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Programme, die Sie haben sollten

Stand 1/2011

 

Windows-Tricks

 

Software erstellen mit OpenOffice.org und StarOffice auch Präsentationen

Sie können mit OpenOffice.org und StarOffice auch Präsentationen für eine unter Windows selbststartende CD erstellen. Weiter soll die CD-Präsentation auch auf allen verfügbaren Betriebssystemen – wenn hier auch nicht immer selbststartend – lauffähig sein.


 


 

Präsentation als lokale Web-Seite speichern – die Präsentation kann auf jedem Rechner gestartet werden

Damit Sie sicher sein können, dass die Präsentation später fehlerfrei auf jedem Rechner und unter jedem Betriebssystem gestartet werden kann, empfiehlt die kcc-Redaktion, die Präsentation als Web-Seite zu speichern. Weiter hat dies den Vorteil, dass Sie innerhalb der Präsentation auch Links zu Zielen jedes Dateiformats setzen können – also auch zu PDF-Dateien, Textdokumenten oder ausführbaren Programmen.


 

Achtung

Zwar können Sie innerhalb der Präsentation Links auf jedes Dateiformat setzen, was aber nicht heißt, dass Betrachter der Präsentation auch die dazu notwendige Software besitzen. Beachten Sie daher, dass Sie zu jedem Dateiformat auch das dazugehörige ausführende Programm beilegen. Einzige Ausnahme ist hier das HTML-Format (in dem auch im Folgenden die Präsentation erstellt werden soll), da HTML-Dateien über jeden Web-Browser geladen werden können und auf allen Betriebssystemen Web-Browser in der Standardinstallation verfügbar sind.


 

Wichtig bei der Erstellung ist die Verzeichnisstruktur. Bewährt haben sich dabei folgende Vorgaben.

 

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In der ersten Verzeichnisebene befinden sich alle HTML-Dateien, eine „liesmich.txt„-Datei, die „autorun.ini„-Datei und gegebenenfalls

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eine ICO-Datei

 

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Die Start-Seite der Präsentation hat einen selbsterklärenden Namen, beispielsweise „start“ oder „starten“

 

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Für Dateien anderer Formate, wie beispielsweise PDF-Dateien oder OpenOffice.org-Dateien, werden thematische Unterordner gebildet. Beispielsweise je ein Verzeichnis „pdfs“ oder „tab_doc“

 

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Verwenden Sie für die Verzeichnisse und Dateinamen grundsätzlich nur Kleinbuchstaben und auch nur Datei- bzw. Verzeichnisnamen, die nicht länger als acht Buchstaben sind

Erstellen Sie nun unter diesen Gesichtspunkten wie im Beitrag http://www.krefeldercomputerclub.de/computer/index.htm beschrieben eine Präsentation als Web-Seite. Beachten Sie dabei unbedingt die Hinweise bezüglich der Anpassung der Links und testen Sie die Präsentation auf Ihrem Rechner. Sofern sich die Präsentation problemlos in einem Web-Browser abspielen lässt, können Sie mit der Erstellung der CD-Präsentation fortfahren.


 

Selbststartende CD-Präsentationen ohne teure Software erstellen


 

liesmich.txt-Datei: Hilfedatei für den Betrachter

Erstellen Sie nun eine Text-Datei mit kurzen Hinweisen für den Betrachter.


liesmich.txt: Informationen für den Betrachter

Der Inhalt dieser Datei soll dem Betrachter bei Schwierigkeiten helfen. Schreiben Sie in diese Datei beispielsweise den Namen der Startseite oder an wen er sich bei technischen Fragen wenden kann.


 


 

Icon erstellen: Ihr eigenes Symbol verwenden

Hat der Betrachter die CD ins Laufwerk eingelegt, soll er später auf dem „Arbeitsplatz„ Ihr Symbol sehen. Dafür ist eine Icon-Datei notwendig. Mit OpenOffice.org/StarOffice selbst können Sie keine Icon-Dateien erstellen. Sie können aber Grafiken erstellen, die Sie später mit wenigen Arbeitsschritten und kostenlosen Programmen in Icon-Dateien konvertieren werden können.

 


Hat die CD eine Icon-Datei, so erscheint dessen Symbol, wenn die CD ins Laufwerk eingelegt wird

  1. Öffnen Sie über den Menübefehl „Datei/Neu/Zeichnung“ ein neues Grafikdokument.

