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Wissen über Computer und Internet

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| Neuigkeiten aus der Computer Welt |
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| wissen Sie eigentlich noch, mit wem Sie im Internet
"sprechen"? Ich meine, wissen Sie, ob da ein Mensch am anderen Ende sitzt, der Ihre Fragen beantwortet?
Klar, sagen Sie, das merke ich doch sofort. Aber sind Sie da wirklich sicher?
Gespräche mit virtuellen und intelligenten Computerprogrammen
sind kaum noch von Dialogen mit Menschen zu unterscheiden. Der britische Mathematiker Alan Turing hatte
in den 50er Jahren postuliert, dass eine Maschine dann intelligent sei, wenn sich ein Gespräch mit ihr
nicht mehr von einem Gespräch mit einem Menschen unterscheiden ließe. Beim Loebner-Preis, den der
US-Soziologe Hugh Gene Loebner gestiftet hat und der mit 100.000 Dollar dotiert ist, führen seit 1991
Tester Dialoge mit sogenannten 'Chatbots'. Chat steht für plaudern und bot für Roboter. "Die Tester
wissen dabei nicht, ob ihr Gegenpart aus Fleisch und Blut oder aus Silizium ist. Insgesamt gilt es, drei
von zehn Juroren glauben zu lassen, sie hätten sich tatsächlich mit einem Menschen unterhalten",
berichtet die Welt. Mehr als eine Million verschiedene Antworten habe mancher der Chatbots parat.
"Sie analysieren Sätze nach ihrem Aufbau, suchen nach
Schlüsselwörtern und Wortmustern. Sie können sich merken, ob ein Tester ein Thema schon einmal behandelt
hat und verweisen darauf zurück, stellen Verbindungen zu neuen Komplexen her", so die Welt weiter. Sie
können beleidigt oder erfreut reagieren und die besten haben eine eigene Persönlichkeit mit Herkunft und
Lebenslauf. So gibt es einen Chatbot, der sich als Barkeeper ausgibt und alles über Hamster weiß, oder
einen Außerirdischen, der auf der Erde gestrandet ist und die Wunder des Universums kennt.
Schnell entzaubern könnten Tester Chatbots, indem sie ihnen
Wissensfragen stellen, zum Beispiel: Wie hoch ist der Kilimandscharo? Komme die Antwort prompt und
exakt, ist es wahrscheinlich ein Chatbot. Der Euphorie über Künstliche Intelligenz bei den Chatbots
folgt die ernüchternde Erkenntnis, dass diese nur so gut sind, wie der Fundus an Frage- und
Antwortenpaaren, mit dem Sie gefüttert wurden.
Ob der Traum von der humanoiden Maschine überhaupt
realistisch oder erstrebenswert ist, ist sowieso eher zweifelhaft. Wollen wir denn wirklich intelligente
Maschinen, die uns das Denken und damit auch die Entscheidungen abnehmen können? Ich für meinen Teil
werde schon skeptisch, wenn mein Toaster schlauer ist als ich.
Immerhin müssen selbst die kühnsten Vordenker der Künstlichen
Intelligenz heute relativ kleine Brötchen backen, wenn es um die Frage nach wirklich intelligenten
Maschinen geht – aller Sprach- und Mustererkennung zum Trotz. Noch immer ist der Computer ein effektiver
und oft hilfreicher Rechenknecht, aber kein Dialogpartner. Und, ehrlich gesagt, ist das auch gut so.
Oder würden Sie gern in das Büro Ihres Chefs gehen, um ihm ein wenig um die Schaltkreise zu schmeicheln?
"Ihr Lüfter ist aber heute wieder besonders leise, Herr Abteilungsleiter." – nein, das ist nicht
wirklich das Szenario, das wir uns wünschen. Dabei ist ja gegen elektronische Helferlein in bestimmten
Bereichen nichts einzuwenden. Man muss sich nur von der Illusion trennen, dass eine solche Maschine
alles können muss. Bei Sprachcomputern ist beispielsweise das Verständnis auf Grammatiken und Wortschatz
beschränkt. Die haben sie vorher anhand mehr oder weniger ausgefeilter Regelwerke beigebracht bekommen;
und selbst auf diesem begrenzten Feld reicht es bis heute nicht einmal für hochwertige Übersetzungen –
eben, weil ein weiterführendes Verstehen der Inhalte fehlt.
Im Falle von Maschinenkommunikation kann es also nur ein
Fehler sein, wenn sich die Maschine nicht als solche zu erkennen gibt. Der Anwender fühlt sich dann
getäuscht. Außerdem reduziert der Benutzer beim Sprechen mit Computern automatisch seine eingesetzten
Sprachbefehle, wie er es beispielsweise auch beim Sprechen mit Tieren tut. Was moderne Sprachsysteme
heute schon können: Sie lernen ständig durch die Interaktion mit dem Nutzer hinzu.
