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| Tipps & Tricks rund um den PC
Ausgabe 19. Januar 2009 |
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Rettung bei totalem Festplattencrash Aus aktuellem Anlass stellen wir Ihnen diesmal ein Programm vor, das uns in der
Redaktion mächtig überzeugt hat: ActiveUndelete von der kanadischen Software-Schmiede LSoft.
Leider sind wir nämlich vor ein paar Wochen auch einmal in
die hässliche Lage gekommen, den Festplattenn-Super-GAU zu erleben: Das komplette Windows-System und 20
Gigabyte an Daten, die leider noch nicht gesichert waren, funktionierten von einer Sekunde auf die
andere nicht mehr!
Klar haben wir die unterschiedlichsten Rettungsprogramme
darauf losgelassen. Doch keines war fähig, die Daten zurückzuholen: Entweder gab es lauter Lesefehler
oder es wurden zwar die gesamten Ordner- und Dateinamen wieder entdeckt, aber eine Wiederherstellung der
Dateien erzeugte nur Schrott.
Wir waren schon am aufgeben, weil wir unter anderem auch
renommierte Rettungsprogramme eingesetzt hatten, die es doch eigentlich hätten schaffen müssen.
Bis mich ein Geistesblitz noch einmal nach einer besonderen
Funktion recherchieren ließ: Nämlich das Wiederherstellen defekter Dateien, die in einem mit dem
NTFS-Dateisystem komprimierten Ordner abgespeichert sind.
Gefunden hatten wir schließlich ActiveUndelete. Der
wesentliche Vorteil bei diesem Programm war, dass es eine kostenlose Demoversion zum Download gibt, die
die rettbaren Dateien nicht nur anzeigt, sondern auch kleinere Dateien bis 64 Kilobyte sofort wieder
herstellt, sofern das möglich ist.
Gesagt, getan! Wir konnten sofort eine der kleineren Dateien
retten. Also wurde das Programm natürlich schnell online für nur 39 US$ gekauft und siehe da: Nach 10
Minuten war der Spuk vorbei und die gesamten 20 GB an Daten wurden erfolgreich von der zweiten Partition
D: gerettet. Und das von einer Festplatte, die definitiv in der ersten Partition C: Hardware-Defekte
aufwies!
Auf diese Weise kauften wir nicht die Katze im Sack, sondern
wussten schon vorher, dass das Programm in jedem Fall mehr kann als die anderen.
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Bilder per E-Mail verschicken, ohne Anhang – wie geht das denn?
Und vor allem: Wozu soll das gut sein?
Stellen Sie sich einmal diese Situation vor: Ein Freund von
Ihnen ist gerade im Urlaub, kann dort aber keine vollständigen E-Mails mit Anhang empfangen – nur
Text-Empfang ist möglich. Sie möchten ihm aber unbedingt ein Bild zeigen. Was tun?
Die Lösung bietet ein Service, der für Sie Ihre Bilder auf
einem Webserver speichert und Ihnen dann einen Link dazu anbietet.
Einen solchen Service finden Sie unter:
http://www.imageshack.de
Diesen Link verschicken Sie nun ganz einfach in Textform an
Ihren Freund im Urlaubsort. Dieser wiederum öffnet den Link ganz normal in einem Internet-Browser und
sieht sofort Ihr Bild.
Und dabei haben Sie noch Übertragungszeit gespart, denn Sie
haben ja nur wenige Zeilen Text ohne E-Mail-Anhang geschickt – das Bild ist auf diesem Wege aber doch
angekommen.
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Den PC entrümpeln Ob zum Surfen im
Internet, dem Herunterladen von Dateien, zum Anlegen von Fotoarchiven oder fürs Musikhören: Der Computer
ist nicht nur des Menschen tägliches Werkzeug – er ist zunehmend auch Fotoalbum, Musikanlage,
Dokumentenordner, Fernseher und Spielekonsole in einem. So tummeln sich schnell riesige Mengen an
Dateien auf dem heimischen PC. Würde man den Computer einem Raum gleichsetzen, so wäre er in den meisten
Fällen wohl eine chaotische Rumpelkammer. Kein Wunder also, dass selbst superschnelle Rechner zunehmend
langsamer werden oder sogar plötzlich ihren Dienst verweigern. Dabei ist es selbst für Computerlaien
denkbar einfach, den PC fürs neue Jahr zu entrümpeln und dauerhaft für Ordnung auf der Festplatte zu
sorgen.