     

  2. Blenden Sie über den Menübefehl „Extras/Optionen“ das Dialogfenster „Optionen“ ein und markieren Sie in der rechten Spalte den Punkt „OpenOffice.org Draw/Allgemein“.

     

  3. Legen Sie gegebenenfalls über das Pulldown-Menü „Maßeinheit“ die Einheit „Point“ fest.

     

  4. Öffnen Sie über den Menübefehl „Format/Seite“ das Dialogfenster „Seite einrichten“.

  1. wechseln Sie im Dialogfenster „Seite einrichten“ zur Registerkarte „Seite„ und setzen Sie in der Auswahl „Seitenränder“ alle Vorgaben auf den Wert Null.

     

  2. Geben Sie jetzt in der Auswahl „Papierformat“ jeweils in die Eingabefelder „Breite“ und „Höhe“ den Wert „32“ vor.

     

  3. Nachdem Sie das Dialogfenster „Seite einrichten“ geschlossen haben, können Sie nun die Grafik der späteren Icon-Datei erstellen. Da die Grafik mit einer Abmessung von 32x32 Pixel naturgemäß sehr klein ist, können Sie sich die Arbeit erleichtern, indem Sie über das Menü „Ansicht/Maßstab“ die Ansicht vergrößern. Beachten Sie weiter, dass in der Standardeinstellung von OpenOffice.org Draw bzw StarDraw die Funktion „Am Raster fangen“ aktiviert ist – diese können Sie über den Menübefehl „Ansicht/Raster/Am Raster fangen“ deaktivieren.

     

  4. Ist die Grafik erstellt, speichern Sie diese im TIF- oder PNG-Format ab. Rufen Sie dazu den Menübefehl „Datei/Exportieren“ auf und wählen Sie im Pulldown-Menü „Dateiformat“ den Eintrag „TIFF“ bzw. „PNG“. Kontrollieren Sie vor dem Klick auf die Schaltfläche „Speichern“, ob die Option „Automatische Dateinamenserweiterung“ aktiviert ist.

Die Quelldatei des Icon haben Sie nun erstellt. Jetzt müssen Sie diese nur noch in das für Icon-Dateien zugehörige ICO-Format umwandeln. Ein kostenloses Programm dafür ist „IrfanView„, dessen Installationspaket Sie sich über die Internet-Seite www.irfanview.de unter dem Punkt „Download“ laden können. Ist IrfanView installiert, sind nur noch wenige Schritte für die Konvertierung notwendig.

  1. Wenn Sie IrfanView zum ersten Mal starten, ist es sinnvoll, zunächst die Benutzersprache zu ändern. Rufen Sie dazu den Menübefehl „Options/Change language“ auf und markieren Sie im erscheinenden Dialogfenster „Properties“ im Reiter „Language“ den Eintrag „DEUTSCH.DLL“.

  1. Öffnen Sie nun die zuvor von Ihnen erstellte Quelldatei über den Menübefehl „Datei/Öffnen“.

     

  2. Rufen Sie den Menübefehl „Datei/Speichern unter“ auf und wählen Sie im dann erscheinenden Dialogfenster „Bild speichern unter“ im Pulldown-Menü „Dateityp“ den Eintrag „ICO – Windows Icon“ aus.

  1. Zusätzlich erscheint jetzt noch ein weiteres Dialogfenster. Soll das Icon später auch transparente Farben enthalten, so markieren Sie hier unter der Auswahl „ICO“ die Option „Transparente Farbe speichern“.

     

  2. Klicken Sie nun auf die Schaltfläche „Speichern“.




 

  1. Es erscheint das Dialogfenster „Transparente Farbe wählen“. Klicken Sie hier auf die Farbe, die Sie transparent schalten möchten oder auf die [ESC]-Taste, um keine Farbe transparent zu schalten.

     

  2. Das Icon wird nun erstellt. Kopieren Sie dieses in das Hauptverzeichnis der CD-Präsentation.


 

 

autorun.ini anlegen: CD automatisch starten

Nachdem die eigentliche Präsentation fertig gestellt ist, können Sie nun die autorun.ini-Datei anlegen.

