Bevor Sie eines dieser brandneuen Optimierungsprogramme erwerben, sollten Sie zum einen immer erst ein paar Wochen warten. Denn oft liefern die Hersteller der Optimierungsprogramme noch schnell eine Aktualisierung nach, damit das Optimierungsprogramm dann überhaupt funktioniert. Zum anderen lohnt es sich, intensiv Testberichte aus verschiedenen Quellen genau zu studieren. So wie im Falle des Optimierungsprogramms TVista (www.tvista.de), das von mehreren Testern über den grünen Klee gelobt wurde. Aber zu dem es auch kritische Stimmen gibt (www.pcwelt.de/start/software_os/systemtools/tests/88481), die das Optimierungsprogramm von einer anderen Seite beleuchten und die positiven Berichte deutlich in Frage stellen. So etwas ist in aller Regel keineswegs nur Miesmacherei, sondern ein deutliches Zeichen dafür, dass die Werbung besser als das Produkt ist.
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Dateien lassen sich nicht auf die externe Festplatte kopieren
Beim Kopieren der Dateien erhalte ich eine Fehlermeldung, und das Kopieren wird abgebrochen. Warum lassen sich die Filmdateien nicht kopieren?
Wenn Sie eine externe Festplatte erwerben, ist diese standardmäßig mit dem Dateisystem „FAT32“ formatiert. So ist sichergestellt, dass die Festplatte sofort von allen Windows-Versionen genutzt werden kann.
Das Dateisystem „FAT32“ kann nur Dateien mit einer Größe von maximal 4 GByte verarbeiten. Beim Versuch, größere Dateien auf eine Festplatte mit diesem Dateisystem zu kopieren, erscheinen je nach Windows-Version sonderbare Meldungen – die unter Umständen mit dem tatsächlichen Problem nichts zu tun haben und Sie nur in die Irre leiten.
Das bedeutet „Dateisystem“
Als „Dateisystem“ wird die Art und Weise bezeichnet, wie Dateien auf
Datenträgern (Festplatten, Disketten, USB-Sticks, Speicherkarten etc.) abgelegt
werden. Das Dateisystem regelt dabei wie lange ein Dateiname sein darf, welche
Zeichen im Dateinamen enthalten sein dürfen, wie groß ein Datenträger sein darf,
wie groß eine Datei sein darf und vieles andere mehr.
Dateisystemen FAT, FAT16, FAT32 und NTFS. Ältere Windows-Versionen können standardmäßig nicht auf Datenträger mit neueren Dateisystemen zugreifen :
Windows 98 und ME: Diese Windows-Versionen können nur Datenträger mit den Dateisystemen FAT, FAT16 und FAT32 nutzen.
Windows 2000, Windows XP und Windows Vista: Von diesen Windows-Versionen wird zusätzlich zu den Dateisystemen FAT, FAT16 und FAT32 auch das Dateisystem NTFS unterstützt.
Dateisystem prüfen
Punkt 1
Schließen Sie die externe Festplatte an Ihrem PC an.
Punkt 2
Rufen Sie jetzt den Windows-Explorer beispielsweise mithilfe der
Tastenkombination Windows-Taste + E auf.
Punkt 3
Sobald das Programmfenster des Windows-Explorer erscheint, werden in der linken
Fensterhälfte des Windows-Explorer alle Laufwerke Ihres PCs angezeigt. Hier
erscheint auch Ihre externe Festplatte.
Punkt 4
Klicken Sie das Symbol der externen Festplatte jetzt mit der rechten
Maustaste an. Daraufhin öffnet sich neben dem Mauszeiger ein Kontextmenü, in dem
Sie jetzt mit der linken Maustaste auf den Befehl Eigenschaften
klicken.
Punkt 5
Nun öffnet sich das Eigenschaften-Dialogfenster, in dem Sie sich sofort auf der
richtigen Registerkarte Allgemein befinden. Auf dieser
Registerkarte wird im oberen Drittel hinter dem Text Dateisystem
das Dateisystem der externen Festplatte angezeigt.
Punkt 6
Zum Schließen des Eigenschaften-Dialogfensters klicken Sie auf die Schaltfläche
OK. Daraufhin kehren Sie zum Windows-Explorer zurück
und können auch diesen mit einem Klick auf die Schließen-Schaltfläche
(Kreuzchen oben rechts in der Titelzeile) beenden.
Dateisystem ändern
Wenn Sie mit Windows Vista, XP oder 2000 arbeiten und die externe Festplatte nie
an PCs mit den Windows-Versionen ME und 98 genutzt wird, können Sie das
Dateisystem der externen Festplatte umstellen. Hierzu stehen Ihnen prinzipiell
zwei Möglichkeiten zur Verfügung:
Lösung 1: Formatieren
Die Festplatte wird neu formatiert und dabei als Dateisystem NTFS gewählt. Dies
hat jedoch einen Nachteil: Alle auf der Festplatte bereits gespeicherten Daten
gehen verloren, die Festplatte ist anschließend wieder leer.
