windows-Installationen ab und trägt diese automatisch
in die Bootdatei ein.
- Mit bootcfg /default können Sie das
Betriebssystem festlegen, welches standardmäßig gebootet werden soll.
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BIOS-Tuning
fehlgeschlagen: So startet der PC wieder
Sie haben Optionen im BIOS verändert. Der PC
startet zwar, der Monitor bleibt aber schwarz und es geht gar nichts mehr. Jetzt müssen Sie die
Standard-Einstellungen des BIOS wieder aktivieren. Dazu gibt es 3 Möglichkeiten:
- Bei vielen PCs befindet sich auf der
Motherboard ein Reset-Jumper für das BIOS. Wo genau sich dieser befindet, erfahren Sie aus Ihrem
Handbuch. Setzen Sie den Reset-Jumper und starten Sie den PC. Jetzt sollte am Monitor etwas
angezeigt werden. Schalten Sie den PC aus und setzen Sie den Jumper zurück.
- Fahren Sie den PC herunter und entfernen
Sie irgendeine Hardware-Komponente wie die Grafikkarte oder ein RAM-Modul. Starten Sie den PC neu
und schalten Sie ihn dann wieder aus. Bauen Sie die Komponente wieder ein. Das BIOS sollte jetzt
merken, dass sich die Konfiguration geändert hat und das BIOS-Setup präsentieren.
- Trennen Sie den PC vom Netz. Entfernen Sie
die CMOS-Batterie und schließen Sie den Plus- und Minus-Pol mittels Büroklammer für etwa 3-5
Minuten kurz. Stecken Sie die Batterie in die Halterung zurück, verbinden Sie den Rechner wieder
mit dem Stromkreis und starten Sie den PC neu.
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Windows-Tipps und -Tricks: Top 10 der besten
Windows-Tipps
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1. Windows-Explorer:
Detailansicht als Standard
Voreingestellt werden im Windows-Explorer alle
Objekte mit den großen Icons angezeigt. Die sehen zwar nett aus, erschweren aber die gezielte Suche
nach Dateien.
Praktischer dagegen ist es, wenn Sie sich alle Dateien in einer geordneten Liste mit
Zusatzinformationen über deren Größe, Erstellungsdatum usw. anzeigen lassen. Mit einem Klick auf die
einzelnen Spaltentitel können Sie dabei die Sortierung ganz leicht umstellen. Nur merkt sich Windows
diese Ansicht lediglich für den aktuellen Ordner. Nach einem Klick auf den nächsten Ordner werden die
Inhalte wieder in der Ansicht "Große Symbole" dargestellt.
Das können Sie jedoch ganz leicht ändern, indem Sie die Detailansicht als Standard einstellen:
- Aktivieren Sie die Detailansicht in einem
beliebigen Ordnerfenster mit "Ansicht - Details".
- Bei Windows 98 klicken Sie im
Windows-Explorer auf "Ansicht - Ordneroptionen". Anwender von Windows XP und 2000 wählen "Extras
- Ordneroptionen".
- Klicken Sie auf das Register "Ansicht"
und dort auf die Schaltfläche "Wie aktueller Ordner" (Windows 2000/98) und "Für alle
Übernehmen" (Windows XP).
- Bevor Windows die Ordner umstellt, werden
Sie noch einmal gefragt, ob Sie das wirklich möchten. Bestätigen Sie die Frage mit "Ja",
dann ändert Windows die Ansicht aller Ordner nach Ihrer Vorgabe.
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2. Programme mit
geheimem Internet-Zugriff aufspüren
Viele Programme nehmen heimlich Verbindung zum
Internet auf. Wollen Sie überprüfen, welche Programme Ihres Rechners im Moment auf das Internet
zugreifen, gehen Sie folgendermaßen vor:
- Über "Start - Ausführen..." geben
Sie "CMD" (Windows XP/2000) bzw. "COMMAND" (Windows Me/9x) ein.
- In der Eingabeaufforderung geben Sie den
Befehl netstat -o ein. Sie sehen nun eine Auflistung aller aktuellen TCP-/IP-Verbindungen.
- Achten Sie dabei auf die Prozess-Identifikationsnummer
(PID). Notieren Sie sich die Nummern der Prozesse, die Sie interessieren.
- Anschließend rufen Sie den Task-Manager
auf.