Immer größere Speicherkapazitäten von Heim-PCs ermöglichen es
Anwendern, beliebig Spiele, Anwendungen, Dokumente, Musikdateien, Fotos oder Filme auf der Festplatte
abzulegen. Plötzlich tummeln sich allerhand überflüssige Daten auf dem Rechner wie Anwendungen, die
nicht mehr benutzt werden, Programmreste, Cookies, die der Browser beim Surfen im Internet auf dem
Rechner abspeichert, oder temporäre Dateien, die allesamt unnötigen Speicherplatz wegnehmen und damit
die Leistung und Geschwindigkeit des Rechners erheblich beeinträchtigen. Kurzum: Der PC wird regelrecht
mit Datenmüll vollgestopft.
Wenn der PC plötzlich langsamer wird und abstürzt
Anwendern mag das Chaos auf der Festplatte nicht direkt
ersichtlich sein. Spätestens aber, wenn sich Programme nur langsam starten lassen oder das heißgeliebte
PC-Spiel zum x-ten Mal an der gleichen Stelle hängen bleibt, wird der Rechner zum Ärgernis. Stürzt der
PC dann sogar noch ab und gehen dabei Dateien verloren, platzt so manchem endgültig der Kragen. Da
bietet sich als Neujahrsvorsatz eine gründliche Entrümpelung des PCs geradezu an.
Doch wie soll man das anstellen? Oftmals verstecken sich die
überflüssigen Daten an schwer auffindbaren Orten, die der Computerlaie nicht findet. Diese aufzuspüren
und manuell zu löschen ist zwar möglich, raubt aber letztlich kostbare Zeit. Zudem dauert es in der
Regel nicht allzu lange, bis sich die Festplatte wieder mit neuem Datenschrott füllt – und das ganze
Spiel wieder von vorne beginnt.
Den Rechner entrümpeln mit wenigen Mausklicks
Viel einfacher ist es mit einer Speziallösung, die den PC mit
einigen wenigen Mausklicks entrümpelt und zudem hilft, ihn laufend möglichst "müllfrei" zu halten –
beispielsweise mit einem Softwarepaket wie "Norton SystemWorks 2009". Solche Systempakete bieten viele
nützliche Funktionen, wie etwa die Überwachung des Systems bei Software-Installationen, um in kritischen
Situationen oder bei fehlerhaften Einstellungen diesen Vorgang wieder rückgängig machen zu können. Oder
"Aufräumprogramme", die den PC dauerhaft frei von Datenmüll wie Cookies oder temporären Dateien halten.
Auch "Reparierprogramme" sind Bestandteil eines guten Softwarepaketes. Sie optimieren und reparieren
Festplatten. Sie suchen nach Problemen und lassen den Nutzer mit einem Klick entscheiden, ob diese
behoben werden sollen. Mit einem Defragmentierungstool können zudem Daten auf der Festplatte einfach
sortiert werden, was letztlich das Abrufen und Speichern von Dateien und Programmen erheblich
beschleunigt.
Über spezielle "Prozess-Betrachter" können Programme entdeckt
werden, die unbemerkt im Hintergrund laufen aber nicht aktiv gebraucht werden. Solche Programme zeigen
die gesamte Systemauslastung an und identifizieren Prozesse, die übermäßig viel Leistung beanspruchen.
Tools zum Optimieren des Systems erlauben dem Anwender das
Ein- oder Ausschalten fast aller Windows-XP-Verknüpfungen. Auch Einstellungen lassen sich damit schnell
und besser anpassen. Ideal ist es, wenn auch noch ein Werkzeug zum schnellen Erstellen von
Sicherheitskopien der Festplatte enthalten ist.
In jedem Fall sollte man auch einen aktuellen Virenscanner
nutzen, um digitale Schädlinge wie Viren, Würmer, Trojaner, Spyware oder Adware vom Rechner
fernzuhalten.
Einmal aufgeräumt, hilft so ein Systempaket dem Anwender,
auch weiterhin Ordnung zu halten, so die Leistung des Rechners zu erhalten und Systemabstürzen
vorzubeugen.
