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Checkliste: 55 Tipps Spamfilter zu umgehen

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Microsoft Outlook Express kann keine Bilder darstellen...!

 

Wenn Sie auf einem Computer mit Microsoft Windows XP Service Pack 2 (SP2) in Microsoft Outlook Express eine E-Mail-Nachricht mit Bildern öffnen, sind die Bereiche, an denen die Bilder erscheinen sollen, gesperrt. An den betreffenden Stellen wird als Platzhalter jeweils ein rotes X angezeigt. Außerdem erscheint über dem Textfenster der E-Mail-Nachricht folgende Meldung:

Einige Bilder wurden geblockt, um zu verhindern, dass der Sender den Computer identifizieren kann. Klicken Sie hier, um die Bilder zu downloaden.

Ursache

Dieses Verhalten hängt mit der neuen Sicherheitsoption "Bilder und andere externe Inhalte in HTML-E-Mail blocken" zusammen. Nach der Installation von Windows XP SP2 ist diese Option in Outlook Express standardmäßig aktiviert.

Abhilfe

Um dieses Verhalten zu umgehen, deaktivieren Sie einfach die Option "Bilder und andere externe Inhalte in HTML-E-Mail blocken". Gehen Sie dazu folgendermaßen vor.

Warnung: Bei der Option "Bilder und andere externe Inhalte in HTML-E-Mail blocken" handelt es sich um ein Sicherheitsfeature, das in Windows XP SP2 eingebracht wurde, um Computer vor Junk-E-Mail ("Spam") zu schützen. Es wird empfohlen, diese Option nicht zu deaktivieren.
1. Klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Programme, und klicken Sie auf Outlook Express.
2. Klicken Sie im Menü Extras auf Optionen, und klicken Sie anschließend auf die Registerkarte Sicherheit.
3. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Bilder und andere externe Inhalte in HTML-E-Mail blocken.
4. Klicken Sie auf Übernehmen und anschließend auf OK.

So stellen Sie fest, welches Programm welchen Port benutzt

Um herauszufinden, welches Programm unter Windows XP welchen Port benutzt, gehen Sie wie folgt vor:

  1. Klicken Sie auf "Start – Ausführen ...", geben Sie cmd ein und klicken Sie auf "OK".
  2. Geben Sie nun den Befehl netstat -ano ein.
  3. Daraufhin erhalten Sie eine Liste aller benutzten Ports mit den dazugehörigen Protokollen, dem Status und einer PID (Prozess-ID). Über die PID wird der Prozess angegeben, der den Port benutzt.
  4. Aktivieren Sie den Task-Manager und klicken Sie auf das Register "Prozesse". Über die PID können Sie nun das dazugehörende Programm identifizieren.

    Gästebuch-Spam

    Bei dieser Spamform werden die Spamtexte von einem Roboter in den Gästebüchern auf Webseiten oder den Kommentaren der Blogs hinterlassen. Inzwischen geht dergleichen in regelrechten Wellen auf die Gästebücher nieder, 50 bis 100 solcher Pseudo-Kommentare pro Tag sind keine Seltenheit.

    Referer-Spam

    Hier werden systematisch gefälschte Zugriffsdaten in den Logfiles der Webserver eingetragen (natürlich ebenfalls automatisch). Ziel der Aktion: Die Serverbetreiber sollen bei der Analyse der Logfiles über diese Einträge stolpern und aus Neugier auf den scheinbaren Referer klicken. So rufen sie eine Webseite auf, deren einziger Zweck es ist, möglichst oft aufgerufen zu werden. Denn je höher die Zugriffszahlen, desto wertvoller der Anzeigenplatz auf dieser Seite.

    Der scheinbar geklaute Content

    Gestern schickte mir eine Bekannte eine Mail mit einem Link. Ich solle mir das mal anschauen, meinte sie, das sei doch alles sehr seltsam. Unter der verlinkten Webseite fand sich ein auf den ersten Blick eigentlich ein völlig normales Blog, wie es sie zu Millionen im Internet gibt.

    Dort stand ein Eintrag, der meiner Bekannten sehr vertraut vorkam. So vertraut, dass er glatt von ihr hätte sein können. Kein Wunder, denn das war er natürlich auch. Diesen Beitrag hatte sie selbst vor einiger Zeit geschrieben – allerdings für ihr eigenes Blog.

    Nun kannte sie weder das Blog, in dem ihr Beitrag da unversehens auftauchte, noch war sie je gefragt worden, ob man ihren Eintrag übernehmen dürfe – was also war da los?

    Hatte es da jemand mit dem Urheberrecht nicht so genau genommen und sich einen interessanten Beitrag angeeignet?

    Dieser Verdacht lag zwar nahe, erwies sich bei näherem Hinsehen aber als falsch. Denn bei dem Beitrag meiner Bekannten handelte es sich um einen typischen Blog-Eintrag, um eine kleine, private Notiz zu einer lokalen Veranstaltung. Der Eintrag war nur für einen kleinen Personen- und Freundeskreis von Interesse.

    Warum sollte jemand so etwas für sein eigenes Blog klauen?

    Eine Fälschung

    Schaute man sich auf der Webseite ein wenig um, wurde die Sache klarer. Denn was auf den ersten Blick wie ein normales Blog aussah, dessen Betreiber einen fremden Beitrag gemopst hatte, entpuppte sich rasch als Fälschung.

    Das gesamte Pseudoblog bestand aus kreuz und quer zusammengeklauten Beiträgen. Es gab keinerlei verbindende Elemente, keine Autorennamen, kein Impressum, überhaupt nichts, was als "Inhalt" oder "Zusammenhang" bezeichnet werden könnte und nichts, was auf die Macher der Seite hindeutete.

    Die Webseite war gewissermaßen ein "Potjomkinsches Dorf": Auf den ersten Blick ein normales Blog, auf den zweiten ein hohler Bluff. Es war alles nur Kulisse, es gab keine Inhalte.

    Fragt sich nur: Wer soll damit eigentlich in die Irre geführt werden?

    "Spamdexing"

    Wenn eine Webseite vom menschlichen Auge relativ rasch als Fälschung erkannt wird, liegt der Verdacht nahe, dass es gar nicht darum geht, einen Menschen zu täuschen, sondern eine Maschine. Genauer: Eine Suchmaschine.

    Bei der betreffenden Webseite handelt es sich um eine Spielart des "Spamdexing". Darunter versteht man alle Maßnahmen, die dazu führen, dass eine Suchmaschine eine Webseite möglichst gut bewertet, obwohl sich auf ihre keinerlei für den Suchenden relevanten Informationen finden.

    Wie beim Referer-Spam geht es hier zum einen darum, die Zugriffszahlen dieser speziellen Seite zu erhöhen, zum anderen über den scheinbar vorhandenen Content Kleinanzeigen von Google zu bekommen

Tipp: Wenn die PID bei Ihnen nicht angezeigt wird, klicken Sie erst auf "Ansicht" und dann auf den Befehl "Spalten auswählen". Hier aktivieren Sie die Option "PID".

 

T/F: 02151-540566, Mobil: 0174-8710976

 

copyright by  Webmaster und ehrenamtl. kommissarischer Geschäftsführer des Computer Club,  D. Hansen

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