FRAGEN UND ANTWORTEN

 

 

 

1. Bildschirmfotos selbst gemacht............................................................................4

2. Schriften auf dem PC installieren.........................................................................4

3. Falscher Benutzernamen im Info-Menü...............................................................5

4. Windows-Explorer schneller starten.....................................................................6

5. Standard-Schriftart dauerhaft ändern...................................................................7

6. Start-Menü alphabetisch sortieren.......................................................................7

7. Geschweifte Klammern anstelle von Text (Word)................................................8

8. Startmenü in Windows XP auf die vertraute Ansicht umstellen...........................9

9. Menüs in Windows 2000/XP ab sofort immer vollständig....................................9

10. E-Mail-Adressen bei den Empfängern verbergen............................................10

11. Standard-Schriftart in Word dauerhaft ändern.................................................11

12. Windows-Start-Programm-Menü ordentlich sortieren......................................12

13. Serienbrief mit Word 97/2000...........................................................................13

14. Excel-Dateien erscheinen nicht in der Windows-Taskleiste.............................13

15. Adobe Acrobat Reader-Fehlermeldung beim Öffnen einer Datei von der CD.14

16. CD-Menü lässt sich unter Windows 95 nicht öffnen.........................................15

17. WordPro, WordPerfect oder Word – was ist der Unterschied?........................16

18. Leerer Rahmen beim Verschieben eines Programmfensters..........................16

19. Großbuchstaben am Satzanfang in Word 97/2000/XP....................................17

20. Schriftgröße im Internet-Browser ändern.........................................................18

21. Mehrere Dateien im Windows-Explorer auf einmal markieren.........................19

22. Bilder lassen sich nach Ablauf der Testzeit von Paint Shop Pro 5 nicht

mehr öffnen......................................................................................................20

23. Babylon – rechte Maustaste wieder für normale Windows-Aufgaben

freischalten.......................................................................................................21

24. Falsch geschriebene Wörter im Benutzer-Wörterbuch von Word löschen.......22

25. Prozentangaben in Excel sofort richtig formatiert.............................................23

26. Eurozeichen als Währungssymbol...................................................................23

27. Word ändert die Sprache für die Rechtschreibprüfung automatisch................24

28. Outlook Express 6.0 löscht automatisch E-Mail-Anhänge...............................25

29. Diskette: So kopieren Sie Dateien von und auf Disketten................................26

30. Dateien im Windows-Explorer sofort endgültig löschen...................................28

31. Windows-Explorer: So wird es noch übersichtlicher........................................28

32. Nachricht beim Surfen unter Windows 2000 und Windows XP........................29

33. Programmsymbol auf dem Windows-Desktop anlegen...................................30

34. Standardschriftart in Word dauerhaft ändern...................................................31

35. Dialogfenster auf volle Bildschirmgröße vergrößern........................................32

36. Sortierreihenfolge der E-Mails in Outlook (Express) anpassen........................32

37. Desktopbereinigung und Windows XP – Meldung dauerhaft ausschalten.......33

38. T-Online-/AOL-Software und Software-/Viren-Updates – wie geht das?.........34

39. Abkürzungen am Anfang des E-Mail-Betreffs..................................................35

40. Druckerwechsel in Word ohne zu drucken.......................................................35

41. Bevorzugten Drucker unter Windows festlegen...............................................36

42. Fehlendes Menü in Word wiederherstellen......................................................37

43. Liste mit zuletzt geöffneten Dateien in Word, Excel und PowerPoint

erweitern...........................................................................................................38

44. Seitenwechsel in Word unter Kontrolle............................................................39

45. Windows XP-eigene Symbole wieder vollständig anzeigen.............................40

46. Landeskennung bei Internet-Adressen richtig erkennen..................................40

47. Rote Unterstreichungen in Word......................................................................42

48. Fehlermeldung beim Surfen im Internet...........................................................43

49. Accents bei Fremdwörtern schreiben...............................................................44

50. Gespeicherte Informationen beim Surfen im Internet.......................................45

51. Schriftart von einem PC auf einen anderen kopieren.......................................48

52. Groß- und Kleinschreibung von E-Mail-/Internet-Adressen..............................49

53. Quicktime: Neu Version 6.4 verfügbar?...........................................................50

54. Word-Menüs sind nicht vollständig...................................................................51

55. ECDL – Der europäische PC-Führerschein.....................................................52

56. Kästchen zum Ankreuzen wird in Word nicht gedruckt....................................53

57. Schriftgröße auf Outlook-Ausdrucken..............................................................53

58. Automatische Nachkommastellen in Excel 2003, 2002/XP, 2000 und 97........54

59. Teile einer E-Mail ausdrucken..........................................................................54

60. Word-Dateien direkt von Disketten öffnen?......................................................55

61. Automatischer Start einer CD unterdrücken.....................................................57

62. Kostenslose Newsletter abonnieren.................................................................57

63. Windows-Update bleibt beim Suchen der Updates unter Windows 98/ME

mit „0%“ stehen................................................................................................60

64. Updates von AOL oder T-Online – sind diese notwendig?..............................61

65. Mathematische Tasten auf der Tastatur...........................................................62

66. Fehlermeldung R56 beim Internet-Aufbau mit T-Online...................................62

67. Größe der Texte und Tabellen in Word & Excel ändern..................................63

68. Virenschutz: Kostenloses AntiViren-Programm AntiVir aktualisieren...............64

69. PC mit Windows ME schaltet nach Einbau einer Netzwerkkarte für

den DSL-Zugang nicht mehr korrekt aus.........................................................66

70. Herstellern von Browser-Erweiterungen niemals automatisch trauen!.............67

71. Ausdruck ist beim Internet Explorer unvollständig...........................................68

72. Excel: Wo kann ich das Programm kaufen?....................................................69

73. Windows-Taskleiste ist nicht mehr am unteren Rand sondern rechts,

links oder oben.................................................................................................70

74. Word XP: Grammatikprüfung wird mit Fehlermeldung abgebrochen...............71

75. Texte im RTF-Format („Rich Text Format“) speichern.....................................73

76. Zusätzliche Schriften auf der CD von PC-Wissen für Senioren nutzen...........74

77. Internetadressen mit Umlauten funktionieren nicht?........................................75

78. Tabelle in Word breiter als die aktuelle Seite?.................................................76

79. Quickinfos in einer brauchbaren Schriftgröße anzeigen..................................77

80. Windows-Taskleiste lässt sich nicht verschieben.............................................78

81. Standard-Internetseite beim Internetzugang wird nicht mehr angezeigt..........79

82. Internetseite einschließlich Hintergrund drucken.............................................80

83. Meldung „Es sind Dateien zum Schreiben auf CD vorhanden“........................82

84. Marco Polo Reiseplaner & ADAC TourPlaner funktionieren plötzlich

nicht mehr.........................................................................................................84

85. Süttlerin-Schriftart: Kostenlose Schriftart installieren und nutzen....................85

86. Störende Meldung des Adobe Download Manager..........................................87

 

 


 

1. Bildschirmfotos selbst gemacht

 

Ab und zu erscheinen auf meinem Bildschirm Meldungen, die ich gerne zu Dokumentationszwecken

ausdrucken möchte. Ist so etwas möglich, welche Programme benötige ich dazu?

 

In der Tat gibt es spezielle Programme zum Erstellen von „Bildschirmfotos, auch „Screen-Shots..“

genannt. Doch es geht ganz einfach mit den Windows-eigenen Funktion auch ganz ohne zusätzliches

Programm:

 

1. Sobald auf dem Bildschirm eine Meldung erscheint, die Sie auf Ihrem Drucker ausgeben möch-

ten, drücken Sie die Tastenkombination B + E (die Taste E befindet sich normalerweise

auf Ihrer Tastatur in einem Dreierblock rechts neben den Funktionstasten " bis K).

 

2. Möchten Sie nicht nur das Dialogfenster mit der aktuellen Meldung sondern den ganzen Bild-

schirm drucken, drücken Sie nur die Taste E.

 

3. Durch Drücken der Taste E bzw. B + E hat Windows eine Kopie des kompletten Bild-

schirms bzw. des Dialogfensters in Form eines Bildes in der Windows-Zwischenablage.. ko-

piert. Um das Bild zu drucken, starten Sie jetzt ein Grafikprogramm wie das zu Windows gehö-

rende Programm „Paint“.

 

4. Klicken Sie in der Windows-Taskleiste auf die Start-Schaltfläche und wählen Sie das Menü

PROGRAMME-ZUBEHÖR. Hier finden Sie das Programm „Paint“, das Sie mit der linken Maustaste

anklicken und somit starten.

 

5. Sobald Paint geladen ist, rufen Sie in Paint das Menü BEARBEITEN-EINFÜGEN auf. In der Zei-

chenfläche von Paint wird jetzt das Bild mit Ihrem Dialogfenster bzw. dem kompletten Bild-

schirm eingefügt.

 

6. Zum Drucken des Bildes rufen Sie in Paint nun das Menü DATEI-DRUCKEN auf. Wählen Sie in

dem Dialogfenster Ihren Drucker aus und klicken Sie auf die Schaltfläche DRUCKEN, um den

Druck zu starten.

 

Sobald sich das Bild mit dem Bildschirmfoto in der Windows-Zwischenablage befindet, können Sie

das Bild auch in anderen Programmen wie Word oder Excel einfügen. Auch hier lautet das Menü zum

Einfügen BEARBEITEN-EINFÜGEN.

 

2. Schriften auf dem PC installieren

 

Von einem Bekannten habe ich eine neue Schrift für meinen PC erhalten, die spezielle Nummerie-

rungs-Symbole enthält. Diese Symbole möchte ich in Word nutzen. Der Dateiname der Schriftdatei

lautet WINNUMBER1.TTF. Wie kann ich die neue Schrift auf meinem PC installieren?“

 

Eine neue Schrift muss auf dem PC „installiert“ werden, damit diese allen Programmen wie Word oder

Excel zur Verfügung. Und so geht’s:

 


 

1. Klicken Sie in der Windows-Taskleiste auf die Start-Schaltfläche und wählen Sie das Menü

EINSTELLUNGEN-SYSTEMSTEUERUNG (Windows 95, 98, ME, NT 4.0, 2000) bzw. SYSTEMSTEUE-

RUNG (Windows XP).

 

2. Daraufhin wird das Dialogfenster SYSTEMSTEUERUNG angezeigt. Führen Sie hier einen Doppel-

klick auf dem Symbol SCHRIFTARTEN aus. In einem eigenen Dialogfenster zeigt Windows jetzt

alle auf Ihrem PC installierten Schriftarten an.

 

3. Rufen Sie in dem Schriftarten-Dialogfenster das Menü DATEI-NEUE SCHRIFTART INSTALLIEREN

auf, worauf ein weiteres Dialogfenster erscheint. Hier wechseln Sie über die Dropdown-

Listenfelder LAUFWERKE und ORDNER in den Ordner, in dem sich die Schriftdatei befindet.

 

 Damit Sie diesen Schritt sofort testen können, finden Sie auf der beiliegenden CD im Ordner

\FRAGEN-UND-ANTWORTEN\0002 die Schriftdatei WINNUMBER1.TTF. Wechseln Sie zum Test auf

diesen Ordner.

 

4. Sobald Sie in den Ordner mit der Schriftdatei gewechselt haben, erscheint in dem Listenfeld

SCHRIFTARTENLISTE der Eintrag »WinNumber 1 (TrueType)«. Markieren Sie den Eintrag und

stellen Sie sicher, dass das Kontrollkästchen SCHRIFTARTEN IN DEN SCHRIFTARTENORDNER KO-

PIEREN (Windows 95, 98, ME, NT 4) bzw. SCHRIFTARTEN IN DEN ORDNER "FONTS" KOPIEREN

(Windows 2000, XP) am unteren Rand des Dialogfensters eingeschaltet ist.

 

5. Wenn Sie jetzt auf die Schaltfläche OK klicken, wird die Schriftart auf Ihrem PC installiert und

Sie können das Schriftarten-Dialogfenster und das Systemsteuerungs-Dialogfenster schließen.

 

6. Ab sofort steht Ihnen die neue Schriftart in Ihren Windows-Anwendungen wie beispielsweise

Word zur Verfügung.

 

In der Beispielschriftdatei auf der CD befinden sich Zahlen die eingekreist sind – ähnlich der Symbole

in der Windows-eigenen Schriftart Wingdings. Die eingekreisten Ziffern 0 bis 9 erhalten Sie, indem Sie

die Ziffern 0 bis 9 mit der neuen Schriftart »WinNumber 1« formatieren. Die eingekreisten Ziffern 10

bis 30 verbergen sich hinter den Buchstaben a bis u, die eingekreisten Ziffern 31 bis 50 hinter A bis T.

 

3. Falscher Benutzernamen im Info-Menü

 

Beim Start von Word 2000 oder Excel 2000 erscheint kurz ein Dialogfenster mit Copright-

Informationen von Microsoft. Dort wird als Eigentümer der Programme der Name „Benutzer“ ange-

zeigt, obwohl ich die Office-Version zusammen mit meinem PC ganz legal gekauft habe. Habe ich

eine Raubkopie erhalten, oder was hat es mit diesem Namen auf sich? Lässt sich das eventuelle über

eine Neu-Installation korrigieren?

 

Keine Angst, der falsche Name hat nichts mit einer illegal erworbenen Office-Version zu tun. Denn der

hier angezeigt Name wird bei ersten Installation von Office abgefragt und dann dauerhaft auf Ihrem

PC gespeichert. Insbesondere bei PCs die mit vorinstallierter Software ausgelieferten werden, ist der

endgültige Eigentümer bei der Installation der Software noch nicht namentlich bekannt. Entsprechend

tragen viele Hersteller dann Namen wie „Besitzer“ oder „Inhaber“ ein und lassen die Firmenbezeich-

nung leer.

 


 

Damit in dem Start-Dialogfenster – wie übrigens auch in dem Dialogfenster, das Sie beim Aufruf des

Menüs ?-INFO angezeigt bekommen – der richtige Namen erscheint, gehen Sie wie folgt vor (gilt so-

wohl für Office 2000 als auch für Office XP):

 

1. Starten Sie Word, rufen Sie das Menü EXTRAS-OPTIONEN auf und wechseln Sie auf die Regis-

terkarte BENUTZERINFORMATIONEN.

 

2. Geben Sie im Texteingabefeld NAME den Namen ein, der im Start-Dialogfenster sowie im Dia-

logfenster mit den Lizenzinformationen erscheinen soll.

 

3. Verlassen Sie das Dialogfenster mit einem Klick auf die Schaltfläche OK und kehren Sie zu

Ihrem Dokument zurück. Der Name ist in Word erfolgreich umgestellt.

 

4. Um den Namen in Excel zu korrigieren, rufen Sie auch dort das Menü EXTRAS-OPTIONEN auf.

Wechseln Sie hier auf die Registerkarte ALLGEMEIN.

 

5. Geben Sie im Texteingabefeld BENUTZERNAME erneut Ihren Namen ein.

 

6. Schließen Sie auch hier das Dialogfenster mit einem Klick auf die Schaltfläche OK und kehren

Sie zu Ihrer Excel-Tabelle zurück. Jetzt ist Ihr Name auch in Excel korrekt.

 

Wenn Sie ab sofort in Excel oder Word das Menü ?-INFO aufrufen, erscheint bei DIESES PRODUKT IST

LIZENZIERT FÜR der soeben eingegebene Name. Auch beim Programmstart wird der richtige Name

angezeigt. Beachten Sie, dass Sie die Firmen-Bezeichnung in der zweiten Zeile der Lizenzinformatio-

nen nicht ändern können; diese lässt sich nur bei der Installation von Word/Excel bzw. Office ange-

ben.

 

Achtung: Unter Office 97 (Word 97 und Excel 97) lässt sich der Name nach der Installation nicht mehr

ändern, hier nicht erscheint immer der der bei der Installation hinterlegte Namen.

 

4. Windows-Explorer schneller starten

 

Ich helfe häufig meinen Bekannten beim Arbeiten am PC. Deshalb habe ich ständig mit anderen Win-

dows-Versionen zu tun. Entsprechend bin ich laufend auf der Suche nach dem Windows-Explorer.

Einmal ist er unter START-PROGRAMME zu finden, dann wieder unter START-PROGRAMME-ZUBEHÖR.

Gibt es denn wirklich keine einfache Möglichkeit, den Windows-Explorer ohne langes Suchen zu star-

ten?

 

In der Tat versteckt Microsoft den Windows-Explorer je nach Windows-Version in unterschiedlichen

Programmgruppen. Glücklicherweise gibt es zwei Tipps, wie Sie den Windows-Explorer zum Verwal-

ten von Dateien (siehe Beitrag „D090 - Dateien mit dem Windows-Explorer optimal verwalten“) den-

noch schnell starten können:

 

Tastatur: Wenn Sie die Tastenkombination .. + f drücken, wird der Windows-Explorer gestartet.

Beachten Sie, dass ältere Tastaturen noch über keine eigene Windows-Taste verfügen. In diesem Fall

lässt sich der Windows-Explorer leider nicht komfortabel über die obige Tastenkombination starten.

Wenn Sie Tastatur durch austauschen, funktioniert das ganze aber sofort, ohne dass Sie in Windows

irgend etwas ändern müssen.

 


 

Maus: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Start-Taste in der Windows-Taskleiste... Dar-

aufhin erscheint das Kontextmenü, in dem Sie mit der linken Maustaste die Option EXPLORER ankli-

cken. Daraufhin wird der Explorer sofort gestartet. Beachten Sie, dass je nach Windows-Version so-

wohl die Option EXPLORER als auch Explorer – Alle Benutzer zur Verfügung steht. Nutzen Sie in die-

sem Fall immer die erste Option EXPLORER.

 

5. Standard-Schriftart dauerhaft ändern

 

Wenn ich über einen Klick auf die Neu-Schaltfläche in der Standard-Symbolleiste ein neues, leeres

Dokument anlege, ist immer die falsche Schriftart eingestellt. Wie kann ich anstelle von »Times New

Roman« die deutlich besser lesbare Schrift »Arial«, möglichst in lesbaren 12 Punkt als Standard ein-

stellen?

 

Für die Standard-Schriftart ist die Schrift verantwortlich, die in der dem Dokument zugewiesenen Do-

kumentvorlage als Standard definiert ist. Da Sie ein neues Dokument mit einem Klick auf das Symbol

NEU (Word 97) bzw. NEUES LEERES DOKUMENT (Word 2000/Word XP) anlegen, ist die Schriftart in der

Dokumentvorlage NORMAL.DOT verantwortlich. Ändern Sie deshalb die Standard-Schriftart in Ihrer

Dokumentvorlage NORMAL.DOT:

 

1. Klicken Sie zuerst auf das Symbol NEU (Word 97) bzw. NEUES LEERES DOKUMENT (Word

2000/Word XP) in der Standard-Symbolleiste, um ein neues, leeres Dokument zu öffnen.

 

2. Wechseln Sie jetzt in das Menü FORMAT-ZEICHEN auf die Registerkarte SCHRIFT. Legen Sie hier

die Schriftart und Schriftgröße fest, die ab sofort als Standard gelten soll.

 

3. Klicken Sie im Zeichen-Dialogfenster unten links auf die Schaltfläche STANDARD.

 

4. Jetzt erscheint ein Dialogfenster mit einem Hinweis, den Sie mit JA bestätigen.

 

5. Schließen Sie nun Word und beantworten Sie eine eventuell erscheinende Frage zum Spei-

chern der NORMAL.DOT mit JA.

 

Die Informationen über die Standard-Schriftart entnimmt Word aus der Dokumentvorlage, die mit dem

aktuellen Dokument verbunden ist. Sofern Sie nicht über das Menü DATEI-NEU eine andere Doku-

mentvorlage ausgewählt haben, ist Ihr Dokument immer mit der Standard-Dokumentvorlage NOR-

MAL.DOT verbunden. Möchten Sie die Standard-Schriftart einer anderen Vorlage ändern, dann legen

Sie einfach ein Dokument auf Basis dieser Vorlage an, bevor Sie die Standard-Schriftart im Menü

FORMAT-ZEICHEN ändern.

 

6. Start-Menü alphabetisch sortieren

 

Wenn ich in der Windows-Taskleiste auf die Start-Schaltfläche klicke und dort den Ordner PROGRAM-

ME öffnen, erscheint das Programme-Menü mit allen installierten Programmen und Unter-Ordnern.

War das Menü anfänglich noch ordentlich sortiert, sieht es hier nach der Installation einiger neuer

Programme aus wie Kraut und Rüben. Wie kann ich hier Ordnung hinein bekommen?

 

Während bei Windows 95 alle Programmordner unter START-PROGRAMME automatisch alphabetisch

einsortiert werden, hängt Windows 98, ME, NT 4.0, 2000 und XP diese einfach an das Ende der Liste

 


 

der vorhandenen Programme und Ordner an. Auf diese Weise wird es hier sehr schnell extrem un-

übersichtlich.

 

Glücklicherweise lässt sich das Programme-Menü aber ganz einfach sortieren, sodass zuerst alle

Ordner und dann alle Programme aufgeführt werden. Und so geht’s:

 

1. Klicken Sie auf Start-Programme, so dass die Liste mit allen Ihren Programmen angezeigt wird.

 

2. Positionieren Sie jetzt den Mauszeiger auf einem beliebigen Eintrag und klicken Sie mit der

rechten Maustaste.

 

3. Daraufhin erscheint ein Kontextmenü, in dem Sie mit der linken Maustaste die Option NACH

NAMEN SORTIEREN (zweitletzter Menüeintrag) wählen.

 

4. Jetzt wird die Liste alphabetische sortiert, alle Ordner an den Anfang der Liste gestellt und die

Programme an das Ende.

 

Die Sortierung wird dauerhaft gespeichert, sie bleibt auch bei einem Windows-Neustart erhalten. Wie-

derholen Sie künftig die Sortierung nach jeder Installation eines neuen Programms, sodass Sie Ihre

Programme immer schnell und ohne langes Suchen finden.

 

7. Geschweifte Klammern anstelle von Text (Word)

 

Wenn ich die Word-Rezeptbuch-Vorlage REZEPTBUCH.DOC aus dem Beitrag „R190 – Rezeptbuch mit

Word gestalten“ lade und auf Seite 2 blättere, müsste hier laut Ihrer Beschreibung das Inhaltsver-

zeichnis aller Rezepte erscheinen. Bei mir wird hingegen in Word 97 nur der Text „{ VERZEICHNIS \o

"1-1" \h \z}“ bzw. in Word 2000/XP der Text „{ TOC \o "1-1" \h \z }“ angezeigt. Was ist hier los?

 

Das Inhaltsverzeichnis des Rezeptbuchs wird von Word automatisch erzeugt, indem Word alle Über-

schriften der Rezepte selbstständig zusammenfasst und mit Seitenzahlen versieht. Hierzu greift Word

auf die Technik der „Feldfunktionen..“ zurück: Das Verzeichnis wird nicht als Text, sondern als Feld-

funktion eingefügt.

 

Jede Feldfunktion hat zwei Ansichten: Die Formel-Ansicht und die Ergebnis-Ansicht. In der Formel-

Ansicht wird die Feldfunktion-Formel angezeigt, zu erkennen an einer mehr oder weniger kryptischen

Bezeichnung, die immer in geschweifte Klammern „{}“ gesetzt ist. In der Ergebnis-Ansicht wird hinge-

gen das Ergebnis der Feldfunktion angezeigt, im obigen Beispiel ist dies das Inhaltsverzeichnis. Zwi-

schen den beiden Ansichten schalten Sie mit der Tastenkombination B + * um.

 

Beachten Sie, dass sich Word die letzte Einstellung beim Beenden merkt. War beim Verlassen von

Word beispielsweise die Formel-Ansicht eingeschaltet, startet Word beim nächsten Mal erneut in der

Formel-Ansicht und Sie müssen zur Anzeige der Ergebnisse erst B + * drücken.

 

Das Inhaltsverzeichnis ist nur eine von vielen Feldfunktionen, mit denen Sie in Word konfrontiert wer-

den. Auch beim Datum, der Seitenzahl, bei der Gesamtseitenzahl oder bei Seriendruckfeldern..

kommen Feldfunktionen zum Einsatz. Beachten Sie, dass die Umschaltung zwischen Formel- und

Ergebnis-Anzeige immer für das komplette Dokument bzw. alle zur Zeit in Word geladenen Dokumen-

te gilt.

 


 

8. Startmenü in Windows XP auf die vertraute Ansicht umstellen

 

Auf meinem neuen PC mit Windows XP erscheint das Menü beim Klick auf die Start-Schaltfläche in

der Windows-Taskleiste.. völlig anders, als ich es von meinem alten PC mit Windows 98 gewohnt

bin. Jetzt muss ich wieder alles neu lernen. Geht das nicht anders?

 

In Windows XP hat Microsoft zahlreiche Neuerungen eingeführt, zu denen auch das zweispaltige

Startmenü gehört. Glücklicherweise können Sie – gewusst wie - zwischen altem und neuem Startme-

nü wählen. Und so geht’s:

 

1. Positionieren Sie den Mauszeiger in der linken unteren Ecke Ihres Bildschirms auf der Schalt-

fläche START.

 

2. Klicken Sie jetzt mit der rechten Maustaste, worauf ein Dialogfenster mit einem kleinen Menü –

dem so genannten Kontextmenü.. erscheint.

 

3. Klicken Sie in diesem Menü die Option EIGENSCHAFTEN mit der linken Maustaste an.

 

4. Jetzt gelangen Sie automatisch in das Dialogfenster EIGENSCHAFTEN VON TASKLEISTE UND

STARTMENÜ, das zwei Registerkarten enthält.

 

5. Wenn Sie auf die Registerkarte STARTMENÜ wechseln, stehen Ihnen hier zwei Optionen zur

Auswahl: STARTMENÜ und KLASSISCHES STARTMENÜ. Klicken Sie auf das Optionsfeld vor dem

unteren Eintrag KLASSISCHES STARTMENÜ. Verlassen Sie das Dialogfenster mit einem Klick auf

OK.

 

Ab sofort steht Ihnen unter Windows XP wieder das vertraute Startmenü zur Verfügung, was Sie mit

einem Klick auf die Start-Schaltfläche sofort prüfen können.

 

9. Menüs in Windows 2000/XP ab sofort immer vollständig

 

Wenn ich in Windows 2000 oder Windows XP (hier habe ich das klassische Startmenü eingestellt) in

der Windows-Taskleiste.. auf die Start-Schaltfläche klicke und dann den Mauszeiger auf PROGRAMME

positioniere, klappt ein Menü mit meinen Programmen auf. Doch leider verbirgt Windows immer einen

Teil der Programme.

 

Erst wenn ich auf den Doppelpfeil am Ende der Programmliste klicke, zeigt Windows alle Programme

an. Das ist sehr störend, da ich viele Namen der Programme nicht auswendig kenne und mir nur das

zugehörige Programmsymbol gemerkt habe. Können Sie weiterhelfen?

 

So erstaunlich es klingt, das „Verstecken“ der Programme ist von Microsoft, dem Hersteller von Win-

dows, gewollt. Ziel der so genanten „persönlich angepassten Menüs“ ist es, dass Windows Ihnen nur

die Programme anzeigt, die Sie in der Vergangenheit auch genutzt haben. Alle restlichen Programme

werden erst einmal ausgeblendet und lassen sich dann wie von Ihnen erwähnt erst über einen Klick

auf den Doppelpfeil anzeigen.

 

Zum Glück lässt sich diese Bevormundung durch Windows ausschalten:

 


 

1. Positionieren Sie den Mauszeiger am unteren Bildschirmrand auf einem freien Bereich der

Windows-Taskleiste.

 

2. Klicken Sie jetzt mit der rechten Maustaste, worauf ein Dialogfenster mit dem Kontextmenü..,

erscheint.

 

3. Klicken Sie in diesem Menü die Option EIGENSCHAFTEN mit der linken Maustaste an.

 

4. Jetzt gelangen Sie automatisch in das Dialogfenster EIGENSCHAFTEN VON TASKLEISTE UND

STARTMENÜ, das zwei Registerkarten enthält.

 

 

 

Wenn Sie Windows 2000 besitzen, fahren Sie nun wie folgt fort:

 

5. Wechseln Sie auf die Registerkarte ALLGEMEIN und schalten Sie hier das Kontrollkästchen PER-

SÖNLICH ANGEPASSTE MENÜS VERWENDEN durch Anklicken aus.

 

6. Schließen Sie jetzt das Dialogfenster mit einem Klick auf die Schaltfläche OK.

 

 

 

Wenn Sie Windows XP Home oder Professional besitzen, fahren Sie hingegen wie folgt fort:

 

5. Wechseln Sie auf die Registerkarte STARTMENÜ und klicken Sie auf die Schaltfläche ANPASSEN,

die rechts von dem Optionsfeld KLASSISCHES STARTMENÜ zu finden ist.

 

6. Jetzt erscheint ein weiteres Dialogfenster, in dem Sie in der unteren Liste solange blättern, bis

der Eintrag PERSÖNLICH ANGEPASSTE MENÜS VERWENDEN erscheint.

 

 

 

7. Das Kontrollkästchen vor dem Eintrag ist abgehakt, weshalb Sie das Kästchen mit der linken

Maustaste anklicken. Daraufhin verschwindet der Haken und Sie verlassen das Dialogfenster

mit einem Klick auf die Schaltfläche OK.

 

8. Schließen Sie nun auch das Dialogfenster EIGENSCHAFTEN VON TASKLEISTE UND STARTMENÜ mit

einem Klick auf OK.

 

Ab sofort zeigt Windows immer alle Programme vollständig an und verbirgt nicht nach Gutdünken

einige davon.

 

10. E-Mail-Adressen bei den Empfängern verbergen

 

Unser Verein möchte unsere Mitglieder regelmäßig per E-Mail anschreiben und über aktuelle Dinge

informieren. Mich stört dabei, dass jeder Empfänger dann genau nachvollziehen kann, wer die E-Mail

noch erhalten hat und somit die E-Mail-Adressen ungewollt „verteilt“ werden. Ich würde das viel lieber

so machen, dass bei den Empfängern nicht jedes Mal die komplette Absender-Liste unseres Vereins

erscheint (wie Sie ja auch im Beitrag „E520 – E-Mail: So schützen Sie sich vor Werbemails“ raten).

Können Sie mir weiterhelfen?

 


 

Damit Sie Ihre E-Mails an mehrere Empfänger senden können und niemand die E-Mail-Adressen der

anderen Empfänger lesen kann, können Sie den hier beschriebenen Trick nutzen.

 

Bei fast allen neuen E-Mail-Programmen wie Outlook, Outlook Express, T-Online E-Mail usw. stehen

Ihnen bei der Eingabe der E-Mail-Adressen mehrere Felder zur Verfügung: Neben dem Hauptemp-

fänger – typischerweise als „An“ bezeichnet – gibt es noch Adressfelder für „Kopie“ bzw. „Cc“ (Cc..

kommt aus dem Englischen und heißt Carbon Copy – übersetzt „Durchschlag“) und „Bcc“ (Bcc.. be-

deutet „Blind Carbon Copy“, übersetzt etwa „Verborgener Durchschlag“).

 

Das Bcc-Adressfeld ist der Schlüssel für den hier vorgestellten Trick. Wird bei Ihnen kein Bcc-

Adressfeld angezeigt? Je nach E-Mail-Programm ist das Bcc-Adressfeld noch nicht eingeschaltet.

Gehen Sie dann wie folgt vor:

 

Outlook 2000/2002: Wenn Sie Outlook 2000/2002 geöffnet haben, drücken Sie die Tastenkombinati-

on T + o, um eine neue E-Mail zu schreiben. In dem jetzt angezeigten Dialogfenster rufen Sie das

Menü ANSICHT auf und wählen hier BCC-FELD. Ab sofort zeigt Outlook die Eingabezeile für die Bcc-

Empfänger zwischen der Cc- und Betreff-Zeile an.

 

Outlook Express 5.0/6.0: Drücken Sie in Outlook Express die Tastenkombination T + o, um eine

neue E-Mail zu schreiben. In dem jetzt angezeigten Dialogfenster rufen Sie das Menü ANSICHT auf

und wählen hier ALLE KOPFZEILEN. Ab sofort zeigt Outlook Express die Eingabezeile für die Bcc-

Empfänger zwischen der Cc- und Betreff-Zeile an.

 

T-Online 4.0: Im E-Mail-Programm von T-Online 4.0 können Sie für jede Empfänger-Adresse getrennt

festlegen, ob es sich um einen Kopie- oder Bcc-Empfänger handelt. Klicken Sie hierzu vor der E-Mail-

Adresse auf den Pfeil (der standardmäßig auf „Kopie:“ steht) und schalten Sie auf „Bcc:“ um.

 

 

 

Nachdem Sie sichergestellt haben, dass das Bcc-Feld angezeigt wird, ist künftig alles ganz einfach:

 

1. Tragen Sie bei Rundbriefen als An-Adresse Ihre eigene E-Mail-Adresse ein.

 

2. Alle Empfänger der E-Mail werden als Bcc-Empfänger eingetragen.

 

Wenn Sie jetzt die E-Mail versenden, bekommen Sie diese an sich selbst adressierte Mail selbst zu-

gestellt. Gleichzeitig erhalten auch alle Bcc-Empfänger die Nachricht. Da Sie die restlichen Empfänger

als „verdeckt“ deklariert haben, erscheinen die Empfänger-Namen nicht im Mail-Kopf und bleiben un-

sichtbar. Lediglich Ihr Name ist sowohl als Absender als auch als Empfänger zu sehen.

 

11. Standard-Schriftart in Word dauerhaft ändern

 

Wenn ich über einen Klick auf die Neu-Schaltfläche in der Standard-Symbolleiste ein neues, leeres

Dokument anlege, ist immer die falsche Schriftart eingestellt. Wie kann ich anstelle von „Times New

Roman“ meine Lieblingsschrift „Arial“ als Standard einstellen?

 

Bei einem neuen Dokument erscheint immer die Schriftart, die in der dem Dokument zugewiesenen

Dokumentvorlage als Standard definiert ist. Was sich so furchtbar kompliziert anhört, lässt sich aber

ganz einfach ändern. Und so geht’s:

 


 

1. Klicken Sie zuerst auf das Symbol NEU (Word 97) bzw. NEUES LEERES DOKUMENT (Word

2000/XP) in der Standard-Symbolleiste. Damit öffnen Sie ein neues, leeres Dokument.

 

2. Rufen Sie das Menü FORMAT-ZEICHEN auf und wechseln Sie auf die Registerkarte SCHRIFT.

 

3. Legen Sie nun die Schriftart und Schriftgröße fest, die bei allen neuen Dokumenten künftig ein-

gestellt sein sollen.