Lösung 2: Umwandeln
Sie lassen Windows das Dateisystem umwandeln. Dies ist nur möglich, wenn auf der
Festplatte noch rund 10 Prozent Platz frei ist. Bei dieser Vorgehensweise
bleiben dann alle Dateien auf der Festplatte erhalten (der Vorgang kann deshalb
länger dauern als das Formatieren). Dennoch ist natürlich zur Sicherheit eine
Datensicherung der Daten auf einer anderen Festplatte zu empfehlen!
Und so wandeln Sie das Dateisystem der externen Festplatte von FAT32 auf NTFS
um:
Punkt 1
Prüfen Sie zuerst, welchen Laufwerksbuchstaben Windows Ihrer externen Festplatte
zugewiesen hat (siehe Punkt 3 der vorherigen Anleitung). Außerdem müssen Sie
sich den Namen merken, den die Festplatte trägt (= „Volumenbezeichnung“).
Punkt 2
Schließen Sie alle geöffneten Programme. Drücken Sie jetzt die Tastenkombination
Windows-Taste + R. Jetzt erscheint das
Ausführen-Dialogfenster, in dessen Texteingabefeld Öffnen
Sie nun das folgende Kommando eingeben:
cmd
Eventuell vorhandener Text im Texteingabefeld Öffnen überschreiben oder löschen Sie zuvor.
Punkt 3
Klicken Sie in dem Ausführen-Dialogfenster auf die Schaltfläch OK.
Nun öffnet sich ein Eingabeaufforderungs-Fenster. Hier geben Sie unmittelbar
hinter dem angezeigten Text das folgende Kommando ein:
convert ?: /fs:ntfs /v
Anstelle des „?“ hinter dem Kommando „convert“ müssen Sie den Buchstaben Ihres Laufwerks eingeben, den Sie in Punkt 1 ermittelt haben. Ihre Eingabe setzt sich wie folgt zusammen:
convert = Name des Programms, das die Umwandlung durchführt
?: = Laufwerksbuchstabe des Laufwerks, das bearbeitet werden soll
/fs:ntfs = Legt fest, dass das neue Dateisystem NTFS sein soll
/v = Sie werden vom Programm während der Konvertierung detailliert über die aktuellen Punkte informiert.
Punkt 4
Nach der Eingabe des Kommandos und Drücken der Eingabe-Taste erscheint im
Eingabeaufforderungs-Fenster eventuell die Meldung, dass Sie die
„Volumenbezeichnung“ für das gewählte Laufwerk eingeben müssen. Tragen Sie hier
den Namen ein, den Sie in Punkt 1 ermittelt haben.
Punkt 5
Wenn Sie jetzt erneut die Eingabe-Taste drücken, beginnt die Umwandlung des
Dateisystems. Während dieser Zeit werden verschiedene Meldungen am Bildschirm
angezeigt.
Punkt 6
Während der Umwandlung sollten Sie keine anderen Programme starten. Warten
Sie bitte geduldig ab, bis der Vorgang abgeschlossen ist und die Meldung
Konvertierung beendet erscheint.
Jetzt können Sie das Eingabeaufforderungs-Fenster mit einem Klick auf die Schließen-Schaltfläche („Kreuzchen“ in der rechten oberen Ecke des Dialogfensters) schließen.
Punkt 7
Wenn Sie jetzt erneut das Dateiformat der externen Festplatte prüfen, wird dort
NTFS anstelle von FAT32 angezeigt; der Vorgang wurde erfolgreich durchgeführt.
Sobald Sie das Dateisystem geändert haben, können Sie auch Dateien, die größer als 4 GByte sind, auf die Festplatte kopieren.
Die Bildschirmlupe: Kostenlose Vergrößerung
Das ein oder andere ist auf dem Bildschirm einfach zu klein und nur
schwer zu erkennen? Dann nutzen Sie das Bildschirmlupen-Programm von Windows!
Solange das Programm geladen ist, wird im oberen Teil des Bildschirms ein stark
vergrößerter Ausschnitt des Windows Desktops angezeigt. Und zwar immer genau der
Teil, auf dem sich die Maus befindet. Da auch der Mauszeiger in dem Lupenbereich
vergrößert erscheint, können Sie jederzeit nachvollziehen, wo sich der
Mauszeiger gerade befindet.
Tipp: Diese Funktion ist auch beim Bearbeiten von Bildern nützlich. Durch die starke Vergrößerung in der Lupe lassen sich Details hervorragend erkennen.
Und so starten Sie die Bildschirmlupe:
Punkt 1
Klicken Sie in der Windows-Taskleiste auf die Start-Schaltfläche.