Als Perspektive für solche Systeme sieht man die Möglichkeit,
mittels VoIP per Telefonie mit einem solchen Chatbot sprechen zu können. Wenn hier die Qualität der
Sprachausgabe entsprechend gut wäre, könnten solche künstlichen Agenten durchaus mit einer gewissen
Persönlichkeit und Taktgefühl agieren. Damit könnten Sie langfristig besser sein als so mancher lustlose
Call-Center-Agent.
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BoostSpeed 3.2: Optimieren Sie Ihren PC in wenigen Minuten Schneller, stabiler, besser: BoostSpeed sorgt im Handumdrehen dafür, dass der eigene
Computer eine ordentliche Vitaminspritze verpasst bekommt. Das Tuning-Paket bietet zahllose Funktionen
zum Aufräumen und zum Optimieren des Windows-PCs an.
Mit zunehmender Einsatzdauer wird der Computer immer
langsamer, bis er ins Stottern kommt. Das ist kein Wunder: Das System muss dringend aufgeräumt,
entrümpelt und kräftig optimiert werden. Diesen Job übernimmt das Programm BoostSpeed sehr gerne. Das
Tuning-Wunder versammelt zahlreiche Module unter einer einheitlichen Oberfläche, die ansonsten oft nur
einzeln zu erwerben sind. BoostSpeed kümmert sich darum, Windows zu beschleunigen, die Performance der
Internet-Verbindung zu verbessern und die Registry aufzuräumen.
Das Programmfenster von BoostSpeed sammelt die einzelnen
Module thematisch gebündelt in Kategorien wie "Boost Internet", "Boost Windows" oder "Boost Programs".
Die einzelnen Module der Software lassen sich auf diese Weise schnell finden und aufrufen.
Zunächst einmal stellt BoostXP die Leistung des Computers auf
den Kopf. Dabei ändert es die aktuellen Windows-Einstellungen, optimiert das Dateisystem und
beschleunigt die verschiedenen Dienste. Anschließend soll nicht nur Windows selbst schneller laufen:
Auch das Hochfahren und das Herunterfahren des Rechners soll in Zukunft deutlich zügiger vonstatten
gehen.
Per Mausklick lassen sich die mit Windows startenden
Programme, die nicht benötigt werden, dauerhaft stilllegen. Vor allem Trojanische Pferde, gefährliche
Dialer oder Spyware-Tools lassen sich so leicht bekämpfen, da sie auf einen Autostart-Befehl angewiesen
sind. Möglich ist es auch, nicht länger benötigte Programme gleich zu deinstallieren, sodass sie auch
keinen wertvollen Speicherplatz mehr belegen.
Für ein Mehr an Power will BoostXP auch sorgen, indem es den
Arbeitsspeicher reorganisiert. Viele Programme geben den RAM leider nach der Benutzung nicht mehr
vollständig frei, sodass das System immer weiter in die zitternden Knie geht. BoostXP stellt die freien
Ressourcen per Mausklick wieder her, ohne dass ein Neustart des Rechners nötig wäre.
Natürlich lohnt es sich, nicht nur den RAM aufzuräumen,
sondern sich auch gleich noch den Rechner vorzuknöpfen. BoostXP betätigt sich gerne als Bluthund und
spürt alle überflüssigen Dateien auf, die sich gerne löschen lassen. Auch in der Windows-Registry sucht
das Tool nach fehlerhaften oder entbehrlichen Einträgen, die sich dann in einem Rutsch aus der
Zentraldatenbank entfernen lassen.
Ein spezieller "Boost" steht auch bereit, um einzelne
Programme so zu tunen, dass sie schneller laufen. So bietet BoostXP eine Frischzellenkur für Anwendungen
wie das Microsoft Office, den Internet Explorer, Outlook oder den Media Player an. Sie sollen
anschließend schneller laufen. Auch für Internet-Nutzer hält BoostXP nach Angaben des Herstellers einige
Überraschungen bereit. So sorgt das Programm für einen schnelleren Download von Bildern, Sounds und
Filmen. Passend dazu steht eine grafische Auswertung bereit, die aufzeigt, wie gut die aktuelle
Internet-Verbindung ist. Mit einer DNS-Optimierung lässt sich die Leistung noch um ein paar
Prozentpunkte verbessern.
Ein nützliches Tool ist der "BoostSpeed Banner Killer", der
die lästigen Werbebanner auf den besuchten Homepages blockieren und so das Laden der Web-Seiten
ebenfalls beschleunigen soll. Außerdem sind noch Tools enthalten, mit denen es möglich ist, die
Internet-Verbindung auch in Abwesenheit weiter aufrecht zu erhalten, die PC-Uhr mit einem Atom-Zeitgeber
im Internet zu synchronisieren und nach Domain-Namen und IP-Adressen zu suchen.
BoostXP 3.2 läuft ab Windows 98. Vor dem Kauf darf das
Programm ausgiebig getestet werden. Eine zeitlich begrenzte Testversion (2,4 MB) steht auf der Homepage
zum Download bereit. Die Vollversion kostet 19,95 Euro.
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Ein paar Tipps zu Windows Mit "Shift"-Taste den
Autostart umgehen
Im Autostart-Ordner befinden sich die Programme, die bei
jedem Systemstart automatisch geladen werden. Vermuten Sie, dass eines der Programme die Stabilität des
Systems beeinflusst, können Sie diese mit "msconfig" oder einem anderen Tool deaktivieren.