 


Die autorun.ini-Datei ist eine Textdatei

 

Die autorun.ini-Datei ist eine Textdatei, über die Sie vorgeben können, welche Datei automatisch vom Rechner gestartet werden soll, wenn die CD in das CD-Laufwerk eingelegt wird.

 

  1. Starten Sie OpenOffice.org/StarOffice und erstellen Sie über den Menübefehl „Datei/Neu/Textdokument“ ein neues Textdokument.

     

  2. Schreiben Sie in das Textdokument folgende Zeilen

          [autorun]
          open=explorer.exe startseite.html
          icon=symbol.ico
  1. Rufen Sie den Menübefehl „Datei/Speichern unter„ auf und demarkieren Sie im Dialogfenster „Speichern unter„ die Option „Automatische Dateinamenserweiterung“.

     

  2. Geben Sie als Dateinamen (in Kleinbuchstaben) „autorun.ini“ ein – andere Dateinamen oder Dateiendungen führen dazu, dass die CD später nicht automatisch gestartet wird.


 


 

So funktioniert die autorun.ini

Über die erste Zeile [autorun] definieren Sie, dass das Betriebssystem in den folgenden Zeilen Anweisungen erhält, was zu tun ist, wenn die CD eingelegt wird.

Über die Anweisung „open=explorer.exe
startseite.html“ legen Sie fest, dass die Datei startseite.html vom Windows-Explorer aufgerufen werden soll.
Dabei können Sie übrigens auch andere Programme oder Dateiformate verwenden, da die Autostart-Funktion nicht an bestimmte Dateiformate gebunden ist. Die kcc-Redaktion rät Ihnen aber, sich strikt an diese Kombination zu halten.

Dies hat mehrere Gründe. Zum einen ist die Autostart-Funktion bei einigen Windows-Versionen fehlerhaft, so dass bei diesen nur Dateien automatisch geladen werden, wenn in der Zeile „open„ ein ausführendes EXE-Programm angegeben ist. Um also sicherzustellen, dass die CD auf allen Windows-Version startet, müssen Sie daher ein EXE-Programm finden, das auf allen Windows-Versionen verfügbar ist – so ein Programm ist „explorer.exe“. Zum anderen möchten Sie auch sicher gehen, dass die CD – wenn auch nicht selbststartend – auf allen Betriebssystemen lauffähig ist. Dies stellen Sie sicher, indem Sie HTML-Dateien verwenden. Der kcc-Redaktion ist kein Betriebssystem bekannt, auf dem HTML-Dateien nicht angezeigt werden können.

Über die Zeile „icon=symbol.ico“ legen Sie fest, welches Icon als Symbol verwendet werden soll.


 


 

Versteckt oder nicht versteckt: Was der Betrachter alles sehen kann

Jetzt können Sie noch entscheiden, welchen Dateien Sie das Attribut „Versteckt“ zuweisen möchten. Diese Dateien werden dann später für den Betrachter in der Windows-Standardeinstellung nicht sichtbar sein.

 

  1. Markieren Sie mit gedrückter [STRG]-Taste alle Dateien und Ordner im Präsentationsverzeichnis, die Sie verstecken möchten. Die kcc-Redaktion empfiehlt Ihnen, hierbei alle Dateien, außer die liesmich.txt-, die Start.html- und die Verzeichnisse der PDF- und Textdokumente, zu markieren.

     

  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Markierung und wählen Sie im erscheinenden Kontextmenü den Eintrag „Eigenschaften“.



 

  1. Es erscheint das Dialogfenster „Eigenschaften“. Markieren Sie dort unter der Auswahl „Attribute“ die Option „Versteckt“.

 

Hinweis

Sie können sich die versteckten Dateien selbstredend auch anzeigen lassen. Rufen Sie im Verzeichnis, in dem sich die versteckten Dateien befinden, den Menübefehl „Extras/Ordneroptionen“ auf und wechseln Sie im erscheinenden Dialogfenster „Ordneroptionen“ zur Registerkarte „Ansicht“. Markieren Sie dort die Option „Alle versteckten Dateien und Ordner anzeigen“.


 

 

CD brennen: Fertigstellen und Testen

Brennen Sie nun alle Dateien – auch die versteckten Dateien – auf eine CD. Mit einem Trick können Sie nach dem Brennen kontrollieren, ob die CD fehlerfrei funktioniert.