 

4. Klicken Sie in dem Dialogfenster unten links auf die Schaltfläche STANDARD.

 

5. Jetzt erscheint ein Dialogfenster mit einem Hinweis, den Sie mit JA bestätigen.

 

6. Schließen Sie Word und beantworten Sie eine eventuell erscheinende Frage zum Speichern

der NORMAL.DOT mit JA.

 

12. Windows-Start-Programm-Menü ordentlich sortieren

 

Wenn ich in der Windows-Taskleiste auf START klicke und dann die PROGRAMME auswähle, erscheint

in der Liste ein großes Durcheinander an Programmen und Ordnern. Als ich meinen PC neu bekom-

men habe, war hier meines Wissens noch alles alphabetisch sortiert. Wie kann ich hier wieder Ord-

nung schaffen?

 

Wenn Sie auf Ihrem PC ein neues Programm installieren, fügt das Installationsprogramm in aller Re-

gel auch unter START-PROGRAMME einen zusätzlichen Eintrag hinzu. Dabei wird je nach Programm nur

ein Eintrag zum Start des Programms oder auch gleich ein ganzer Ordner mit verschiedenen Pro-

grammbestandteilen hinzugefügt.

 

Im Gegensatz zu Windows 95 und Windows NT 4.0 sortieren Windows 98, Windows ME, Windows

2000 und Windows XP (in der Windows-XP-Klassik-Ansicht..) die Einträge unter START-PROGRAMME

nicht automatisch. Wird ein neues Programm installiert, wird dieses einfach an das Ende der Liste

angehängt. Das hat zur Folge, dass Sie schon bald die Übersicht in der Liste verlieren.

 

Glücklicherweise lässt sich das Menü aber mit einem einfachen Trick wieder sortieren:

 

1. Klicken Sie die Start-Schaltfläche in der unteren linken Ecke Ihres Bildschirms mit der linken

Maustaste an.

 

2. Jetzt klappt ein Menü auf, in dem Sie die Option PROGRAMME wählen.

 

3. Nun erscheint die unsortierte Liste mit Programmen und Ordnern. Positionieren Sie den Maus-

zeiger auf einem beliebigen Eintrag in der Programmliste und klicken Sie mit der rechten Maus-

taste.

 

4. Windows zeigt Ihnen nun ein Kontextmenü.. an, in dem Sie mit der linken Maustaste den Ein-

trag NACH NAMEN SORTIEREN auswählen.

 

5. Daraufhin wird die Liste sofort alphabetisch sortiert: Am Anfang der Liste stehen nun alle Ord-

ner (in alphabetischer Reihenfolge) und anschließend alle Programme (ebenfalls in alphabeti-

scher Reihenfolge).

 


 

Beachten Sie, dass Sie die Sortierung immer dann wiederholen müssen, wenn Sie auf Ihrem PC ein

neues Programm installieren.

 

13. Serienbrief mit Word 97/2000

 

In PC-Wissen für Senioren ist im Beitrag „S120 – Serienbriefe mit Word“ beschrieben, wie ich Word

bedienen muss, um Serienbriefe zu schreiben. Leider ist – wie das Programmsymbol auf der ersten

Seite des Beitrags auch verdeutlicht - der Beitrag ausschließlich für Word XP. Ich nutze aber Word 97

und kann deshalb mit dem Beitrag nichts anfangen. Wie funktionieren Serienbriefe denn mit Word 97?

 

Die Funktionsweise wie Sie mit Word 97 bzw. Word 2000 Serienbriefe erstellen, unterscheidet sich

teilweise grundlegend von der zurzeit neusten Word XP-Version. Wenn Sie Serienbriefe erstellen

möchten, prüfen Sie deshalb zuerst, über welche Word-Version Sie verfügen:

 

1. Starten Sie Word und klicken Sie mit der linken Maustaste auf das Word-Menü ?.

 

2. Jetzt klappt das ?-Menü auf, in dem Sie mit der linken Maustaste INFO anklicken.

 

3. Daraufhin erscheint ein Dialogfenster, in dessen erster Zeile Ihre genaue Word-Version ange-

zeigt wird.

 

4. Notieren Sie sich Ihre Word-Version:

.. Word 97

.. Word 2000

.. Word XP (= Word 2002)

 

5. Schließen Sie das Dialogfenster mit einem Klick auf die Schaltfläche OK.

 

Wenn Sie Word XP nutzen, finden Sie die Informationen zum Serienbrief im gedruckten Beitrag „S120

– Serienbriefe mit Word“. Setzen Sie hingegen Word 97 oder 2000 ein, dann finden Sie den Beitrag zu

Serienbriefen als Datei auf der beiliegenden CD im Ordner \BEITRÄGE\S120. Damit Sie den Beitrag

ganz einfach nutzen können, ist er auf der CD als PDF-Datei unter dem Dateinamen S120A.PDF ge-

speichert. Alles was Sie zur Anzeige oder zum Drucken des Beitrags benötigen ist das Programm

„Adobe Acrobat Reader“ (Version 4.0 oder höher), das Sie ebenfalls auf der beiliegenden CD finden.

Detaillierte Informationen zum Adobe Acrobat Reader finden Sie im Beitrag „P120 – PDF-Dateien

richtig nutzen“.

 

14. Excel-Dateien erscheinen nicht in der Windows-Taskleiste

 

Wenn ich in Excel 2000 mehrere Excel-Dateien gleichzeitig geöffnet habe, erscheint seit kurzem in

der Windows-Taskleiste.. immer das Symbol für die zuletzt geöffnete Datei. Wenn ich dann die zuerst

geöffnete Datei nochmals mithilfe des Windows-Explorers öffnen möchte, um diese wieder sichtbar zu

machen, erscheint die Meldung „<Name.xls> ist bereits geöffnet. Wenn Sie die Datei erneut öffnen,

verlieren Sie damit alle Änderungen, die Sie eingegeben haben. Soll <Name.xls> erneut geöffnet wer-

den?“. Die im Hintergrund offene Datei erscheint erst wieder, wenn ich die Datei im Vordergrund

schließe. Haben Sie eine Lösung für das Problem?

 


 

In Excel 2000 und in Excel XP lassen sich (wie in vielen anderen Programmen auch) mehrere Dateien

- oder Arbeitsmappen wie die Excel-Dateien korrekt heißen - gleichzeitig öffnen. Um zwischen den

verschiedenen Arbeitsmappen zu wechseln, gibt es mehrere Möglichkeiten:

 

1. Wechsel über das Menü FENSTER

 

Zwischen den einzelnen Arbeitsmappen können Sie über das Menü FENSTER wechseln. Wenn Sie auf

das Menü FENSTER klicken, klappt ein Menü auf. Am Ende des Menüs werden alle zurzeit geöffneten

Excel-Arbeitsmappen (diese werden, da die Arbeitsmappen bereits geöffnet sind, als „Fenster“ be-

zeichnet) mit ihrem Dateinamen aufgeführt. Wenn Sie den Namen der Arbeitsmappe mit der linken

Maustaste anklicken, gelangen Sie automatisch zu der entsprechenden Arbeitsmappe.

 

 

 

2. Wechsel per Tastenkombination

 

Alternativ zum Fenster-Menü wechseln Sie mithilfe der Tastatur zwischen den Arbeitsmappen. Drü-

cken Sie hierzu einfach die Tastenkombination T + ', und schon landen Sie in der nächsten Ar-

beitsmappe. Sind mehr als zwei Arbeitsmappen geöffnet, springen Sie mit jedem Drücken der Tasten-

kombination eine Arbeitsmappe weiter, und zwar solange, bis Sie wieder in der ersten Arbeitsmappe

landen. Ist nur eine Arbeitsmappe geladen, hat das Drücken der Tastenkombination T + ' keine

Auswirkung.

 

3. Wechsel per Taskleiste

 

Excel (wie übrigens auch Word) ermöglicht zusätzlich die Anzeige aller geöffneten Dateien in der

Windows-Taskleiste. Gehen Sie wie folgt vor:

 

1. Starten Sie Excel 2000 bzw. Excel XP.

 

2. Rufen Sie das Menü EXTRAS-OPTIONEN auf und wechseln Sie auf die Registerkarte ANSICHT.

 

3. Stellen Sie sicher, dass das Kontrollkästchen FENSTER IN TASKLEISTE eingeschaltet ist (das

Kästchen finden Sie auf der Registerkarte oben rechts).

 

4. Bestätigen Sie die Einstellung mit einem Klick auf OK.

 

Ab sofort erscheinen alle Arbeitsmappen mit einem eigenständigen Symbol in der Windows-

Taskleiste... Beachten Sie, dass eine Arbeitsmappe in Excel nur einmal zur gleichen Zeit geöffnet

werden kann. Ist die Datei bereits geöffnet, wird die Datei von dem entsprechenden Programm „reser-

viert“. Beim nochmaligen Versuch, die Datei zu öffnen, erhalten Sie deshalb eine Fehlermeldung.

 

15. Adobe Acrobat Reader-Fehlermeldung beim Öffnen einer Datei von der CD

 

Wenn ich von der CD von PC-Wissen für Senioren beispielsweise das Glossar mit den Fachbegriffen

öffne, erhalte ich anstelle des Glossars erst einmal zahlreiche Fehlermeldungen. Anschließend wird

zwar das Glossar angezeigt, aber einige Seiten sind leer. Das Gleiche passiert beim Öffnen des elekt-

ronischen Suchwortverzeichnisses oder der Fragen & Antworten. Ist meine CD defekt?

 


 

Bei allen aufgeführten Dateien handelt es sich um Dateien im PDF-Format (siehe Beitrag „P120 –

PDF-Dateien richtig nutzen“). Ist auf Ihrem PC eine zu alte Version des Adobe Acrobat Readers instal-

liert, kann diese die Dateien auf der CD nicht korrekt öffnen und anzeigen. Deshalb erhalten Sie beim

Versuch, die Datei zu öffnen, die unterschiedlichsten Fehlermeldungen.

 

Damit Sie die hilfreichen Informationen aus den PDF-Dateien fehlerfrei öffnen, lesen und drucken

können, benötigen Sie eine neue Version des Adobe Acrobat Readers. Lesen Sie hierzu im Beitrag

„P120 – PDF-Dateien richtig nutzen“ wie Sie prüfen, welche Version auf Ihrem PC installiert ist. Hier

finden Sie eine ausführliche Anleitung, wie Sie die neuste Version auf Ihrem PC installieren.

 

16. CD-Menü lässt sich unter Windows 95 nicht öffnen

 

Wenn ich die CD von PC-Wissen für Senioren in meinen PC mit Windows 95 einlege, wird nicht wie

erwartet automatisch das CD-Menü geladen. Statt dessen erhalte ich eine Fehlermeldung. Können

Sie mir weiterhelfen?

 

Ursache für die Fehlermeldung sind veraltete Windows-Programmbestandteile. Abhilfe schafft in aller

Regel das Jahr-2000-Update für Windows 95, das die Firma Microsoft, der Hersteller von Windows,

kostenlos zur Verfügung stellt. Wenn Sie das Update.. auf Ihrem PC mit Windows 95 installieren,

werden zahlreiche Systemdateien.. auf den neusten Stand gebracht, und die CD lässt sich problem-

los starten. Das Jahr-2000-Update finden Sie ebenfalls auf der beiliegenden CD.

 

Wichtig: Das Update darf ausschließlich unter Windows 95 genutzt werden. Installieren Sie das Up-

date unter keinen Umständen, wenn Sie mit einer anderen Windows-Version arbeiten. Die Installati-

on des Updates lässt sich nicht rückgängig machen. Führen Sie deshalb vor der Installation eine

vollständige Datensicherung Ihres PC durch, so dass Sie im Falle eines Fehlers wieder den vorhe-

rigen Zustand zurücksichern können.

 

Und so können Sie das Update installieren:

 

1. Schließen Sie alle geöffneten Programme. Da das Update Systemdateien auf Ihrem Computer

aktualisiert, sollten Sie außerdem die aktive Antivirensoftware deaktivieren. Wenn Sie die Soft-

ware nicht deaktivieren, übernehmen Sie die an der Datei COMMAND.COM.. vorgenommenen

Änderungen, wenn Sie während der Installation des Updates oder nach dem Neustart des

Computers dazu aufgefordert werden.

 

2. Legen Sie jetzt die CD von PC-Wissen für Senioren in das CD-Laufwerk Ihres PC ein. Bestäti-

gen Sie die Fehlermeldung mit einem Klick auf die Schaltfläche OK.

 

3. Öffnen Sie den Windows-Explorer und wechseln Sie auf der CD in den Ordner \FRAGEN-UND-

ANTWORTEN\0016. Starten Sie hier das Programm W95Y2K.EXE mit einem Doppelklick darauf.

 

4. Jetzt erscheint eine Meldung mit einem Lizenzhinweis, die Sie mit einem Klick auf die Schaltflä-

che OK bestätigen.

 

5. Das Installationsprogramm beginnt nun mit der Systemprüfung und zeigt eine weitere Meldung

an, die Sie mit einem Klick auf JA bestätigen.

 


 

6. Nun wird Windows 95 auf den neusten Stand gebracht. Ist der Vorgang erfolgreich abgeschlos-

sen, erscheint eine dritte Meldung. Hier müssen Sie auf OK klicken, worauf Ihr PC automatisch

neu gestartet wird.

 

7. Sobald Windows 95 wieder geladen ist, sind alle Dateien Jahr-2000-konform und das CD-Menü

auf der beiliegenden CD wird nach dem Einlegen der CD ohne Fehlermeldung gestartet.

 

17. WordPro, WordPerfect oder Word – was ist der Unterschied?

 

In PC-Wissen für Senioren ist immer wieder von dem Textverarbeitungsprogramm „Word“ die Rede.

Warum wird in der Werbung manchmal auch von Word Pro oder WordPerfect gesprochen? Was ist

der Unterschied beispielsweise zwischen Word und Word Pro?

 

Der Name „Word“ (auch „WinWord“ oder „Word für Windows“ wurde von dem Softwarehersteller

Microsoft als Bezeichnung für das Textverarbeitungsprogramm aus dem eigenen Haus gewählt. Des-

halb wird je nach Literaturangabe auch von „Microsoft Word“ oder „MS Word“ gesprochen.

 

„Word Pro“ ist hingegen der Name des Textverarbeitungsprogramms der Firma Lotus und „WordPer-

fect“ ist der Name des Textverarbeitungsprogramms der Firma Corel. Sowohl Word Pro als auch

WordPerfect sind in Deutschland wenig verbreitete Textverarbeitungsprogramme, die aber außer dem

Namensbestandteil „Word“ im Programmnamen nichts miteinander zu tun haben. Die beiden Pro-

gramme „Word Pro“ und „WordPerfect“ verfügen über andere Funktionen und werden auch anders

bedient. Entsprechend passen weder die Beiträge noch die Tipps zu Word oder zu den anderen Pro-

grammen.

 

Beachten Sie, dass es noch zahlreiche weitere Programme gibt, die im Namen „Word“ tragen. Bei-

spiele sind „WordStar“ oder „AbiWord“, ebenfalls zwei Textverarbeitungsprogramme. Hier gilt wie zu-

vor: Außer dem Namensbestandteil „Word“ haben die Programme mit „Microsoft Word“ nichts zu tun.

 

18. Leerer Rahmen beim Verschieben eines Programmfensters

 

Wenn ich unter Windows ein Programmfenster oder ein Dialogfenster anklicke und bei gedrückter

linker Maustaste verschiebe, wird nur ein leerer Rahmen verschoben. Das Original-Fenster verbleibt

an der ursprünglichen Position. Erst wenn ich die Maustaste loslasse, wird das Dialogfenster an die

neue Position verschoben. Auf dem PC meines Bekannten wird aber immer sofort das ganze Dialog-

fenster verschoben und nicht nur ein leerer Rahmen. Das finde ich viel praktischer, da sich so die

neue Position viel besser kontrollieren lässt. Wo kann ich das auf meinem PC ändern?

 

Dass Windows beim Verschieben nur einen leeren Rahmen anstelle des kompletten Dialogfensters

anzeigt, hat mit der Leistungsschwäche alter PCs zu tun. Dort war es mangels Rechenleistung nicht

möglich, das Bild beim Verschieben vollständig anzuzeigen. Auf modernen PCs ist jedoch genügend

Rechenleistung vorhanden, sodass Sie hier auf den Komfort nicht verzichten müssen. Einzige Vor-

aussetzung: Sie verfügen über Windows 98, ME, NT 4.0, 2000 oder XP.

 

Und so können Sie die Funktion zur Anzeige des kompletten Fensters beim Verschieben einschalten:

 

1. Minimieren Sie mit .. + n alle geöffneten Programme, sodass Sie den Windows-Desktop..

sehen. Oder klicken Sie einfach in der Schnellstartleiste auf das Symbol DESKTOP ANZEIGEN.

 


 

2. Klicken Sie jetzt mit der rechten Maustaste auf einen freien Platz auf Ihrem Windows-

Desktop... Daraufhin klappt ein Kontextmenü.. auf, in dem Sie die Option EIGENSCHAFTEN

wählen.

 

3. Nun erscheint das Eigenschaften-Dialogfenster, in dem Sie in Windows 98, ME und 2000 auf

die Registerkarte EFFEKTE wechseln. Unter Windows NT 4.0 lautet der Name der Registerkarte

PLUS! Und in Windows XP wechseln Sie auf die Registerkarte DARSTELLUNG und klicken dann

auf die Schaltfläche EFFEKTE.

 

4. Schalten Sie hier das Kontrollkästchen FENSTERINHALT BEIM ZIEHEN (DER MAUS) ANZEIGEN ein.

 

5. Verlassen Sie jetzt alle Dialogfenster mit einem Klick auf die Schaltfläche OK.

 

Ab sofort ist die gewünschte Funktion dauerhaft eingeschaltet. Windows merkt sich die Einstellung.

Wenn Sie jetzt ein Programm- oder Dialogfenster verschieben, wird ab sofort das komplette Fenster

verschoben und nicht nur ein leerer Rahmen.

 

19. Großbuchstaben am Satzanfang in Word 97/2000/XP

 

Ich habe ein Problem mit Word: Sobald ich am Ende einer Zeile die Taste Ü drücke, beginnt die

neue Zeile mit einem Großbuchstaben. Auch wenn ich mit einem kleinen Buchstaben beginne, wan-

delt Word das Wort automatisch um. Können Sie mir sagen, wie ich die äußerst störende Funktion

ausschalten kann?

 

Word ist von Haus aus so eingestellt, dass am Anfang eines neuen Absatzes, also immer dann, wenn

Sie die Taste Ü drücken, der Satz automatisch mit einem Großbuchstaben beginnt. Verantwortlich

dafür sind die Wordeigenen Autofunktionen, die Ihre Eingabe ständig überwachen und bei Bedarf

einschreiten. Glücklicherweise lässt sich die Funktion aber gezielt ausschalten. Beachten Sie, dass

Sie je nach Word-Version anders vorgehen müssen. Über welche Word-Version Sie verfügen, können

Sie ganz einfach im Menü ?-INFO nachschlagen. Beim Aufruf des Menüs erscheint ein Dialogfenster,

in dessen erster Zeile Ihre Word-Version angezeigt wird.

 

1. Word 97 und Word 2000: Rufen Sie das Menü EXTRAS-AUTOKORREKTUR auf.

 

 Word XP (= Word 2002): Rufen Sie das Menü EXTRAS-AUTOKORREKTUR-OPTIONEN auf.

 

2. Wechseln Sie auf die Registerkarte AUTOKORREKTUR.

 

3. Schalten Sie das Kontrollkästchen JEDEN SATZ MIT EINEM GROßBUCHSTABEN BEGINNEN aus. In

Word XP (= Word 2002) sollten Sie auch gleich noch das Kontrollkästchen JEDE TABELLENZEL-

LE MIT EINEM GROßBUCHSTABEN BEGINNEN ausschalten.

 

4. Verlassen Sie das Dialogfenster mit einem Klick auf die Schaltfläche OK.

 

Word merkt sich die geänderte Einstellung dauerhaft. Ab sofort werden neue Zeilen nicht mehr auto-

matisch mit einem Großbuchstaben begonnen.

 


 

Weitere störende AutoKorrektur-Funktionen in Word 97, 2000 und XP haben wir im Beitrag „W810 –

Word im Griff: Autofunktionen“ beschrieben. Der Beitrag ist Bestandteil Ihres Grundwerks von „PC-

Wissen für Senioren“.

 

20. Schriftgröße im Internet-Browser ändern

 

Beim Surfen.. im Internet ist die Schriftgröße auf den Internet-Seiten oft so klein, dass ich diese kaum

lesen kann. Der Einsatz Ihres Lupen-Programms (zu finden auf der Grundwerks-CD von PC-Wissen

für Senioren) ist zwar sehr hilfreich, aber für eine ganze Internet-Seite auf die Dauer doch etwas an-

strengend. Gibt es denn keine andere Lösung?

 

Wird der Text auf einer Internet-Seite zu klein dargestellt, können Sie die Schriftgröße auf vielen Inter-

net-Seiten mit dem nachfolgend vorgestellten Trick vergrößern. Wie Sie den Text vergrößern können,

ist von Internet-Browser.. zu Internet-Browser unterschiedlich:

 

Microsoft Internet Explorer

 

Wenn Sie mit dem Microsoft Internet Explorer surfen und die gewünschte Internet-Seite erscheint,

wechseln Sie im Internet Explorer in das Menü ANSICHT-SCHRIFTGRAD. Hier können Sie von MITTEL

beispielsweise auf SEHR GROß wechseln.

 

Netscape Communicator 4.x

 

Nutzen Sie den Netscape Communicator Version 4 zum Surfen? Dann rufen Sie zum Vergrößern das

Menü ANSICHT-SCHRIFT VERGROESSERN auf oder drücken Sie die Tastenkombination T + , (Plus-

zeichen neben der Taste Ü - und nicht wie im Menü angezeigt die eckige Klammer). Verkleinern Sie

die Schrift per Tastatur mit T + ü. Bei jedem Aufruf des Menüs oder Drücken der Tastenkombinati-

on wird die Schrift um einige Prozente vergrößert bzw. verkleinert.

 

Netscape Communicator 6.x

 

Beim Einsatz des Netscape Communicator Version 6 ist das Menü ANZEIGE-TEXTGRÖßE für die Ver-

größerung zuständig: Hier haben Sie die Auswahl zwischen vorgefertigten Prozentstufen – beispiels-

weise 150% und 200% - oder Sie können über SONSTIGE selbstständig eine andere Größe einstellen.

 

T-Online-Browser 4.x

 

Sind Sie T-Online-Benutzer und setzen den T-Online-eigenen Internet-Browser zum Surfen ein? Dann

können Sie die Schriftgröße über das Menü OPTIONEN-ANZEIGE-SCHRIFTGRAD beispielsweise von MIT-

TEL auf SEHR GROß ändern.

 

Beachten Sie unbedingt die folgenden Hinweise und Einschränkungen:

 

• Nicht alle Internet-Seiten unterstützen das Vergrößern der Schrift. Wundern Sie sich deshalb

nicht, wenn die Änderung der Schriftgröße auf der ein oder anderen Seite nicht funktioniert oder

nur Teile der Internet-Seite vergrößert werden.

 

• Je nach Aufbau der Internet-Seite kann das Vergrößern der Schrift die Darstellung auf der In-

ternet-Seite durch so entstehende zusätzliche Leerzeilen oder verschobene Bilder ziemlich

 


 

durcheinander bringen. Orientieren Sie sich in diesem Fall zunächst in der Original-Größe und

ändern Sie erst dann die Schriftgröße.

 

• Der Microsoft Internet Explorer und der T-Online-Browser merken sich die letzte Vergröße-

rungsstufe; diese ist bei diesen Internet-Browsern auch nach einem Neustart sofort aktiv. An-

ders beim Netscape Communicator: Hier müssen Sie nach einem Neustart des Internet-

Browsers die Schriftgröße erneut vergrößern. Oder Sie ändern beim Netscape Communicator

über das Menü BEARBEITEN-EINSTELLUNGEN bei GESAMTBILD-SCHRIFTART die Standard-

Schriftgröße dauerhaft.

 

21. Mehrere Dateien im Windows-Explorer auf einmal markieren

 

Wenn ich mithilfe des Windows-Explorers im Ordner EIGENE DATEIEN aufräume und beispielsweise

alte Dateien lösche, markiere ich bislang jede Datei einzeln und lösche sie dann. Auch beim Kopieren

oder Verschieben von Dateien markiere ich jede Datei einzeln. Dies ist zwar zuverlässig, aber doch

sehr aufwändig. Deshalb meine Frage: Wie kann ich im Windows-Explorer mehrere Dateien auf ein-

mal markieren, um sie anschließend zu löschen, zu kopieren oder zu verschieben?

 

Um mehrere Dateien auf einmal zu markieren, müssen Sie je nach Auswahl beim Markieren die Taste

I oder T gedrückt halten. Hier eine kurze Zusammenstellung der wichtigsten Markierungsmetho-

den. Beachten Sie, dass wir in der folgenden Beschreibung vorzugsweise die Vorgehensweise per

Tastatur beschrieben haben. Denn mit der Tastatur lässt sich beim Markieren wesentlich leichter ma-

növrieren als mit der Maus.

 

Mehrere Dateien markieren, die in der Dateiliste direkt hintereinander stehen

 

1. Klicken Sie mit der linken Maustaste die erste der Dateien an, die Sie markieren möchten.

 

2. Drücken Sie jetzt auf Ihrer Tastatur die Taste I und halten Sie diese gedrückt.

 

3. Drücken Sie nun zusätzlich solange die Taste W, bis alle gewünschten Dateien markiert sind.

Haben Sie versehentlich eine Datei zu viel markiert, drücken Sie einfach die Taste Z. Wichtig

ist lediglich, dass Sie die ganze Zeit über die Taste I gedrückt halten.

 

4. Lösen Sie jetzt die Taste I und starten Sie beispielsweise über das Menü BEARBEITEN das

Kopieren, Verschieben oder Löschen.

 

Mehrere Dateien markieren, die in der Dateiliste an verschiedenen Positionen stehen

 

1. Klicken Sie mit der linken Maustaste die erste der Dateien an, die Sie markieren möchten.

 

2. Drücken Sie jetzt auf Ihrer Tastatur die Taste T und halten Sie diese gedrückt.

 

3. Klicken Sie jetzt die anderen Dateien an, die Sie markieren möchten. Die gewünschten Dateien

können an den unterschiedlichsten Positionen in der Dateiliste stehen.

 

 Haben Sie versehentlich eine Datei markiert, die Sie gar nicht markieren möchten, klicken Sie

diese einfach erneut an. Daraufhin wird die Markierung gelöscht. Wichtig ist lediglich, dass Sie

die ganze Zeit über die Taste T gedrückt halten.

 


 

4. Sobald alle Dateien markiert sind, lösen Sie die Taste T und starten beispielsweise über das

Menü BEARBEITEN das Kopieren, Verschieben oder Löschen.

 

Mehrere Dateien markieren, die in der Dateiliste direkt hintereinander stehen und Dateien mar-

kieren, die an verschiedenen Positionen stehen

 

1. Klicken Sie mit der linken Maustaste die erste der Dateien an, die Sie markieren möchten.

 

2. Drücken Sie jetzt auf Ihrer Tastatur die Taste I und halten Sie diese gedrückt.

 

3. Drücken Sie nun zusätzlich solange die Taste W, bis alle gewünschten Dateien markiert sind.

Haben Sie versehentlich eine Datei zu viel markiert, drücken Sie einfach die Taste Z. Wichtig

ist lediglich, dass Sie die ganze Zeit über die Taste I gedrückt halten.

 

4. Lösen Sie nun die Taste I und halten Sie statt dessen die Taste T gedrückt.

 

5. Klicken Sie jetzt die anderen Dateien an, die Sie zusätzlich zu der Dateiliste markieren möch-

ten. Die gewünschten Dateien können an den unterschiedlichsten Positionen in der Dateiliste

stehen.

 

 Haben Sie versehentlich eine Datei markiert, die Sie gar nicht markieren wollten, klicken Sie

diese einfach erneut an. Auf diese Weise können Sie auch die Markierung von Dateien aus der

in Schritt 3 markierten Dateiliste entfernen. Wichtig ist lediglich, dass Sie die ganze Zeit über die

Taste T gedrückt halten.

 

6. Lösen Sie jetzt die Taste T und starten Sie beispielsweise über das Menü BEARBEITEN das

Kopieren, Verschieben oder Löschen.

 

Die zuvor beschriebenen Tricks beschränken sich nicht nur auf den Windows-Explorer. Auf diese

Weise können Sie in den Datei-Auswahl-Dialogfenstern fast aller Programme mehrere Dateien gleich-

zeitig markieren.

 

22. Bilder lassen sich nach Ablauf der Testzeit von Paint Shop Pro 5 nicht mehr

öffnen

 

Nachdem die Testzeit von Paint Shop Pro 5 abgelaufen ist, lässt sich das Programm wie angekündigt

nicht mehr starten. Daraufhin habe ich Paint Shop Pro wie in Ihrer Anleitung beschrieben deinstalliert.

Problematisch ist aber, dass ein Doppelklick auf ein Bild im Windows-Explorer jetzt eine „Fehlermel-

dung“ ausgibt und das Bild nicht mehr geladen wird. Wie kann ich sicherstellen, dass die Grafik wieder

korrekt erscheint?

 

Um dieses Problem zu verstehen und zu lösen, ist etwas Wissen über die Arbeitsweise von Windows

notwendig:

 

• Wenn Sie ein Programm installieren, teilt das Installationsprogramm Windows mit, welche Da-

teien von dem neuen Programm verarbeitet werden können. Die Zuweisung erfolgt dabei über

die Dateinamenerweiterung.., sodass beispielsweise alle Dateien mit der Dateinamenerweite-

rung „TIF“ oder „JPG“ dem Grafikprogramm Paint Shop Pro 5 zugewiesen werden.

 


 

• Wenn Sie beispielsweise im Windows-Explorer auf eine Datei mit der Dateinamenerweiterung

„TIF“ doppelklicken, schlägt der Windows-Explorer in der Windows-Datenbank (dies ist die

„Windows-Registry“) nach, in der die Zuweisungen gespeichert sind. Dort ist notiert, dass das

Programm Paint Shop Pro 5 geöffnet und das Bild in diesem Programm geladen werden soll.

 

• Auch das Symbol, das Sie beispielsweise im Windows-Explorer bei einer Datei mit der Datei-

namenerweiterung „TIF“ angezeigt bekommen, wird auf diese Weise ermittelt: Der Windows-

Explorer schlägt immer in der Windows-Datenbank das zugehörige Programm nach.

 

• Deinstallieren Sie nun ein Programm wie Paint Shop Pro 5, entfernt das Deinstallations-

Programm auch die Zuweisungen aus der Windows-Datenbank. Dateien mit der Dateinamen-

erweiterung „TIF“ ist jetzt plötzlich kein Programm mehr zugewiesen. Bei einem Doppelklick auf

den Dateinamen sucht der Windows-Explorer nach der Zuweisung. Da kein Eintrag mehr vor-

handen ist, erhalten Sie eine „Fehlermeldung“. Die Bilder lassen sich jetzt nur noch in einem

Grafikprogramm direkt über das dort vorhandene Datei-Öffnen-Menü laden.

 

• Es ist möglich, die Zuweisung von Dateinamenerweiterungen manuell anzupassen. Dies ist

aber sehr mühsam und erfordert eine gehörige Portion an Systemkenntnissen. Viel einfacher

geht es, wenn Sie einfach die Installation des Programms, mit dem Sie Ihre Bilder vorzugsweise

öffnen möchten, noch einmal wiederholen. Dabei trägt das Installationsprogramm die Zuwei-

sungen in die Windows-Datenbank ein.

 

23. Babylon – rechte Maustaste wieder für normale Windows-Aufgaben frei-

schalten

 

Ich habe mir von der CD, die dem Grundwerk von PC-Wissen für Senioren beiliegt, das Lexikon-

Programm Babylon installiert. Leider erscheint jetzt beim Klick auf die rechte Maustaste in allen Pro-

grammen sofort das Babylon-Menü – und nicht mehr wie gewohnt das jeweilige Kontextmenü. Was

mache ich falsch?

 

Bei der Installation von Babylon haben Sie die Möglichkeit, festzulegen welche Tasten(kombination)

zum Start des Wörterbuchs zum Einsatz kommt. Standardmäßig ist hier die „rechte Maustaste“ aus-

gewählt. Ändern Sie die Vorgabe nicht und klicken in Windows mit der rechten Maustaste, erscheint

künftig das Babylon-Menü und nicht mehr das Original-Kontextmenü.

 

Um trotz installiertem Babylon und zugewiesener rechter Maustaste das Original-Kontextmenü anzu-

zeigen, halten Sie die Taste I gedrückt während Sie mit der rechten Maustaste klicken. Alternativ

dazu können Sie Babylon auch (nachträglich) so einstellen, dass das Babylon-Menü nur dann er-

scheint, wenn Sie I zusammen mit der rechten Maustaste drücken. So geht’s:

 

1. Halten Sie die Taste I gedrückt. Klicken Sie nun in der Windows-Taskleiste im Infobereich

links neben der Uhrzeit mit der rechten Maustaste auf das Babylon-Symbol.

 

2. Jetzt klappt ein Kontextmenü.. auf, in dem Sie die Option KONFIGURIEREN auswählen.

 

3. Babylon zeigt nun das Dialogfenster BABYLON TRANSLATOR an, in dem Sie auf die Registerkarte

ÜBERSETZUNG wechseln.

 

Neue Tastenkombination festlegen

 


 

4. Hier können Sie im Bereich ZUM ÜBERSETZEN BENUTZE: die Tastenkombination festlegen, die

Sie zum Aufruf von Babylon einsetzen möchten. Wenn Sie hier die Option RECHTE MAUSTASTE

+ SHIFT auswählen, erscheint Babylon künftig nur dann, wenn Sie die Taste I gedrückt halten

während Sie mit der rechten Maustaste klicken.

 

5. Verlassen Sie das Dialogfenster mit einem Klick auf OK. Die Einstellungen sind jetzt dauerhaft

gespeichert und gelten sofort.

 

24. Falsch geschriebene Wörter im Benutzer-Wörterbuch von Word löschen

 

Bei der Prüfung meines Dokuments mit der Wordeigenen Rechtschreibung habe ich versehentlich ein

falsch geschriebenes Wort mit HINZUFÜGEN in das Benutzer-Wörterbuch aufgenommen. Jetzt findet

Word den Fehler nicht mehr und ich muss das falsche Wort immer manuell suchen und korrigieren.

Wissen Sie, wie sich falsche Einträge wieder entfernen lassen?

 

Bei der Rechtschreibprüfung eines Dokuments können Sie Wörter, die Word standardmäßig nicht

kennt, in Ihr persönliches Benutzer-Wörterbuch aufnehmen. So „lernt“ Word Schritt für Schritt Ihren

Wortschatz und zeigt künftig nur noch die tatsächlich falsch geschriebenen Wörter an.