Daraufhin öffnet sich das Startmenü, in dem Sie zuerst auf (Alle)
Programme, dann auf Zubehör und dann auf
Eingabehilfen klicken. In dem jetzt angezeigten Menü
klicken Sie auf den Befehl Bildschirmlupe.
Punkt 2
Die Bildschirmlupe wird jetzt sofort gestartet; in Windows XP und Windows 2000
müssen Sie nun noch ein Meldungs-Dialogfenster mit OK
bestätigen.
Punkt 3
Am oberen Rand des Bildschirms erscheint das Lupen-Fenster: Hier wird alles um
den Mauszeiger herum in doppelter Vergrößerung angezeigt. Wenn Sie den
Mauszeiger bewegen, wird auch gleichzeitig der Inhalt im Lupen-Fenster
aktualisiert.
Punkt 4
Ist Ihnen die Vergrößerung zu klein, können Sie in dem
Eigenschaften-Dialogfenster bei Vergrößerungsgrad
einen Wert zwischen 1 (normale Größe) und
9 (neunfache Vergrößerung) wählen.
Punkt 5
Damit das Eigenschaften-Dialogfenster nicht im Weg ist, klicken Sie hier das
Kontrollkästchen Minimiert starten an. Das hat zur
Folge, dass beim Start der Bildschirmlupe das Eigenschaften-Fenster künftig
minimiert (= als Programmsymbol auf der Taskleiste) erscheint.
Punkt 6
Windows XP, Windows 2000 und Windows ME: Um das Dialogfenster
nun „aus dem Weg zu schaffen“, klicken Sie jetzt in dem
Eigenschaften-Dialogfenster auf die Minimieren-Schaltfläche, sodass das
Dialogfenster ausgeblendet wird. Von dem Fenster ist nun nur noch das
Programmsymbol in der Windows-Taskleiste zu sehen.
Windows 98: Um das Dialogfenster nun „aus dem Weg zu schaffen“,
klicken Sie auf die Schaltfläche OK, damit das
Eigenschaften-Dialogfenster minimiert wird und nur noch das Programmsymbol in
der Windows-Taskleiste zu sehen ist.
Achtung: Klicken Sie nicht auf die Schaltfläche Beenden! Sonst wird die Bildschirmlupe beendet und Sie müssen sie wieder wie in Punkt 1 starten.
Wenn die Bildschirmlupe geladen ist und Sie Windows beenden, wird auch die Bildschirmlupe beendet. Beim nächsten Start von Windows wird sie aber automatisch wieder geladen, sodass Sie diese nicht noch einmal aufrufen müssen.
So lassen sich Menüs, Titel und Symbole größer darstellen
Ist Ihnen die Schriftgröße der Menüs, Titelzeilen oder die Beschriftung
der Symbole auf dem Windows-Desktop zu klein? Dann können Sie diese in zwei
Stufen vergrößern:
Punkt 1
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich des
Windows-Desktops. Daraufhin erscheint ein Menü, in dem Sie mit der linken
Maustaste auf den Befehl Eigenschaften klicken.
Punkt 2
Daraufhin erscheint ein Dialogfenster mit dem Titel Eigenschaften
von Anzeige. Wechseln Sie hier auf die Registerkarte
Darstellung.
Punkt 3
Windows XP: Wählen Sie nun über das Dropdown-Listenfeld
Schriftgrad zwischen den Textgrößen Normal,
Groß und Extragroß.
Windows 2000, ME, 98: Wählen Sie im Dropdown-Listenfeld
Schema zwischen den drei Textgrößen
Windows-Standard, Windows-Standard (groß)
und Windows-Standard (extragroß).
Punkt 4
Wenn Sie Ihre Auswahl mit einem Klick auf die Schaltfläche
Übernehmen bestätigen, wird sofort alles in der gewünschten Größe
angezeigt.
Punkt 5
Windows XP: Damit auch die Symbole beispielsweise auf dem
Windows-Desktop oder in den Symbolleisten größer angezeigt werden, wechseln Sie
auf die Registerkarte Darstellung und klicken hier auf
die Schaltfläche Effekte.
Windows 2000, ME, 98: Damit auch die Symbole beispielsweise auf
dem Windows-Desktop oder in den Symbolleisten größer angezeigt werden, wechseln
Sie auf die Registerkarte Effekte.
Punkt 6
Schalten Sie das Kontrollkästchen Große Symbole (verwenden)
ein. Schließen Sie alle geöffneten Dialogfenster über die OK-Schaltfläche.
Je nach Programm erscheint bei vergrößerter Textdarstellung der Text beispielsweise in Dialogfenstern etwas verschoben. Ursache ist die größere Schrift, die jetzt mehr Platz benötigt. Das Programm funktioniert aber dennoch einwandfrei.