- In der Spalte mit den PIDs erkennen Sie nun
anhand der vorher notierten Nummern, um welchen Dienst es sich handelt.
- Sollte unter "Prozesse" der Eintrag
"PID" noch fehlen, so können Sie diesen über "Ansicht" und "Spalten auswählen"
aktivieren.
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3. Arbeitsspeicher
freigeben
Häufig geben Programme unter Windows den einmal
beanspruchten Speicherplatz nicht wieder frei. Mit einem einfachen VBS-Script können Sie das schnell
korrigieren:
- Starten Sie einen Editor (z. B. Notepad)
- Erstellen Sie eine neue Datei, z. B.
FREE.VBS.
- Schreiben Sie folgende Zeile hinein:
FREEMEM = SPACE(256000000)
Die Zahl 256000000 (= 256 MB) gilt hier nur als
Beispiel! Eine empfehlenswerte Größe ist die Hälfte Ihres physikalischen Arbeitsspeichers.
Speichern Sie die Datei auf Ihrem Desktop ab. Mit einem Doppelklick auf diese Datei werden dann 256
MB unnötig belegter RAM von Windows geleert. |

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4. Mit SHIFT-Taste
den Autostart umgehen
Im Autostart-Ordner befinden sich die
Programme, die bei jedem Systemstart automatisch geladen werden. Wenn Sie vermuten, dass eines der
Programme die Stabilität des Systems beeinflusst, können Sie diese mit MSCONFIG deaktivieren.
Schneller ist aber ein Start ohne
Autostart-Programme:
Drücken Sie dazu beim Neustart einfach die <Shift>-Taste. |
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5. Geheime Programme
in Windows XP
Viele hilfreiche Werkzeuge von XP sind nicht
oder nur schlecht über die grafische Oberfläche zugänglich. Am schnellsten können Sie die
System-Programme über "Start - Ausführen..." aufrufen. Nachfolgend eine Liste der System-Programme:
Programm
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Befehl
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Funktion
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Ablagemappe |
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clipbrd |
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Lassen Sie sich
eine Übersicht aller Daten anzeigen, die in der Zwischenablage gespeichert sind. |
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Automatisches
Management der Sicherheits-Konfiguration |
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secedit |
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Automatisieren
Sie die Konfiguration auf Netzrechnern durch dieses System-Programm. |
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Backup-Funktion |
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ntbackup |
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Sichern Sie mit
der Backup-Funktion Ihr Windows. |
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Dateisignatur-Verifizierung |
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sigverif |
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Das Programm
sucht nach Dateien, die nicht mit einer digitalen Signatur versehen sind. |
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Datenträger-Bereinigung |
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cleanmgr |
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Bereinigen Sie
Ihre Festplatte von Temp-Dateien. |
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DDE-Freigabe |
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ddeshare |
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Mit diesem
Programm verwalten Sie die DDE-Freigaben (Dynamic Data Exchange). |
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Diagnoseprogramm für DirectX |
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dxdiag |
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DXDIAG liefert
Ihnen ausführliche Informationen zur installierten DirectX-Version mit Test-Möglichkeiten. |
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Drahtlose
Verbindung |
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irftp |
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Mit diesem
System-Tool steuern Sie das Versenden der Dateien über eine Infrarot-Schnittstelle. |
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Freigabe
erstellen |
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shrpubw |
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Mit diesem
Assistenten erzeugen Sie komfortabel Freigaben. |
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Komponenten-Dienste |
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Dcomcnfg |
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Hier können Sie
alle Komponenten-Dienste verwalten. |
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Manager für die
Treiberprüfung |
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verifier |
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Legen Sie hier
alle Einstellungen zu Treiber-Zertifikaten fest. |
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Microsoft
Database Utilities |
|
esentutl |
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Über das
Befehlszeilen-Programm können Sie Datenbanken administrieren. |
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Microsoft
Management Console |
|
mmc |
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Nutzen Sie die
Konsole zum Erstellen, Speichern und Öffnen einer Auswahl von Verwaltungsprogrammen. |
|
Objekt-Manager |
|
packager |
|
Erstellen Sie
komfortabel OLE-Verknüpfungen. |
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Sichern der
Kontendatenbank |
|
syskey |
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Verschlüsseln
Sie mit diesem Tool die Benutzerdatenbank. |
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Synchronisation |
|
mobsync |
|
Mit diesem
System-Programm können Sie verschiedene Objekte miteinander synchronisieren. |
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Windows-Chat |
|
winchat |
|
Nutzen Sie das
Chat-Programm für Windows. |
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Windows-Script |
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wscript |
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Hier finden Sie
alle Script-Host-Einstellungen. |
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6. BIOS-Version auch
ohne Neustart auslesen
Bei Problemen mit der Hardware wird oft nach
der BIOS-Version und der Revisionsnummer verlangt. Diese benötigen Sie, wenn Sie z. B. Unterstützung
bei einer Hotline anfordern. Sie könnten dann natürlich den PC neu booten und das BIOS-Setup
aufrufen. Doch es geht auch schneller:
- Aktivieren Sie den Registrierungseditor
über "Start - Ausführen...", geben Sie regedit ein und klicken Sie auf "OK".