 

Entfernen Sie deshalb falsch geschriebene Wörter oder solche, deren Schreibweisen sich aufgrund

der Umstellung auf die neue deutsche Rechtschreibung geändert haben, aus Ihren persönlichen Be-

nutzer-Wörterbüchern:

 

1. Wechseln Sie in das Menü EXTRAS-OPTIONEN auf die Registerkarte RECHTSCHREIBUNG UND

GRAMMATIK.

 

2. Klicken Sie jetzt in Word 97 und Word 2000 auf die Schaltfläche WÖRTERBÜCHER bzw. in Word

XP (= Word 2002) auf BENUTZERWÖRTERBÜCHER.

 

3. Word zeigt daraufhin in einer Liste alle Ihre zur Zeit verfügbaren Benutzer-Wörterbücher an.

Ihre eigenen Wörter befinden sich standardmäßig in der Benutzer.dic (sofern Sie sich nicht

selbst eigene Wörterbücher angelegt haben).

 

4. Markieren Sie das gewünschte Benutzer-Wörterbuch und klicken Sie in Word 97/2000 auf die

Schaltfläche BEARBEITEN bzw. in Word XP auf ÄNDERN. Je nach Word-Einstellung und -Version

erhalten Sie ein Dialogfenster zur Auswahl des Dateiformats. Wählen Sie bei Benutzer-

Wörterbüchern immer das Format NUR TEXT.

 

5. Außerdem erscheint je nach Word-Einstellung und -Version auch eine Meldung mit dem Hin-

weis, dass die Rechtschreibprüfung angehalten wird. Bestätigen Sie die Meldung mit JA.

 

6. In Word 97 und Word 2000 wird das Benutzer-Wörterbuch als normale Word-Datei geladen, in

der Sie eine Liste mit allen Wörtern erhalten. Jedes Wort befindet sich in einem eigenen Absatz.

Zuerst kommen in alphabetischer Reihenfolge alle Wörter, die mit Großbuchstaben beginnen,

und anschließend alle Wörter, die mit Kleinbuchstaben beginnen. Wörter, die mit Sonderzei-

chen beginnen, befinden sich ganz am Anfang der Datei.

 

 In Word XP zeigt Word die Wörter-Liste hingegen in einem eigenen Dialogfenster an, in dem

Sie die Einträge bearbeiten können.

 


 

7. Korrigieren Sie jetzt alle falsch geschriebenen Wörter. Ändern Sie jedoch nichts am Aufbau der

Datei, das heißt die Reihenfolge der Wörter muss gleich bleiben, es dürfen keine zusätzlichen

Leerzeilen eingefügt werden usw. Um in Word 2002 einen Eintrag zu ändern, müssen Sie den

falschen Eintrag löschen und einen Eintrag mit korrekter Schreibweise hinzufügen.

 

8. Word 97/2000: Speichern Sie Ihre Änderungen über DATEI-SPEICHERN ab. Benutzer-

Wörterbücher müssen im „Nur Text“-Format gespeichert werden, gleichgültig ob Word beim

Speichern einen anderen Vorschlag macht.

 

 Word XP: Hier genügt das Schließen aller Dialogfenster mit OK.

 

Beachten Sie, dass die Wörterbücher von allen Microsoft Office-Anwendungen gemeinsam genutzt

werden. Wenn Sie beispielsweise neben Word auch Excel auf Ihrem PC installiert haben, wirkt sich

eine Änderung am Benutzer-Wörterbuch auch auf die Rechtschreibprüfung in Excel aus.

 

25. Prozentangaben in Excel sofort richtig formatiert

 

In Excel 2000 bzw. Excel XP arbeite ich immer wieder mit Prozentangaben. Doch wenn ich in einer

mit dem Zahlenformat „Prozent“ formatierten Zelle beispielsweise die Zahl „29“ eingebe, wandelt Ex-

cel die Zahl sofort in „2900%“ um. Und nicht wie erwartet in „29%“. Was mache ich falsch?

 

Excel 2000 bzw. Excel XP erwarten als Eingabe Ihres Prozentwertes eine Zahl, die zwischen 0 und 1

liegt. Wenn Sie beispielsweise anstelle der Zahl „29“ den Wert „0,29“ eingeben, erscheint der korrekte

Prozentwert „29%“. Wenngleich dies mathematisch korrekt ist – schließlich bedeutet Prozent über-

setzt „von Hundert“, als Formel beispielsweise 29/100stel was als Dezimalzahl „0,29“ ergibt – ist die

Angabe dennoch nicht besonders komfortabel.

 

Mit folgendem Trick können Sie Excel so einstellen, dass die Eingabe ab sofort korrekt erkannt wird:

 

1. Rufen Sie das Menü EXTRAS-OPTIONEN auf und wechseln Sie auf die Registerkarte BEARBEI-

TEN.

 

2. Schalten Sie hier das Kontrollkästchen „Automatische Prozentwerteingabe aktivieren“ ein.

 

3. Verlassen Sie das Dialogfenster mit einem Klick auf die Schaltfläche OK.

 

Wenn Sie jetzt in einer Zelle mit dem Zahlenformat „Prozent“ beispielsweise den Wert „29“ eingeben,

erscheint als Ergebnis die Angabe „29%“ und nicht mehr wie zuvor „2900%“.

 

Wenn in einer Zelle bereits eine Zahl steht und Sie die Zelle nachträglich mit dem Zahlenformat „Pro-

zent“ formatieren, funktioniert die automatische Prozentformatierung nicht. Aus „29%“ wird dann wie-

der „2900%“.

 

Die Änderung im Menü EXTRAS-OPTIONEN gilt für alle vorhandenen und neuen Excel-Tabellen. Und

zwar solange, bis Sie das Kontrollkästchen wieder ausschalten.

 

26. Eurozeichen als Währungssymbol

 


 

Wenn ich in meiner Tabellenkalkulation ein Feld als Währungsfeld formatiere, erscheint dort nach wie

vor als Währung „DM“ und nicht „Euro“ oder etwa das Euro-Symbol. Das gleiche ist mir auch bei an-

deren Programmen wie beispielsweise bei einem kleinen Programm zur Anzeige der Internet-

Gebühren schon aufgefallen. Alle diese Programme zeigen nach wie vor als Währung „DM“ an. Gibt

es einen Trick, wie ich meine alten Programme auf Euro umstellen kann? Denn wenn ich die Tasten-

kombination H + f drücke, erhalte ich in allen Programmen das Euro-Symbol „€“ korrekt angezeigt,

und auch der Ausdruck des Euro-Symbols funktioniert problemlos.

 

Die meisten Programme übernehmen für die Währung die in Windows eingestellte Währung. Da alle

Windows-Versionen vor dem Währungswechsel auf den Markt kamen, sind diese noch auf „DM“ ein-

gestellt. Sie können das Währungssymbol aber selbstständig auf Ihrem PC umstellen. Und so geht’s:

 

1. Schließen Sie alle Programme und klicken Sie auf die Schaltfläche START in der Windows-

Taskleiste... Wählen Sie hier EINSTELLUNGEN-SYSTEMSTEUERUNG (Windows 95/98/ME/NT

4.0/2000) bzw. SYSTEMSTEUERUNG (Windows XP).

 

2. Wenn die Systemsteuerung geladen ist, öffnen Sie im Systemsteuerungs-Dialogfenster mit

einem Doppelklick das Symbol LÄNDEREINSTELLUNGEN (Windows 95/98/ME/NT 4.0/2000). Unter

Windows XP klicken Sie auf das Symbol DATUMS-, ZEIT-, SPRACH- UND REGIONALEINSTELLUNGEN

und anschließend auf REGIONS- UND SPRACHOPTIONEN.

 

3. Jetzt landen Sie im Dialogfenster EIGENSCHAFTEN VON LÄNDEREINSTELLUNGEN (Windows

95/98/ME/NT 4.0), LÄNDEREINSTELLUNGEN (Windows 2000) bzw. REGIONALE EINSTELLUNGEN

ANPASSEN (Windows XP) und wechseln auf die Registerkarte WÄHRUNG.

 

4. Wählen Sie im Dropdown-Listenfeld.. WÄHRUNGSSYMBOL die gewünschte Währung aus. Steht

Ihnen das Euro-Symbol „€“ nicht zur Auswahl (dies ist beispielsweise in Windows 95 der Fall),

geben Sie als Währungssymbol den Text „EUR“ ein.

 

5. Bestätigen Sie Ihre Eingabe sowie alle eventuell noch geöffneten Dialogfenster mit OK und

schließen Sie die Windows-Systemsteuerung.

 

Ab sofort sind alle Programme, die das Währungssymbol von Windows übernehmen, erfolgreich auf

Euro umgestellt. Beachten Sie, dass beispielsweise Tabellenzellen in Excel, denen Sie bereits eine

Währung zugewiesen haben, erneut mit der richtigen Währung formatiert werden müssen. Hier kann

keine automatische „Korrektur“ erfolgen, da ja durchaus beispielsweise bei Kostenaufstellungen in

einer Tabelle sowohl DM als auch Euro vorkommen können.

 

27. Word ändert die Sprache für die Rechtschreibprüfung automatisch

 

Word schaltet manchmal – für mich völlig unverständlich – die Rechtschreibprüfung auf eine fremde

Sprache um. Plötzlich sind alle Wörter mit der roten Wellenlinie unterstrichen und Word kennt kein

einziges Wort mehr. Wenn ich dann im Menü EXTRAS-SPRACHE nachschlage, ist als Sprache Italie-

nisch oder Französisch eingeschaltet. Obwohl ich die Einstellung mit Sicherheit nicht geändert habe.

Was ist für dieses Problem verantwortlich und wie kann ich Word die automatische Umschaltung ab-

gewöhnen?

 

Word prüft und analysiert alle Ihre Eingaben, um beispielsweise Rechtschreibfehler mithilfe der Auto-

Korrektur-Funktion zu beheben oder zwei Großbuchstaben am Wortanfang zu korrigieren (siehe Bei-

 


 

trag „W810: Word im Griff: AutoFunktionen“). Zusätzlich zu den Fehlern wird in Word 2000 und Word

XP auch die Sprache der eingegebenen Wörter analysiert und bei Bedarf mitten im Satz umgestellt.

So soll vermieden werden, dass korrekt geschriebene, fremdsprachliche Wörter als falsch gekenn-

zeichnet werden.

 

Leider hat dies aber häufig zur Folge, dass korrekt geschriebene, deutsche Wörter als falsch gekenn-

zeichnet werden. Schalten Sie die automatische Spracherkennung deshalb bei Bedarf aus. Und so

geht’s:

 

1. Wechseln Sie in das Menü EXTRAS-SPRACHE-SPRACHE BESTIMMEN (Word 2000) bzw. EXTRAS-

SPRACHE-SPRACHE FESTLEGEN (Word XP).

 

2. Daraufhin erscheint das Sprache-Dialogfenster, in dem Sie das Kontrollkästchen SPRACHE AU-

TOMATISCH ERKENNEN ausschalten.

 

3. Wenn Sie das Dialogfenster mit OK verlassen und Word schließen, wird die Einstellung dauer-

haft gespeichert. Die Spracherkennung ist jetzt solange ausgeschaltet, bis Sie diese wieder

manuell einschalten.

 

Welche Sprachen Word bei aktiver Spracherkennung automatisch erkennt, können Sie selbst festle-

gen. Klicken Sie hierzu in der Windows-Taskleiste auf Start-Programme und dann auf MICROSOFT

OFFICE TOOLS. Wählen Sie nun den Menüeintrag MICROSOFT OFFICE SPRACHEINSTELLUNGEN (Word

2000) bzw. MICROSOFT OFFICE XP-SPRACHEINSTELLUNGEN (Word XP). Auf der Registerkarte AKTIVIER-

TE SPRACHEN lassen sich jetzt durch Ein- und Ausschalten der Kontrollkästchen in der Sprachen-Liste

die Sprachen ein- und ausschalten.

 

28. Outlook Express 6.0 löscht automatisch E-Mail-Anhänge

 

Auf meinem PC habe ich den Internet Explorer 6.0 installiert, worauf automatisch auch die neueste

Version 6.0 von Outlook Express eingerichtet wurde. Wenn mir meine Bekannten jetzt eine E-Mail mit

Anhang senden, wird diese manchmal von Outlook Express 6.0 selbstständig getrennt. Anstelle des

Anhangs erhalte ich dann in Outlook Express 6.0 nur den Hinweis „OE hat die folgenden, nicht-

sicheren Anlagen aus der E-Mail gelöscht:“ gefolgt von einem oder mehreren Dateinamen. Warum

reagiert Outlook Express 6.0 so sonderbar? In der Version 5.5 konnte ich doch noch ganz normal

arbeiten!

 

Ursache für das sonderbare Verhalten von Outlook Express 6.0 ist eine neue Schutzfunktion gegen

Virenbefall. Diese Funktion soll vermeiden, dass Sie mit Viren verseuchte Dateien erhalten und aus-

führen oder öffnen. Deshalb bekommen Sie beispielsweise Word-Dokumente wie gewohnt als Anlage

angezeigt und können diese auch auf Ihrer Festplatte speichern.

 

Der Empfang von ausführbaren Dateien mit der Dateinamenerweiterung.. EXE oder COM wird hin-

gegen von Outlook Express 6.0 standardmäßig unterbunden. Anstelle der Liste mit den Dateinamen

der Anlagen erhalten Sie lediglich die anfangs aufgeführte „Fehlermeldung“.

 

Doch nicht nur ausführbare Dateien werden von Outlook Express 6.0 unterschlagen. Auch gepackte

Dateien (an der Dateinamenerweiterung ZIP zu erkennen), Bilder im JPG-Format oder Datenbankda-

teien von Microsoft Access werden als potenzielle Viren-Gefahr ohne Rückfrage einfach ausgeblen-

 


 

det. Haben Sie mit einer E-Mail mehrere Dateien erhalten, können Sie so unter Umständen auf einige

Dateien zugreifen während andere gesperrt sind.

 

Sofern Sie auf Ihrem PC ein AntiViren-Programm mit aktuellen Signatur-Dateien im Einsatz haben

(siehe Beitrag „V470 – Viren erkennen und entfernen“), können Sie auf den vermeintlichen Schutz von

Outlook Express 6.0, der Ihnen den Empfang Ihrer E-Mails einschränkt, getrost verzichten.

 

Lesen Sie hier, wie Sie die Funktion in Outlook Express 6.0 ausschalten:

 

1. Rufen Sie das Menü EXTRAS-OPTIONEN auf und wechseln Sie auf die Registerkarte SICHERHEIT.

 

2. Schalten Sie auf dieser Registerkarte das Kontrollkästchen SPEICHERN ODER ÖFFNEN VON AN-

LAGEN, DIE MÖGLICHERWEISE EINEN VIRUS ENTHALTEN KÖNNTEN, NICHT ZULASSEN aus.

 

3. Wenn Sie jetzt das Dialogfenster mit OK schließen, werden Ihre Einstellungen gespeichert und

Sie können wieder alle Dateien ohne Einschränkung von Outlook Express 6.0 empfangen.

 

Wenn Sie den „Schutz“ in Outlook Express 6.0 ausschalten, können Sie auch bereits empfangene E-

Mail-Anhänge, auf die Sie bislang nicht zugreifen konnten, öffnen. Verfügen Sie über kein AntiViren-

Programm, sollten Sie – so umständlich es auch ist - die Funktion immer nur von Fall zu Fall aus-

schalten. Und nur bei E-Mail-Anhängen, von denen Sie absolut sicher sein können, dass diese nicht

mit Viren infiziert sind.

 

29. Diskette: So kopieren Sie Dateien von und auf Disketten

 

Einem Bekannten möchte ich ein Bild auf Diskette mitbringen, das ich auf meinem PC gezeichnet

habe. In Ihrem Beitrag „D090 – Dateien mit dem Windows-Explorer optimal verwalten“ ist leider kein

Hinweis auf den Einsatz von Disketten zu finden. Wie funktioniert das Arbeiten mit Disketten?

 

Das Arbeiten mit Disketten ist abgesehen von ganz wenigen Einschränkungen vergleichbar mit dem

Arbeiten auf Ihrer Festplatte. Wenn Sie den Windows-Explorer öffnen, werden in der linken Fenster-

hälfte alle Laufwerke auf Ihrem PC angezeigt. Hier erscheint auch das Diskettenlaufwerk, das den

Laufwerksbuchstaben A: trägt.

 

Die Speicherkapazität von Disketten ist mit maximal 1,44 MByte nach heutigen Maßstäben sehr be-

schränkt. Deshalb liefern einige Hersteller neue PCs teilweise bereits ohne Diskettenlaufwerk aus. So

war beispielsweise in den letzten beiden PC-Serien, die von Aldi verkauft wurden, kein Diskettenlauf-

werk enthalten. In aller Regel können Sie jedoch auch diese PC nachträglich mit einem Diskettenlauf-

werk aufrüsten. Die Kosten hierfür betragen ca. 20 Euro für das Diskettenlaufwerk zuzüglich rund

einer halben Stunde Lohnkosten für den Einbau des Laufwerks.

 

Dateien auf Diskette kopieren

 

Das Kopieren einer Datei auf eine Diskette funktioniert ähnlich wie das Kopieren einer Datei auf Ihrer

Festplatte:

 

1. Klicken Sie in der linken Explorer-Fensterhälfte auf den Ordner, der die zu kopierende Datei

enthält. In der rechten Fensterhälfte werden daraufhin alle Dateien aus diesem Ordner ange-

zeigt.

 


 

2. Markieren Sie in der rechten Fensterhälfte die Datei, die Sie kopieren wollen, per Mausklick. Die

Datei wird daraufhin mit einem (blauen) Balken hinterlegt.

 

3. Rufen Sie das Menü BEARBEITEN-KOPIEREN auf. Die Datei ist nun von Windows zum Kopieren

markiert. Am Bildschirm hat sich scheinbar nichts verändert.

 

4. Legen Sie jetzt die Diskette ein, auf die Sie die Datei kopieren möchten.

 

5. Klicken Sie anschließend in der linken Fensterhälfte auf den Eintrag 3,5-DISKETTE (A:). Darauf-

hin wird der Inhalt der Diskette – sofern vorhanden – in der rechten Fensterhälfte angezeigt.

 

6. Rufen Sie das Menü BEARBEITEN-EINFÜGEN auf. Daraufhin wird auf der Diskette eine Kopie

Ihrer Datei angelegt. Beachten Sie, dass das Kopieren je nach Größe Ihrer Datei einige Sekun-

den dauern kann.

 

 Ist auf der Diskette bereits eine Datei mit dem gleichen Dateinamen vorhanden? Dann benennt

der Windows-Explorer.. die neue Datei automatisch in „Kopie von <Original-Name>“ um.

 

Dateien von Diskette kopieren, löschen, umbenennen

 

So wie das Kopieren von Dateien auf Diskette dem Kopieren von Dateien auf Ihre Festplatte sehr

ähnlich ist, funktioniert auch das generelle Arbeiten mit einer Diskette; gleichgültig ob Sie Dateien auf

Diskette kopieren, von der Diskette löschen oder auf der Diskette umbenennen. Sämtliche Informatio-

nen zu diesen Funktionen finden Sie im Beitrag „D090 – Dateien mit dem Windows-Explorer optimal

verwalten“ ab Seite D090/09 – Sie müssen lediglich den Ziel- oder Ursprungs-Ordner durch das Lauf-

werk A: ersetzen.

 

Wenn Sie Dateien per Diskette erhalten, kopieren Sie diese immer zuerst von der Diskette auf Ihre

Festplatte. Öffnen Sie die Datei nicht direkt auf der Diskette, indem Sie beispielsweise auf die Datei

auf der Diskette doppelklicken.

 

Denn zum einen ist die Geschwindigkeit beim Arbeiten auf der Diskette viel langsamer als beim Arbei-

ten auf der Festplatte. So kann beispielsweise das Speichern einer Änderung durchaus eine halbe

Minute dauern, was auf der Festplatte in zwei Sekunden erledigt ist. Und wenn Sie die Verzögerung

nicht gewohnt sind, werden Sie unter Umständen voreilig von einem PC-Absturz ausgehen anstatt nur

genügend Geduld aufzubringen.

 

Zum anderen stellt der mangelnde Speicherplatz beim Arbeiten direkt auf der Diskette ein Problem

dar. Wenn Sie beispielsweise eine Dokumentation öffnen, um diese zu erweitern, kann es passieren,

dass der Speicherplatz auf der Diskette nicht mehr ausreicht. Das hat in den meisten Programmen zur

Folge, dass das Programm oder sogar Windows abstürzt und Ihre Daten verloren sind.

 

Selbst wenn Sie in einem Programm eine Datei von Diskette öffnen und anschließend sofort auf Ihrer

Festplatte speichern, kann es passieren, dass das Programm bzw. Windows auf der Diskette eine

temporäre Datei anlegt. Denn die Programme bzw. Windows nutzen dazu häufig das Laufwerk, aus

dem die Datei stammt – in diesem Fall die Diskette. Und auch die temporäre Datei.. – in der das Pro-

gramm beispielsweise Daten ablegt, die nicht mehr im Speicher Platz haben – kann so groß werden,

dass sie nicht mehr genügend Platz auf der Diskette findet. Mit dem Ergebnis, dass auch hier das

Programm scheinbar plötzlich abstürzt.

 


 

Deshalb gilt:

 

• Nutzen Sie Disketten ausschließlich als Transport-Medium.

 

• Öffnen Sie Dateien nie direkt von Diskette.

 

• Kopieren Sie Dateien zum Bearbeiten immer auf Ihre Festplatte. Nachdem Sie die Änderungen

durchgeführt haben, kopieren Sie die Datei zurück auf die Diskette.

 

30. Dateien im Windows-Explorer sofort endgültig löschen

 

Wenn ich im Windows-Explorer eine Datei beispielsweise durch Drücken der Taste ` lösche, wird

diese ja nicht wirklich gelöscht, sondern wandert in den Windows-Papierkorb. Wie kann ich verhin-

dern, dass die Datei in den Windows-Papierkorb verschoben wird? Denn nicht mehr benötigte Dateien

mit vertraulichem Inhalt möchte ich sofort und endgültig löschen.

 

Wenn Sie im Windows-Explorer eine Datei anklicken (die Datei wird daraufhin mit einem (blauen)

Balken hinterlegt) und anschließend die Taste ` drücken, erscheint folgende Meldung:

 

Wenn Sie die Meldung mit JA bestätigen, wird die Datei in den Windows-Papierkorb verschoben. Von

dort können Sie die Datei dann bei Bedarf wieder zurückholen.

 

Drücken Sie für das Löschen hingegen die Tastenkombination I + `, erscheint diese Meldung:

 

Bestätigen Sie hier mit JA, wird die Datei unwiderruflich gelöscht und kann mit keiner Windows-

eigenen Funktion mehr zurückgeholt werden. Lediglich Spezial-Programme wie die Norton Utilities

von Symantec (www.symantec.de) sind unter Umständen dann noch in der Lage, die Datei wieder-

herzustellen.

 

31. Windows-Explorer: So wird es noch übersichtlicher

 

Im Windows-Explorer habe ich in der rechten Fensterhälfte die Ansicht DETAILS eingestellt, damit

Windows mir möglichst viele Informationen der Dateien auf einen Blick angezeigt: Name, Größe, Typ

und Geändert am. Gibt es eine Möglichkeit, noch mehr Informationen anzuzeigen?

 

Wenn Sie mit Windows ME, 2000 oder XP arbeiten, können Sie die Anzeige der Details tatsächlich

erweitern. Dies ist beispielsweise in Ordnern mit Textdateien aus Word hilfreich, da Sie die Liste bei-

spielsweise um den Namen des Autors oder den Titel ergänzen können (diese Daten werden in Word

in den Dateieigenschaften im Menü DATEI-EIGENSCHAFTEN verwaltet).

 

Und so können Sie die zusätzlichen Informationen ein- bzw. ausschalten:

 

1. Wechseln Sie im Windows-Explorer in den Ordner, in dem Sie die zusätzlichen Informationen

anzeigen lassen möchten.

 

2. Stellen Sie über das Menü ANSICHT-DETAILS sicher, dass die Detail-Ansicht eingeschaltet ist.

 


 

3. Klicken Sie in der rechten Fensterhälfte mit der rechten Maustaste auf die Titelzeile in der De-

tail-Liste. Daraufhin erscheint ein Menü mit zusätzlichen Informationen. Die Informationen aller

Einträge, die mit einem Häkchen gekennzeichnet sind, werden bereits angezeigt.

 

4. Um zusätzliche Informationen anzuzeigen, klicken Sie einfach den entsprechenden Eintrag an.

Sollen Informationen nicht mehr angezeigt werden, klicken Sie den abgehakten Eintrag an.

 

5. Ist der gewünschte zusätzliche Eintrag nicht in der Liste vorhanden, wählen Sie MEHR (Win-

dows 2000) bzw. WEITERE (Windows ME/XP). Daraufhin erscheint ein Dialogfenster, in dem Sie

die zusätzlichen Einträge durch Einschalten der Kontrollkästchen auswählen.

 

Beachten Sie, dass die Änderung der Detail-Ansicht nur für den aktuellen Ordner gilt. Auf diese Weise

können Sie gezielt für jeden Ordner eine ganz individuelle Detail-Ansicht zusammenstellen.

 

32. Nachricht beim Surfen unter Windows 2000 und Windows XP

 

Wenn ich mit Windows 2000 oder Windows XP im Internet surfe oder meine E-Mails abrufe, kann es

passieren, dass plötzlich eine Meldung auf meinem Bildschirm erscheint. Diese stammen von Absen-

dern wie Admin, HeikeGirl, Chessy oder mir sonst unbekannte Personen. In der Meldung werde ich

aufgefordert, eine bestimmte Internetseite zu besuchen. Was hat es mit dieser Meldung auf sich?

 

Ursache für die störenden Meldungen ist der Versuch von Hackern.. [sprich „Häcker“], Sie auf die in

der Meldung angegebene Internetseite zu locken. Dort warten dann beispielsweise Dialer-

Programme.. [sprich „Deiler Programme“], die (halb-) automatisch auf Ihrem PC installiert werden.

Beim nächsten Internet-Besuch erfolgt dann die Einwahl über eine teure 0190-Nummern und kostet

Sie ein kleines Vermögen!

 

Beachten Sie, dass die Meldungen immer „persönlich“ formuliert sind, sodass der Eindruck entsteht,

der Absender sei ein guter Bekannter von Ihnen. Je nach Meldung werden Sie auch auf vermeintliche

Sicherheitslücken in Ihrem PC aufmerksam gemacht. Der Absender der Meldung will Ihnen angeblich

helfen die Lücke zu schließen und fordert Sie deshalb zum Besuch einer bestimmten Internetseite auf.

 

Doch gleichgültig was in der Meldung auch erscheint, es stimmt nicht. Deshalb gilt: Bestätigen Sie die

Meldung mit einem Klick auf OK, aber besuchen Sie niemals die dort aufgeführten Internetseiten!

 

Möglich werden die Meldungen die von Außen über das Internet an Ihren PC gesandt werden durch

die Funktion NACHRICHTENDIENST, die in Windows 2000/XP standardmäßig eingeschaltet ist (Windows

95/98/ME oder NT 4.0-Anwender sind von dem Problem nicht betroffen). Die Funktion ist insbesonde-

re im Netzwerk dazu gedacht, die Anwender über wichtige Ereignisse zu benachrichtigen. Leider lässt

sich die Funktion aber über das Internet hinweg missbrauchen, weshalb die unerwünschten Meldun-

gen auf Ihrem PC erscheinen.

 

Um dem Spuk ein Ende zu bereiten, können Sie den Nachrichtendienst auf Ihrem Windows 2000/XP-

PC problemlos ausschalten. Dann erscheinen ab sofort keine störenden Meldungen mehr. Und so

geht’s:

 

1. Klicken Sie auf die Start-Schaltfläche in der Windows-Taskleiste.. und wählen Sie dann EIN-

STELLUNGEN-SYSTEMSTEUERUNG (Windows 2000) bzw. SYSTEMSTEUERUNG (Windows XP).

 


 

2. Doppelklicken Sie in der Windows-Systemsteuerung auf das Symbol VERWALTUNG.

 

3. Weiter geht es mit einem Doppelklick auf das Symbol DIENSTE.

 

4. In einer Liste werden jetzt alle Dienste angezeigt. Führen Sie hier auf dem Eintrag NACHRICH-

TENDIENST einen Doppelklick aus.

 

5. Daraufhin erscheint ein Dialogfenster, in dem Sie auf die Registerkarte ALLGEMEIN wechseln.

 

6. Hier befindet sich das Dropdown-Listenfeld.. STARTTYP, in dem Sie von der Auswahl AUTOMA-

TISCH auf DEAKTIVIERT wechseln.

 

7. Klicken Sie jetzt noch auf die Schaltfläche BEENDEN.

 

8. Wenn Sie nun das Dialogfenster mit einem Klick auf OK verlassen und die Systemsteuerung

schließen, ist der Nachrichtendienst erfolgreich ausgeschaltet.

 

Ab sofort kann man Ihrem PC zwar noch Nachrichten senden während die Internet-Verbindung offen

ist, die Nachrichten werden aber nicht mehr angezeigt und sind somit wirkungslos.

 

33. Programmsymbol auf dem Windows-Desktop anlegen

 

Auf meinem PC habe ich ein neues Programm installiert. Um das Programm zu starten, muss ich

jedes Mal über START-PROGRAMME den Ordner des neuen Programms öffnen und dort auf das Pro-

gramm-Symbol klicken. Dies ist mir zu umständlich, ich hätte viel lieber das Programm-Symbol direkt

auf dem Windows-Desktop.. [sprich „Windohs Däsktopp“] platziert – so wie das beispielsweise bei

dem Symbol für den Windows-Papierkorb der Fall ist. Wie bekomme ich das Programm-Symbol auf

den Windows-Desktop?

 

Die Vorgehensweise zum Platzieren eines Programm-Symbols auf dem Windows-Desktop ist je nach

Windows-Version unterschiedlich.

 

So einfach geht es unter Windows 98, ME, 2000 und XP:

 

1. Schließen Sie alle zurzeit geöffneten Programme, sodass der Windows-Desktop sichtbar wird.

 

2. Rufen Sie das Menü START-PROGRAMME (Windows ME, 2000) bzw. START-ALLE PROGRAMME

(Windows XP) auf und wechseln Sie in die Programmgruppe, in der sich das Symbol des ge-

wünschten Programms befindet. Klicken Sie noch nicht auf das Symbol!

 

3. Halten Sie jetzt die Taste T gedrückt und klicken Sie nun das Symbol des gewünschten Pro-

gramms mit der linken Maustaste an. Ziehen Sie das Symbol bei gedrückter linker Maustaste

und gedrückter Taste T aus dem Menü auf einen freien Platz auf dem Windows-Desktop.

 

4. Sobald Sie die Maustaste lösen, legt Windows eine Kopie des Programm-Symbols auf dem

Windows-Desktop an.

 

Und so geht es unter Windows 95 und NT 4.0:

 

1. Führen Sie auf dem Windows-Desktop auf dem Symbol ARBEITSPLATZ einen Doppelklick aus.

 


 

2. Wechseln Sie jetzt per Doppelklick zuerst auf das Laufwerk und dann in den Ordner, in dem

sich das Programm befindet, für das Sie ein Symbol auf dem Windows-Desktop anlegen möch-

ten.

 

3. Klicken Sie das Programm mit der rechten Maustaste an und wählen Sie in dem nun angezeig-

ten Kontextmenü die Option KOPIEREN. Das Menü wird nun geschlossen, es hat sich scheinbar

nichts geändert.

 

4. Positionieren Sie den Mauszeiger auf dem Windows-Desktop und klicken Sie erneut mit der

rechten Maustaste. Wählen Sie nun in dem Menü die Option VERKNÜPFUNG EINFÜGEN.

 

5. Windows fügt anschließend eine Verknüpfung zu dem Programm auf dem Windows-Desktop

ein. Jetzt können Sie das neue Symbol mit der rechten Maustaste anklicken und über UMBE-

NENNEN den Namen des Symbols anpassen.

 

Alle Windows-Versionen: Möchten Sie das Symbol später wieder löschen, klicken Sie es einmal an.

Daraufhin wird die Beschreibung des Symbols blau hinterlegt, das Symbol ist „markiert“. Wenn Sie

jetzt die Taste ` drücken, erscheint eine Meldung. Klicken Sie hier – gleichgültig wie die Meldung

auch lautet – auf die entsprechenden Schaltfläche zum Löschen.

 

Besonders in Windows 95/98 ist die Meldung äußerst missverständlich und erweckt den Eindruck,

dass nicht nur das Symbol, sondern das komplette Programm gelöscht wird – was natürlich nicht

stimmt! Das Symbol wird daraufhin vom Windows-Desktop entfernt.

 

34. Standardschriftart in Word dauerhaft ändern

 

Wenn ich in Microsoft Word [sprich „Meikrosoft Wöhrt“] über einen Klick auf die Schaltfläche NEU in

der Standard-Symbolleiste ein neues, leeres Dokument anlege, ist immer die falsche Schriftart einge-

stellt. Was muss ich tun, damit der neu eingegebene Text sofort in der Schriftart „Arial“ anstelle der

vorgegebenen Schriftart „Times New Roman“ [spricht "Teihms Nju Rouhmän"] erscheint?

 

Word formatiert bei einem neuen Dokument den Text automatisch in der in Word hinterlegten Stan-

dard- Schriftart. Welche Standard-Schriftart zum Einsatz kommt, hängt von der Word-

Dokumentvorlage.. ab, die Sie gerade benutzen. Bei einem Klick auf die Schaltfläche NEU kommt

immer die Dokumentvorlage NORMAL.DOT zum Einsatz. Um die Standard-Schriftart zu ändern, gehen

Sie wie folgt vor:

 

1. Klicken Sie in Word zuerst auf das Symbol NEU in der Standard-Symbolleiste, um ein neues,

leeres Dokument zu öffnen.

 

2. Wechseln Sie jetzt in das Menü FORMAT-ZEICHEN auf die Registerkarte SCHRIFT.

 

3. Wählen Sie hier in dem Listenfeld SCHRIFTART die gewünschte Schriftart aus. Im Listenfeld

SCHRIFTGRAD legen Sie außerdem fest, in welcher Größe der Text künftig erscheinen soll.

 

4. Klicken Sie im Zeichen-Dialogfenster auf die Schaltfläche STANDARD.

 

5. Jetzt erscheint ein Dialogfenster mit einem Hinweis, dass die gewählte Schriftart und Schrift-

größe künftig für alle Dokumente gelten soll, die Sie auf Basis der NORMAL.DOT anlegen. Bestä-

tigen Sie die Meldung mit einem Klick auf die Schaltfläche JA.