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Beobachten Sie zweifelhafte Installationen Die Installation neuer Programme ist nicht selten mit unerwünschten Änderungen in der
Registry oder an Systemdateien verbunden. Mit dem kostenlosen Programm InstallWatch verfolgen Sie
sämtliche Änderungen im System, die durch eine neue Installation vorgenommen werden. Hierzu erstellt das
Tool vor der Installation neuer Software einen "Snapshot" des Systems und installiert erst danach die
Anwendung.
Nachdem Sie InstallWatch installiert und gestartet haben,
gehen Sie so vor:
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Klicken Sie im Menü auf "Install" und erstellen Sie den
Snapshot. Dies dauert etwa 10-20 Minuten.
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Wählen Sie die Setup-Datei des Programms aus, das installiert
werden soll. Klicken Sie auf "Weiter", um die Installation zu starten.
Das Programm wird nun installiert und die Änderungen werden
ermittelt. In der Übersicht sehen Sie auf der linken Seite die installierten Anwendungen und können
genau sehen, wie sich Registry, Dateisystem und INI-Dateien verändert haben.
Download von InstallWatch
Dieser Tipp stammt aus der Redaktion von mIT Sicherheit.
Weitere Tipps finden Sie hier:
mIT Sicherheit
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Ordnung im Datenträger-Chaos Über
einen Mangel an Speicherplatz braucht sich heute niemand mehr zu sorgen. Längst wird nicht mehr in
Mega-, sondern in Gigabytes gerechnet. Dafür geht zunehmend der Überblick verloren: Welche Datei ist
eigentlich wo gespeichert? "DriveScan Plus 2009" will hier den Durchblick wieder herstellen.
Den wichtigen Brief ans Amt, die aus dem Internet
heruntergeladene Musik-Datei von Madonna, die Vollversion der Bildbearbeitungs-Software von der letzten
Heft-CD einer Computerzeitschrift – wo sind die doch gleich noch mal? Am Computer ist es wichtig, stets
den Überblick zu bewahren. Denn jeden Tag vergehen viel zu viele Minuten unnütz damit, nach
verschollenen Dateien zu suchen. Sind sie dann noch auf externen Datenträgern gespeichert, mag die Suche
gar ergebnislos sein.
"DriveScan Plus 2009" soll beliebige Datenträger
katalogisieren und sich ihren Inhalt in einer kompakten Datenbank merken. Später soll es dann eine Sache
von Sekunden sein, eine bestimmte Datei wiederzufinden.
Abhängig von der Größe eines Datenträgers benötigt "DriveScan
Plus 2009" nur Sekunden oder wenige Minuten, um den Bestand zu scannen und ihn in der eigenen Datenbank
zu speichern. Dabei kommt das Programm nicht nur mit Festplatten zurecht, sondern kann auch CDs, DVDs,
Disketten, USB-Sticks oder externe Festplatten katalogisieren.
Es kann sich lohnen, alle externen Medien zu erfassen – so
etwa die eigenen MP3-CDs, die Backup-Scheiben oder die gesammelten Heft-CDs von Computermagazinen. Bei
einer Suche findet das Tool dann nämlich auch die Dateien von Medien, die gerade gar nicht im System
vorliegen.
"DriveScan Plus 2009" soll auch die Inhalte von Audio-CDs die
erfassen können. Über eine Verbindung zu der Internet-Datenbank FreeDB sollen dann sogar die Namen der
Songs in Erfahrung gebracht und in der Datenbank gespeichert werden. So kann das Programm auch
eingesetzt werden, um herauszufinden, auf welcher CD ein bestimmtes Musikstück gespeichert ist.
Die neue Version 3.5 von "DriveScan Plus 2009" erlaubt es,
Datenträger-Kataloge ins HTML-Format zu exportieren. Auf diese Weise ist es möglich, seine Kataloge
überall hin mitzunehmen und auch ohne das Katalogprogramm durch die einzelnen Ordner und Dateien zu
navigieren oder die Kataloge per E-Mail an Freunde und Mitarbeiter zu senden.
Von "DriveScan Plus 2009 3.5" gibt es eine kostenlose
21-Tage-Testversion (2 MB), die sich ohne Einschränkungen auf dem eigenen Rechner ausprobieren lässt.
Die Vollversion ist für 8 Euro zu haben.
DriveScan Plus 2009 |
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