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Schritt 1 - Hardware einrichten und verkabeln

Bevor Sie Ihre PCs für das Netzwerk konfigurieren, müssen Sie eine physikalische Verbindung herstellen. Dazu bauen Sie Netzwerkkarten in die PCs ein und ziehen Kabel. Alternativ dazu können Sie die PCs auch mit Funknetzwerkkarten untereinander verbinden. Was Sie für die jeweilige Netzwerk-Konstellation benötigen, entnehmen Sie der vorigen Tabelle.

 
  1. In jedem PC befindet sich eine Netzwerkkarte.

  2. Die PCs werden über ein Patchkabel an einem Hub/Switch angeschlossen.

 

 

 

 

Ein Verteiler leitet die Datenpakete durchs Netz. Es gibt 2 Typen: Hubs und Switches.

Weil Switches das Netzwerk deutlich geringer mit Datenverkehr belasten, sollten Sie Ihr Netzwerk auf Switches aufbauen, zumal die Preisunterschiede nur noch minimal sind.

Weitere Informationen zum Einrichten eines drahtlosen Netzwerkes finden Sie in den Beiträgen

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D 54 - Drahtlos im Netzwerk und im Internet

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F 17 - Fehler-Troubleshooting in WLANs

Auch diese Beiträge stehen Ihnen zum Gratis-Download zur Verfügung.

Schritt 2 - TCP/IP und Co: Installation und

Konfiguration des Netzwerk-Protokolls

Netzwerk-Protokolle dienen dazu, dass Daten miteinander ausgetauscht werden können. In der Regel kommt in lokalen Netzwerken (LAN: Local Area Network) das TCP/IP-Protokoll zum Einsatz, auf dem auch das Internet basiert.

In Windows XP ist TCP/IP bereits installiert und aktiv.

Als Nächstes vergeben Sie im Netzwerk feste IP-Adressen, damit die PCs eindeutig identifiziert werden können und Daten untereinander austauschen können:
  1. Öffnen Sie dazu das Startmenü und klicken Sie nacheinander auf "Systemsteuerung", "Netzwerkverbindungen" und "LAN-Verbindung".

  2. Klicken Sie die "LAN-Verbindung" mit der rechten Maustaste an und rufen Sie im Kontextmenü den Eintrag "Eigenschaften" auf.

  3. Doppelklicken Sie im Dialogfenster auf den Eintrag "Internetprotokoll (TCP/IP)" und Sie bekommen die dazugehörigen Eigenschaften angezeigt.

  1. Tragen Sie hier die IP-Adresse ein. Sie besteht aus 4 Zahlen zwischen 0 und 255, die jeweils durch einen Punkt voneinander getrennt sind -beispielsweise "192.168.0.1". Jeder Computer in einem TCP/IP-Netzwerk benötigt eine solche Adresse, die ihn eindeutig identifiziert.

  2. Dem 2. PC geben Sie die IP-Adresse "192.168.0.2", dem 3. "192.168.0.3". usw.

  3. Als Subnetzmaske vergeben Sie immer "255.255.255.0".

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die wichtigste Einstellung an diesem Protokoll ist die richtige Vergabe der IP-Adressen.

Für ein Windows-Netz verwenden Sie der Einfachheit halber statische Adressen der Form "x.x.x.x", z. B. "192.168.0.x". Für das "x" tragen Sie beim 1. PC eine "1" ein, für den nächsten eine "2" usw.

In der Subnetz-Maske tragen Sie bei jedem PC die Zeichenfolge "255.255.255.0" ein. Mit der Subnetz-Maske legen Sie fest, wie viele Bit der maximal 32 Bit der Netzwerkadresse für die Netzwerkadressierung selbst und wie viele für die Adressierung der PCs verwendet werden sollen.

Dieser Eintrag soll im Unterschied zur IP-Adresse auf allen Computern Ihres Netzwerks immer identisch sein. Übernehmen Sie alle Angaben, indem Sie alle Fenster mit "OK" schließen.

Schritt 3 - Eindeutige Identifikation:

Legen Sie Namen und Arbeitsgruppe der PCs fest

Unabhängig vom Protokoll braucht jeder Computer in Ihrem Netzwerk auch einen Namen und die Zuordnung zu einer Arbeitsgruppe.

Der Name jedes PCs muss eindeutig sein. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:
  1. Um die Namen zu definieren, öffnen Sie die "Systemsteuerung", klicken auf "System" und wechseln zum Register "Computername".

  2. Drücken Sie auf die Schaltfläche "Ändern" und tragen Sie im zuletzt geöffneten Dialog einen Computernamen in das dafür vorgesehene Feld ein.

Vergeben Sie nur sinnvolle und eindeutige Computernamen, die aus einem Wort bestehen. Einen beschreibenden Begriff wie "PC-1" oder - wenn der Besitzer des PCs "Peter" heißt - auch "Peter-PC". Denn unter dieser Bezeichnung ist der Rechner später im Netzwerk für andere Anwender sichtbar.

Schließen Sie das Fenster mit "OK". Zusätzlich können Sie auf dem Register "Computername" eine "Computerbeschreibung" angeben. Sie darf aus mehreren Wörtern bestehen und dient zur Identifikation des PCs in der Netzwerkumgebung. Sie können das Feld auch frei lassen. Schließen Sie dann auch dieses Fenster mit "OK" und starten Sie Windows neu.