 


 

6. Schließen Sie Word und beantworten Sie eine eventuell erscheinende Frage zum Speichern

der NORMAL.DOT mit JA.

 

Ab sofort ist die neue Schriftart in allen neuen Dokumenten eingestellt. Beachten Sie, dass sich die

Änderung der Standard-Schrift nicht auf bereits vorhandene Dokumente auswirkt! Die Informationen

über die Standard-Schriftart entnimmt Word der Dokumentvorlage, die mit dem aktuellen Dokument

verbunden ist. Sofern Sie nicht über das Menü DATEI-NEU eine andere Dokumentvorlage ausgewählt

haben, ist Ihr Dokument immer mit der Standard-Dokumentvorlage NORMAL.DOT verbunden. Möchten

Sie die Standard-Schriftart in einer anderen Vorlage ändern, dann legen Sie einfach ein Dokument auf

Basis dieser Vorlage an, bevor Sie die Standard-Schriftart im Menü FORMAT-ZEICHEN ändern.

 

35. Dialogfenster auf volle Bildschirmgröße vergrößern

 

Beim Start eines Programms erscheint das Programm immer nur in einem „Fenster“. Rings um das

Programmfenster herum ist noch der Windows-Desktop.. [sprich „Windohs Däsktopp“] zu sehen. Wie

kann ich das Fenster so vergrößern, sodass der ganze Bildschirm genutzt wird?

 

Um ein Programmfenster auf die volle Bildschirmgröße zu vergrößern, gibt es zwei Möglichkeiten:

 

Lösung 1: Klicken Sie auf die Vergrößern-Schaltfläche, die in der rechten oberen Ecke des Dialog-

fensters zu finden ist.

 

Daraufhin wird das Dialogfenster auf die volle Bildschirmgröße vergrößert. Um das Dialogfenster wie-

der auf die ursprüngliche Größe zu verkleinern, klicken Sie auf die Verkleinern-Schaltfläche, die bei

einem auf Vollbild vergrößerten Dialogfenster den Platz der Vergrößern-Schaltfläche eingenommen

hat

 

Lösung 2: Positionieren Sie den Mauszeiger auf der Titelzeile (= blaue Zeile am oberen Rand des

Dialogfensters) des Fensters und doppelklicken Sie mit der linken Maustaste. Daraufhin wird das

Fenster sofort auf Vollbildgröße vergrößert.

 

Wenn Sie bei einem Fenster, das bereits als Vollbild angezeigt wird auf der Titelzeile einen Doppel-

klick ausführen, wechselt das Vollbild wieder zur Dialogfenster-Größe zurück.

 

Wichtig: Nicht alle (Programm-) Fenster lassen sich auf die volle Bildschirmgröße vergrößern. Verfügt

ein Fenster über keine Titelzeile, ist am rechten Rand der Titelzeile die Vergrößern-Schaltfläche „inak-

tiv“ (grau anstelle von schwarz, die Schaltlfläche lässt sich nicht anklicken) oder fehlt die Vergrößern-

Schaltfläche? Dann erlaubt der Hersteller des Programms keine Vergrößerung des Fensters.

 

36. Sortierreihenfolge der E-Mails in Outlook (Express) anpassen

 

Wenn ich in Outlook die Liste der empfangenen E-Mails betrachte, sind diese völlig unsortiert. Am

liebsten wäre mir, wenn die E-Mails in der Reihenfolge angezeigt würden, in der ich diese empfangen

habe. Oder wenn das nicht möglich ist, wenigstens nach Empfängern sortiert. Lässt sich die Sortier-

reihenfolge anpassen?

 

Ja, die Sortierreihenfolge können Sie sich ganz individuelle anpassen, unabhängig von Ihrer Outlook-

Version:

 


 

1. Wechseln Sie in Outlook in den Posteingang, sodass alle empfangen E-Mails angezeigt wer-

den.

 

2. Sollen die E-Mails nach dem Empfangs-Datum sortiert werden, dann klicken Sie in der Spalten-

überschrift auf das Feld ERHALTEN.

 

3. Daraufhin erscheint neben dem Feldnamen ein kleines Dreieck, das entweder nach oben oder

nach unten zeigt:

 

 Zeigt das Dreieck nach oben, werden die E-Mails „aufsteigend“ sortiert: Die E-Mail, die Sie

zuerst empfangen haben, wird als erster Eintrag in der Liste angezeigt.

 

 Zeigt das Dreieck nach unten, werden die E-Mails „absteigend“ sortiert: Die E-Mail, die Sie

zuletzt empfangen haben, wird als erster Eintrag in der Liste angezeigt.

 

4. Wenn Sie in der Spaltenüberschrift auf ein anderes Feld klicken, wird die Liste gemäß der dort

vorhandenen Daten sortiert. Klicken Sie beispielsweise in der Spaltenüberschrift auf das Feld

VON, werden die E-Mails im Posteingang alphabetisch auf- bzw. absteigend nach den Absen-

dern sortiert. Beim Klick auf die Spalte BETREFF sortiert Outlook die Liste alphabetisch nach

dem Betreff-Text.

 

PC-Wissen für Senioren empfiehlt: Sortieren Sie Ihren Posteingang vorzugsweise absteigend nach

dem Empfangsdatum, das Dreieck hinter dem Feld ERHALTEN muss also nach unten zeigen. Das hat

den Vorteil, dass neue E-Mails ohne Suche sofort immer am Anfang der Liste erscheinen.

 

Und hier noch zwei weitere Tipps:

 

.. Outlook merkt sich die jeweils letzte Sortierreihenfolge. Beim nächsten Programmstart werden

die E-Mails dann genau in der Reihenfolge sortiert, wie Sie sie zuletzt festgelegt haben.

 

.. Die Sortierung funktioniert nicht nur im Posteingang, sondern auch im Postausgang, bei den

gesendeten Objekten oder bei den gelöschten Objekten. Überall dort, wo Sie in Outlook die Da-

ten in Listenform angezeigt bekommen und eine Spaltenüberschrift vorhanden ist, können Sie

sie auch sortieren.

 

37. Desktopbereinigung und Windows XP – Meldung dauerhaft ausschalten

 

Seit ich meinen neuen PC mit Windows XP habe, erhalte ich immer wieder die Meldung, dass sich auf

meinem Windows-Desktop.. [sprich „Windohs Däsktopp“] Symbole befinden, die ich schon längere

Zeit nicht mehr benutzt habe. Windows will deshalb meinen Desktop „bereinigen“. Bislang habe ich

die Meldung immer ignoriert. Können Sie mir sagen, was es auf sich hat?

 

Befinden sich auf dem Windows-Desktop zu viele Symbole zum Start von Programmen, wird der

Desktop schnell unübersichtlich und Sie verlieren die Orientierung. Dieser Meinung ist zumindest der

Hersteller von Windows, die Firma Microsoft. Deshalb wurde in der Windows XP eine Funktion einge-

fügt, die ständig überwacht wie lange Sie bestimmte Symbole auf dem Windows-Desktop nicht mehr

benutzt haben. Alle 60 Tage startet deshalb der „Desktopbereinigungs-Assistent“ und will die nicht

benutzen Symbole vom Windows-Desktop entfernen. Die „nicht benutzten Symbole“ werden dann in

 


 

den Ordner NICHT VERWENDETE DESKTOPVERKNÜPFUNGEN – der dann ebenfalls auf dem Desktop plat-

ziert wird! – verschoben.

 

Wenngleich der Grundgedanke dieser Funktion richtig ist und Sie in der Tat auf Ihrem Windows-

Desktop nicht viel mehr als 15 Symbole platzieren sollten – welche Symbole für Sie wichtig sind und

welche nicht sollten noch immer Sie und nicht Windows entscheiden. Beantworten Sie deshalb die

Frage nach der automatischen Bereinigung immer mit NEIN.

 

Glücklicherweise lässt sich der Desktopbereinigungs-Assistent auch gänzlich ausschalten. Und so

geht’s:

 

1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich auf dem Windows-Desktop.

 

2. Jetzt klappt ein Menü auf, in dem Sie mit der linken Maustaste auf die Option EIGENSCHAFTEN

klicken.

 

3. Daraufhin erscheint das Eigenschaften-Dialogfenster, in dem Sie auf die Registerkarte DESKTOP

wechseln.

 

4. Klicken Sie jetzt auf die Schaltfläche DESKTOP ANPASSEN, woraufhin das Dialogfenster DESK-

TOPELEMENTE erscheint.

 

5. In dem Dialogfenster DESKTOPELEMENTE müssen Sie auf die Registerkarte ALLGEMEIN wech-

seln. Hier befindet sich im unteren Bereich die Optionsgruppe DESKTOPBEREINIGUNG.

 

6. Schalten Sie hier das Kontrollkästchen DESKTOPBEREINIGUNGS-ASSISTENT ALLE 60 TAGE AUS-

FÜHREN aus und schließen Sie alle Dialogfenster mit OK.

 

Ab sofort ist der DESKTOPBEREINIGUNGS-ASSISTENT ausgeschaltet und Sie können selbst entscheiden,

welche Symbole Sie auf dem Windows-Desktop platzieren möchten und welche nicht.

 

38. T-Online-/AOL-Software und Software-/Viren-Updates – wie geht das?

 

Für den Internet-Zugang nutze ich die T-Online/AOL-eigene Software. Während ich damit ganz gut

zurechtkomme und sowohl E-Mail als auch Internet einwandfrei funktioniert, habe ich ein Problem mit

meinem AntiViren-Programm. Dies will sich regelmäßig per Internet auf den neusten Stand bringen,

kann aber scheinbar nicht mit T-Online/AOL zusammenarbeiten. Auch wenn ich in Windows die Funk-

tion „Windows-Update“ ausführe, erhalte ich nur sonderbare Fehlermeldungen; aber der Internet-

Zugang ist für diese Programme scheinbar nicht möglich. Kennen Sie eine Lösung?

 

Unter Windows gibt es verschiedene Möglichkeiten, eine Internet-Verbindung aufzubauen. Windows

selbst arbeitet mit der „DFÜ-Netzwerkverbindung“, T-Online und AOL benutzen hierzu eigene, sehr

komfortable Methoden mithilfe der T-Online-/AOL-eigenen Programmen. Somit können Sie komforta-

bel alle Ihre Internet-Funktionen wie E-Mail, Surfen oder Internet-Banking direkt in den T-Online-/AOL-

Programmen ausführen.

 

Der Nachteil dieser Funktion ist, dass ein Programm wie das Windows-Update oder die Virenaktuali-

sierung in den meisten Fällen nicht mit den T-Online-/AOL-eigenen Methoden zum Aufbau der Inter-

net-Verbindung zusammenarbeiten.

 


 

Dennoch gibt es eine Lösung für dieses Problem: Ist die Internet-Verbindung bereits mit den T-Online-

/AOL-eigenen Programmen aufgebaut und Sie starten jetzt die Aktualisierung Ihres Antiviren-

Programms bzw. die Funktion Windows-Update, dann klappt die Zusammenarbeit mit dem Internet

einwandfrei. Vergessen Sie nicht, nach getaner Arbeit die T-Online-/AOL-Verbindung wieder zu tren-

nen.

 

39. Abkürzungen am Anfang des E-Mail-Betreffs

 

Manchmal bekomme ich per E-Mail [sprich „I-Meyl“] Nachrichten, in deren Betreffzeilen sonderbare

Kürzel wie „WG:“ oder „AW:“ vorangestellt sind. Was hat es mit diesen Abkürzungen auf sich?

 

Die Abkürzungen sind ein Hinweis darauf, dass die E-Mail vom Absender an Sie weitergeleitet wurde

oder dass jemand auf Ihre E-Mail geantwortet hat. Viele E-Mail-Programme wie Outlook (Express)

[sprich „Autluck (Express)“] oder das E-Mail-Programm von T-Online [sprich „Tie Onlein“] fügen diese

Kürzel automatisch ein. Folgende vier Kürzel sind typischerweise zu finden:

 

WG: Vom Absender an Sie weitergeleitete E-Mail

 

FW: Englisches Kürzel für WG:, steht für Forward [sprich „Vorwort“] = Weiterleitung

 

AW: Antwort auf eine E-Mail

 

RE: Englisches Kürzel für AW:, steht für Return [sprich „Ritörn“] = Antwort auf eine E-Mail

 

Weiterleiten: Wenn Sie beispielsweise in Outlook (Express) eine E-Mail öffnen und in dem Dialog-

fenster mit der geöffneten E-Mail auf die Schaltfläche WEITERLEITEN klicken, wird eine neue E-Mail

erstellt, die den Inhalt der alten E-Mail automatisch „erbt“. Auch der Betreff wird von der alten E-Mail

übernommen und durch den Zusatz „WG:“ oder „FW:“ (je nach Einstellung des E-Mail-Programms)

erweitert.

 

Jetzt müssen Sie nur noch die E-Mail-Adresse des neuen Empfängers eintragen, im Textbereich der

E-Mail einen kurzen Kommentar für den Empfänger hinzufügen (damit dieser weiß, warum er die E-

Mail von Ihnen bekommen hat, und auf SENDEN klicken, fertig. Der Empfänger erkennt jetzt bereits am

Betreff, dass er eine Nachricht erhält, die ursprünglich an jemanden anderen adressiert war und nun

an ihn weitergeleitet wurde.

 

Antworten: Ähnliches passiert beim Antworten auf eine E-Mail. Haben Sie eine E-Mail geöffnet und

klicken in dem Dialogfenster auf ANTWORTEN, dann wird automatisch eine neue E-Mail erzeugt. Als

Empfänger übernimmt das E-Mail-Programm automatisch den Absender der E-Mail.

 

Auch der E-Mail-Text wird gleich übernommen, den Sie durch Ihre eigenen Kommentare noch erwei-

tern können. Vor dem Betreff wird als Hinweis auf Ihre Antwort der Zusatz „AW:“ bzw. „RE:“ hinzuge-

fügt. So kann der Empfänger bereits beim Empfang der E-Mail erkennen, dass Sie auf seine Nachricht

geantwortet haben.

 

40. Druckerwechsel in Word ohne zu drucken

 


 

Ich habe an meinem PC zwei Drucker angeschlossen: Einen Schwarz-Weiß-Laser-Drucker und einen

Tintenstrahldrucker, mit dem ich farbig drucken kann. Damit Word mir im Menü DATEI-SEITE EINRICH-

TEN die für meinen Schwarz-Weiß-Laser-Drucker gültigen Seitenränder und Papierzufuhr anzeigt,

muss ich in Word erst den Druckertreiber.. wechseln. Dabei soll aber nicht gedruckt werden. Wie ist

das möglich?

 

Word ermittelt aus dem im Menü DATEI-DRUCKEN hinterlegten Drucker zahlreiche Informationen wie

Papierschächte, kleinstmögliche Seitenränder oder unterstützte Papierformate. Deshalb muss je nach

Aufgabe der Drucker gewechselt werden, ohne dass dabei ein Druck gestartet wird. Und so können

Sie den Drucker nur für Word ändern, ohne dass sich dies auf andere Programme auswirkt und ohne

dass ein Ausdruck gestartet wird:

 

1. Rufen Sie das Menü DATEI-DRUCKEN auf, worauf Word das Dialogfenster DRUCKEN anzeigt.

 

2. Stellen Sie in der Optionsgruppe DRUCKER im Dropdown-Listenfeld.. unter NAME den ge-

wünschten Drucker ein.

 

3. Verlassen Sie das Dialogfenster mit einem Klick auf die Schaltfläche SCHLIEßEN.

 

Ab sofort ist der gewünschte Drucker aktiv und ein Klick auf die Druckerschaltfläche in der Symbolleis-

te führt sofort zu einem Ausdruck auf dem neu eingestellten Drucker.

 

Wichtig: Die Schaltfläche SCHLIEßEN anstelle der Schaltfläche ABBRECHEN zeigt Word im Drucker-

Dialogfenster erst dann an, wenn Sie den Drucker gewechselt haben. Solange Sie andere Einstellun-

gen ändern, lautet der Name der Schaltfläche nach wie vor ABBRECHEN. Beim Beenden mit SCHLIEßEN

übernimmt Word wie beim Drucken alle Einstellungen, ohne jedoch den Ausdruck selbst zu starten.

 

Beachten Sie, dass der Druckerwechsel beim nächsten Start von Word wiederholt werden muss. Der

gewählte Drucker gilt nur solange, bis Sie Word verlassen.

 

41. Bevorzugten Drucker unter Windows festlegen

 

Wenn ich in einem Programm drucken möchte, will Windows immer auf dem „falschen“ Drucker aus-

drucken. Dies ist aber erst seit einigen Tagen der Fall, seitdem ich ein neues Programm auf meinem

PC installiert habe. Wie kann ich allen meinen Programmen mitteilen, welchen Drucker diese nutzen

sollen?

 

Damit Sie auf Ihrem Drucker drucken können, muss dieser in Windows „eingerichtet“ sein, das heißt,

es muss ein passender Druckertreiber.. installiert sein. Wenn Sie beispielsweise einen neuen Dru-

cker kaufen und ihn an Ihrem PC anschließen, führt Windows meist automatisch die Installation der

Druckertreiber durch. Der Druckertreiber für den „alten“ Drucker bleibt – sofern Sie ihn nicht manuell

löschen – erhalten, sodass Sie jetzt über mehrere Druckertreiber verfügen.

 

Auch beim Einrichten von Modems.. oder ISDN-Karten.. wird häufig ein spezieller Fax-

Druckertreiber installiert, mit dem Sie dann Faxnachrichten versenden können. Sind auf diese oder

ähnliche Weise auf Ihrem PC mehrere Drucker eingerichtet, können Sie selbst festlegen, welcher

Drucker als „Standard-Drucker“ genutzt werden soll. Der Standard-Drucker ist dann der Drucker, den

die Windows-Programme standardmäßig ohne Ihren manuellen Eingriff nutzen.

 


 

Wenn Sie einen anderen Drucker zum Standard-Drucker machen, hat dies somit direkte Auswirkun-

gen auf alle Programme. Zwar können Sie in vielen Programmen wählen, welchen Drucker Sie letzt-

lich nutzen möchten. Doch einige Programme erlauben dies nicht und nutzen immer den Standard-

Drucker. Außerdem erleichtert es Ihnen das Arbeiten mit dem PC, wenn gleich der richtige Drucker

eingerichtet ist und Sie nicht jedes Mal den Drucker auswählen müssen.

 

Und so können Sie den Standard-Drucker selbst festlegen:

 

1. Schließen Sie alle Programme.

 

2. Windows 95, 98, ME, NT 4.0 und 2000: Klicken Sie in der Windows-Taskleiste.. [sprich „Win-

dohs Tahsk Leiste“] auf START und wählen Sie anschließend das Menü EINSTELLUNGEN und

dann DRUCKER.

 

 Windows XP: Klicken Sie in der Windows-Taskleiste auf START und wählen Sie nun das Menü

DRUCKER UND FAXGERÄTE.

 

3. Jetzt erscheint ein Dialogfenster, in dem alle zur Zeit auf Ihrem PC installierten Drucker aufge-

führt werden.

 

4. Klicken Sie den Drucker, den Sie ab sofort als Standarddrucker festlegen möchten, mit der

rechten Maustaste an.

 

5. Jetzt erscheint ein Kontextmenü.., in dem Sie auf die Option ALS STANDARD FESTLEGEN (Win-

dows ME) bzw. ALS STANDARD DEFINIEREN (Windows 95, 98, NT 4.0, 2000, XP) klicken.

 

6. In Windows 98, ME, 2000 und XP wird der Standard-Drucker jetzt mit einem kleinen schwarzen

Kreis mit Haken gekennzeichnet.

 

7. Schließen Sie das Drucker-Dialogfenster mit einem Klick auf die X-Schaltfläche oder über DA-

TEI-SCHLIEßEN.

 

Ab sofort haben Sie den neuen Standard-Drucker festgelegt. Sie können die Schritte jederzeit wieder-

holen und einen anderen Drucker als Standard definieren.

 

42. Fehlendes Menü in Word wiederherstellen

 

In der Word-Menüleiste fehlt auf meinem PC seit einigen Tagen das Menü Ansicht. Wie ist das Menü

verschwunden und wie erhalte ich das dringend benötigte Menü wieder zurück?

 

Wenn Sie bei gedrückter Taste B in der Menüleiste auf ein Menü klicken und dieses bei gedrückter

linker Maustaste aus der Symbolleiste in Richtung Text „herausziehen“, verschwindet das Menü, so-

bald Sie die linke Maustaste lösen.

 

Glücklicherweise können Sie das fehlende Menü aber ganz einfach wieder in Ihre Menüleiste einfü-

gen:

 


 

1. Wechseln Sie in das Menü EXTRAS-ANPASSEN. Fehlt das Menü EXTRAS, können Sie auch mit

der rechten Maustaste auf eine der Symbolleisten klicken und in dem Kontextmenü.. die Opti-

on ANPASSEN wählen.

 

2. Nun erscheint ein Dialogfenster, in dem Sie auf die Registerkarte BEFEHLE wechseln.

 

3. Markieren Sie im Listenfeld KATEGORIEN den Eintrag EINGEBAUTE MENÜS (Word 97/2000) bzw.

INTEGRIERTE MENÜS (Word XP/2003). Daraufhin führt Word im nebenstehenden Listenfeld BE-

FEHLE alle Menüs auf.

 

4. Markieren Sie in dem Listenfeld BEFEHLE das Menü, das in der Menüleiste fehlt, hier ANSICHT.

 

5. Positionieren Sie den Mauszeiger in der Liste auf dem Menüeintrag, halten Sie die linke Maus-

taste gedrückt und ziehen Sie das Menü bei gedrückter Maustaste aus dem Listenfeld in Ihre

Word-Menüleiste. Sobald Sie die Word-Menüleiste erreicht haben und der Mauszeiger an der

richtigen Position in der Menüleiste steht (im Beispiel zwischen BEARBEITEN und EINFÜGEN),

lassen Sie die Maustaste los.

 

6. Jetzt befindet sich das Menü wieder in der Word-Menüleiste, und Sie verlassen das Anpassen-

Dialogfenster mit einem Klick auf die Schaltfläche SCHLIEßEN.

 

7. Wenn Sie nun Word beenden, beantworten Sie eine eventuell erscheinende Frage zum Spei-

chern der Änderungen in der NORMAL.DOT unbedingt mit JA.

 

Menüleisten werden in Word normalerweise in der Word-eigenen Standard-Dokumentvorlage NOR-

MAL.DOT gespeichert. Wenn Sie ein Menü versehentlich gelöscht haben, lässt es sich nicht mehr mit

BEARBEITEN-RÜCKGÄNGIG wiederherstellen. Hier hilft nur das erneute Hinzufügen des Menüs über die

hier aufgeführte Schritt-für-Schritt-Anleitung.

 

Wichtig: Menüs, die aufgrund von Word-Erweiterungen (siehe Beitrag „S090 – Schriftarten: Alle auf

einen Blick in Word“) zusätzlich in der Menüleiste angezeigt werden, sind von dieser Aktion nicht be-

troffen. Sie verschwinden erst dann, wenn die Word-Erweiterung nicht mehr geladen ist.

 

43. Liste mit zuletzt geöffneten Dateien in Word, Excel und PowerPoint erwei-

tern

 

Gibt es eine Möglichkeit in Word, Excel oder PowerPoint nicht nur die letzten vier benutzten Dateien

auszuwählen, sondern beispielsweise 8 oder 9? Das wäre eine große Hilfe, da ich mir dann häufig

den Aufruf des Menüs DATEI-ÖFFNEN sparen könnte.

 

Wenn Sie das Menü DATEI aufrufen, zeigt Ihnen Word am Ende des Menüs vor der Option BEENDEN

die zuletzt geöffneten Dateien an. In der Liste werden standardmäßig immer nur vier Dateinamen

aufgeführt.

 

Sie können aber selbst festlegen, ob im Datei-Menü keine oder die Namen der bis zu maximal neun

zuletzt bearbeiteten Dateien angezeigt werden sollen. Und so geht’s:

 

1. Rufen Sie das Menü EXTRAS-OPTIONEN auf und wechseln Sie auf die Registerkarte ALLGEMEIN.

 


 

2. Stellen Sie sicher, dass das Kontrollkästchen vor (LISTE) ZULETZT GEÖFFNETE(R) DATEIEN einge-

schaltet ist. Nur wenn das Kontrollkästchen eingeschaltet ist (sich in dem Kontrollkästchen ein

Haken befindet), werden die Namen der zuletzt bearbeiteten Dateien am Ende des Menüs DA-

TEI angezeigt.

 

3. Geben Sie in dem Textfeld hinter dem Kontrollkästchen die Anzahl der Dateinamen an, die

maximal im Datei-Menü erscheinen sollen. Die Vorgabe „4“ können Sie auch durch Klicks auf

die Pfeilschaltflächen ändern. Erlaubte Werte sind die Zahlen zwischen „0“ (keine Dateinamen

anzeigen) und „9“ (maximal neun Dateinamen anzeigen).

 

4. Wenn Sie den Wert beispielsweise auf „9“ eingestellt haben, schließen Sie das Dialogfenster

mit einem Klick auf die Schaltfläche Ok.

 

Die Liste mit den Dateinamen wird von Word, Excel und PowerPoint automatisch aktualisiert: Der

Name der jeweils zuletzt bearbeiteten Datei erscheint in der Liste als erster Eintrag, gefolgt von den

Namen der zu einem früheren Zeitpunkt geöffneten Dateien.

 

Wenn Sie eine Datei öffnen, deren Name bislang noch nicht in der Liste enthalten war, wird der Name

an die erste Position gesetzt. Alle anderen Namen wandern eine Position nach hinten, der letzte Da-

teiname wird aus der Liste entfernt, falls die Gesamtanzahl der anzuzeigenden Dateinamen über-

schritten wird.

 

44. Seitenwechsel in Word unter Kontrolle

 

Ich arbeite vorzugsweise in der Normal-Ansicht (Menü ANSICHT-NORMAL), da Word in dieser Ansicht

im Gegensatz zur Layout-Ansicht (Menü ANSICHT-LAYOUT) – bei der gleich alles wie auf dem Drucker

erscheint – auf meinem etwas langsamen PC einfach deutlich schneller ist.

 

Hier gibt es aber ein Problem: Angeblich soll Word auch in der Normal-Ansicht Seitenwechsel in Form

von einfach gepunkteten Linien anzeigen. Doch leider werden bei mir die Seitenwechsel nicht ange-

zeigt oder die Angaben stimmen überhaupt nicht mit dem Ergebnis beim Drucken überein. Wie lässt

sich das Problem lösen?

 

In der Layout-Ansicht zeigt Word das Dokument bereits so an, wie es später auch gedruckt wird. In

der Normal-Ansicht wird der Text hingegen einfach untereinander angezeigt; Grafiken oder Positions-

rahmen bzw. Textfelder werden hier nicht oder nicht an der richtigen Position dargestellt.

 

Wenn in dieser Ansicht die Seitenumbrüche nicht oder nicht korrekt angezeigt werden, müssen Sie

den automatischen Seitenumbruch im Hintergrund einschalten. Dann ermittelt Word auch in der Nor-

mal-Ansicht den Umbruch korrekt und zeigt ihn in Form der punktierten Linie an. Außerdem stimmt

dann auch die Anzeige in der Statuszeile mit dem Druckergebnis überein.

 

1. Wechseln Sie über das Menü ANSICHT-NORMAL in die Normal-Ansicht, da Sie sonst den Seiten-

umbruch im Hintergrund nicht ändern können.

 

2. Rufen Sie nun das Menü EXTRAS-OPTIONEN auf.

 

3. Wechseln Sie auf die Registerkarte ALLGEMEIN.

 


 

4. Schalten Sie hier das Kontrollkästchen SEITENUMBRUCH IM HINTERGRUND ein und verlassen Sie

das Dialogfenster mit OK.

 

Das Arbeiten in der Normal-Ansicht ist besonders auf langsameren PCs zu empfehlen, da Word so

während der Texteingabe das Seitenlayout nicht berechnen muss. Damit Sie dennoch zur Kontrolle

des Textumfangs nicht jedes Mal mit DATEI-SEITENANSICHT in die Seitenansicht wechseln müssen,

schalten Sie den Seitenumbruch im Hintergrund ein. Dann berechnet Word während Ihrer Arbeitspau-

sen wie viel Text auf einer Seite Platz findet und fügt an den entsprechenden Stellen eine punktierte

Linie für den Seitenwechsel ein.

 

45. Windows XP-eigene Symbole wieder vollständig anzeigen

 

Nach dem Wechsel von Windows 98 auf Windows XP vermisse ich auf dem Windows-Desktop..

[sprich „Windohs Däsktopp“] die Symbole ARBEITSPLATZ und EIGENE DATEIEN. Gibt es diese Symbole

unter Windows XP nicht mehr oder gibt es einen Trick, um diese wieder anzuzeigen?

 

Die Symbole stehen Ihnen auch unter Windows XP zur Verfügung. Standardmäßig erscheint jedoch

nur der Papierkorb auf dem Desktop, alle anderen Windows-eigenen Symbole sind von Haus aus

ausgeschaltet. Und so können Sie die gewünschten Symbole wieder anzeigen lassen:

 

1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle des Windows-Desktops – unterhalb

des Mauszeigers darf kein Symbol platziert sein.

 

2. Jetzt klappt ein Kontextmenü.. auf, in dem Sie mit der linken Maustaste die Option EIGEN-

SCHAFTEN wählen.

 

3. Windows zeigt nun das Dialogfenster EIGENSCHAFTEN VON ANZEIGE an. Wechseln Sie hier auf

die Registerkarte DESKTOP.

 

4. Klicken Sie nun am unteren Rand des Dialogfensters auf die Schaltfläche DESKTOP ANPASSEN.

 

5. Nun erscheint das Dialogfenster DESKTOPELEMENTE, in dem Sie auf die Registerkarte ALLGE-

MEIN wechseln.

 

6. Im oberen Bereich der Registerkarte stehen in der Optionsgruppe DESKTOPSYMBOLE vier Kon-

trollkästchen zum Einschalten der Windows-Symbole zur Auswahl. Soll beispielsweise das

Symbol EIGENE DATEIEN angezeigt werden, schalten Sie das gleichnamige Kontrollkästchen ein.

 

7. Haben Sie die gewünschten Kontrollkästchen eingeschaltet, schließen Sie das Dialogfenster

DESKTOPELEMENTE mit einem Klick auf OK. Auch das Dialogfenster EIGENSCHAFTEN VON ANZEI-

GE schließen Sie mit einem Klick auf OK.

 

Auf dem Windows-Desktop werden ab sofort die gewünschten Symbole angezeigt.

 

46. Landeskennung bei Internet-Adressen richtig erkennen

 

In der Werbung habe ich Internetadressen von deutschen Firmen gesehen, die mit „.tv“ enden. Hierzu

zwei Fragen: War die Endung für Deutschland nicht „.de“ und welches Land verbirgt sich hinter „.tv“?

 


 

Bei der Endung „.de“ oder „.tv“ spricht man von der so genannten „Top-Level-Domain“- Kennung

[sprich „Top Lewel Dohmejn-Kennung“]. Anhand dieser Kennung können Sie aber nur erkennen, in

welchem Land die Internetadresse registriert ist (.tv ist übrigens die Kennung von „Tuvalu“, einer klei-

nen Inselgruppe im Pazifik, westlich von Australien in der Nähe der Fiji-Inseln). Der Besitzer der Inter-

netadresse kann durchaus in einem anderen Land wohnen und noch nie auch nur einen Fuß in das

entsprechende Land gesetzt haben.

 

Zwar verfügen deutsche Firmen typischerweise auch über eine Internetadresse mit der Kennung „.de“.

Da aber jeder Internet-Name (beispielsweise http://www.maier.de/) nur genau einmal vergeben wer-

den kann, weichen viele Firmen auf ausländische Kennungen aus. Andere Firmen – insbesondere

internationale Konzerne – reservieren die Internetadressen gleich in den verschiedensten Ländern,

sodass Firmen mit gleichem Namen gar nicht mehr die Möglichkeit haben, mit einer anderen Kennung

aufzutreten. In der folgenden Tabelle finden Sie eine alphabetische Übersicht mit ausgewählten Ken-

nungen:

 

 

.al

 

Albanien

 

.be

 

Belgien

 

.ba

 

Bosnien-Herzegowina

 

.bg

 

Bulgarien

 

.dk

 

Dänemark

 

.de

 

Deutschland

 

.uk

 

England

 

.fi

 

Finnland

 

.fr

 

Frankreich

 

.gr

 

Griechenland

 

.nl

 

Holland

 

.ie

 

Irland

 

.it

 

Italien

 

.yu

 

Jugoslawien

 

.hr

 

Kroatien

 

.li

 

Lichtenstein

 

.lu

 

Luxemburg

 

.no

 

Norwegen

 

.at

 

Österreich

 

.pl

 

Polen

 

.pt

 

Portugal

 

.ro

 

Rumänien

 

.ru

 

Russland

 

.se

 

Schweden

 

 

 


 

.ch

 

Schweiz

 

.sk

 

Slowakei

 

.es

 

Spanien

 

.cz

 

Tschechien

 

.tr

 

Türkei

 

.hu

 

Ungarn

 

.us

 

USA

 

 

 

Weitere Kennungen können Sie im Internet auf der Seite http://www.kleines-

lexikon.de/tools/cctldliste.shtml nachschlagen. Wählen Sie hier in der Liste AUSWAHL NACH LAND ein-

fach das gewünschte Land oder wählen Sie alternativ in der Liste AUSWAHL NACH CCTLD die Länder-

kennung (ccTLD steht für „Country Code Top-Level-Domain“ [sprich „Kantrie Kod Top Lewel Doh-

mejn“], übersetzt etwa „Länderkennung“). Sobald Sie das Land bzw. den ccTLD gewählt haben, er-

scheint rechts neben Ihrer Auswahl die zugehörige ccTLD oder das zugehörige Land. So können Sie

im Nu nachschlagen, auf welches Land sich die Internetadresse bezieht.

 

Zusätzlich zu den Länderkennungen gibt es auch noch Kennungen für spezielle Einsatzgebiete. Lei-

der werden auch diese Kennungen in der Praxis nicht 100% nur für das hier aufgeführte Anwen-

dungsgebiet vergeben, entsprechend ist die Bedeutung dieser Kennung leider nicht immer eindeutig.

