PIF steht für "Program Information File" und speichert
Windows-Programmeinstellungen für alte DOS-Anwendungen. Das Problem dieser Dateien: Windows
blendet die Dateiendung .PIF grundsätzlich aus. Und das selbst dann, wenn Sie über "Extras" –
"Ordneroptionen" – "Ansicht" die Option "Dateinamenserweiterung bei bekannten Dateitypen
ausblenden" deaktiviert haben.
Die Datei "name.txt.pif" wird im Explorer
also nur als "name.txt" angezeigt. Selbst erfahrende Benutzer glauben dann, eine Textdatei zu
öffnen. Beim Doppelklick auf eine .PIF-Datei wird diese jedoch wie eine DOS-Anwendung
ausgeführt und kann folglich beliebige Befehle ausführen. Benutzer werden so hinters Licht
geführt: Sie öffnen eine eigentlich ungefährliche Datei, installieren in Wirklichkeit aber
einen Virus.
Zuverlässigen Schutz schafft jeder aktuelle Virenscanner wie AntiVir. Damit Sie aber erst gar
nicht über solche Tricks stolpern, nehmen Sie in der Registry die folgende Änderung vor, damit
die Dateiendung .PIF stets angezeigt wird:
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Starten Sie den Registry-Editor über
"Start" => "Ausführen" => "regedit".
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Wechseln Sie in den Schlüssel "HKEY_CLASSES_ROOT/piffile/".
Benennen Sie den Eintrag "NeverShowExt" in "AlwaysShowExt" um.