Wiederholen Sie diese Schritte auf jedem Computer ihres Netzwerks. Den nächsten PC nennen Sie dann z. B. "PC-2" (oder "Hans-PC") usw. Ihr Netzwerk ist einsatzbereit. Nun sollten alle eingeschalteten Rechner sich untereinander "sehen" können.

Schritt 4 - Die Freigabe:

So geben Sie den Ordner "Eigene Daten"

für andere Benutzer frei

Nun können Sie im Netzwerk arbeiten. Das verschafft Ihnen viele Vorteile:

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Dateien lassen sich zwischen den Computern per Drag & Drop verschieben oder kopieren, so wie Sie es vom Windows-Explorer gewohnt sind.

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Gemeinsam genutzte Ressourcen stehen allen Teilnehmern zur Verfügung.

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Ein an einem Arbeitsplatz angeschlossener Drucker kann von allen Netzteilnehmern verwendet werden.

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Ist einer der PCs mit einem Internet-Anschluss ausgestattet, lässt sich dieser auch von allen anderen PCs aus nutzen.

Um auf Ressourcen wie Drucker, Ordner oder ganze Festplatten zuzugreifen, müssen Sie diese freigeben. Sie können dazu den Arbeitsplatz oder den Windows Explorer benutzen.

Lassen Sie sich die Ordner auf einem Ihrer lokalen Laufwerke anzeigen und klicken Sie einen der Ordner mit der rechten Maustaste an. Wählen Sie dann im Kontextmenü den Befehl "Freigabe und Sicherheit" aus.

Nach einem Klick auf "OK" haben alle anderen Netzwerk-Teilnehmer Zugriff auf diesen Ordner.

Hier erfahren Sie auch, welche Sicherheitsgrundsätze Sie unbedingt einhalten müssen, damit andere Teilnehmer nicht an Ihre privaten Daten herankommen und Ihr PC sicher bleibt.

Schritt 5 - Drucker und andere Ressourcen freigeben

Im Netzwerk können Sie neben Daten und Programmen der angeschlossenen PCs auch deren Ressourcen, z. B. Drucker oder einen Internetzugang, nutzen.

So geben Sie Ihren Drucker für andere PCs frei

Wechseln Sie im Startmenü von Windows XP auf "Drucker und Faxgeräte" und klicken Sie den Eintrag für den Drucker mit der rechten Maustaste an. Wählen Sie "Freigabe" und im folgenden Fenster "Drucker freigeben". Nach der Bestätigung mit "OK" erscheint der Drucker in der Netzwerkumgebung unter dem Symbol Ihres Computers.

Von den anderen Windows XP-Arbeitsplätzen aus brauchen Sie das Druckersymbol nun lediglich noch mit der rechten Maustaste anzuklicken und im Kontextmenü "Verbinden" auszuwählen. Anschließend steht der Drucker genauso zur Verfügung, als sei er an dem jeweiligen PC selbst installiert.

Internet für alle mit Internet Connection Sharing

Mit der gemeinsamen Nutzung einer Internetverbindung im Netzwerk können alle im Heim- oder Firmennetzwerk angeschlossenen PCs Verbindung mit dem Internet aufnehmen. Dazu muss nur 1 PC eine direkte Verbindung zum Internet haben, z. B. über eine DFÜ-Verbindung.

Wenn Sie ICS auf diesem Computer aktivieren, können Sie damit allen anderen Computern in Ihrem Netzwerk den Internetzugang ermöglichen.

Gehen Sie folgendermaßen vor, wenn Sie ICS für eine Netzwerkverbindung aktivieren wollen:
  1. Doppelklicken Sie in der "Systemsteuerung" auf "Netzwerkverbindungen".

  2. Klicken Sie auf die LAN- oder DFÜ-Verbindung, die Sie freigeben möchten, und klicken Sie dann unter "Netzwerkaufgaben" auf "Die Einstellungen dieser Verbindung ändern".

  3. Aktivieren Sie auf der Registerkarte "Erweitert" das Kontrollkästchen "Anderen Benutzern im Netzwerk gestatten, die Internetverbindung dieses Computers zu verwenden".

  4. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen "Eine DFÜ-Verbindung herstellen, wenn ein Computer im Netzwerk auf das Internet zugreift". Mit dieser Einstellung wird die Verbindung automatisch gewählt, wenn ein anderer Computer im Netzwerk versucht, auf das Internet zuzugreifen.

  5. Wenn Sie das Kontrollkästchen "Anderen Benutzern im Netzwerk gestatten, die gemeinsame Nutzung der Internetverbindung zu steuern oder zu deaktivieren" aktivieren, können Sie von anderen PCs aus die Einstellungen zu ICS ebenfalls anpassen.

  6. Klicken Sie unter "Gemeinsame Nutzung der Internetverbindung" in "Heimnetzwerkverbindung" auf die Verbindung, die den Computer mit dem Internetzugang mit den anderen Computern in Ihrem Netzwerk verbindet.

Bitte beachten Sie:

Sie benötigen Administratorrechte, um ICS in Windows XP zu aktivieren. Dabei kann es zu Änderungen der vorher eingestellten IP-Adressen kommen. Meist wird die statische IP-Adresse "192.168.0.1" mit der Subnetzmaske "255.255.255.0" vergeben. Haben Sie andere IP-Adressen eingestellt, sind dadurch im Netzwerk bestehende TCP/IP-Verbindungen möglicherweise nicht mehr vorhanden und müssen wiederhergestellt werden.

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copyright by  Webmaster und ehrenamtl. kommissarischer Geschäftsführer des Computer Club,  D. Hansen

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