- Wechseln Sie zum Schlüssel
HKEY_LOCAL_MACHINE\HARDWARE\DESCRIPTION\System.
Hier finden Sie folgende Informationen:
Schlüssel
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Wert
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| SystemBiosDate |
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BIOS-Datum |
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| SystemBiosVersion |
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BIOS-Version |
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| VideoBiosDate |
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Video-BIOS-Datum |
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7. Anwendungen
schnell und einfach über die Taskleiste aufrufen
Über die Taskleiste können Sie nicht nur bequem
zwischen den laufenden Anwendungen wechseln, Sie können hier auch schnell Programme aufrufen:
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf
eine freie Stelle in der Taskleiste.
- Wählen Sie aus dem angezeigten Kontextmenü
"Symbolleisten - Adresse".
- Geben Sie in das Feld "Adresse" das
Programm ein, das aktiviert werden soll, und drücken Sie die <Return>-Taste.
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8. Welche DLL-Dateien
dürfen Sie gefahrlos löschen?
Wenn Sie ein Programm deinstallieren, erscheint
meistens die Frage, ob eine bestimmte DLL-Datei gelöscht werden darf. Um zu prüfen, ob diese
DLL-Datei noch gebraucht wird, starten Sie den Registrierungseditor:
- Wechseln Sie zum Schlüssel
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\SharedDLLs.
- Im rechten Fenster sehen Sie nun die
DLL-Dateien. Schauen Sie sich in der Spalte "Wert" die Ziffer in Klammern genau an. Dieser
Wert gibt an, von wie vielen Dateien diese DLL benötigt wird. Steht dort eine "0", kann die
DLL gelöscht werden.
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9.
Explorer-Geheim-Tipp: Ordner automatisch aktualisieren
Wenn Sie den Inhalt eines Ordners durch
Kopieren, Verschieben oder Löschen verändern, werden diese Änderungen nicht immer sofort
berücksichtigt.
Löschen Sie beispielsweise aus einer Anwendung heraus eine Datei und wechseln dann zu einem bereits
geöffneten Explorer-Fenster, ist darin die Veränderung noch nicht sichtbar.
Erst mit einem Druck auf die Taste <F5> wird die Darstellung aktualisiert. Mit einer kleinen
Änderung an der Registry veranlassen Sie Windows jedoch, die Ordner-Darstellung sofort und
automatisch zu aktualisieren:
- Starten Sie den Registrierungseditor über "Start
- Ausführen...", geben Sie regedit ein und klicken Sie auf "OK".
- Wechseln Sie zum Schlüssel
HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\control\Update.
- Doppelklicken Sie auf den Eintrag "UpdateMode"
und ändern Sie den Wert auf "0".
- Nach einem Klick auf "OK" und einem
Neustart des Systems erhalten Sie jetzt zeitgleich mit der Änderung die aktualisierte
Ordneransicht.
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10. 128
GB Festplatten-Grenze überwinden
Unter Windows
gibt es öfters Probleme, wenn eine Partition mehr als 128 GB aufnehmen
soll. Mit folgendem Trick umgehen Sie diese 128-GB-Grenze:
- Starten Sie
den Registrierungseditor und gehen Sie zu folgendem Schlüssel:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Atapi\Parameters.
- Legen Sie
einen neuen Eintrag mit der Bezeichnung "EnableBigLBA" vom
Typ "Reg_DWORD" an und vergeben Sie als Wert eine "1".
Das ist nur ein
kleiner Auszug aus der "Windows-Berater Special Edition 2004" auf CD-ROM:
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