 

 

 

.eu

 

Europäische Union

 

.aero

 

Luftfahrtindustrie

 

.com

 

Kommerzielle Angebote

 

.coop

 

Genossenschaftliche

Organisationen

 

.museum

 

Museen

 

.name

 

Privatpersonen

 

.pro

 

Anwälte, Steuerberater, Ärzte

 

.biz

 

Unternehmen

 

.info

 

Beliebig

 

.org

 

Gemeinnützige

Organisationen

 

.mil

 

Militär (USA)

 

 

 

47. Rote Unterstreichungen in Word

 

Wenn ich in Word [sprich „Wöhrt“] einen Text eingebe, werden manche Wörter automatisch mit einer

roten „Wellenlinie“ unterstrichen. Die Unterstreichungen erscheinen aber weder in der Seitenansicht

 


 

(Menü DATEI-SEITENANSICHT) noch auf dem Ausdruck. Für was sind die Unterstreichungen überhaupt

gut?

 

Word verfügt über eine automatische Rechtschreibprüfung, die Ihren Text ständig überprüft. Dabei

wird die Schreibweise aller Wörter direkt nach Ihrer Eingabe mit dem Word-eigenen Wörterbuch sowie

dem Benutzer-Wörterbuch (darin befinden sich alle Wörter, die Sie bei der manuellen Rechtschreib-

prüfung hinzugefügt haben) verglichen. Ist das Wort im Wörterbuch vorhanden, kennt Word das Wort

und alles ist in Ordnung. Ist das Wort falsch geschrieben oder (noch) nicht im Wörterbuch vorhanden,

wird es mit der roten Wellenlinie markiert.

 

Stören Sie die roten Linien, können Sie die automatische Rechtschreibprüfung bei Bedarf auch aus-

schalten. Wechseln Sie hierzu im Menü EXTRAS-OPTIONEN auf die Registerkarte RECHTSCHREIBUNG

UND GRAMMATIK und schalten Sie das Kontrollkästchen RECHTSCHREIBUNG WÄHREND DER EINGABE

ÜBERPRÜFEN aus. Ab sofort werden unbekannte Wörter solange nicht mehr markiert, bis Sie die Funk-

tion wieder einschalten.

 

Wenn Sie ein rot unterstrichenes Wort mit der rechten Maustaste anklicken, erscheint das Kontextme-

nü... Hier bietet Ihnen Word die „korrekte“ Schreibweise zur Auswahl an. Klicken Sie in dem Kon-

textmenü einfach das korrekte Wort an, und schon wird dieses in Ihren Text übernommen und die

falsche Schreibweise gelöscht.

 

Ist das rot markierte Wort richtig geschrieben und Word kennt das Wort noch nicht, klicken Sie im

Kontextmenü auf HINZUFÜGEN (ZUM WÖRTERBUCH). Daraufhin wird das Wort in das Benutzer-

Wörterbuch übernommen und ab sofort nicht mehr als „falsch“ markiert.

 

Beachten Sie, dass Word 97 nach der alten Rechtschreibprüfung prüft (Ihre Word-Version können Sie

über das Menü ?-INFO nachschlagen, die genaue Version wird in der ersten Zeile des Info-

Dialogfensters angezeigt). Hier gibt es von Microsoft zwar aktualisierte Wörterbücher, dennoch blei-

ben viele andere mit der Rechtschreibprüfung verbundene Funktionen (beispielsweise die Silbentren-

nung oder die AutoKorrektur) auf dem „alten“ Stand.

 

In Word 2000, XP (= 2002) und 2003 können Sie im Menü EXTRAS-OPTIONEN, Registerkarte RECHT-

SCHREIBUNG UND GRAMMATIK selbst festlegen, ob die alte oder neue deutsche Rechtschreibung zum

Einsatz kommt: Ist das Kontrollkästchen NEUE DEUTSCHE RECHTSCHREIBUNG eingeschaltet, wird nach

der neuen Schreibweise geprüft. Alle Wörter, für die zur Zeit noch verschiedene Schreibweisen er-

laubt sind, werden unabhängig von der Wahl der Rechtschreibprüfung NICHT als „falsch“ gekenn-

zeichnet. So akzeptiert Word nach wie vor „so dass“, wenngleich nach Duden die bevorzugte, erstge-

nannte Schreibweise „sodass“ lautet. Lediglich „so daß“ – die Schreibweise mit dem „ß“ – wird als

falsch gekennzeichnet.

 

48. Fehlermeldung beim Surfen im Internet

 

Beim Surfen.. [sprich „sörfen“] im Internet erscheint ab und zu eine Meldung, dass ein „Laufzeitfehler“

aufgetreten ist und ich in den Debug-Modus [sprich „Dieback Modus“] wechseln soll. Was hat es mit

dieser Meldung auf sich und wie muss ich darauf reagieren?

 


 

Die Meldung ist ein Hinweis darauf, dass die von Ihnen besuchte Internetseite fehlerhaft programmiert

ist oder dass es bei der Übertragung der Daten auf Ihren PC Probleme gab und die Seite deshalb

nicht korrekt übertragen wurde.

 

Ob die Meldung angezeigt wird, hängt von der Version und von der Einstellung des von Ihnen benutz-

ten Browsers.. [sprich „Brauser“] ab – also dem Programm in dem die Internetseiten angezeigt wer-

den. Da Sie keinen Einfluss auf die Internetseite haben und nichts gegen den Fehler auf der Seite

unternehmen können, gibt es zwei Möglichkeiten, auf eine solche Fehlermeldung zu reagieren:

 

Lösung 1: Sobald eine solche Meldung erscheint, bestätigen Sie diese mit einem Klick auf NEIN. Dar-

aufhin wird das Meldungs-Fenster geschlossen und Sie können weiter surfen...

 

Lösung 2: Schalten Sie in Ihrem Browser die Funktion aus, die für die Anzeige der Fehlermeldung

zuständig ist. Dann werden Sie nicht mehr jedes Mal unterbrochen. Und so geht’s im Internet-

Explorer:

 

1. Rufen Sie im Internet-Explorer das Menü EXTRAS-INTERNETOPTIONEN auf.

 

2. Wechseln Sie auf die Registerkarte ERWEITERT.

 

3. Schalten Sie in der Einstellungs-Liste das Kontrollkästchen SKRIPTDEBUGGING DEAKTIVIEREN ein

und das Kontrollkästchen SKRIPTFEHLER ANZEIGEN aus.

 

4. Verlassen Sie das Dialogfenster mit einem Klick auf OK.

 

Ab sofort werden keine störenden Fehlermeldungen mehr angezeigt und Sie können wieder in Ruhe

surfen.

 

49. Accents bei Fremdwörtern schreiben

 

Für die korrekte Schreibweise von französischen (oder anderen fremdländischen) Namen muss ich

beispielsweise auf dem „e“ einen „Accent grave“ setzen: è. Auf der deutschen Tastatur steht das „e“

mit Accent aber leider nicht zur Verfügung. Zwar kann ich den Accent nachträglich von Hand ein-

zeichnen, aber irgendwie sollte das doch auch direkt mit dem PC gehen. Können Sie mir helfen?

 

Auch mit einer deutschen Tastatur können Sie alle drei französischen Accents ganz einfach eingeben.

Die Accents werden immer aus zwei nacheinander zu drückenden Tasten gebildet. Und so geht’s:

 

Accent aigu

 

1. Drücken Sie auf der Tastatur die Taste _ (diese befindet sich links neben der Rückschritt-Taste

S bzw. rechts neben der Taste ß).

 

2. Nach dem Drücken der Taste _ erscheint auf dem Bildschirm kein Zeichen, es hat sich schein-

bar nichts verändert.

 

3. Geben Sie nun den zum „Accent aigu“ passenden Grundbuchstaben, beispielsweise das „e“,

ein. Daraufhin wird der Buchstabe sofort mit dem richtigen Accent in der Form „é“ angezeigt.

 


 

Accent grave

 

1. Drücken Sie auf der Tastatur zuerst die Umschalt-Taste I (Taste für Großbuchstaben) und

anschließend die Taste _ (diese befindet sich links neben der Rückschritt-Taste S bzw.

rechts neben der Taste ß).

 

2. Nach dem Drücken der Tastenkombination I + _ erscheint auf dem Bildschirm kein Zeichen,

es hat sich scheinbar nichts verändert.

 

3. Geben Sie nun den zum „Accent grave“ passenden Grundbuchstaben, beispielsweise das „e“,

„u“ oder „a“, ein. Daraufhin wird der Buchstabe sofort mit dem richtigen Accent in der Form „è“,

„ù“ oder „à“ angezeigt.

 

Accent circonflexe

 

1. Drücken Sie auf der Tastatur zuerst die Taste Ö (diese befindet auf der Tastatur in der Reihe

mit den Zahlen ganz links, neben der Taste 2.

 

2. Nach dem Drücken der Taste Ö erscheint auf dem Bildschirm kein Zeichen, es hat sich schein-

bar nichts verändert.

 

3. Geben Sie nun den zum „Accent circonflexe“ passenden Grundbuchstaben, beispielsweise das

„a“, „e“, „i“, „o“ oder „u“, ein. Daraufhin wird der Buchstabe sofort mit dem richtigen Accent in der

Form „â“, „ê“, „î“, „ô“ oder „û“ angezeigt.

 

Wenn Sie nach dem Drücken der Taste _, I + _ oder Ö die Leertaste drücken, erscheint der je-

weilige Accent als eigenständiges Zeichen. Es ist dann nicht möglich, nachträglich noch einen Buch-

staben „unter den Accent zu schieben“. Hierzu müssen Sie immer den zuvor aufgeführten Weg ge-

hen.

 

50. Gespeicherte Informationen beim Surfen im Internet

 

Wenn ich im Internet-Explorer eine Internet-Adresse eingebe, vervollständigt der Internet-Explorer die

Adresse manchmal automatisch. Das ist ziemlich praktisch, stimmt mich aber auch nachdenklich:

Merkt sich der Internet-Explorer tatsächlich alle meine Eingaben?

 

Der Internet-Explorer merkt sich sämtliche von Ihnen eingegeben Internet-Adressen. Er speichert

auch alle Internet-Adressen der Internetseiten ab, auf die Sie per Link gewechselt haben. Hinzu

kommt, dass sich sämtliche Texte und Bilder, die in Ihrem Browser.. [sprich „Brauser“] erscheinen,

als Kopie auf der Festplatte Ihres PCs befinden. Es lässt sich deshalb haargenau auf Ihrem PC nach-

vollziehen, wann Sie welche Internetseite besucht haben.

 

Der Internet-Explorer wird von zahlreichen Programmen zur Anzeige von Text oder Informationen

genutzt, ohne dass dabei eine Internet-Verbindung aufgebaut wird. Auch in diesem Fall „merkt“ sich

der Explorer alle Daten. Prüfen Sie deshalb die folgenden Schritte auch dann, wenn Ihr PC gar nicht

mit dem Internet verbunden ist.

 

Dem gläsernen Benutzer können Sie – gewusst wie – gezielt in vier Schritten entkommen. Und so

geht’s:

 


 

Schritt Nr. 1: So löschen Sie die Adressen aller besuchten Internetseiten

 

Im Internet-Explorer befindet sich rechts am Ende des Eingabefelds, in dem Sie normalerweise die

gewünschte Internet-Adresse eingeben, eine kleine Pfeilschaltfläche, die als Dropdown-Pfeil.. [sprich

„Droppdaun-Pfeil“] bezeichnet wird. Wenn Sie auf diese Schaltfläche klicken, klappt die Liste mit allen

von Ihnen besuchten Internetseiten auf. Diese Liste wird als VERLAUF bezeichnet.

 

Sind Sie per Link.. von einer Seite auf eine andere gesprungen, so erscheint in der Liste nur die

Startseite. Den Verlauf können Sie wie folgt löschen:

 

1. Rufen Sie im Internet-Explorer das Menü EXTRAS-INTERNETOPTIONEN auf.

 

2. Wechseln Sie auf die Registerkarte ALLGEMEIN.

 

3. Klicken Sie auf die Schaltfläche VERLAUF LEEREN.

 

4. Jetzt werden alle Einträge in der Adress-Liste gelöscht.

 

5. Im rechts nebenstehende Eingabefeld TAGE, DIE DIE SEITEN IM VERLAUF AUFBEWAHRT WERDEN:

legen Sie fest, nach welcher Zeit der Internet-Explorer künftig den Verlauf selbstständig löscht.

Setzen Sie den Wert auf „0“, wenn nichts gespeichert werden soll.

 

6. Verlassen Sie das Dialogfenster mit OK.

 

Schritt Nr. 2: Wie Sie die Dateien einzelner besuchter Adressen löschen

 

Der Verlauf führt alle Internet-Adressen auf, die Sie in der Adress-Leiste eingegeben haben. Der Ex-

plorer kennt jedoch noch eine weitere Verlaufs-Liste, in der auch Internet-Adressen von Seiten aufge-

führt werden, die Sie per Link.. aufgerufen haben.

 

Das Löschen des Verlaufs, wie unter Schritt Nr. 1: So löschen Sie die Adressen aller besuchten

Internetseiten beschrieben, löscht auch hier alle Daten und hat somit Vorrang vor der nachfolgend

beschriebenen Löschmethode:

 

1. Klicken Sie in der Symbolleiste des Internet-Explorers auf das Symbol VERLAUF.

 

2. Jetzt wird das Internet-Explorer-Fenster geteilt, auf der linken Seite erscheint der Verlauf-

Bereich.

 

3. Klicken Sie hier zuerst auf ANSICHT und wählen Sie anschließend DATUM.

 

4. Jetzt werden die besuchten Internetseiten in verschiedenen Zeitspannen zusammengefasst:

Unter HEUTE sind alle heute besuchten Seiten zu finden, eine Wochentagangabe enthält die

Seiten des entsprechenden Tages der laufenden Woche. Ältere Daten sind unter VORHERIGE

WOCHE, VOR 2 WOCHEN etc. zu finden.

 

5. Wenn Sie beispielsweise auf HEUTE klicken, klappt eine Liste mit den Namen aller heute be-

suchten Seiten auf.

 

6. Klicken Sie auf das Ordner-Symbol vor dem jeweiligen Namen, werden alle Seiten, Bilder etc.

angezeigt, die Sie betrachtet haben.

 


 

7. Um einen Eintrag zu löschen – dies kann eine einzelne Seite sein, ein Bild oder auch eine gan-

ze Zeitspanne wie VOR 3 WOCHEN – klicken Sie den gewünschten Eintrag mit der rechten Maus-

taste an.

 

8. Jetzt erscheint ein Kontextmenü.., in dem Sie mit der linken Maustaste auf LÖSCHEN klicken.

 

9. Nach einer Sicherheitsabfrage wird der Eintrag dann gelöscht.

 

Beachten Sie, dass das Löschen von Adressen in diesem Verlauf keinen Einfluss auf die Verlaufs-

Liste in der Adress-Liste hat!

 

Schritt Nr. 3: So löschen Sie alle Texte und Bilder, die beim Surfen auf Ihrem PC zwischenge-

speichert wurden

 

Jede Internetseite, die Sie aufrufen, wird erst einmal auf Ihrer Festplatte in dem so genannten Cache

[sprich „Käsch“] (= Ordner auf der Festplatte, der als Zwischenspeicher dient) gespeichert. Entspre-

chend tummeln sich dort alle Texte und Bilder, die Sie betrachtet haben. Da jede Datei automatisch

mit Datum- und Uhrzeit-Angabe gespeichert wird, lässt sich durch die manuelle Kontrolle der Dateien

des (ziemlich gut versteckten) Zwischenspeichers auch genau nachvollziehen, wann die entsprechen-

de Seite geladen wurde.

 

Und so können Sie den Zwischenspeicher löschen:

 

1. Rufen Sie im Internet-Explorer das Menü EXTRAS-INTERNETOPTIONEN auf.

 

2. Wechseln Sie auf die Registerkarte ALLGEMEIN.

 

3. Klicken Sie auf die Schaltfläche DATEIEN LÖSCHEN.

 

4. Jetzt erscheint eine Meldung, die Sie mit OK bestätigen.

 

5. Daraufhin werden alle Dateien aus dem Zwischenspeicher gelöscht.

 

6. Verlassen Sie das Dialogfenster mit OK.

 

Schritt Nr. 4: Wie Sie verräterische Cookies [sprich „Kukies“] löschen

 

Manche Internetseiten speichern auf Ihrer Festplatte zusätzlich zu den Texten und Bildern weitere

Informationen ab. So wird beispielsweise gespeichert, wann Sie die Internetseite besucht haben oder

welche Angebote Sie betrachtet haben. Eine Datei in der solche Daten gespeichert werden, wird als

„Cookie“ bezeichnet. Ähnlich wie bei Schritt Nr. 3: So löschen Sie alle Texte und Bilder, die beim

Surfen auf Ihrem PC zwischengespeichert wurden, lässt sich anhand der Cookies nachvollziehen,

an welchem Tag und zu welcher Stunde Sie eine Internetseite besucht haben. Und so können Sie die

Cookies löschen (nachdem Sie in Schritt Nr. 3 den Zwischenspeicher gelöscht haben):

 

1. Rufen Sie im Internet-Explorer das Menü EXTRAS-INTERNETOPTIONEN auf.

 

2. Wechseln Sie auf die Registerkarte ALLGEMEIN.

 

3. Klicken Sie auf die Schaltfläche EINSTELLUNGEN.

 


 

4. Jetzt erscheint ein weiteres Dialogfenster, in dem Sie auf DATEIEN ANZEIGEN klicken.

 

5. In einem Dialogfenster werden nun alle Dateien angezeigt, die im Zwischenspeicher noch übrig

sind. Da Sie unter Schritt Nr. 3: So löschen Sie alle Texte und Bilder, die beim Surfen auf

Ihrem PC zwischengespeichert wurden alle Bilder und Texte gelöscht haben, sind hier nur

noch die Cookies übrig.

 

6. Löschen Sie alle hier aufgeführten Dateien, indem Sie über das Menü BEARBEITEN-ALLES MAR-

KIEREN zuerst alle Dateien markieren.

 

7. Jetzt rufen Sie das Menü DATEI-LÖSCHEN auf und beantworten die Sicherheitsabfrage mit JA.

 

8. Sobald die Liste leer ist, schließen Sie das Dialogfenster über DATEI-SCHLIEßEN und anschlie-

ßend über die OK-Schaltflächen.

 

51. Schriftart von einem PC auf einen anderen kopieren

 

Ich besitze sowohl einen stationären PC als auch ein tragbares Notebook [sprich „Nod Buck”“]. Auf

dem Notebook befindet sich eine Schriftart, die ich gerne auch auf dem stationären PC nutzen würde.

Wie kann ich die Schriftart von einem PC auf den anderen übernehmen?

 

Bevor Sie an die Übernahme der Schriftart von einem PC auf einen anderen PC gehen, müssen Sie

zuerst die Lizenzbedingungen des entsprechenden Schriftenherstellers berücksichtigen. Auch Schrift-

arten unterliegen dem Urheberecht und dürfen nicht einfach kopiert werden. Sofern die Schriftart bei-

spielsweise aus einer Schriftartensammlung stammt und Sie nur eine Lizenz für einen PC erworben

haben, dürfen Sie die Schriftart nicht auf einem weiteren PC installieren.

 

Nur kostenlose Schriftarten, Schriftarten die als Freeware.. [sprich „Friehwähr“] gekennzeichnet sind

oder Schriftarten die beispielsweise von Herstellern wie SoftMaker [sprich „Soft Mäker“] unter

http://www.freefont.de/ für den persönlichen Gebrauch zur Verfügung gestellt werden, dürfen kopiert

werden.

 

Um eine Schriftart von einem Quell-PC auf einen Ziel-PC zu übernehmen, müssen Sie zuerst auf dem

Quell-PC die richtige Schriftarten-Datei ausfindig machen. Und so gehen Sie dabei vor:

 

1. Klicken Sie in der Windows-Taskleiste.. [sprich „Windohs Tahsk Leiste“] auf die START-

Schaltfläche und wählen Sie das Menü EINSTELLUNGEN-SYSTEMSTEUERUNG (Windows 95, 98,

ME, NT 4.0, 2000) bzw. SYSTEMSTEUERUNG (Windows XP).

 

2. Nun erscheint das SYSTEMSTEUERUNG-Dialogfenster. Unter Windows XP müssen Sie zuerst in

dem Dialogfenster oben links auf ZUR KLASSISCHEN ANSICHT WECHSELN klicken, worauf sich die

Darstellung der Systemsteuerung ändert und jetzt alle Funktionen auf einen Blick erscheinen. In

allen anderen Windows-Versionen werden alle Funktionen bereits standardmäßig angezeigt.

 

3. Führen Sie nun auf dem Symbol SCHRIFTARTEN einen Doppelklick aus. Daraufhin zeigt Win-

dows alle auf Ihrem PC installierten Schriftarten in einem neuen Dialogfenster an.

 


 

4. Suchen Sie in der Schriftarten-Übersicht nun die Schriftart heraus, die Sie auf einen anderen

PC übernehmen möchten. Klicken Sie die Schriftart mit der rechten Maustaste an und wählen

Sie im Kontextmenü.. die Option EIGENSCHAFTEN.

 

5. Daraufhin erscheint ein weiteres Dialogfenster, in dem der Dateiname der Schriftart auf der

Registerkarte ALLGEMEIN angezeigt wird. Außerdem wird hier auch der Ordner angezeigt, in

dem die Schriftarten-Datei gespeichert ist.

 

6. Notieren Sie sich sowohl den Dateinamen als auch den Ordnernamen und schließen Sie alle

Dialogfenster.

 

Nachdem Ihnen der Speicherplatz und der Dateiname der Schriftarten-Datei bekannt ist, können Sie

die Datei nun mit dem Windows-Explorer beispielsweise auf eine Diskette kopieren (siehe Beitrag

„D090 - Dateien mit dem Windows-Explorer optimal verwalten“ und „Fragen & Antworten Nr. 29 –

Disketten: So kopieren Sie Dateien von und auf Disketten“). Beachten Sie, dass Sie die Schriftarten-

Datei im Windows-Explorer nur über das Menü BEARBEITEN-KOPIEREN kopieren können; im Kontext-

menü steht das Kopieren-Menü nicht zur Verfügung!

 

Auf dem Ziel-PC wird die neue Schriftart dann wie unter „Fragen & Antworten Nr. 2 - Schriften auf

dem PC installieren“ beschrieben, installiert.

 

52. Groß- und Kleinschreibung von E-Mail-/Internet-Adressen

 

E-Mail- und auch Internet-Adressen werden manchmal komplett in Großbuchstaben abgedruckt,

manchmal sind alle Buchstaben klein geschrieben (wie in PC-Wissen für Senioren) und manchmal

sind nur einige Buchstaben groß geschrieben. Was ist eigentlich richtig? Muss ich nun bei der Einga-

be auf Groß- und Kleinschreibung achten?

 

Generell gilt: Im Internet wird tatsächlich zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden. Ob eine

Adresse in Großbuchstaben, in Kleinbuchstaben oder in gemischter Schreibweise geschrieben wird,

hängt von folgenden Randbedingungen ab:

 

Internet-Adressen

 

.. Bei den meisten Internet-Servern.. wird nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschie-

den. So können Sie beispielsweise sowohl http://www.computerwissen.de/ als auch

HTTP://WWW.COMPUTERWISSEN.DE/ oder http://www.ComputerWissen.de/ eingeben.

 

 Anders hingegen bei der Internetadresse http://www.uni-ulm.de/LiLL/. Wird hier die Groß- und

Kleinschreibung nicht eingehalten, erscheint die Fehlermeldung „Die Seite wurde nicht gefun-

den“.

 

.. Wenn Sie eine Internet-Adresse eingeben, die Ihnen schriftlich vorliegt, übernehmen Sie immer

exakt die dort angegebene Groß- und Kleinschreibung.

 

.. Bekommen Sie eine Internet-Adresse mündlich ohne Hinweise auf Groß- und Kleinschreibung

mitgeteilt, schreiben Sie die Adresse immer in Kleinbuchstaben.

 


 

.. Ist Ihnen die exakte Groß- und Kleinschreibung einer Internet-Adresse nicht bekannt, schreiben

Sie diese in Kleinbuchstaben.

 

E-Mail-Adressen

 

.. Bei den meisten E-Mail-Servern.. wird nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung von E-Mail-

Adressen unterschieden. So können Sie Ihre E-Mail beispielsweise sowohl an hilfe@pc-

redaktion.de als auch an HILFE@PC-REDAKTION.DE oder Hilfe@PC-Redaktion.de adressie-

ren. Ihre Mails kommen in diesem Beispiel immer sicher in der Redaktion von PC-Wissen für

Senioren an.

 

.. Da es bei den E-Mail-Servern aber auch Ausnahmen gibt, sollten Sie eine E-Mail-Adresse, die

Ihnen schriftlich vorliegt, immer in exakt der dort angegebenen Groß- und Kleinschreibung ein-

geben.

 

.. Bekommen Sie eine E-Mail-Adresse mündlich ohne Hinweise auf Groß- und Kleinschreibung

mitgeteilt, schreiben Sie die E-Mail-Adresse immer in Kleinbuchstaben.

 

.. Legen Sie sich selbst eine E-Mail-Adresse an, schreiben Sie diese immer in Kleinbuchstaben.

Verzichten Sie auf eine gemischte Groß- und Kleinschreibung, die für alle, die Ihnen eine E-Mail

senden möchten, nur zusätzliche Arbeit ist.

 

Sonderzeichen in E-Mail-Adressen

 

Wenn Sie sich selbst eine E-Mail-Adresse anlegen, dürfen in der Adresse nur die Buchstaben a bis z,

A bis Z, die Ziffern 0 bis 9, der Bindestrich „-“, der Unterstrich „_“ und der Punkt „.“ vorkommen.

 

Alle anderen Sonderzeichen wie das Gleichheitszeichen „=“ oder das Raute-Zeichen „#“ werden zwar

unter Umständen von Ihrem Internet-Provider.., bei dem Sie die E-Mail-Adresse anlegen, akzeptiert.

Da diese Sonderzeichen im Internet aber nicht genormt sind, kann es passieren, dass Ihre E-Mail

beim Empfänger aufgrund ungültiger Zeichen in Ihrer E-Mail-Adresse nicht ankommt. Oder dass für

Sie adressierte E-Mails nicht ankommen.

 

Typischerweise hat eine E-Mail-Adresse den Aufbau <Vorna-

me>.<Nachname>@<Domain>.<Länderkürzel>, beispielsweise peter.maier@arno-nyhm.de. Ist der

Name „<Vorname>.<Nachname>“ bereits belegt, kann anstelle des vollständigen Vornamens auch

nur der erste Buchstabe (beispielsweise „p.maier“) oder ein Teil des Vornamens (beispielsweise

„per.maier“) eingesetzt werden.

 

Wichtig: Vor dem @-Zeichen darf kein zusätzlicher Punkt stehen. Der Punkt ist ausschließlich zwi-

schen dem Namen bzw. Namensbestandteilen erlaubt, beispielsweise „dr.peter.maier@arno-

nyhm.de“. Niemals jedoch in der Form „dr.maier.@arno-nyhm.de“ mit einem Punkt zwischen dem

Namen „maier“ und @-Zeichen!

 

53. Quicktime: Neu Version 6.4 verfügbar?

 

Mit großem Interesse habe ich Ihren Beitrag „Q480 - Quicktime - was ist das?“ in der letzten Ausgabe

von PC-Wissen für Senioren gelesen. Da ich einige Tage unterwegs war, kam ich erst gestern dazu,

 


 

die Installation von Quicktime [sprich „Kwick Teim“] durchzuführen. Wenn ich diesmal Ihrer Anleitung

(die bislang sehr detailliert und ausführlich waren, sodass ich perfekt damit zu Recht kam) folge,

scheint irgend etwas nicht zu stimmen. Können Sie mir weiterhelfen?

 

Zum Zeitpunkt der Drucklegung der letzten Ausgabe von PC-Wissen für Senioren stand Quicktime in

der Version 6.3 zur Verfügung. Seit einigen Tagen hat der Hersteller von Quicktime, die Firma Apple

Computer [sprich „Äppel Kommpjuter“] die neue Version 6.4 von Quicktime veröffentlicht. Dabei wurde

auch die Art und Weise, wie Sie Quicktime auf Ihren PC übertragen (= downloaden.. [sprich „daun-

lohden“]) und installieren, geändert.

 

Wir haben deshalb den Beitrag Q480 sofort an die neue Version 6.4 angepasst. Sie finden den Bei-

trag in aktueller Form als PDF-Datei auf der beiliegenden CD. Zum Lesen des Beitrags gehen Sie wie

folgt vor:

 

1. Um die Anleitung anzuzeigen oder zu drucken, muss auf Ihrem PC der Acrobat Reader..

[sprich „Äkrobät Riehder“] installiert sein. Informationen zur Installation und zum Einsatz des Ac-

robat Readers finden Sie im Beitrag „P120 – PDF-Dateien richtig nutzen“.

 

2. Legen Sie nun die beiliegende CD ein und warten Sie, bis das CD-Start-Menü angezeigt wird.

 

3. Klicken Sie jetzt auf BEISPIELDATEIEN ZU DEN AUSGABEN und anschließend auf BEISPIELDATEIEN

IN AUSGABE 7/2003, worauf das Menü wechselt.

 

4. Im neuen Menü klicken Sie auf BEITRAG Q480 ALS PDF-DATEI. Daraufhin wird der neue Beitrag

geladen und Sie können diesen am Bildschirm lesen oder auf Ihrem Drucker ausgeben.

 

54. Word-Menüs sind nicht vollständig

 

Wenn ich in Word 2000, Word XP (= 2002) oder Word 2003 ein Menü aufrufe, wird immer nur ein Teil

der möglichen Menüeinträge in Word [sprich „Wöhrt“] angezeigt. Und die sind noch dazu jedes Mal

anders zusammengestellt. Erst wenn ich einige Sekunden warte, sind wieder alle Menüeinträge zu

sehen. Was mache ich falsch?“

 

Die unvollständigen Menüs gehören zu der Word-Funktion „personalisierte Menüs und Symbolleisten“,

die erstmals mit Word 2000 eingeführt wurden. Damit soll erreicht werden, dass Sie beim Arbeiten in

Word nicht durch wenig benutzte Menüs verwirrt werden. Mit dem Erfolg, dass in aller Regel immer

die „falschen“ Menüs ausgeblendet werden und Sie ständig auf der Suche nach dem richtigen Menü

sind.

 

Word merkt sich, welche Menüs Sie zuletzt benutzt haben und zeigt nur diese an. Erst wenn Sie eini-

ge Sekunden warten, erscheint das komplette Menü. Alternativ können Sie auch auf den Doppelpfeil

am Ende eines Menüs klicken, um das Menü sofort komplett darzustellen. Wenn Word das kurze Me-

nü aufklappt, werden die Menüeinträge, die sofort erscheinen, dunkelgrau, die Menüeinträge die erst

nachträglich erscheinen, hellgrau hinterlegt.

 

Schalten Sie die Funktion deshalb am besten gleich aus, sodass immer alle Menüs komplett erschei-

nen. Und so geht’s:

 

1. Rufen Sie das Menü EXTRAS-ANPASSEN auf und wechseln Sie auf die Registerkarte OPTIONEN.

 


 

2. Word 2000: Schalten Sie das Kontrollkästchen MENÜS ZEIGEN ZULETZT VERWENDETE BEFEHLE

ZUERST AN aus.

 

 Word XP (= 2002) und Word 2003: Schalten Sie das Kontrollkästchen MENÜS IMMER VOLLSTÄN-

DIG ANZEIGEN ein.

 

3. Verlassen Sie das Dialogfenster mit SCHLIEßEN. Ab sofort erscheinen die Menüs immer kom-

plett.

 

55. ECDL – Der europäische PC-Führerschein

 

Bei den Computer-Sonderaktionen der Lebensmittelketten Aldi und Lidl sind mir dieses Jahr mehrfach

Selbstlernkurse zum „Europäischen Computer Führerschein“ („ECDL“) aufgefallen. Sind die Kurse

auch etwas für mich?

 

ECDL steht für European Computer Driving Licence [sprich „Juropihen Compjuter Dreifing Leisens“].

Dabei handelt es sich um den europäischen Computerführerschein, also um eine standardisierte eu-

ropäische Bescheinigung, mit der umfassenden Fähigkeiten im Computer-Bereich „amtlich“ bestätigt

werden. In Deutschland bereiten rund 500 Trainingszentren, zum Beispiel Handwerkskammern, auf

den Erwerb des ECDL vor. Sie sind auch berechtigt, die entsprechenden Prüfungen für selbstständig

Studierende abzunehmen. Alternativ dazu stehen auch Selbstlernkurse zur Verfügung, wie sie bei-

spielsweise Anfang November 2003 von Lidl für rund 8 Euro pro Kurs angeboten wurden.

 

Die ECDL-Lizenz besteht aus sieben Lerneinheiten zu den Themen „Grundlagen der Informations-

technologie“, „Computerbenutzung und Dateimanagement“, „Textverarbeitung“, „Tabellenkalkulation“,

„Datenbanken“, „Präsentationen“ sowie „Information und Kommunikation“. Jede erfolgreich abge-

schlossene Teilprüfung wird in die so genannte Skills-Card [sprich „Skills Kard“] eingetragen. Sobald

Sie alle Prüfungen zu den sieben Modulen erfolgreich abgelegt haben, wird Ihnen der Europäische

Computer-Führerschein überreicht. Weitere Informationen zum ECDL, etwa zu den Standorten der

Prüfungszentren, finden Sie im Internet unter http://www.ecdl.de/.

 

Die Redaktion hat die Selbstlernkurse von Lidl für „Grundlagen der Informationstechnologie“, „Compu-

terbenutzung und Dateimanagement“, „Textverarbeitung“ und „Präsentationen“ unter die Lupe ge-

nommen: Bei dem Kurs zur Textverarbeitung und zu Präsentationen handelt es sich um Kurse zu

Word und PowerPoint – in der Version 2000! Auf der Verpackung oder im Begleitheft war dies nicht zu

erkennen. Erst beim Start des ersten Kurses kam ein entsprechender Hinweis. Auch wenn die Fragen

sich weitgehend auf die aktuellen Versionen XP (= 2002) und 2003 übernehmen lassen, das Ausse-

hen und viele Menüs unterscheiden sich teilweise gravierend von der 2000er Version.

 

Die Redaktion von PC-Wissen für Senioren empfiehlt: Sparen Sie sich das Geld für solche Schulun-

gen. Die Kurse lehren nach unserer Meinung viel zu viel Funktionen, die Sie in Ihrer Praxis gar nicht

benötigen. Ein Word-Test beginnt gleich mit dem Anpassen von Symbolleisten – eine Funktion die

selbst Profis kaum benötigen. In den Grundlagen wird erläutert was eine „ALU“ (= „Rechenwerk“) oder

ein OCR-Stift ist, Praxisinformationen wie Sie Ihre Maus richtig einstellen oder bei einem Stromausfall

richtig reagieren fehlen. Fachbegriffe sind oft in Englisch („Monitor“ anstelle von „Bildschirm“) und

werden nicht erläutert. Außerdem sind die Fragestellungen häufig sehr ungenau und sorgten bei un-

seren Testkandidaten – mit teilweise über 20 Jahre Computer-Erfahrung - oft nur Kopfschütteln.