 

  1. Kopieren Sie die Dateien auf Ihrer Festplatte als Sicherheitskopie in ein neues Verzeichnis.

     

  2. Löschen Sie alle Dateien in dem Verzeichnis, aus dem Sie die Dateien für den Brennvorgang der CD verwendet haben.

     

  3. Legen Sie nun die CD ein und prüfen Sie, ob diese fehlerfrei läuft. Erfahrungsgemäß können hierbei zwei Fehlerquellen auftreten.

     

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Die CD startet nicht: Entweder ist die autorun.ini-Datei nicht korrekt oder die Autostart-Funktion des CD-Laufwerks ist deaktiviert

 

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Inhalte werden nicht angezeigt: Meist sind die Links in der Präsentation falsch gesetzt oder es ist kein Programm vorhanden, das die Inhalte anzeigen kann


 

 

Der Stylist: Absatzvorlagen professionell verwalten


 

Mithilfe des Stylisten können Sie Absätze, Zeichen, Rahmen, Seiten und Listen schnell formatieren. Markieren Sie dazu einfach den betreffenden Absatz und klicken Sie auf den Eintrag des Stylisten, um diesem Absatz eine neue Absatzvorlage zuzuweisen. Sinngemäß können Sie auch bei Zeichen, Rahmen, Seiten und Listen vorgehen.

Den Stylisten können Sie über den Menübefehl „Format/ Formatvorlagen“ ein- oder ausblenden.
Zwischen den einzelnen Formatvorlagen können Sie wechseln, indem Sie in der Objektleiste des Stylisten auf das Symbol der gewünschten Formatvorlagen klicken.

Zwischen den einzelnen Formatvorlagen können Sie wechseln, indem Sie in der Objektleiste des Stylisten auf das Symbol der gewünschten Formatvorlagen klicken.



 

Die Symbole des Stylisten haben von links nach rechts folgende Bedeutung: „Absatzvorlagen“, „Zeichenvorlagen“, „Rahmenvorlagen“, „Seitenvorlagen“, „Listenvorlagen“, „Gießkannenmodus“ für eine schnelle Zuweisung und „Neue Vorlage aus Selektion“, um neue Vorlagen zu erstellen.

 

Am unteren Ende des Stylisten finden Sie ein Pulldown-Menü, mit dessen Hilfe Sie schnell zwischen den verschiedenen Absatzvorlagen wechseln können.


 

Neue Absatzvorlagen erstellen

Um einfache Absatzvorlagen für das aktuelle Dokument zu erstellen, können Sie auf die Stylisten-Funktion „Neue Vorlage aus Selektion“ zurückgreifen.

 

  1. Formatieren Sie den Absatz wie von Ihnen gewünscht: bestimmen Sie Schrift, Schriftgröße und -farbe sowie alle weiteren Eigenschaften der Absatzvorlage.



 

  1. Markieren Sie den gewünschten Absatz und klicken Sie im Stylisten auf das Symbol „Neue Vorlage aus Selektion“.


     

  1. Es erscheint das Dialogfenster „Vorlage erzeugen“. Geben Sie hier nun einen Namen für die Vorlage ein und klicken Sie anschließend auf die Schaltfläche „OK“.

  1. Im Stylisten finden Sie nun Ihre Absatzvorlage. Sollte diese plötzlich„verschwunden“ sein, kann dies zwei Gründe haben. Entweder im unteren Pulldown-Menü wurde nicht eine der Optionen „Alle Vorlagen“, „Benutzervorlagen“ oder „Textvorlagen“ gewählt oder die Formatvorlage ist nicht im Dokument vorhanden. Bei Letzterem hilft das Dokument zu laden, in dem die Formatvorlage vorhanden ist, und diese zu kopieren.

     

  2. Um die Absatzvorlage einem Absatz zuzuweisen, positionieren Sie den Cursor im Absatz und doppelklicken Sie im Stylisten auf den gewünschten Eintrag.


 


 

Vorschau

bulletDie Autotext-Funktion: Anrede, Grußformeln und Redewendungen mit einem Mausklick einfügen

 
bulletDas Datenbankmodul „Base“: Die OpenOffice.org-Datenbank

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copyright by  Webmaster und ehrenamtl. kommissarischer Geschäftsführer des Computer Club,  D. Hansen

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