Sie haben Post – E-Mail-Tips für Handynutzer
E-Mails unterwegs empfangen oder versenden, ist mit modernen Handys
kein Problem. Doch so praktisch der mobile Datenaustausch ist, so unübersichtlich sind die dazugehörigen
Tarife. In seiner neuen Ausgabe (09/2005) hat "connect" die Datentarife der Netzbetreiber unter die Lupe
genommen und gibt Tips, worauf bei der E-Mail-Nutzung via Handy zu achten ist. Darüber hinaus haben die
Telekommunikations-Experten alle Informationen zu den geeigneten Endgeräten zusammengestellt und
verraten, welche Dienste es rund um mobile E-Mail gibt.
Absolute Gelegenheitsnutzer können sparen, wenn sie statt einer
GPRS-Verbindung eine normale Wählverbindung aufbauen. Wer dagegen täglich kurz seine E-Mails abrufen
will, fährt mit einem Datentarif mit Inklusiv-Volumen besser als mit einem GPRS- Zeittarif. Der Grund:
T- Mobile, Vodafone und O2 rechnen bei ihren so genannten Time-Tarifen für GPRS im kundenunfreundlichen
10-Minuten-Takt ab. Einzig E-Plus nimmt es genauer und taktet minutengenau.
Aber auch Datentarife mit Inklusiv-Volumen können sich als
Kostenfalle entpuppen. So rechnen alle Anbieter mit Ausnahme von E-Plus die E-Mail-Nutzung mit bis zu
100 Kilobyte pro Verbindung ab. Noch ungünstiger sind die Takte bei GPRS/UMTS-Roaming im Ausland – dort
betragen die Abrechnungsschritte bis zu 250 Kilobyte. "connect"-Tip: Anwender sollten sich möglichst
selten bei ihrem Netzbetreiber einwählen und gleichzeitig mehrere E-Mails versenden oder abrufen.
Wer die E-Mail-Funktion seines Handys nur selten nutzt und kein
extra Datenpaket mit Inklusivminuten besitzt, sollte unbedingt den voreingestellten Datentarif seines
Mobilfunkvertrages überprüfen, empfiehlt "connect". Denn mit diesem wird es oft unerwartet teuer:
T-Mobile und O2 verlangen neben neun Cent pro zehn Kilobyte noch weitere neun Cent pro Nutzungstag.
Daher kann es je nach Netzanbieter auch für Wenignutzer interessant sein, sich für das kleinste
Datenpaket mit Inklusiv-Volumen zu entscheiden.
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August 2007 |