 


 

56. Kästchen zum Ankreuzen wird in Word nicht gedruckt

 

In einem Word-Formular habe ich über das Menü EINFÜGEN-SONDERZEICHEN ein kleines quadratisches

Kästchen in mein Dokument eingefügt. Leider wird das Kästchen aber nicht ausgedruckt. Ist mein

Drucker defekt?

 

Nicht bei jeder Schriftart sind alle Zeichen des PC-Zeichensatzes belegt. Für die unbelegten Zeichen

oder für die Zeichen, die Word nicht drucken kann, zeigt Word deshalb ersatzweise ein kleines quad-

ratisches Kästchen an. Das Ersatz-Kästchen lässt sich dann zwar in den Text übernehmen – bei einer

anderen Schriftart ist das Zeichen ja unter Umständen belegt – es wird aber nur am Bildschirm ange-

zeigt und nicht gedruckt.

 

Nutzen Sie das Kästchen-Zeichen aus der Schriftart WINGDINGS. Diese Schriftart ist fester Bestandteil

aller Windows-Versionen und enthält eine umfangreiche Sammlung aller nur erdenklichen Sonderzei-

chen:

 

1. Positionieren Sie den Cursor.. [sprich „Köhrser“] an der Stelle in Ihrem Dokument, an der Sie

das Kästchen benötigen. Geben Sie hier nun den Buchstaben „o“ (kleines „o“ wie Otto) ein.

 

2. Markieren Sie jetzt den Buchstaben und weisen Sie ihm über das Menü FORMAT-ZEICHEN, Re-

gisterkarte SCHRIFT die Schriftart WINGDINGS zu. Der Buchstabe verwandelt sich daraufhin in ein

Kästchen, das korrekt auf dem Drucker ausgegeben wird.

 

57. Schriftgröße auf Outlook-Ausdrucken

 

Wenn ich in Outlook Express [sprich „Autluck Express“] meine E-Mails [sprich „I-Meyls“] ausdrucke,

werden diese seit einiger Zeit mit einer viel größeren Schrift gedruckt als das früher der Fall war. Das

grenzt schon an Papierverschwendung. Wo kann ich wieder die Original-Schriftgröße für den Aus-

druck einstellen?

 

Die Schriftgröße beim Ausdruck Ihrer E-Mails in Outlook Express (Version 4.0, 5.0, 5.5 und 6.0) ist -

so sonderbar es auch erscheint - von der Einstellung der Schriftgröße im Internet Explorer [sprich

„Internet Explohrer“] abhängig. Über das Internet Explorer- Menü ANSICHT-SCHRIFTGRAD können Sie

auf zahlreichen Webseiten dafür sorgen, dass der Text größer erscheint und somit besser lesbar ist.

 

Gleichzeitig wirkt sich die Einstellung auch auf die Schriftgröße beim Drucken Ihrer E-Mails in Outlook

Express aus. Wenn Sie im Internet Explorer-Menü ANSICHT-SCHRIFTGRAD die Schriftgröße wieder auf

MITTEL stellen, werden die Ausdrucke wieder wie früher erscheinen.

 

Wichtig: Die Randeinstellungen im Internet Explorer-Menü DATEI-SEITE EINRICHTEN haben wie die

Schriftgröße Auswirkung auf den Ausdruck Ihrer E-Mails. Gehen Sie bei Änderungen im Internet Ex-

plorer deshalb nur mit viel Bedacht vor, da die beiden Programme enger miteinander verbunden sind

als es auf den ersten Blick scheint!

 


 

58. Automatische Nachkommastellen in Excel 2003, 2002/XP, 2000 und 97

 

Ich habe seit Kurzem ein grundsätzliches Problem in Excel [sprich „Eksel“]: Immer wenn ich in einer

Zelle eine ganze Zahl eingebe, wandelt Excel diese in eine Dezimalzahl mit zwei Nachkommastellen

um. Aus „55555“ wird beispielsweise selbstständig „555,55“, aus „6“ wird „0,06“ etc. Dieses Phäno-

men stellt sich sowohl in neuen als auch in bereits vorhandenen Arbeitsmappen. Ich habe schon alle

Zellenformate und Formatvorlagen durchsucht, aber keine Lösung gefunden. Muss ich Excel eventuell

neu installieren (was ich mich nicht so recht traue)?

 

Eine Neu-Installation ist glücklicherweise nicht notwendig, sondern „nur“ die Einstellung einer der zahl-

reichen, völlig unübersichtlichen Optionen:

 

1. Rufen Sie in Excel das Menü EXTRAS-OPTIONEN auf.

 

2. Wechseln Sie auf die Registerkarte BEARBEITEN.

 

3. Schalten Sie hier das Kontrollkästchen FESTE DEZIMALSTELLE SETZEN aus.

 

4. Verlassen Sie das Dialogfenster mit einem Klick auf OK.

 

Ab sofort hat der Spuk ein Ende (sowohl in Excel 2003, als auch in Excel 2002/XP, Excel 2000 und

Excel 97), und Ihre Eingaben werden nicht mehr automatisch mit zwei Nachkommastellen formatiert.

Die Funktion ist zwar sehr nützlich, aber nur dann wenn Sie lange Zahlenketten eingeben müssen und

sich die Eingabe des Dezimaltrennzeichens sparen möchten.

 

59. Teile einer E-Mail ausdrucken

 

Ich bekomme des Öfteren lange E-Mails [sprich „I-Meyls“], von denen ich nur einige Absätze ausdru-

cken möchte. In meinem Textverarbeitungsprogramm Microsoft Word [sprich „Meikrosoft Wöhrt“] ist

das ganz einfach: Ich markiere den gewünschten Text, rufe das Word-Menü DATEI-DRUCKEN auf,

schalte bei SEITENBEREICH das Optionsfeld MARKIERUNG ein und klicke auf OK. Doch in dem E-Mail-

Programm von T-Online [sprich „Tie Onlein“] vermisse ich eine solche Funktion.

 

Leider erlaubt das T-Online-eigene E-Mail-Programm – wie übrigens zahlreiche andere E-Mail-

Programme auch – nicht das teilweise Drucken einer E-Mail. Sie können sich lediglich im Drucken-

Menü auf komplette Seiten beschränken, nicht aber auf einen bestimmten Textabschnitt.

 

Mit dem folgenden Tipp kommen Sie aber dennoch ans Ziel: Zwar über einen kleinen Umweg, aber es

geht! Einzige Einschränkung: Bei dem zu druckenden Teil muss es sich um Text handeln; möchten

Sie aus einer E-Mail, die aus einem großen Bild besteht, nur das Bild oder sogar nur einen Teil des

Bildes drucken, ist dies auf dem nachfolgend beschriebenen Weg nicht möglich.

 

Und so können Sie einen Teil der E-Mail ausdrucken:

 

1. Öffnen Sie die E-Mail, aus der Sie einen Teil drucken möchten.

 

2. Markieren Sie nun den Textbereich, den Sie drucken möchten. Positionieren Sie hierzu den

Mauszeiger vor dem ersten Wort des Textbereiches, halten Sie die linke Maustaste fest und

 


 

verschieben Sie den Mauszeiger bei gedrückter linke Maustaste an das Ende des Textberei-

ches. Wenn Sie jetzt die Maustaste loslassen, ist der gewünschte Textbereich dunkel hinterlegt

(= markiert).

 

3. Drücken Sie jetzt die Tastenkombination T + d. Daraufhin wird der markierte Text in die Win-

dows-Zwischenablage.. kopiert. Am Bildschirm ändert sich scheinbar nichts.

 

4. Schließen Sie die E-Mail.

 

5. Klicken Sie in der Windows-Taskleiste.. auf die Start-Schaltfläche und wählen Sie dann (ALLE)

PROGRAMME-ZUBEHÖR-EDITOR.

 

6. Daraufhin wird das Programm „Editor“ geladen – ein Programm mit dem sich kurze Texte leicht

bearbeiten lassen.

 

 Sobald der Editor geladen ist, klicken Sie in den leeren Textbereich des Programms. Drücken

Sie nun die Tastenkombination T + w. Daraufhin wird der Inhalt aus der Windows-

Zwischenablage (= der zuvor markierte Text aus Ihrer E-Mail) in dem Editor eingefügt. Ohne

Formatierung, ohne Bilder – nur der reine Text. Lassen Sie sich nicht beirren, falls im Editor nur

wenige Zeilen erscheinen – die dafür scheinbar unendlich lang sind. Beim Drucken erscheint

der Text dennoch korrekt.

 

 Konnten Sie in Schritt 2 nicht den kompletten Text, den Sie drucken möchten, auf einmal mar-

kieren, wiederholen Sie einfach die Schritte 2 bis 6 (und lassen bei Schritt 4 die E-Mail geöff-

net).

 

7. Rufen Sie im Editor nun das Menü DATEI-DRUCKEN auf. Unter Windows 95/98/ME/NT 4.0 wird

der Text daraufhin sofort gedruckt. In Windows 2000 und Windows XP können Sie zuvor den in

Windows eingestellten Drucker kontrollieren und dann den Druckvorgang mit einem Klick auf

DRUCKEN starten.

 

8. Sobald der Text gedruckt ist, schließen Sie den Editor über das Menü DATEI-BEENDEN. Vernei-

nen Sie eine eventuell angezeigt Meldung, ob Sie den Text speichern möchten.

 

60. Word-Dateien direkt von Disketten öffnen?

 

Wenn ich eine Word-Datei auf einer Diskette bearbeite, erhalte ich ab und zu eine Meldung wie NICHT

GENÜGEND SPEICHERPLATZ. Und das, obwohl ich über genügend Hauptspeicher verfüge. Auch auf der

Festplatte ist genügend Speicherplatz vorhanden. Warum zeigt Word diese Fehlermeldung an?

 

Word hat in diesem Fall in der Tat zu wenig Speicherplatz zur Verfügung. Aber weder im Hauptspei-

cher noch auf der Festplatte, sondern auf der Diskette. Ist diese voll, kann Ihre Datei nicht mehr ge-

speichert werden und Sie bekommen eine entsprechende Meldung.

 

Generell gilt: Öffnen Sie niemals Word-Dateien direkt von einer Diskette. Kopieren Sie die Word-Datei

zuerst auf Ihre Festplatte – die über mindestens 30 bis 40 MByte.. freien Speicherplatz verfügen soll-

te -, um sie dann von dort aus zu öffnen:

 

1. Legen Sie Ihre Diskette mit der Word-Datei ein und öffnen Sie in Windows 95/98/ME/NT 4.0

den Windows-Explorer über START-PROGRAMME-WINDOWS-EXPLORER, in Windows 2000 über

 


 

START-PROGRAMME-ZUBEHÖR-WINDOWS-EXPLORER bzw. in Windows XP über START-ALLE PRO-

GRAMME-ZUBEHÖR-WINDOWS-EXPLORER.

 

2. Doppelklicken Sie im Windows-Explorer auf der linken Seite auf das Diskettenlaufwerk-Symbol

3½-DISKETTE. Wenn das Symbol nicht angezeigt wird, müssen Sie unter Umständen erst

noch auf das Symbol ARBEITSPLATZ doppelklicken, sodass alle Laufwerke auf Ihrem PC ange-

zeigt werden.

 

3. Daraufhin erscheinen auf der rechten Seite alle Dateien, die auf der Diskette gespeichert sind.

Klicken Sie die zu kopierende Datei einmal an und rufen Sie dann das Menü BEARBEITEN-

KOPIEREN auf. Auch wenn sich bei diesem Schritt scheinbar nichts verändert, der Windows-

Explorer hat dennoch die Datei „unsichtbar“ zum Kopieren markiert.

 

4. Wechseln Sie jetzt im Windows-Explorer zuerst auf Ihre Festplatte und dann in den Ziel-Ordner,

in dem Sie die Datei zum Bearbeiten mit Word speichern möchten (beispielsweise \EIGENE DA-

TEIEN).

 

5. Rufen Sie im Windows-Explorer das Menü BEARBEITEN-EINFÜGEN auf. Daraufhin wird die Datei

in den Ziel-Ordner kopiert. Ist der Kopiervorgang abgeschlossen, können Sie die Word-Datei di-

rekt mit einem Doppelklick auf den Dateinamen öffnen.

 

 Kopieren Sie die Word-Datei immer mithilfe des Windows-Explorers und nicht, indem Sie diese

in Word von der Diskette öffnen und dann auf die Festplatte speichern. Denn auch in diesem

Fall verhält sich Word unter Umständen so, als würden Sie die Datei direkt von Diskette öffnen!

 

Die zuvor erläuterten Schritte sind aus folgendem Grund notwendig: Wenn Sie eine Word-Datei öff-

nen, legt Word – je nach Word-Version, Inhalt und Größe der Datei – mindestens eine temporäre Da-

tei an. Diese Datei wird in aller Regel im selben Verzeichnis angelegt, in dem sich auch die Original-

Datei befindet. Die temporäre Datei erkennen Sie daran, dass sie den gleichen Dateinamen trägt,

wobei die beiden ersten Buchstaben meist durch „~$“ ersetzt sind. (Weitere temporäre Dateien wer-

den unter Umständen im Windows-eigenen Ordner für temporäre Dateien angelegt, die für das Arbei-

ten mit Diskette jedoch nicht interessant sind.)

 

Sinn und Zweck der temporären Datei ist das Speichern von Änderungen, die Sie eventuell wieder

rückgängig machen möchten. Angenommen, Sie haben in Word im Menü EXTRAS-OPTIONEN auf der

Registerkarte SPEICHERN das Kontrollkästchen AUTOWIEDERHERSTELLEN-INFO SPEICHERN eingeschal-

tet. Daraufhin speichert Word Ihre Änderungen beispielsweise alle 10 Minuten ab. Da Word nicht Ihre

Original-Datei zum Speichern nutzen darf – solange Sie nicht über T + t oder DATEI-SPEICHERN

manuell speichern – müssen die Änderungen in einer eigenen Datei, der temporären Datei, gespei-

chert werden.

 

Sind die Änderungen sehr umfangreich und ist auf der Diskette nicht mehr genügend Platz vorhanden,

kann Word die Daten nicht speichern und Sie erhalten eine entsprechende Fehlermeldung. Doch da-

mit nicht genug: Wenn Sie jetzt beispielsweise die Diskette wechseln, um eine leere Diskette einzule-

gen, kann Word weder auf die Original-Datei noch auf die temporäre Datei zugreifen – was in aller

Regel mit einem Programmabsturz quittiert wird!

 

Die Speicherplatzbeschränkung in Word ist auch dann ein Problem, wenn Sie im Menü EXTRAS-

OPTIONEN auf der Registerkarte SPEICHERN das Kontrollkästchen SICHERUNGSKOPIE IMMER ERSTELLEN

einschalten. Dann wird vor dem Speichern von Änderungen der „alte Datenstand“ nochmals in einer

 


 

eigenen Datei gespeichert. Da die Sicherungskopie am gleichen Platz wie die eigentliche Datei ge-

speichert wird, muss dort genügend Speicherplatz vorhanden sein. Ist dies nicht der Fall, treten ähnli-

che Probleme wie zuvor beschrieben auf.

 

61. Automatischer Start einer CD unterdrücken

 

Wenn ich eine CD einlege, wird bei den meisten Daten-CDs automatisch ein Startmenü angezeigt, bei

Musik-CDs wird diese sofort abgespielt. Lässt sich der automatische Start je nach eingelegter CD

unterbinden?

 

Die Windows-eigene „Autorun-Funktion“ sorgt dafür, dass Windows nach dem Einlegen einer neuen

CD sofort prüft, ob auf der CD etwas automatisch auszuführen ist. Wenn Sie beispielsweise die CD

von PC-Wissen für Senioren einlegen, wird automatisch das CD-Menü angezeigt.

 

Möchten Sie den automatischen Start unterbinden, dann legen Sie die CD ein. Sobald Sie die CD-

Schublade geschlossen haben, halten Sie für zirka 20 Sekunden die Umschalt-Taste I auf Ihrer

Tastatur gedrückt. Damit teilen Sie Windows mit, dass die CD nicht automatisch gestartet werden soll.

Das CD-Laufwerk läuft zwar kurz an, aber die Autorun-Funktion wird nicht ausgeführt.

 

Das Drücken der Umschalt-Taste funktioniert unter Windows 95, 98, ME, NT 4.0, 2000 und XP. Die

Funktion wirkt sich nur auf die aktuelle CD aus und hat keine Auswirkung auf spätere CD-Einlege-

Vorgänge!

 

62. Kostenslose Newsletter abonnieren

 

Wie muss ich genau vorgehen, um die von Ihrem Verlag angebotenen, kostenlosen Newsletter zu

erhalten?

 

Der Fachverlag für Computerwissen – bei dem auch PC-Wissen für Senioren erscheint – bietet zahl-

reiche kostenlose Rundschreiben (so genannte „Newsletter“ [sprich „Njuhslätter“]) an, die Sie sich

regelmäßig per E-Mail [sprich „I-Mäil“] zusenden lassen können. Jeder Newsletter hat einen eigenen

Themenschwerpunkt. So stehen Ihnen beispielsweise Newsletter zu den Programmen Word [sprich

„Wöhrt“], Excel [sprich „Eksel“], Outlook [sprich „Autluck“] aber auch Newsletter zu allgemeinen EDV-

Themen zur Verfügung. Und natürlich der zu PC-Wissen für Senioren passende E-Mail-Rundbrief.

 

Newsletter abonnieren

Möchten Sie einen Newsletter regelmäßig per E-Mail zugesandt bekommen, müssen Sie ihn auf der

Internetseite http://www.computerwissen.de abonnieren. Und so gehen Sie dazu vor:

 

1. Stellen Sie mit Ihrem PC eine Verbindung zum Internet her und starten Sie den Internet-

Browser.. [sprich „Internet Brauser“].

 

2. Geben Sie im Internet-Browser folgende Internet-Adresse ein:

 

 http://www.computerwissen.de/

 


 

3. Jetzt wird die Internetseite geladen, und es erscheint einige Sekunden lang eine Werbeseite.

Anschließend gelangen Sie automatisch auf die Startseite des Fachverlags für Computerwis-

sen.

 

4. Auf der Startseite befindet sich auf der linken Seite ein Menü, in dem Sie auf GRATIS NEWSLET-

TER klicken.

 

5. Die Internetseite wird nun gewechselt, und Sie befinden sich auf der Seite, auf der Sie die

Newsletter abonnieren können. Tragen Sie hier zuerst im oberen Bereich Ihre E-Mail-Adresse

ein, zu der der bzw. die kostenlose(n) Newsletter gesandt werden sollen.

 

6. Wählen Sie im nächsten Schritt den bzw. die Newsletter aus, die Sie abonnieren möchten. Kli-

cken Sie hierzu einfach das Kontrollkästchen vor dem Newsletter-Namen an.

 

7. Lesen Sie nun den Hinweis zum Datenschutz, der unterhalb der Liste mit den Newslettern in

einem roten Rahmen aufgeführt ist.

 

8. Klicken Sie auf die Schaltfläche BESTELLEN, die Sie unterhalb der Datenschutzbestimmungen

finden.

 

9. Daraufhin erhalten Sie eine Bestätigungsmeldung, dass Ihre Bestellung des/der kostenlosen

Newsletter eingegangen ist. Sie können die Internetverbindung jetzt trennen, der erste Schritt

der Bestellung ist abgeschlossen.

 

10. Damit niemand anderes unter Ihrem Namen einen Newsletter abonnieren kann, sendet Ihnen

der Verlag jetzt eine Bestellbestätigung zu, die Sie wiederum quittieren müssen. Die Bestellbes-

tätigung erhalten Sie innerhalb der nächsten 24 Stunden zugesandt.

 

11. Sobald die E-Mail mit der Bestellbestätigung bei Ihnen eingetroffen ist, öffnen Sie diese mit

einem Doppelklick.

 

12. In der Bestellbestätigung erhalten Sie im oberen Bereich eine Liste mit allen Newslettern, die

Sie abonnieren möchten.

 

13. Um das kostenlose Abonnement zu bestätigen, öffnen Sie Ihre Internetverbindung (falls sich

diese beim Start des Internet-Browsers [sprich „Internet Brauser“] nicht von alleine öffnet). Kli-

cken Sie jetzt auf den Bestätigungs-Link.. der in der Bestellbestätigung zwei Absätze weiter

unten zu finden ist.

 

14. Falls sich Ihr Internet-Browser daraufhin nicht automatisch öffnet oder beim Klick auf den Link

eine Fehlermeldung erscheint, öffnen Sie Ihren Internet-Browser manuell. Geben Sie dann die

angegebene Bestätigungs-Internetadresse von Hand ein – beachten Sie dabei unbedingt die

Hinweise in der Bestätigungs-E-Mail zur Groß- und Kleinschreibung!

 

15. Sobald Sie auf den Bestätigungs-Link geklickt haben oder die Bestätigungs-Internetadresse von

Hand eingegeben haben, landen Sie auf der Internet-Seite von Computerwissen und erhalten

eine Meldung mit dem Hinweis, dass Ihr Abonnement eingerichtet ist. Ab sofort erhalten Sie das

bzw. die gewünschten Newsletter regelmäßig per E-Mail zugesandt, beginnend mit der jeweils

nächsten Ausgabe des/der gewählten Newsletter.

 


 

16. Schließen Sie jetzt die Internet-Verbindung und die geöffnete E-Mail. Die Bestellung ist erfolg-

reich abgeschlossen. Innerhalb der nächsten zwei Wochen wird/werden Ihnen der/die erste(n)

E-Mail-Newsletter automatisch zugesandt. Anschließend erhalten Sie die Newsletter alle 14

Tage.

 

Newsletter abbestellen

Möchten Sie den Versand eines oder mehrerer Newsletter an Ihre E-Mail-Adresse beenden, weil sich

beispielsweise Ihre E-Mail-Adresse ändert, weil Sie sich für andere Themen interessieren oder weil

Sie längere Zeit keine E-Mails mehr lesen werden? Dann gehen Sie wie folgt vor:

 

1. Stellen Sie mit Ihrem PC eine Verbindung zum Internet her und starten Sie den Internet-

Browser.. [sprich „Internet Brauser“].

 

2. Geben Sie im Internet-Browser folgende Internet-Adresse ein:

 

 http://www.computerwissen.de/

 

3. Jetzt wird die Internetseite geladen, und es erscheint einige Sekunden lang eine Werbeseite.

Anschließend gelangen Sie automatisch auf die Startseite des Fachverlags für Computerwis-

sen.

 

4. Auf der Startseite befindet sich auf der linken Seite ein Menü, in dem Sie auf GRATIS NEWSLET-

TER klicken.

 

5. Die Internetseite wird nun gewechselt, und Sie befinden sich auf der Seite, auf der Sie die

Newsletter abbestellen können. Tragen Sie hier zuerst im oberen Bereich Ihre E-Mail-Adresse

ein, an die bislang der bzw. die kostenlose(n) Newsletter gesandt werden.

 

6. Wählen Sie im nächsten Schritt das bzw. die Newsletter aus, die Sie abbestellen möchten. Kli-

cken Sie hierzu einfach das Kontrollkästchen vor dem Newsletter-Namen an.

 

7. Blättern Sie nun an das Ende der Seite und klicken Sie hier auf die Schaltfläche ABBESTELLEN.

 

8. Daraufhin erhalten Sie eine Bestätigungsmeldung, dass Ihr Auftrag zur Abbestellung des/der

kostenlosen Newsletter eingegangen ist. Sie können die Internetverbindung trennen. Der erste

Schritt der Abbestellung ist abgeschlossen.

 

9. Damit niemand anderes unter Ihrem Namen einen Newsletter abbestellen kann, sendet Ihnen

der Verlag nun eine Abbestellbestätigung zu, die Sie wiederum quittieren müssen. Die Bestäti-

gung erhalten Sie innerhalb der nächsten 24 Stunden zugesandt.

 

10. Sobald die E-Mail mit der Bestätigung zur Newsletter-Abbestellung bei Ihnen eingetroffen ist,

öffnen Sie diese mit einem Doppelklick.

 

11. In der Bestätigung erhalten Sie im oberen Bereich eine Liste mit allen Newslettern, die Sie ab-

bestellen möchten.

 

12. Um die Abbestellung zu bestätigen, öffnen Sie Ihre Internetverbindung (falls sich diese beim

Start des Internet-Browsers nicht von alleine öffnet). Klicken Sie jetzt auf den Bestätigungs-

Link.., der in der Bestätigungs-E-Mail zwei Absätze weiter unten zu finden ist.

 


 

13. Falls sich Ihr Internet-Browser daraufhin nicht automatisch öffnet oder beim Klick auf den Link

eine Fehlermeldung erscheint, öffnen Sie Ihren Internet-Browser manuell. Geben Sie dann die

angegebene Bestätigungs-Internetadresse von Hand ein – beachten Sie dabei unbedingt die

Hinweise in der Bestätigungs-E-Mail zur Groß- und Kleinschreibung!

 

14. Sobald Sie auf den Bestätigungs-Link geklickt haben oder die Bestätigungs-Internetadresse von

Hand eingegeben haben, landen Sie auf der Internet-Seite von Computerwissen und erhalten

eine Meldung mit dem Hinweis, dass Ihr Abonnement erfolgreich beendet wurde.

 

15. Schließen Sie jetzt die Internet-Verbindung und die geöffnete E-Mail. Die Abbestellung ist er-

folgreich abgeschlossen.

 

63. Windows-Update bleibt beim Suchen der Updates unter Windows 98/ME mit

„0%“ stehen

 

Bei meinem Versuch mit dem Windows-Update [sprich „Windohs Appdaiht“] bin ich unter Windows 98

bzw. Windows ME nicht sehr weit gekommen. Mehrere Versuche endeten jeweils mit der Meldung „Es

wird nach verfügbaren Updates gesucht - 0% abgeschlossen“. Ich habe über 30 Minuten gewartet,

ohne dass es anschließend weiter ging. Was läuft hier falsch?

 

Das Suchen nach Updates sollte nach 5, spätestens aber nach 10 Minuten abgeschlossen sein. Ist

nach 30 Minuten die Anzeige noch immer bei „0%“, hat Windows 98 oder Windows ME bzw. der In-

ternet Explorer auf Ihrem PC ein ernsthaftes Problem. Dabei müssen Sie unterscheiden, ob Sie mit

dem Internet Explorer 5.0, 5.5 oder 6.0 arbeiten.

 

Ob Sie über die Version 5.0, 5.5 bzw. 6.0 verfügen, lässt sich im Internet Explorer ganz leicht prüfen:

Starten Sie den Internet Explorer und rufen das Menü ?-INFO auf. Daraufhin erscheint ein Dialogfens-

ter, in dem sich die Zeile „Version: ?.??.xxxxx“ befindet. Anstelle von „?.??“ finden Sie hier Hinweise

wie „5.0“, „5.50“ oder „6“.

 

Mit folgenden Schritten lässt sich das Problem in aller Regel beim Einsatz des Internet Explorer 5.5

und 6.0 unter Windows 98 bzw. beim Einsatz des Internet Explorer 6.0 unter Windows ME beseitigen:

 

1. Schließen Sie alle zurzeit geöffneten Programme. In der Windows-Taskleiste darf kein Pro-

gramm mehr angezeigt werden.

 

2. Klicken Sie in der Windows-Taskleiste.. auf START und wählen Sie dann EINSTELLUNGEN-

SYSTEMSTEUERUNG.

 

3. Sobald das Systemsteuerung-Dialogfenster geöffnet ist, führen Sie auf dem Symbol SOFTWARE

einen Doppelklick aus.

 

4. Jetzt erscheint das Dialogfenster EIGENSCHAFTEN VON SOFTWARE, in dem Sie auf die Register-

karte INSTALLIEREN/DEINSTALLIEREN wechseln.

 

5. Windows ermittelt nun die auf Ihrem PC installierten Programme. Sobald die Prüfung beendet

ist, werden in der großen Liste im unteren Teil des Dialogfensters die Windows-Programme

aufgeführt.

 


 

6. Suchen Sie nun nach einem Eintrag, der MICROSOFT INTERNET EXPLORER 5.5 ??? UND INTER-

NETTOOLS (Windows 98) oder MICROSOFT INTERNET EXPLORER 6 ??? UND INTERNETTOOLS (Win-

dows 98 und Windows ME) heißt und klicken Sie den Eintrag mit der linken Maustaste einmal

an. Anstelle von ??? können sich hier zusätzliche Hinweise wie „SP1“ befinden. Der Eintrag

wird daraufhin markiert.

 

7. Klicken Sie jetzt auf die Schaltfläche HINZUFÜGEN/ENTFERNEN, die sich unterhalb des Listenfel-

des befindet.

 

8. Jetzt erscheint ein Dialogfenster, in dem Sie das Optionsfeld INTERNET EXPLORER REPARIEREN

anklicken. Bestätigen Sie dann das Dialogfenster mit einem Klick auf OK.

 

9. Nun erscheint ein weiteres Dialogfenster mit einer Hinweismeldung, die Sie bitte mit JA bestäti-

gen.

 

 Daraufhin beginnt Windows mit der Kontrolle und Reparatur des Internet Explorers. Während

dieser Zeit erscheint auf dem Bildschirm ein weiteres Dialogfenster mit einer entsprechenden

Meldung und einem Fortschrittsbalken...

 

10. Wurde die Prüfung vollständig ausgeführt, wechselt die Anzeige und Sie bekommen ein Dialog-

fenster mit dem Hinweis angezeigt, dass der PC neu gestartet werden muss. Bestätigen Sie

das Dialogfenster mit einem Klick auf JA.

 

Sobald der PC neu gestartet ist, ist der Internet Explorer repariert und Windows-Update sollte wieder

korrekt funktionieren.

 

Wichtig: Ist auf Ihrem PC der Internet Explorer in der Version 5.0 (Windows 98) bzw. der Internet Ex-

plorer in der Version 5.5 (Windows ME) installiert, lässt sich dieser mit der obigen Schritt-für-Schritt-

Anleitung nicht reparieren. Hier empfiehlt es sich, beispielsweise per Internet den neuen Internet Ex-

plorer 6.0 auf Ihren PC zu übertragen („downloaden“ [sprich „daunlohden“]) und zu installieren. Die

neue Version erhalten Sie unter folgender Internet-Adresse:

 

http://www.microsoft.com/windows/ie_intl/de/download/

 

Klicken Sie auf dieser Seite zur Installation des Internet Explorer 6.0 in der Rubrik WICHTIGE UPDATES

auf den Link.. INTERNET EXPLORER 6 SERVICE PACK (SP1) - auch wenn in dem Text unterhalb des

Links nur auf Windows XP und nicht auf Windows 98/ME verwiesen wird! - und folgen Sie den weite-

ren Anweisungen zur Installation.

 

64. Updates von AOL oder T-Online – sind diese notwendig?

 

Beim Starten bzw. Beenden der AOL- oder T-Online-eigenen Programme werde ich aufgefordert,

Updates [sprich „Appdaihts“] zu installieren. Benötige ich diese Updates überhaupt, wenn ich bereits

wie im Beitrag „W230 – Windows Update: Fehler & Sicherheitslücken automatisch beheben“ be-

schrieben, regelmäßig alle Windows-Updates auf meinem PC installiere?

 

Die AOL-Updates bzw. T-Online-Updates beziehen sich ausschließlich auf die AOL- bzw. T-Online-

eigenen Programme. Diese Updates haben nichts mit den Windows-Updates zu tun, sondern behe-

 


 

ben Programmfehler, schließen Sicherheitslücken oder sorgen für neue Funktionen in den AOL- bzw.

T-Online-eigenen Programmen. Deshalb ist die Installation dieser Updates unbedingt zu empfehlen.

 

Beachten Sie, dass die Übertragung und Installation der AOL- bzw. T-Online-Updates je nach Inter-

net-Zugang durchaus bis zu 15 Minuten und länger dauern kann. Bringen Sie deshalb wie beim Win-

dows-Update genügend Geduld mit!

 

65. Mathematische Tasten auf der Tastatur

 

Zur Eingabe von Formeln in eine Excel- oder Works-Tabellenkalkulation benötige ich die Zeichen für

die Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division sowie das Gleichheitszeichen. Das Plus- und

Minuszeichen ist auf meiner Tastatur ganz rechts in dem Zahlenblock vorhanden. Doch wo finde ich

die anderen Zeichen auf dem Zahlenblock?

 

Zum einen ist auf dem Zahlenblock – dieser wird auch als „numerisches Tastenfeld“ bezeichnet – das

Gleichheitszeichen in der Tat nicht vorhanden. Zum anderen werden die Zeichen für die Multiplikation

und Division auf dem numerischen Tastenfeld anders dargestellt als auf dem Bildschirm. Und hier

finden Sie die drei „fehlenden“ Zeichen:

 

Gleichheitszeichen

Das Gleichheitszeichen „=“ erhalten Sie, wenn Sie auf Ihrer Tastatur die Tastenkombination I + 1

drücken. Sie müssen die Umschalt-Taste I gedrückt halten und dann kurz die Taste mit der Ziffer

Null drücken (die „0“ auf dem normalen Tastaturbereich, nicht auf dem numerischen Tastenfeld!).

 

Divisionszeichen

Das Divisionszeichen (zum Teilen zweier Zahlen) erhalten Sie, wenn Sie auf dem numerischen Tas-

tenfeld die Taste D drücken. Auf dem Bildschirm erscheint dann das Zeichen „/“. Alternativ können

Sie das Divisionszeichen auch über die Tastenkombination I + 8 eingeben (die „7“ auf dem norma-

len Tastaturbereich, nicht auf dem numerischen Tastenfeld!).

 

Multiplikationszeichen

Das Multiplikationszeichen (zum Multiplizieren zweier Zahlen) erhalten Sie, wenn Sie auf dem numeri-

schen Tastenfeld die Sternchentaste C drücken. Auf dem Bildschirm erscheint dann „*“. Alternativ

können Sie das Multiplikationszeichen auch über die Tastenkombination I + , eingeben (das „+“

auf dem normalen Tastaturbereich links neben der Eingabe-Taste Ü, nicht auf dem numerischen

Tastenfeld!).

 

66. Fehlermeldung R56 beim Internet-Aufbau mit T-Online

 

Wenn ich mit T-Online [sprich „Tie Onlein“] eine Internet-Verbindung aufbauen möchte, erhalte ich

ständig eine Fehlermeldung mit der Fehlernummer R56. Die Verbindung kommt nicht zustande, und

ich kann weder meine E-Mails [sprich „I-Mäils“] abrufen noch im Internet surfen [sprich „sörfen“]. Was

ist hier los?

