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Weniger Grafik - mehr Prozessor-Leistung Symbole in Taskleiste setzen klappt nicht Fehlende Tool-Leiste neben dem Start-Button
Für besorgte Eltern: "Spionage-Tool" ,
dann wirf mal einen Blick auf Free KGB Keylogger:
Vorsicht! Fallen Sie nicht auf Domain-Abzocker herein! 30.11.2005Nun kursiert in den Newsdiensten eine Meldung, die es geboten erscheinen lässt, noch einmal auf dieses Thema zurück zu kommen. Denn in den Niederlanden ist eine Firma namens "Unified Root" aktiv geworden, die ein alternatives Domain-System etablieren will und gegen die Zahlung von satten 1.000 US-Dollar nahezu beliebige Domain-Namen verspricht. Um zu erkennen, dass die Firma heiße Luft verkauft und letztlich nur darauf aus ist, leichtgläubigen Unternehmen das Geld aus der Tasche zu ziehen, müssen wir noch einmal einen kurzen Abstecher in die Grundlagen des "Domain Name Systems" machen. Von Nummern und Namen Vereinfacht gesagt, besitzt jeder Computer im Internet eine eindeutige Nummer, seine IP-Adresse. Die besteht aus vier durch einen Punkt getrennte Zahlen von 0 bis 255, beginnend bei 1.0.0.0. Weil zwar Computer mit den Zahlen sehr gut klar kommen, aber unsereins nicht, kann man einer IP-Adresse einen Namen zuordnen (den so genannten "Domain-Namen"). So ist es möglich, dass Sie etwa die Webseite von Computerwissen sowohl unter ihrem Namen (http://www.krefeldercomputerclub.de/) also auch ihrer IP-Adresse (http://217.115.1xx.1xx) erreichen. Um die Zuordnung der Nummern und Namen kümmert sich der Provider. Der verfügt über einen mehr oder weniger großen Pool an IP-Adressen, die er in seinem Netzwerk vergeben kann. Seine IP-Adressen hat der Provider wiederum von übergeordneten Stellen der Internet-Verwaltung zugewiesen bekommen, an deren Spitze "Icann" steht, die "Internet Corporation for Assigned Names and Numbers." Für Deutschland "DENIC" Damit man weiß, welcher Name zu welcher IP-Adresse gehört und wie man diesen Rechner erreicht, betreibt die Icann weltweit 13 so genannte "Root-Server". Damit das gesamte System wortwörtlich "berechenbar" bleibt, werden die Namen nicht willkürlich, sondern nach bestimmten Regeln vergeben. So besteht ein Domain-Name prinzipiell immer aus einem Namen (der "Second-Level-Domain) und einer "Top-Level-Domain". Bei "krefeldercomputerclub.de ist der Name "krefeldercomputerclub", die TLD ist ".de". Das ganze Verfahren nennt sich DNS, "Domain Name System". Wenn die physikalische Verbindung von Computern das Skelett des Internet ist, dann ist das DNS sein Nervensystem. Alternativen zum DNS In den letzten Jahren sind immer wieder Versuche unternommen worden, Alternativen zum DNS zu finden. Häufig geht es darum, dass verschiedene Unternehmen ganz bestimmte Domain-Namen haben möchten, die sie aber aufgrund der Vergaberichtlinien nicht bekommen oder die innerhalb des Systems nicht zur Verfügung stehen. Wenn zum Beispiel die Firma "kcc GmbH" gern eine TLD ".kcc" hätte und ihren Webserver unter der Adresse "verkauf-von-tollen-dingen.kcc" betreiben möchte, dann kann ein Provider nur mit den Achseln zucken. Dergleichen ist im aktuellen DNS schlicht nicht möglich. Doch wo eine Nachfrage ist, da gibt es auch ein Angebot: Daher tauchen in regelmäßigen Abständen immer wieder Firmen auf, die versprechen, dass derzeitige DNS grundlegend zu verbessern, logischer und vor allem ohne Restriktionen zu gestalten. Theoretisch ist das auch überhaupt kein Problem, denn die Verbindung von Namen und Nummern ist relativ willkürlich und im Grunde spricht ersteinmal nichts gegen Domain-Namen wie "alles-klar-mit.krefeldercomputerclub". Heiße Luft und leere Versprechungen Lassen wir die wenigen technischen Probleme solcher Domain-Namen einmal außer acht (sie sind nicht so gravierend, dass sie sich nicht lösen ließen), so bleibt als Hürde noch die Tatsache, dass derzeit Millionen von DNS-Server Abfragen nach dem gegenwärtigen System vornehmen und stündlich Abermillionen von Anfragen an die 13 Root-Server gestellt werden: Wer eine Alternative zum aktuellen DNS anbieten will, der muss dafür sorgen, dass alle diese Anfragen in Zukunft über seine Server laufen (und wie wahrscheinlich ist das?). Natürlich kann jeder, der will, sein eigenes Namenssystem entwickeln und nach seinen eigenen Regeln spielen. Er kann auch weltweit Server anmieten und als seine Root-Server betreiben. Er kann seinen Kunden – falls er denn Leute findet, die dumm genug sind, bei ihm einzusteigen – sogar ein eigenes Netzwerk einrichten. Nur – mit dem Internet hat all das überhaupt nichts zu tun. Außerhalb der Spielzeugwelt des Anbieters existiert das alternative DNS überhaupt nicht und von außen wäre eine Domain wie "tolle-dinge.kcc" überhaupt nicht zu erreichen. Kurz: "Unified Root" verkauft heiße Luft und gibt leere Versprechungen ab, das angeblich tolle neue DNS gibt es in der Internet-Realtität nicht. Ganz gleich, was windige Domain-Name-Händler Ihnen versprechen: Sparen Sie Ihr Geld...! |
Digitale Nachlassverwalter
sind gefragt
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