Schneller aber geht's mit folgendem Trick:
Drücken Sie beim Neustart einfach die "Shift" (Hochstell)-Taste.
Damit fährt Windows hoch, beachtet aber nicht die Programme der Autostart-Gruppe.
XP: PC kurzfristig sperren
Müssen Sie schnell mal auf die Toilette oder wollen Sie sich
einen Kaffee holen, so kann sich während der Abwesenheit jeder am PC zu schaffen machen. Hilfreich ist
hier eine Tastenkombination, mit der man den PC kurzfristig sperren kann, um einen unbefugten Zugriff zu
verhindern.
Mit der Tastenkombination "Windows"+"L" wird der PC gesperrt.
Die Sperrung funktioniert jedoch nur dann, wenn Sie zuvor ein Kennwort für Ihr Benutzerkonto eingegeben
haben. Andernfalls reicht bereits ein einfacher Mausklick, um die Sperrung zu umgehen.
Laufwerke in der Taskleiste einblenden
Mit einem einfachen Trick können Sie den Zugriff auf Ihre
Laufwerke beschleunigen. Dazu legen Sie eine Verknüpfung in der Taskleiste an:
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle
in der Taskleiste. Im Kontextmenü klicken Sie auf "Symbolleisten" und wählen den Befehl "Neue
Symbolleiste".
Markieren Sie nun den Arbeitsplatz und bestätigen die Angabe
mit "OK".
In der Taskleiste ist nun neben den Laufwerken auch noch der
"Arbeitsplatz" zu finden und dahinter die Laufwerke.
Möchten Sie anstelle von Text und Pfad lieber einfache
Symbole angezeigt haben, klicken Sie rechts neben den letzten Namen und entfernen die Markierung von:
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Titel anzeigen |
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Text anzeigen |
Ab sofort werden die Symbole für die Laufwerke angezeigt, die
Sie per Mausklick öffnen können. |
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Banken vergraulen ihre Kunden im Netz: Jedes zweite Problem bleibt ungelöst.
62 Prozent der Banken investieren in den Vertrieb ihrer
Produkte über das Internet. Doch bisher haben die Kreditinstitute das schnelle Onlinemedium nicht im
Griff: Durchschnittlich zwei Tage müssen Kunden auf eine hilfreiche Beantwortung ihrer E-Mail-Anfragen
warten – genauso lange, wie die Post für den Transport der Nachrichten gebraucht hätte. Jede siebt
Anfrage bleibt sogar komplett unbeachtet. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle E-Mail-Response-Analyse
"E-Mail-Kundenservice Kreditinstitute 2005". Die Tester baten beispielsweise um Auskunft zu
Kreditangeboten, Geldanlagen, Datenschutz oder aktuellen Zinssätzen.
Banken sind von den E-Mails ihrer Kundschaft überfordert.
Immerhin verstehen drei von vier Beratern die anspruchsvollen Anfragen ihrer Kunden Trotzdem versuchte
lediglich jeder 20. Bankangestellte, die Unklarheiten zu beseitigen. Die Folge: Die Kreditinstitute
verärgern potenzielle Kunden mit langsamen und schlechten Antworten. Nur die Hälfte aller Probleme wurde
von den Kreditinstituten gelöst.
Besonders Sparkassen taten sich im Test schwer: Die
Angestellten beantworteten hier nur 43 Prozent aller Fragen. Dies taten sie im Vergleich zu allen
anderen Banken auch am schlechtesten. Von 100 Punkten, die die Tester insgesamt für die Qualität der
Informationen vergaben, erhielten die E-Mails der Sparkassen nur 37 Punkte – vier Punkte weniger als der
Branchendurchschnitt.
Drei von zehn Banken verweigerten sogar die Beantwortung der
Fragen per E-Mail. Stattdessen verwiesen 24 Prozent der Kreditinstitute ihre Kunden auf einen anderen
Kommunikationskanal. Besonders Banken leiten Kunden gern an die nächste Filiale weiter. Mit 14 Prozent
trat dieser Fall bei Privatbanken am häufigsten auf. Die Dresdner Bank schickte 60 Prozent ihrer Kunden
in die Filiale, anstatt per E- Mail zu helfen.
Dabei vernachlässigen die Kreditinstitute besonders die
Onlinebetreuung von für sie attraktiven Kunden. Anfragen zu Anlagen und Finanzierung wurden per E-Mail
am schlechtesten beantwortet.
So wurden Senioren, die einen Kredit von
25.000 Euro aufnehmen wollten, am schlechtesten beraten.
Die Tester vergaben hier im Durchschnitt 25 Punkte für die
Qualität der Antworten. Stattdessen konzentrierten sich die Kundenbetreuer auf Anfragen nach
unattraktiven Produkten. Mit 56 Qualitätspunkten wurden Anfragen von Kunden, die 25 Euro im Monat
anlegen wollten, am besten beantwortet.
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