 

Wenn Sie bei T-Online Ihr geheimes Passwort – dies wird auch als „Kennwort“ bezeichnet – neun Mal

falsch eingeben, wird Ihr Internet-Zugang vorübergehend gesperrt. Die automatische Sperre wird erst

um Mitternacht wieder automatisch aufgehoben. Dieser Mechanismus soll Hacker.. [sprich „Häcker“]

davon abhalten, auf Ihre Kosten im Internet zu surfen. Denn die Hacker können somit maximal neun

 


 

Mal pro Tag versuchen, Ihr Passwort durch Ausprobieren auszuspionieren, bevor der Zugang für die-

sen Tag gesperrt wird.

 

Haben Sie Ihr Passwort verlegt, können Sie bei T-Online ein neues Passwort anfordern. Dies ist aus

Datenschutzgründen ausschließlich schriftlich möglich. Senden Sie T-Online hierzu ein Schreiben an

die

 

Faxnummer 01805 / 85 85 86 (0,12 €/Min.)

 

oder per Post an die Anschrift

 

T-Online International AG

Kundenservice

64306 Darmstadt

 

Ihr Schreiben muss Ihre Adresse, Ihre T-Online-Nummer und Ihre persönliche Unterschrift enthalten.

Sind Sie selbst nicht Inhaber des T-Online-Kontos, muss der Konto-Inhaber unterschreiben.

 

67. Größe der Texte und Tabellen in Word & Excel ändern

 

Der Text meiner Briefe in Word ist sehr klein. Ich muss immer ganz nahe an den Bildschirm gehen,

damit ich alles lesen kann. Das gleiche Problem habe ich übrigens auch in Excel, auch hier erscheint

auf dem Bildschirm alles furchtbar klein. Auf dem Ausdruck ist aber alles in Ordnung. Kann ich den

Text bzw. die Tabelle auf dem Bildschirm vergrößern?

 

Die Größe des Textes und der Tabellen können Sie ganz individuell einstellen. Hierzu stehen Ihnen

sowohl in Word als auch Excel verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl:

 

1. Starten Sie Word oder Excel.

 

2. Rufen Sie nun das Menü ANSICHT-ZOOM [sprich „Ansicht Zuhm“] auf. Daraufhin erscheint ein

Dialogfenster, in dem zahlreiche Vergrößerungsstufen („Zoom-Stufen“) zur Auswahl stehen.

Wenn Sie beispielsweise das Optionsfeld 200% anklicken und das Dialogfenster mit OK bestä-

tigen, erscheint der Text bzw. die Tabelle stark vergrößert.

 

3. Alternativ zu den vorgegebenen Zoom-Stufen können Sie auch bei PROZENT (Word) bzw. BE-

NUTZERDEFINIERT (Excel) einen eigenen Wert eingeben, beispielsweise 120 (die Eingabe des

Prozentzeichens ist nicht notwendig).

 

4. Neben dem Menü ANSICHT-ZOOM lassen sich die Zoom-Stufen auch direkt über das Dropdown-

Listenfeld.. ZOOM in der Word-/Excel-Symbolleiste auswählen: Einfach das Dropdown-

Listenfeld öffnen und die gewünschte Vergrößerungsstufe auswählen.

 

5. Auch in der Symbolleiste können Sie eine eigene Vergrößerungsstufe festlegen: Klicken Sie mit

dem Mauszeiger in dem Dropdown-Listenfeld die angezeigte Prozentzahl an und überschreiben

Sie die Vorgabe mit Ihrem eigenen Wert, beispielsweise 140 (die Eingabe des Prozentzeichens

ist nicht notwendig). Wenn Sie jetzt die Eingabe mit Ü bestätigen, wird die gewünschte Ver-

größerungsstufe sofort aktiv.

 


 

68. Virenschutz: Kostenloses AntiViren-Programm AntiVir aktualisieren

 

Auf meinem PC habe ich das kostenlose AntiViren-Programm AntiVir der Firma H+B EDV im Einsatz,

dass ich von der CD von PC-Wissen für Senioren installiert habe. Wie halte ich AntiVir auf dem Lau-

fenden und sorge dafür, dass AntiVir auch alle neuen Viren kennt?

 

Wie alle AntiViren-Programme benötigt auch AntiVir regelmäßig Informationen über neue Viren, so

genannte „Signaturdateien“. Nur so kann das Antiviren-Programm die neuen Viren erkennen und be-

seitigen.

 

AntiVir wird bei jedem Start Ihres PCs automatisch geladen und sorgt dann für den Schutz gegen

Viren. AntiVir erkennt selbstständig, wenn die Signaturdateien auf Ihrem PC älter als 14 Tage sind

und gibt eine entsprechende Warnung aus.

 

Steht von dem AntiVir-Programm selbst eine neuere Version zur Verfügung, kann eine Aktualisierung

des kompletten AntiVir-Programms notwendig sein. Glücklicherweise erkennt AntiVir dies automatisch

und gibt eine entsprechende Meldung aus.

 

Prüfen Sie deshalb jede Woche, ob neue Viren-Informationen zur Verfügung stehen und aktualisieren

Sie Ihren PC. Alles was Sie dazu benötigen ist eine Internet-Verbindung und die folgende Schritt-für-

Schritt-Anleitung. Dann gelingt das Aktualisieren von AntiVir ganz sicher!

 

Und so geht’s:

 

1. Schließen Sie die eventuell angezeigte Hinweismeldung zur Aktualisierung mit einem Klick auf

die Schaltfläche ABBRECHEN.

 

2. Öffnen Sie nun Ihre Internet-Verbindung, indem Sie beispielsweise die Internetseite

http://www.computerwissen.de/ aufrufen.

 

3. Da Sie AntiVir auf Ihrem PC installiert haben, erscheint in der Windows-Taskleiste rechts im

Infobereich – dort wo auch die Uhrzeit angezeigt wird – ein kleines Symbol mit einem Regen-

schirm.

 

4. Positionieren Sie den Mauszeiger auf dem Regenschirm-Symbol und drücken Sie die rechte

Maustaste. Daraufhin klappt ein Menü auf, in dem Sie die Option INTERNETUPDATE [sprich „In-

ternet Appdäiht starten“] mit der linken Maustaste anklicken.

 

5. Nach kurzer Zeit erscheint nun ein Dialogfenster mit dem Titel ANTIVIR INTERNET UPDATE. Hier

klicken Sie auf die Schaltfläche START.

 

6. Daraufhin prüft AntiVir, ob neue Signaturdateien vorliegen oder ob eine neuere Version von

AntiVir benötigt wird.

 

 Ist Ihre Version auf dem neuesten Stand, erscheint die folgende Meldung und Sie können die

Aktualisierung mit einem Klick auf JA beenden:

 

 Erscheint die folgende Meldung, fahren Sie bitte mit Schritt 7 fort:

 


 

 

 

 Erscheint diese Meldung, klicken Sie auf JA und fahren mit Schritt 15 fort:

 

 

 

7. Klicken Sie in dem Dialogfenster auf die Schaltfläche JA. Daraufhin wird die neue Version von

AntiVir per Internet auf Ihren PC übertragen. Während der Übertragung werden Sie über den

Fortschrittsbalken (= die Anzeige mit den kleinen blauen Kästchen) über den aktuellen Stand in-

formiert.

 

8. Sobald die Übertragung auf Ihren PC erfolgreich abgeschlossen ist, erscheint eine weitere Mel-

dung. Bestätigen Sie hier mit einem Klick auf JA.

 

9. Daraufhin wird die aktuelle AntiVir-Version geschlossen. Mit einem Klick auf SETUP starten Sie

die Installation der neuen Version.

 

10. Führen Sie nun die Installation der aktuellen Version von AntiVir durch. Hierzu müssen Sie die

beiden ersten Meldungen des Installationsprogramms einfach mit einem Klick auf WEITER bes-

tätigen. Im dritten Dialog schalten Sie das Kontrollkästchen ICH STIMME SÄMTLICHEN BEDINGUN-

GEN DES VORSTEHENDEN LIZENZVERTRAGES ZU mit einem Klick an und klicken anschließend auf

WEITER.

 

11. Auch die beiden nächsten Dialogfenster werden mit WEITER bestätigt. Die Warnmeldung zu

bereits bestehenden „Virenwächtern“ bestätigen Sie mit einem Klick auf OK. Jetzt beginnt die

Installation der neuen Version. Die bereits auf Ihrem PC vorhandene Version wird dabei ersetzt.

 

12. Sobald die neue Version installiert ist, erscheint eine Meldung mit dem Hinweis ANTIVIR WURDE

ERFOLGREICH AUF IHREM SYSTEM INSTALLIERT. Bestätigen Sie auch diese mit WEITER.

 

13. Bei der nächsten Meldung mit der Frage, ob Sie die README-Datei [sprich „Rihd Mih Datei“]

ansehen möchten, klicken Sie auf das Optionsfeld NEIN. Klicken Sie nun auf WEITER. Jetzt ist

 


 

die Installation abgeschlossen und Sie müssen die letzte Meldung mit einem Klick auf FERTIG

STELLEN bestätigen.

 

 Die neue Version ist jetzt auf Ihrem PC installiert. AntiVir prüft nun automatisch Ihren PC auf

Viren. Sobald die Prüfung abgeschlossen ist, bestätigen Sie die folgende Meldung mit einem

Klick auf JETZT UPDATEN.

 

14. Daraufhin erscheint wieder das aus Schritt 5 bekannte Dialogfenster. Hier klicken Sie auf die

Schaltfläche START. Jetzt prüft AntiVir auf neue Viren-Informationen und zeigt ein weiteres Dia-

logfenster an, das Sie mit einem Klick auf JA bestätigen.

 

15. AntiVir beginnt nun mit der Übertragung der neuen Viren-Informationen auf Ihren PC. Während

der Übertragung werden Sie über den Fortschrittsbalken (= die Anzeige mit den kleinen blauen

Kästchen) über den aktuellen Stand informiert. Ist die Übertragung erfolgreich abgeschlossen,

erhalten Sie die folgende Meldung DIE AKTUALISIERTEN PAKETE FÜR ANTIVIR WURDEN AUF IHREM

COMPUTER INSTALLIERT. SOLL DIE ANWENDUNG JETZT GESCHLOSSEN WERDEN?

 

 Klicken Sie auf JA. AntiVir ist nun auf dem neuesten Stand, und Sie verfügen über einen aktuel-

len Virenschutz.

 

69. PC mit Windows ME schaltet nach Einbau einer Netzwerkkarte für den DSL-

Zugang nicht mehr korrekt aus

 

In meinen Windows ME-PC wurde eine Netzwerkkarte eingebaut, die ich für den DSL-Zugang benöti-

ge. Seitdem schaltet der PC beim Beenden von Windows über START-BEENDEN nicht mehr korrekt

aus. Es erscheint vielmehr die vorher nie wahrgenommene Meldung SIE KÖNNEN DEN COMPUTER JETZT

AUSSCHALTEN.

 

Wenn ich dann die entsprechende Taste am PC-Gehäuse drücke, tut sich gar nichts. Genauer gesagt:

Das grüne Lämpchen ist zwar erloschen, ein gelbes leuchtet jedoch weiter und außerdem sind noch

„Laufgeräusche“ wie von der Festplatte oder einem Lüfter zu hören. Bei wiederholtem, eventuell län-

gerem Druck auf die Taste startet der PC sogar wieder neu. Was ist hier los? Wie bekomme ich mei-

nen PC korrekt ausgeschaltet?

 

Ursache dafür, dass der PC nicht mehr selbstständig beendet wird, ist tatsächlich die Netzwerkkarte.

Deren Einstellungen beeinflussen das An- und Abmelden von Windows ME. Eine Eigenheit, die leider

für Windows ME typisch ist (das gleiche Problem ist uns auch von unseren Test-PCs in der Redaktion

bekannt).

 

Doch auch zuvor beim „richtigen“ Beenden von Windows ME (wie auch bei anderen Windows-

Versionen) ohne Netzwerkkarte wurde Ihr PC nicht vollständig ausgeschaltet. Der PC befindet sich

vielmehr im „Ruhezustand“ – ähnlich wie bei einem TV-Gerät, das nicht vollständig ausgeschaltet ist.

Der Taster an der Vorderseite des PCs trennt den PC nicht physikalisch vom Netz, sondern sorgt

lediglich für das „Einschlafen“ (wird als Standby-Modus [sprich „Ständ Bei-Modus“] bezeichnet) und

„Aufwachen“.

 

Normalerweise hat der Taster folgende Funktion:

 


 

.. Das „kurze“ Drücken schaltet den PC in den Standby-Modus, wobei beispielsweise die Lüfter

des Netzteils nach wie vor laufen.

 

.. Nochmaliges kurzes Drücken sorgt für die Rückkehr aus dem Standby-Modus in den letzten

Arbeitsmodus.

 

.. Das lange Drücken des Tasters (ca. 5 bis 10 Sekunden) schaltet den PC normalerweise dauer-

haft aus.

 

Leider ist die Funktionsweise des Tasters je nach Hersteller der Hauptplatine in Ihrem PC unter-

schiedlich. Und zu allem Übel lässt sich die Funktion des Tasters auch noch im BIOS.. des PCs än-

dern. Falls der Taster bei Ihrem PC anders funktioniert, hilft ein Blick in das Handbuch Ihres PCs wei-

ter.

 

Um Ihren PC künftig richtig auszuschalten, empfiehlt die Redaktion von PC-Wissen für Senioren

folgende Vorgehensweise:

 

.. Nutzen Sie eine Steckdosenleiste mit Schalter (vorzugsweise gleich mit integriertem Überspan-

nungsschutz).

 

.. Auf diese Steckdosenleiste werden dann auch der Monitor und andere Geräte wie die Strom-

versorgung von Lautsprechern etc. angeschlossen.

 

.. Lediglich Tintenstrahldrucker sollten damit nicht geschaltet werden, da einige Modelle sonst bei

jedem Neustart (nachdem sie vollständig stromlos waren) eine Druckerkopfreinigung durchfüh-

ren. Dies verbraucht viel Tinte und geht somit ins Geld.

 

Sobald Windows ME die Meldung zum Ausschalten anzeigt, schalten Sie die Steckdosenleiste aus

und alles ist ausgeschaltet - ohne laufenden Stromverbrauch im Standby-Modus, der nicht nur Ener-

gie verbraucht, sondern auch Ihre Stromrechnung erhöht! Zum Starten des PCs schalten Sie die

Steckdosenleiste ein und drücken anschließend kurz die Taste am PC.

 

70. Herstellern von Browser-Erweiterungen niemals automatisch trauen!

 

Im Beitrag „W230 – Windows Update: Fehler & Sicherheitslücken automatisch beheben“ empfehlen

Sie auf Seite 5 beim Übertragen von Systemdateien im Internet Explorer das Kontrollkästchen MICRO-

SOFT IMMER VERTRAUEN nicht einzuschalten. Leider kam dieser Hinweis für mich zu spät. Ich hatte erst

zwei Tage zuvor eine Aktualisierung ausgeführt. Lässt sich die Funktion rückgängig machen?

 

Wir empfehlen das Kontrollkästchen generell ausgeschaltet zu lassen, damit Sie die Kontrolle über

alle auf Ihrem PC installierten Programme behalten. Sonst kann es beim Besuch einer Internetseite

von Microsoft passieren, dass ohne Ihr Zutun irgend-welche Programme installiert werden.

 

Das gilt selbstverständlich nicht nur für Sicherheitswarnungen von Microsoft sondern für alle Software-

Hersteller. Vertrauen ist gut, aber Kontrolle ist einfach besser. Ob und wenn ja welchen Herstellern

Sie bereits vertraut haben, können Sie im Internet Explorer jederzeit prüfen und dort auch wieder

rückgängig machen:

 


 

1. Starten Sie den Internet Explorer. Eine Internet-Verbindung muss nicht unbedingt aufgebaut

werden.

 

2. Rufen Sie das Menü EXTRAS-INTERNETOPTIONEN auf.

 

3. Wechseln Sie auf die Registerkarte INHALTE.

 

4. Klicken Sie auf die Schaltfläche HERAUSGEBER.

 

5. Je nach Version Ihres Internet Explorers erscheint nun ein etwas anderes Dialogfenster.

 

 Internet Explorer 5.0 und 5.5: Hier werden alle Hersteller in einer Liste angezeigt.

 

 Internet Explorer 6.0: Hier erscheint je nach Windows-Version entweder das gleiche Dialog-

fenster wie beim Internet Explorer 5.0/5.5 oder das folgende Dialogfenster:

 

 Falls das vorhergehende Dialogfenster erscheint, wechseln Sie auf die Registerkarte VERTRAU-

TE HERAUSGEBER. In der Liste werden nun alle Hersteller angezeigt, denen Sie bereits vertraut

haben.

 

6. Markieren Sie in der Liste den Eintrag MICROSOFT CORPORATION und klicken Sie nun auf die

Schaltfläche ENTFERNEN.

 

7. Nach einer Sicherheitsabfrage wird der Eintrag aus der Liste entfernt und Sie können das Dia-

logfenster mit einem Klick auf OK bzw. SCHLIEßEN (je nach Internet Explorer und Windows-

Version) verlassen.

 

 Wichtig: Löschen Sie beim Internet Explorer 6.0 unter keinen Umständen andere Einträge auf

anderen Registerkarten!

 

8. Verlassen Sie nun auch das Dialogfenster INTERNETOPTIONEN mit einem Klick auf OK.

 

9. Sie kehren nun zum Internet Explorer zurück.

 

Das „Vertrauen“ zu dem entsprechenden Hersteller ist ab sofort erfolgreich ausgeschaltet. Jetzt wer-

den Sie wieder bei der Installation eines neuen Programms vom gleichen Hersteller aufgefordert, die

Installation zu bestätigen.

 

71. Ausdruck ist beim Internet Explorer unvollständig

 

Ich möchte im Internet Explorer über das Menü DATEI-DRUCKEN den Inhalt einer Internetseite auf mei-

nem Drucker ausgeben. Dabei passiert es immer wieder, dass die Seite nicht vollständig ausgedruckt

wird, sondern Teile am rechten Rand fehlen. Was mache ich falsch?

 

Die Internet-Seiten sind für die Darstellung am Bildschirm optimiert. Für die Ausgabe auf Ihrem Dru-

cker muss der Internet Explorer die Daten entsprechend verkleinern. Je nach Aufbau der Internet-

Seite ist dies aber nur mit Abstrichen möglich. Das hat zur Folge, dass oft der rechte Rand einer Seite

fehlt oder zum Schluss nochmals eine einzelne Seite mit nur einer Zeile gedruckt wird.

 


 

Leider gibt es keine Möglichkeit, diese Schwachstelle des Internet Explorers zu beseitigen. Sie kön-

nen aber mit folgendem Trick zumindest vermeiden, dass Teile am rechten Rand einfach abgeschnit-

ten werden. Und so geht’s:

 

1. Starten Sie den Internet Explorer. Laden Sie jetzt die Internet-Seite, die Sie ausdrucken möch-

ten.

 

2. Sobald die Seite geladen ist, rufen Sie das Menü DATEI-SEITE EINRICHTEN auf.

 

3. Daraufhin erscheint das Dialogfenster SEITE EINRICHTEN. Klicken Sie hier in der Optionsgruppe

ORIENTIERUNG auf das Optionsfeld QUERFORMAT.

 

4. Verlassen Sie das Dialogfenster mit einem Klick auf OK.

 

5. Starten Sie nun den Ausdruck über das Menü DATEI-DRUCKEN und mit einem Klick auf die

Schaltfläche DRUCKEN. Jetzt wird die aktuelle Internet-Seite im Querformat gedruckt und es

passen alle Daten auf die Seite.

 

Um beim Ausdruck Seiten mit nur einer einzigen Zeile – meist überflüssige Informationen aus Fußzei-

len – zu vermeiden, benötigen Sie den Internet Explorer 6.0. Ihre Internet Explorer-Version können

Sie im Internet Explorer über das Menü ?-INFO prüfen.

 

Die Version 6.0 (diese benötigt Windows 98, ME, NT 4.0, 2000 oder XP) erhalten Sie beim Hersteller

Microsoft [sprich „Meikrosoft“] auf folgender Internet-Seite:

 

http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=1e1550cb-5e5d-

48f5-b02b-20b602228de6&displaylang=de

 

Wenn Sie mit dem Internet Explorer 6.0 arbeiten, können Sie nach dem Wechsel der Seitenausrich-

tung ins Querformat über das Menü DATEI-DRUCKVORSCHAU prüfen, wie viele Druckseiten die Internet-

Seite benötigt. Im Drucken-Dialogfenster wählen Sie dann bei SEITENBEREICH das Optionsfeld SEITEN:

aus und geben in dem nebenstehenden Texteingabefeld die gewünschten Seiten ein, beispielsweise

1-3. Wenn Sie jetzt mit einem Klick auf DRUCKEN bestätigen, werden nur die gewählten Seiten ausge-

druckt.

 

72. Excel: Wo kann ich das Programm kaufen?

 

Ich finde das Tabellenkalkulations-Programm Excel nicht auf meinem PC - habe also noch nie damit

gearbeitet. Wo kann ich Excel bekommen? Muss ich das Programm kaufen?

 

Excel ist ein Tabellenkalkulations-Programm, das von der Firma Microsoft [sprich „Meikrosoft“] stammt

(dieselbe Firma, von der auch das Betriebssystem „Windows“ stammt). Excel ist nicht Bestandteil von

Windows, sondern muss – sofern Sie es nicht zusammen mit Ihrem PC erhalten haben – zusätzlich

erworben werden.

 


 

Für die folgenden Preisangaben wurden die Preise der Firma Software-Express (siehe

http://www.software-express.de/) genutzt. Stand: 30. April 2004.

 

Sowohl Internetanbieter als auch Händler vor Ort verkaufen Excel zu ähnlichen Preisen.

 

.. Excel kann als einzelnes Programm gekauft werden, es kostet dann rund 270 Euro.

 

.. Excel ist auch Bestandteil von „Office Basic 2003“ (das aus Word, Excel und Outlook besteht)

und kostet dann zirka 190 Euro.

 

.. Des Weiteren ist Excel in anderen Office-Paketen wie „Office Standard 2003“ (ca. 480 Euro)

oder „Office Small Business 2003“ (ca. 245 Euro) enthalten. Diese Office-Pakete umfassen ne-

ben Word, Excel und Outlook zusätzliche Programme wie PowerPoint oder/und Publisher.

 

eachten Sie, dass „Office Basic 2003“ als so genannte „SB“- oder „OEM“-Version (= Versionen, die für

den Verkauf zusammen mit PC-Hardware gedacht sind, aber auch einzeln verkauft werden dürfen)

vertrieben wird. Hier erhalten Sie nur die reinen CDs ohne Handbücher und telefonische Unterstüt-

zung durch den Hersteller Microsoft. „Office Small Business 2003“ ist sowohl als OEM-Version als

auch als „normale“ Version erhältlich (der obige Preis bezieht sich auf die OEM-Version, die „normale“

Version kostet rund 520 Euro). Inhaltliche Unterschiede zwischen der OEM-Version und der „norma-

len“ Version (diese wird auch als „Vollversion“ bezeichnet) gibt es bei diesen Produkten nicht!

 

Wichtig: Alle Angaben beziehen sich auf die neuste Excel-Version „Excel 2003“. Damit Sie Excel 2003

auf Ihrem PC einsetzen können, benötigen Sie Windows 2000 oder Windows XP. Ältere Versionen

von Excel sind ebenfalls noch im Handel zu finden, sowohl als Neuware als auch als Gebrauchtware

(„Excel 2002“ - wird auch als „Excel XP“ bezeichnet - läuft zudem unter Windows 98, Windows ME

und Windows NT 4.0).

 

Beachten Sie beim Kauf gebrauchter Programme, dass es sich dabei nicht um Raubkopien (= Kopien,

die illegal erstellt wurden und nicht vom Hersteller stammen) handelt, sondern dass Sie eine legale

Version erwerben! Die legale Version muss sowohl die Original-CD als auch das Echtheitszertifikat

enthalten. Informationen hierzu finden Sie auf der folgenden Internet-Seite:

 

http://www.microsoft.com/germany/ms/originalsoftware/index.htm

 

73. Windows-Taskleiste ist nicht mehr am unteren Rand sondern rechts, links

oder oben

 

Beim Arbeiten mit dem PC trat auf meinem Windows-Desktop.. plötzlich eine Veränderung auf: Die

Schaltfläche START und die ganze Windows-Taskleiste, die sich sonst am unteren Rand des Bild-

schirms befindet, waren an den rechten Rand gerückt. Wie bekomme ich die Windows-Taskleiste

wieder an den richtigen Platz zurück?

 

Die Windows-Taskleiste lässt sich an allen vier Seiten des Windows-Bildschirms platzieren. Entspre-

chend „wandert“ die Taskleiste manchmal beim Arbeiten mit der Maus versehentlich an eine andere

Seite, anstatt am unteren Rand zu verbleiben.

 

Und so können Sie die Taskleiste wieder am alten Platz positionieren:

 


 

1. Schließen Sie alle Programme, sodass in der Windows-Taskleiste keine offenen Programme

mehr angezeigt werden.

 

2. Positionieren Sie den Mauszeiger auf der Taskleiste auf dem Bereich, in dem normalerweise

die Symbole der geöffneten Programme erscheinen.

 

3. Drücken Sie jetzt die linke Maustaste und halten diese gedrückt.

 

4. Verschieben Sie den Mauszeiger bei gedrückter linker Maustaste an den unteren Rand des

Bildschirms. Sobald der Mauszeiger nahe genug am unteren Rand platziert ist, erscheint je

nach Windows-Einstellung eine gestrichelter Rahmen, der die neue Position der Taskleiste an-

zeigt - oder die Taskleiste „springt“ sofort an den unteren Rand.

 

5. Wenn Sie jetzt die linke Maustaste lösen, ist die Taskleiste wieder am alten Platz.

 

74. Word XP: Grammatikprüfung wird mit Fehlermeldung abgebrochen

 

Auf meinem Windows-XP-PC funktioniert in Word XP die Rechtschreibprüfung nicht mehr. Es folgt

immer der Hinweis: „Word kann Grammatikdatei MSGRGE32DLL für Deutsch (Deutschland) nicht fin-

den“. Auch der Suchassistent von Windows findet die Datei nicht. Kann die Datei installiert werden

und wo bekomme ich diese her? Soll Word XP deinstalliert und dann neu installiert werden?

 

Die Datei MSGRGE32.DLL ist nur dann auf einem PC vorhanden, wenn dort Microsoft Works oder an-

dere Bestandteile von Microsoft Works installiert sind bzw. waren. Microsoft Word XP selbst nutzt

andere Grammatikdateien.

 

Stammt Word XP aus dem Softwarepaket „Microsoft Works Suite“ – diese gibt es mit Word XP in den

beiden Versionen „Microsoft Works Suite 2002“ und „Microsoft Works Suite 2003“ –, ist sowohl Works

6.0 (2002er-Version) bzw. Works 7.0 (2003er-Version) als auch Word XP enthalten.

 

Word XP ist bei diesen Versionen sehr intensiv in die Works-Menü-Umgebung eingebunden, weshalb

es bezüglich der fehlenden Datei einen Zusammenhang zwischen Works 6.0/7.0 und Word XP gibt.

 

Um die „fehlende“ Datei wieder zu erhalten, müssen Sie die Works-Installation korrigieren. Dies funk-

tioniert sowohl bei Works 6.0 als auch bei Works 7.0 identisch:

 

1. Halten Sie die DVD bzw. CDs bereit, auf denen Works Suite gespeichert ist.

 

2. Schließen Sie alle zurzeit geöffneten Programme.

 

3. Klicken Sie in der Windows-Taskleiste auf START und wählen Sie dann SYSTEMSTEUERUNG.

 

4. Sobald das Dialogfenster SYSTEMSTEUERUNG angezeigt wird, klicken Sie auf das Symbol SOFT-

WARE.

 

5. Nun wird ein weiteres Dialogfenster SOFTWARE angezeigt. Suchen Sie hier nach dem Eintrag

MICROSOFT WORKS 6.0 bzw. MICROSOFT WORKS 7.0 und klicken Sie diesen einmal mit der linken

Maustaste an. Daraufhin wird der Eintrag markiert.

 

6. Klicken Sie nun auf die Schaltfläche ÄNDERN, die in dem markierten Bereich zu finden ist.

 


 

7. Nach kurzer Ladezeit erscheint ein weiteres Willkommen-Dialogfenster, in dem Sie auf die

Schaltfläche WEITER klicken.

 

8. Das Dialogfenster wechselt, und Sie haben die Möglichkeit, zwischen drei Optionen zu wählen.

Klicken Sie hier das Optionsfeld INSTALLATION ÄNDERN an und klicken Sie anschließend auf

WEITER.

 

9. Nun können Sie erneut zwischen drei Optionen wählen. Klicken Sie hier auf das Optionsfeld

VOLLSTÄNDIGE INSTALLATION (EMPFOHLEN) und bestätigen mit WEITER.

 

10. Jetzt beginnt das Installationsprogramm mit der Aktualisierung Ihrer Works-Version. Sie werden

aufgefordert, die CD bzw. DVD der Works Suite einzulegen. Bestätigen Sie das Dialogfenster

mit OK.

 

11. Sobald alle Dateien installiert wurden, erhalten Sie die Meldung BEENDET und können mit einem

Klick auf die Schaltfläche FERTIGSTELLEN zur Software-Liste der Systemsteuerung zurückkeh-

ren.

 

12. Schließen Sie das Dialogfenster SOFTWARE mit einem Klick auf das Schließen-Symbol. Auch

das Dialogfenster SYSTEMSTEUERUNG können Sie mit einem Klick auf Schließen-Symbol schlie-

ßen.

 

Und wenn Sie schon beim Installieren sind, sollten Sie gleich noch folgende Schritte ausführen. Diese

sorgen dafür, dass Word vollständig auf Ihrem PC installiert wird und sich anschließend alle Pro-

grammbestandteile auf der Festplatte befinden. Denn bei der Standard- Installation werden nur die

wichtigsten Programm-Bestandteile installiert. Dies kann zur Folge haben, dass Sie während des

Arbeitens mit Word ständig aufgefordert werden, den Datenträger mit Word einzulegen, damit Word

die fehlenden Bestandteile nachinstallieren kann. Und so geht's:

 

1. Schließen Sie alle zurzeit geöffneten Programme.

 

2. Klicken Sie in der Windows-Taskleiste auf START und wählen Sie dann SYSTEMSTEUERUNG.

 

3. Sobald das Dialogfenster SYSTEMSTEUERUNG angezeigt wird, klicken Sie auf das Symbol SOFT-

WARE.

 

4. Nun wird ein weiteres Dialogfenster SOFTWARE angezeigt. Suchen Sie hier nach dem Eintrag

MICROSOFT WORD 2002 und klicken Sie diesen einmal mit der linken Maustaste an. Daraufhin

wird der Eintrag markiert.

 

5. Klicken Sie nun auf die Schaltfläche ÄNDERN, die in dem markierten Bereich zu finden ist.

 

6. Nach kurzer Ladezeit erscheint ein weiteres Dialogfenster, in dem Sie das Optionsfeld FEA-

TURES HINZUFÜGEN ODER ENTFERNEN - ÄNDERN, WELCHE FEATURES INSTALLIERT SIND, ODER BE-

STIMMTE FEATURES ENTFERNEN auswählen.

 

7. Klicken Sie nun auf WEITER. Daraufhin wechselt der Inhalt des Dialogfensters. Sie erhalten eine

Liste mit einer BAUMSTRUKTUR (bestehend aus einigen „grauen“ Kästchen) aller ZU INSTALLIE-

RENDEN FEATURES.

 

8. Klicken Sie hier den obersten Eintrag MICROSOFT OFFICE mit der linken Maustaste an.

 


 

9. Daraufhin klappt ein Menü auf, in dem Sie den Eintrag ALLES VOM ARBEITSPLATZ STARTEN aus-

wählen.

 

10. Nach kurzer Zeit werden die grauen Kästchen weiß.

 

11. Klicken Sie nun am unteren Rand des Dialogfensters auf AKTUALISIEREN.

 

12. Daraufhin wird die Installation Ihrer Word-Version auf den neusten Stand gebracht und alle

„fehlenden“ Dateien nachinstalliert.

 

13. Sobald alle Dateien kopiert wurden, erhalten Sie eine abschließende Meldung MICROSOFT

WORD-SETUP HAT IHRE INSTALLATION ERFOLGREICH AKTUALISIERT. Klicken Sie auf OK.

 

14. Schließen Sie das Dialogfenster SOFTWARE mit einem Klick auf das Schließen-Symbol. Auch

das Dialogfenster SYSTEMSTEUERUNG können Sie mit einem Klick auf Schließen-Symbol schlie-

ßen.

 

Die Probleme mit der fehlenden Datei MSGRGE32.DLL sind somit erfolgreich behoben. Die Datei befin-

det sich jetzt je nach Works-Version im Ordner C:\PROGRAMME\MICROSOFT WORKS,

C:\PROGRAMME\GEMEINSAME DATEIEN\MICROSOFT SHARED\PROOF oder C:\PROGRAMME\GEMEINSAME

DATEIEN\MICROSOFT SHARED\PROOF\1031.

 

75. Texte im RTF-Format („Rich Text Format“) speichern

 

Ich soll einen Text abliefern und diesen im RTF-Format als Mailanhang versenden. Wie wandle ich

mein Word-Dokument in ein RTF-Datei um? Oder muss man etwa gleich im „RTF Modus“ schreiben?

Und was ist das RTF-Format genau?

 

RTF ist die Abkürzung für „Rich Text Format“ [sprich „Ritsch Text Format“]. Bei RTF handelt es sich

um ein Dateiformat für den Datenaustausch zwischen unterschiedlichen Textverarbeitungsprogram-

men.

 

Das Dateiformat legt fest, in welcher Art und Weise die Inhalte Ihrer Dokumente gespeichert werden.

Dazu zählen zum Beispiel der eigentliche Text, Formatierungsangaben wie Schriftart, Fett- oder Kur-

sivschrift sowie Bilder, Tabellen usw.

 

Jedes Textverarbeitungsprogramm besitzt Funktionen – beispielsweise das doppelt durchgestrichene

Formatieren der Schriftart –, die andere Programme nicht bieten. Beim Speichern eines Dokuments

müssen diese speziellen Funktionen irgendwie aufgezeichnet werden. Deshalb entwickelt jeder Her-

steller ein eigenes Dateiformat, welches das Speichern der benutzten Funktionen ermöglicht.

 

Wenn Sie in Word ein Dokument speichern, wird dieses standardmäßig im Word-eigenen DOC-

Format gespeichert. Soll Ihr Word-Text in anderen Programmen weiter genutzt werden, müssen Sie

beim Speichern festlegen, dass Sie die Datei im RTF-Format speichern möchten.

 

Wenn Sie also mit jemandem per E-Mail Texte austauschen, der mit einem anderen Textverarbei-

tungsprogramm als Word arbeitet und der mit Ihren DOC-Dateien nichts anfangen kann, müssen Sie

ihm Ihre Texte im RTF-Format mailen. Bei der Umwandlung in das RTF-Format gehen zwar unter

Umständen einige Formatierungen in Ihrer Word-Datei verloren, der Text wird aber 1:1 übernommen.

 


 

Und so können Sie eine Word-Datei im RTF-Format speichern:

 

1. Laden Sie die Word-Datei oder geben Sie den Text ein, den Sie im RTF-Format speichern

möchten.

 

2. Rufen Sie jetzt das Word-Menü DATEI, Befehl SPEICHERN UNTER auf. Daraufhin öffnet sich das

gleichnamige Dialogfenster.

 

3. Nachdem Sie den Dateinamen Ihres Dokuments eingegeben bzw. den vorhandenen Dateina-

men geprüft haben, öffnen Sie das Dropdown-Listenfeld DATEITYP unterhalb des Dateinamens.

Wählen Sie hier den Eintrag RICH TEXT FORMAT (*.RTF) mit einem Mausklick aus.

 

4. Wenn Sie im Windows-Explorer die Anzeige der Dateinamenerweiterungen eingeschaltet ha-

ben, wird hinter dem Dateinamen nun automatisch anstelle der Dateinamenerweiterung „DOC“

die Dateinamenerweiterung „RTF“ angezeigt.

 

5. Schließen Sie das Dialogfenster SPEICHERN UNTER jetzt mit einem Klick auf SPEICHERN. Word

speichert die Datei im RTF-Format; sie ist bereit zum Versand per E-Mail.

 

 War die Datei zuvor bereits im DOC-Format gespeichert, legt Word eine zweite Datei im RTF-

Format an. Die Datei im DOC-Format bleibt unverändert bestehen!

 

Auch wenn Sie häufig RTF-Dateien per E-Mail versenden müssen, Ihre eigenen Word-Dokumente

sollten Sie immer im Word-eigenen DOC-Format speichern. Denn Word ist für dieses Format ausge-

legt, und nur beim DOC-Format gehen keinerlei Formatierungsinformationen in Ihrem Dokument ver-

loren.

 

Und obwohl Word RTF-Dateien direkt öffnen und wie oben erwähnt im RTF-Format speichern kann,

werden die RTF-Dateien beim Öffnen automatisch in das DOC-Format umgewandelt. Diesen Aufwand

können Sie sich sparen, wenn Sie gleich mit dem DOC-Format arbeiten.

 

76. Zusätzliche Schriften auf der CD von PC-Wissen für Senioren nutzen

 

Wo finde ich auf der CD von PC-Wissen für Senioren die versprochenen zusätzlichen Schriften?

Kann ich diese vor der Installation erst einmal in Ruhe anschauen? Oder muss ich diese sofort unge-

sehen installieren?

 

Folgen Sie einfach der folgenden Schritt-für-Schritt-Anleitung. Dann können Sie sich in Ruhe alle

Schriften anzeigen lassen und auf Wunsch einzeln auf Ihrem PC installieren:

 

1. Legen Sie die beiliegende CD von PC-Wissen für Senioren ein und warten Sie, bis das CD-

Menü angezeigt wird.

 

2. Klicken Sie nun im Menü auf IHRE GESCHENKE (AUSWAHL).

 

3. Sobald das Menü gewechselt hat, klicken Sie auf SCHRIFTEN-SAMMLUNG.

 

4. Jetzt erscheint ein Dialogfenster mit dem Titel EURO-SCHRIFTEN VON SOFTMAKER. In diesem

Dialogfenster klicken Sie auf 50 SOFTMAKER-SCHRIFTEN MIT EUROZEICHEN.

 


 

5. Daraufhin erscheint ein weiteres Dialogfenster, in dem auf der linken Seite die verschiedenen

Schriften aufgeführt sind. Wenn Sie hier eine Schrift anklicken, wird diese auf der rechten Seite

sofort in Originalform angezeigt.

 

6. Möchten Sie die Schrift auf Ihren PC übernehmen, klicken Sie auf die Schaltfläche INSTALLIE-

REN. Daraufhin wird die Schrift auf Ihren PC kopiert und steht dann in allen Windows-

Programmen wie Word, Excel, Works usw. zur Verfügung.

 

7. Sobald Sie alle oder auch nur einige Schriften installiert haben, schließen Sie das Schriften-

Dialogfenster mit einem Klick auf SCHLIEßEN.

 

8. Verlassen Sie das Dialogfenster EURO-SCHRIFTEN VON SOFTMAKER mit einem Klick auf BEEN-

DEN.

 

9. Das CD-Menü schließen Sie mit einem Klick auf ZURÜCK ZUM HAUPTMENÜ und SCHLIEßEN (CD-

MENÜ).

 

Haben Sie eine einzelne Schriftart erworben, die Sie auf Ihrem PC installieren möchten? Dann finden

Sie detaillierte Informationen zur manuellen Installation von Schriften in PC-Wissen für Senioren in

der Rubrik FRAGEN & ANTWORTEN, Frage Nr. 2 SCHRIFTEN AUF DEM PC INSTALLIEREN.

 

77. Internetadressen mit Umlauten funktionieren nicht?

 

Ich habe gelesen, dass seit dem 1. März 2004 Umlaute in Internetadressen erlaubt sind. Doch wenn

ich beispielsweise http://www.muenchen.de/ eingebe und anstelle von „ue“ ein „ü“ (den U-Umlaut)

eintrage, erhalte ich die Fehlermeldung „Der Zugriff auf die angeforderte URL war nicht erfolgreich“.

Die Internetseite von München wird nicht geladen. Das gleiche passiert auch bei anderen Internetsei-

ten mit Umlauten, wie beispielsweise beim Aufruf der Internetseite der Stadt Köln. Sind die Umlaute

etwa doch noch nicht erlaubt?

 

In der Tat sind seit März 2004 in Deutschland Umlaute in Internetadressen technisch möglich. Selbst

in E-Mail-Adressen werden Umlaute künftig erlaubt sein. Aber: Die neue Funktionalität muss erst ein-

mal von den Internet-Providern.., die die Internetseite speichern, sowie von dem Internet-Browser..

auf Ihrem PC unterstützt werden. Und hier sieht es auch nach einem Vierteljahr noch äußerst schlecht

aus.

 

Während viele Internet-Provider in den letzten Tagen und Wochen umgerüstet haben und somit be-

reits zahlreiche Internetadressen mit Umlauten vorhanden sind, gibt es nur wenige Internet-Browser

(wie Netscape, Mozilla oder Opera in der jeweils neuesten Version), die eine Umlaut-Internetadresse

korrekt verarbeiten können.

 

Für den am meisten genutzten Internet-Browser – den Microsoft Internet Explorer – steht vom Herstel-

ler Microsoft bislang keine Unterstützung für Umlaute zur Verfügung. Hier nimmt man die Wünsche

der deutschen Anwender wohl nicht besonders ernst.

 

Glücklicherweise bietet die Firma VeriSign eine kleine Erweiterung (diese wird als „Plug In“ [sprich

"Plack In"] bezeichnet) für den Internet Explorer an, sodass Sie mit dem Internet Explorer 5.0, 5.5 und

6.0 auch Umlaut-Internetadressen aufrufen können:

 


 

1. Um die Erweiterung auf Ihrem PC zu installieren, besuchen Sie die Internetseite

 

 http://www.idnnow.de/

 

 

 und klicken dort im linken Kasten auf die gelbe Schaltfläche JETZT HERUNTERLADEN.

 

2. Daraufhin wechselt die Internetseite und es werden die Lizenzbestimmungen angezeigt, die Sie

mit einem Klick auf ZUSTIMMEN bestätigen.

 

3. Jetzt startet automatisch die Installation und Sie müssen je nach Einstellung auf Ihrem PC eine

Sicherheitswarnung mit JA bestätigen. Lassen Sie das Kontrollkästchen INHALT VON VERISIGN,

INC. IMMER VERTRAUEN ausgeschaltet.

 

4. Nach wenigen Augenblicken ist die Installation durchgeführt, der Internet-Explorer wird automa-

tisch geschlossen und wieder geöffnet. Es wird die Schlussmeldung INSTALLATION ABGE-

SCHLOSSEN angezeigt.

 

Wenn Sie jetzt eine Internetadresse mit Umlauten wie beispielsweise die Adresse für München einge-

ben, lädt der Internet Explorer die gewünschte Seite anstandslos.

 

Die Erweiterung können Sie jederzeit in der Systemsteuerung, Symbol SOFTWARE wieder von Ihrem

PC entfernen. Suchen Sie hierzu in der Liste nach dem Eintrag VERISIGN I-NAV AND COMPONENTS und

klicken Sie zum Deinstallieren beispielsweise in Windows XP auf die Schaltfläche ÄN-

DERN/ENTFERNEN.

 

Die Erweiterung lässt sich auch anpassen. Hierzu steht Ihnen im Internet Explorer im Menü EXTRAS

der neue Befehl OPTIONEN FÜR I-NAV zur Verfügung. Wenn Sie auf den Befehl klicken, öffnet sich ein

Dialogfenster. Schalten Sie hier vorzugsweise die beiden ersten Kontrollkästchen aus, damit die Er-

weiterung Ihren Internet Explorer nicht unfreiwillig beeinflusst.

 

Beachten Sie, dass die Erweiterung über eine automatische Aktualisierungsfunktion verfügt, die alle 7

Tage prüft, ob eine neuere Version der Erweiterung vorhanden ist. Wenn eine neuere Version vor-

handen ist, wird die Software automatisch ohne weitere Benutzereingriffe aktualisiert. Die Prüfung

erfolgt nur dann, wenn Sie gerade im Internet surfen, die Erweiterung baut nicht selbstständig eine

Internetverbindung auf.

 

78. Tabelle in Word breiter als die aktuelle Seite?

 

Ich habe begonnen, wie im Beitrag „A120 – Adressverwaltung: persönlich & übersichtlich“ eine Adres-

senliste zu erstellen. Dabei sind einige Spalten rechts außen über den Rand des Fensters hinausge-

rutscht. Es gelingt mir nicht diese wieder sichtbar zu machen, um die Einträge zu überprüfen. Wie

kann das gelingen?

 

Ist eine Tabelle in Word zu breit und ragt über den rechten Seitenrand hinaus, hilft ein Wechsel in die

NORMAL-ANSICHT weiter. Hier sehen Sie Ihre Tabelle wieder vollständig und können die Spaltenbreite

komfortabel korrigieren.

 


 

Und so geht’s:

 

1. Rufen Sie das Menü ANSICHT, Befehl NORMAL auf. Jetzt wird das Dokument nicht mehr so an-

gezeigt, wie es auf dem Ausdruck erscheint (= „Seitenlayout-Ansicht“) sondern als „Endlos-

Text“.

 

2. Damit die Tabelle vollständig sichtbar wird, rufen Sie anschließend das Menü ANSICHT, Befehl

ZOOM auf. Geben Sie hier bei PROZENT den Wert 50 % ein und klicken Sie auf OK.

 

3. Nun wird die Darstellung auf dem Bildschirm stark verkleinert. Die komplette Tabelle ist wieder

sichtbar.

 

4. Über das Menü TABELLE, Befehl TABELLENEIGENSCHAFTEN (Word 2003, XP und 2000) bzw.

Menü TABELLE, Befehl ZELLENHÖHE UND –BREITE (Word 97) können Sie nun die Spalten wieder

so verkleinern, dass alles auf eine Seite passt.

 

5. Wie breit die Seite ist, können Sie im Zeilenlineal - dieses wird oberhalb des Textes zwischen

Seite und Symbolleiste angezeigt - prüfen. Alles, was in den rechten grauen Rand des Lineals

ragt, ist in der Seitenlayout-Ansicht und somit auch beim Drucken nicht sichtbar.

 

Vergessen Sie nicht, die Darstellung Ihres Textes im Menü ANSICHT, Befehl ZOOM wieder auf 100 %

bzw. SEITENBREITE zurückzustellen. Außerdem sollten Sie nach erfolgreicher Anpassung der Tabellen

über das Menü ANSICHT, Befehl SEITENLAYOUT wieder in die Druckdarstellung zurückwechseln. Sonst

wird Ihr Text zu klein angezeigt, was das Arbeiten unnötig erschwert.

 

Sind bestimmte Spaltenbreiten erforderlich, weshalb Sie die Spalten nicht schmaler machen können?

Kein Problem, dann stellen Sie einfach das Seitenformat von Hoch- auf Querformat um:

 

1. Rufen Sie das Menü DATEI, Befehl SEITE EINRICHTEN auf.

 

2. Word 2003 und XP: Wechseln Sie auf die Registerkarte SEITENRÄNDER. Klicken Sie hier bei

ORIENTIERUNG auf QUERFORMAT.

 

 Word 2000 und 97: Wechseln Sie auf die Registerkarte PAPIERFORMAT. Schalten Sie hier das

Optionsfeld QUERFORMAT ein.

 

3. Bestätigen Sie das Dialogfenster mit OK.

 

Jetzt wird die Seite im Querformat angezeigt und ausgedruckt, – was Sie über das Menü DATEI, Be-

fehl SEITENANSICHT jederzeit prüfen können. Die Tabelle kann nun deutlich breiter sein als im vorheri-

gen Hochformat und Sie haben genügend Platz für alle Spalten.

 

79. Quickinfos in einer brauchbaren Schriftgröße anzeigen

 

Wenn ich in der Windows-Taskleiste, im Internet Explorer, in Word und in vielen anderen Programmen

den Mauszeiger über eine Schaltfläche oder ein Symbol einer Symbolleiste verschiebe, erscheint

neben dem Mauszeiger ein kleines Kästchen. Darin ist meist die Funktion der Schaltfläche bzw. des

Symbols beschrieben. Leider ist die Schriftgröße in dem Kästchen sehr klein. Auch der blassgelbe

Hintergrund macht das Lesen schwer. Lässt sich der Text irgendwie vergrößern?

 


 

Der kleine Hilfetext – dieser wird als QUICKINFO bezeichnet – ist meist zu klein und schlecht zu lesen.

 

Der Hilfetext wird als QUICKINFO [sprich „Kwick Info“] bezeichnet. Er soll Ihnen schnell und unkompli-

ziert helfen, die Funktionen und Bedeutungen der Schaltflächen bzw. Symbole zu erkennen.

 

Mit folgendem Trick können Sie die Schriftgröße der Quickinfo auf Ihrem PC dauerhaft ändern. Beach-

ten Sie, dass sich die folgende Änderung auf alle Quickinfos auswirkt, gleichgültig in welchem Pro-

gramm Sie sich befinden. Bei Bedarf können Sie die Einstellung aber jederzeit wieder rückgängig

machen. Die folgende Anleitung gilt für alle Windows-Versionen: Windows XP, Windows 2000, Win-

dows NT, Windows ME, Windows 98 und Windows 95.

 

1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen leeren Bereich des Windows-Desktops...

 

2. Neben dem Mauszeiger öffnet sich jetzt ein Kontextmenü.., in dem Sie den Befehl EIGEN-

SCHAFTEN mit der linken Maustaste anklicken.

 

3. Daraufhin öffnet sich das Dialogfenster EIGENSCHAFTEN VON ANZEIGE. Wechseln Sie auf die

Registerkarte DARSTELLUNG.

 

4. Nur Windows XP: Klicken Sie jetzt auf die Schaltfläche ERWEITERT.

 

5. Wählen Sie nun in dem Dropdown-Listenfeld.. ELEMENT bzw. BILDELEMENTE den Eintrag

QUICKINFO.

 

6. Nun können Sie über die Dropdown-Listenfelder FARBE, SCHRIFTART und GRAD die Darstellung

des Quickinfo-Textes beliebig anpassen.

 

 Die Formatierung des Quickinfotextes wirkt sich je nach Windows-Version und Programm nicht

nur auf den Quickinfotext aus. Die gleiche Formatierung wird mitunter auch für die Statusleiste

oder andere Fensterelemente genutzt. Ändern Sie die Einstellungen deshalb immer mit Be-

dacht und notieren Sie sich die Originalwerte, damit Sie jederzeit zu den alten Einstellungen zu-

rückkehren können!

 

7. Sobald Sie Schriftgröße und Farbe ausgewählt haben, schließen Sie alle geöffneten Dialog-

fenster mit einem Klick auf die Schaltfläche OK.

 

Wenn Sie jetzt den Mauszeiger auf der Start-Schaltfläche positionieren, wird Ihnen die Quickinfo so-

fort im neuen Gewand angezeigt.

 

80. Windows-Taskleiste lässt sich nicht verschieben

 

Auf meinem PC arbeite ich mit Windows XP. Hier möchte ich wie in Frage Nr. 73 beschrieben die

Windows-Taskleiste.. durch Anklicken und Verschieben des Mauszeigers an einem anderen Rand

platzieren. Doch egal, was ich auch mache, die Taskleiste rührt sich nicht vom Fleck. Was mache ich

falsch?

 

Unter Windows XP besteht die Möglichkeit, die Windows-Taskleiste zu „fixieren“. Ist diese fixiert, kann

weder die Taskleiste selbst verschoben werden, noch lässt sich beispielsweise die Schnellstart-Leiste

– dies ist ein Bestandteil der Windows-Taskleiste – in Größe und Position ändern.

 


 

Mit folgenden Schritten können Sie die Fixierung ein- und ausschalten:

 

1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Windows-Taskleiste. Daraufhin öffnet sich ein

Kontextmenü...

 

2. Ist die Windows-Taskleiste fixiert, erscheint im Kontextmenü vor dem Befehl TASKLEISTE FIXIE-

REN ein kleines Häkchen. Wenn Sie den Befehl anklicken, verschwindet der Haken und das

Kontextmenü wird geschlossen.

 

3. Jetzt können Sie die Windows-Taskleiste mit der linken Maustaste anklicken. Halten Sie die

Maustaste gedrückt und verschieben Sie den Mauszeiger an den rechten, oberen, linken oder

unteren Rand – jeweils in die Mitte des Randes. Sobald der Mauszeiger nahe genug am Rand

ist, springt die Taskleiste an den entsprechenden Rand.

 

4. Außerdem können Sie bei ausgeschalteter Fixierung beispielsweise auch die Größe und Positi-

on der Schnellstartleiste verändern. Positionieren Sie hierzu den Mauszeiger auf der Trennlinie

rechts neben dem letzten Symbol der Schnellstartleiste. Der Mauszeiger verwandelt sich dar-

aufhin in einen Doppelpfeil.

 

5. Wenn Sie jetzt den Mauszeiger bei gedrückter linker Maustaste verschieben, wird auch die

Trennlinie verschoben. Auf diese Weise können Sie die Schnellstartleiste vergrößern oder ver-

kleinern.

 

6. Haben Sie alle Änderungen an der Windows-Taskleiste durchgeführt, können Sie diese wieder

fixieren. So vermeiden Sie versehentliche Änderungen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste

auf die Windows-Taskleiste. Daraufhin öffnet sich ein Kontextmenü. Klicken Sie auf den Befehl

TASKLEISTE FIXIEREN. Vor dem Befehl erscheint jetzt ein kleines Häkchen und das Kontextmenü

wird geschlossen. Fertig!

 

81. Standard-Internetseite beim Internetzugang wird nicht mehr angezeigt

 

Wenn ich meine Internetverbindung öffne und der Internet Explorer gestartet wird, erscheint seit neu-

estem nicht mehr die von mir gewünschte Startseite der Internetsuchmaschine Google [sprich „Gu-

gel“]. Vielmehr wird irgendeine Werbeseite eines Internethändlers angezeigt. Mit dem Erfolg, dass ich

jedes Mal erst die Internetseite http://www.google.de/ von Hand eingeben muss. Was kann ich tun,

damit die gewünschte Seite gleich beim Start erscheint?

 

Beim mehr oder weniger freiwilligen Besuch einiger Internetseiten wird die Startseite – das heißt die

Seite die beim Öffnen des Internet Explorers zuerst geladen wird – auf Ihrem PC manipuliert. Manch-

mal erhalten Sie zuvor noch eine unverständliche Meldung, es kann aber auch passieren, dass die

Startseite einfach automatisch geändert wird.

 

Damit beim Öffnen des Internet Explorers künftig wieder die von Ihnen gewünschte Internetseite er-

scheint, gehen Sie wie bitte folgt vor:

 

1. Stellen Sie eine Internetverbindung her. Starten Sie nun den Internet Explorer, der – das müs-

sen Sie leider in Kauf nehmen – jetzt noch einmal auf die falsche Internetseite wechselt.

 

2. Geben Sie nun in der Adressleiste des Internet Explorers die Adresse der Internetseite ein, die

eigentlich beim Start geladen werden soll, beispielsweise

 


 

http://www.google.de/

 

3. Sobald die Google-Seite vollständig geladen ist, rufen Sie im Internet Explorer das Menü EX-

TRAS auf.

 

4. Klicken Sie in dem Menü auf den Befehl INTERNETOPTIONEN.

 

5. Nun erscheint ein Dialogfenster, in dem Sie auf die Registerkarte ALLGEMEIN wechseln (meist

wird sie automatisch angezeigt).

 

6. Klicken Sie in der Optionsgruppe STARTSEITE auf die Schaltfläche AKTUELLE SEITE.

 

7. Daraufhin wird die aktuelle Internetadresse in das darüber liegende Feld ADRESSE übernom-

men.

 

8. Schließen Sie das Dialogfenster mit einem Klick auf OK.

 

Ab sofort erscheint beim Start des Internet Explorers wieder die gewünschte Startseite. Wird die Start-

seite irgendwann einmal wieder geändert, können Sie die obigen Schritte einfach wiederholen.

 

82. Internetseite einschließlich Hintergrund drucken

 

Auf der von Ihnen in einer älteren Ausgabe vorgestellten Internetseite http://www.heilige.de/ lassen

sich auch Namensurkunden ausdrucken. Während die Urkunde auf dem Bildschirm korrekt mit Rah-

men, Hintergrund und Siegel angezeigt wird, erscheint auf meinem Drucker nur der reine Text. Die

Rahmen, der farbige Hintergrund und das Siegel fehlen. Was muss ich tun, damit die Seite vollständig

ausgedruckt wird?

 

Rahmen, Siegel und alle anderen grafischen Elemente werden auf der Internetseite

http://www.heilige.de/ sowie auf den meisten anderen Internetseiten als „Hintergrund“ hinzugefügt.

 

Standardmäßig sind alle Browser so eingestellt, dass Hintergründe nicht gedruckt werden. Sonst wür-

de bei einer Internetseite mit farbigem Hintergrund die komplette Seite farbig ausgedruckt – was viel

zu viel Tinte bzw. Toner kostet. Damit der Hintergrund in diesem Fall dennoch gedruckt wird, gehen

Sie wie folgt vor:

 

Internet Explorer 5.0, 5.5 und 6.0:

 

1. Öffnen Sie im Internet Explorer das Menü EXTRAS und klicken Sie auf den Befehl INTERNETOP-

TIONEN.

 

2. Jetzt öffnet sich das Dialogfenster INTERNETOPTIONEN. Wechseln Sie hier auf die Registerkarte

ERWEITERT.

 

3. Blättern Sie in der Liste EINSTELLUNGEN so lange nach unten, bis die Rubrik DRUCKEN erscheint.

 

4. In der Rubrik DRUCKEN finden Sie den Eintrag HINTERGRUNDFARBEN UND -BILDER DRUCKEN.

Schalten Sie das Kontrollkästchen links neben dem Eintrag ein, sodass das Kästchen mit einem

Haken versehen ist.

 


 

5. Verlassen Sie das Dialogfenster mit einem Klick auf OK.

 

6. Damit am oberen oder unteren Seitenrand keine störenden Texte (Verweise auf die Internetsei-

te, Seitenzahlen etc.) in der Kopf- oder Fußzeile erscheinen, rufen Sie das Menü DATEI auf. Kli-

cken Sie auf den Befehl SEITE EINRICHTEN.

 

7. Nun erscheint das gleichnamige Dialogfenster, in dem Sie in den Textfeldern KOPFZEILE und

FUßZEILE alle Einträge notieren und dann löschen.

 

8. Verlassen Sie das Dialogfenster mit einem Klick auf OK.

 

9. Drucken Sie jetzt die Seite aus. Der Hintergrund wird mitgedruckt.

 

10. Schalten Sie das Kontrollkästchen HINTERGRUNDFARBEN UND -BILDER DRUCKEN wieder aus, da-

mit Sie beim nächsten Druck nicht versehentlich Tinte bzw. Toner verschwenden. Außerdem

können Sie bei Bedarf wieder die Kopf- und Fußzeilen anlegen.

 

T-Online 4.0:

 

1. Rufen Sie im T-Online-Browser das Menü OPTIONEN auf und klicken Sie auf den Befehl EIN-

STELLUNGEN.

 

2. Jetzt erscheint ein Dialogfenster, in dem Sie auf die Registerkarte ALLGEMEIN wechseln.

 

3. Klicken Sie auf dieser Registerkarte neben der Option MICROSOFT INTERNET EXPLORER auf die

Schaltfläche OPTIONEN.

 

4. Fahren Sie mit den Schritten 2 bis 5 aus der Anleitung zum Internet Explorer 5.0, 5.5 und 6.0

fort.

 

5. Damit am oberen oder unteren Seitenrand keine störenden Texte (Verweise auf die Internetsei-

te, Seitenzahlen etc.) in der Kopf- oder Fußzeile erscheinen, rufen Sie das Menü OPTIONEN-

DATEI auf. Klicken Sie auf den Befehl SEITE EINRICHTEN.

 

6. Daraufhin erscheint das gleichnamige Dialogfenster, in dem Sie in den Textfeldern KOPFZEILE

und FUßZEILE alle Einträge notieren und dann löschen.

 

7. Verlassen Sie das Dialogfenster mit einem Klick auf OK.

 

8. Drucken Sie jetzt die Seite aus. Der Hintergrund wird mitgedruckt.

 

9. Schalten Sie das Kontrollkästchen HINTERGRUNDFARBEN UND -BILDER DRUCKEN wieder aus, da-

mit Sie beim nächsten Druck nicht versehentlich Tinte bzw. Toner verschwenden. Außerdem

können Sie bei Bedarf wieder die Kopf- und Fußzeilen anlegen.

 

T-Online 5.0:

 

1. Rufen Sie im T-Online-Browser das Menü EXTRAS auf und klicken Sie auf den Befehl ALLGE-

MEINE INTERNETOPTIONEN.

 


 

2. Fahren Sie wie in der Anleitung Internet Explorer 5.0, 5.5 und 6.0 beschrieben mit den Schrit-

ten 2 bis 10 fort.

 

AOL 9.0:

 

1. Rufen Sie im AOL-Programm das Menü EINSTELLUNGEN auf und klicken Sie auf den Befehl

EINSTELLUNGEN.

 

2. Nun erscheint ein Dialogfenster, in dem Sie auf die Registerkarte GRUNDEINSTELLUNGEN wech-

seln.

 

3. Klicken Sie in der Liste auf den Eintrag INTERNET-EINSTELLUNGEN.

 

4. Daraufhin öffnet sich das Dialogfenster BROWSER EINSTELLEN, in dem Sie auf der linken Seite

bei STELLEN SIE DIE INTERNETOPTIONEN IHRES INTERNET EXPLORER EIN auf den unterstrichenen

Text DIE INTERNETOPTIONEN klicken.

 

5. Fahren Sie mit den Schritten 2 bis 5 aus der Anleitung zum Internet Explorer 5.0, 5.5 und 6.0

fort.

 

6. Zurück im Dialogfenster BROWSER EINSTELLEN klicken Sie auf SPEICHERN, um das Dialogfenster

zu schließen. Verlassen Sie auch das Präferenzen-Dialogfenster.

 

7. Damit auf dem Papier am oberen oder unteren Seitenrand keine störenden Texte (Verweise auf

die Internetseite, Seitenzahlen etc.) in der Kopf- oder Fußzeile erscheinen, rufen Sie das Menü

DATEI, Befehl DRUCKVORSCHAU auf. In der Symbolleiste der Druckvorschau klicken Sie auf das

Symbol SEITE EINRICHTEN (zweites Symbol von links).

 

8. Nun erscheint das gleichnamige Dialogfenster, in dem Sie in den Textfeldern KOPFZEILE und

FUßZEILE alle Einträge notieren und dann löschen.

 

9. Verlassen Sie das Dialogfenster mit einem Klick auf OK.

 

10. Drucken Sie jetzt die Seite mit einem Klick auf die Schaltfläche DRUCKEN in der Vorschau-

Symbolleiste aus. Dabei wird der Hintergrund mitgedruckt.

 

11. Schalten Sie das Kontrollkästchen HINTERGRUNDFARBEN UND -BILDER DRUCKEN wieder aus, da-

mit Sie beim nächsten Druckvorgang nicht versehentlich Tinte bzw. Toner verschwenden. Au-

ßerdem können Sie bei Bedarf wieder die Kopf- und Fußzeilen anlegen.

 

83. Meldung „Es sind Dateien zum Schreiben auf CD vorhanden“

 

Wenn ich meinen PC mit Windows XP starte, erscheint seit neuestem direkt nach dem Start die Mel-

dung „Es sind Dateien zum Schreiben auf CD vorhanden“. Die Meldung wird in einer kleinen Sprech-

blase in der unteren rechten Ecke des Windows-Desktops (G) angezeigt. Was ist damit gemeint, und

wie bekomme ich die störende Meldung endlich wieder weg?

 

Verfügt Ihr PC über einen CD-Brenner bzw. einen DVD-Brenner, also über ein CD/DVD-Laufwerk, das

auch CDs schreiben kann? Dann kann Windows XP Daten direkt auf CD-R/CD-RW speichern; der

 


 

Einsatz von Zusatzprogrammen wie „Nero“, „Easy CD Creator“ [sprich „Isi CD Krie-äy-ter“] oder „Wi-

nOnCD“ wird damit zumindest theoretisch überflüssig.

 

Die eigenständigen Programme zur CD-Erstellung sind jedoch wesentlich leistungsfähiger und leichter

zu bedienen als die Windows-Funktion. Deshalb sollten Sie diese – sofern möglich – den Windows-

eigenen Funktionen vorziehen.

 

Doch zurück zur Fehlermeldung: Haben Sie womöglich im Windows-Explorer eine Datei angeklickt

und bei gedrückter linker Maustaste auf das CD-Laufwerk-Symbol „gezogen“ – so, als wollten Sie die

Datei von einem Festplattenordner in den anderen kopieren? Oder haben Sie eine Datei mit der rech-

ten Maustaste angeklickt und im Kontextmenü.. zuerst SENDEN AN und danach den Befehl (DVD/)CD-

(RW)-LAUFWERK aufgerufen? Wenn es sich bei dem CD-Laufwerk um einen CD-Brenner handelt, hat

Windows diesen (versehentlichen) Kopierauftrag einfach ohne Rückmeldung entgegengenommen.

 

Windows merkt sich nun den Namen der gewählten Datei so lange, bis Sie die Datei tatsächlich auf

eine CD-R.. (= einmal-beschreibbare CD) oder eine CD-RW.. (= mehrfach beschreibbare CD)

schreiben. Oder bis Sie Windows mitteilen, dass Sie die Datei gar nicht auf CD schreiben möchten.

 

Und so teilen Sie Windows mit, dass die Dateien nicht auf CD geschrieben werden sollen und dass

Sie nicht mehr ständig an das Schreiben der Dateien erinnert werden möchten:

 

1. Öffnen Sie den Windows-Explorer.

 

2. Blenden Sie in der links angezeigten Ordner-Spalte die untergeordneten Elemente zum AR-

BEITSPLATZ ein. Dann klicken Sie das Symbol Ihres CD-Laufwerks (des CD-Brenners) mit der

rechten Maustaste an.

 

3. Daraufhin öffnet sich ein Kontextmenü, in dem Sie mit der linken Maustaste auf den Befehl ER-

WEITERN klicken.

 

4. Rechts sehen Sie nun alle Dateien, die Windows auf eine CD schreiben will.

 

5. Klicken Sie Datei für Datei mit der rechten Maustaste an. In dem danach angezeigten Kontext-

menü klicken Sie den Befehl LÖSCHEN mit der linken Maustaste an. Nach einer Sicherheitsab-

frage, die Sie mit JA bestätigen, wird der Eintrag aus der Liste gelöscht.

 

Wichtig: Sie löschen nicht die Datei selbst, sondern lediglich so etwas wie einen „Vermerk“, dass die

Datei auf CD geschrieben werden soll.

 

Sind alle Dateien gelöscht, können Sie Windows dauerhaft mitteilen, dass Sie mit der Windows-

eigenen Funktion keine CDs beschreiben und hierzu ein eigenes Programm nutzen möchten. Und so

geht’s:

 

1. Klicken Sie im Windows-Explorer das Symbol des CD-Laufwerks mit der rechten Maustaste an,

um erneut das Kontextmenü zu öffnen.

 

2. Darin klicken Sie mit der linken Maustaste auf den Befehl EIGENSCHAFTEN.

 

FUA_327.TIF

 


 

3. Wechseln Sie auf die Registerkarte AUFNAHME. Diese Registerkarte steht nur zur Verfügung,

wenn es sich bei dem Laufwerk um einen CD(/DVD)-Brenner handelt!

 

4. Schalten Sie das Kontrollkästchen CD-AUFNAHME FÜR DIESES LAUFWERK AKTIVIEREN aus.

 

5. Verlassen Sie das Dialogfenster mit einem Klick auf die Schaltfläche OK.

 

Ab sofort lassen sich keine Dateien mehr auf das CD-Laufwerk-Symbol ziehen. Stattdessen erhalten

Sie eine Fehlermeldung, dass in dem Laufwerk kein Datenträger eingelegt ist oder dass kein Daten-

träger vorhanden ist, auf dem Sie die Daten speichern können.

 

84. Marco Polo Reiseplaner & ADAC TourPlaner funktionieren plötzlich nicht

mehr

 

Seit einiger Zeit funktioniert mein Marco Polo Reiseplaner bzw. mein ADAC-TourPlaner nicht mehr.

Wenn ich den Planer starte, erhalte ich Fehlermeldungen oder kann Start und Ziel nicht mehr eintra-

gen. Dem Reiseplaner ist egal, was ich auch anstelle, er ist nicht mehr zum Arbeiten zu bewegen. Da

ich den Reiseplaner nur ab und zu benutze, kann ich nicht genau sagen, seit wann das Problem be-

steht. Können Sie mir weiterhelfen?

 

Die Probleme mit dem Reiseplaner sind auf eine Unverträglichkeit mit den Windows-Aktualisierungen

zurückzuführen. Um genau zu sein: auf Aktualisierungen des Internet Explorer 6, die fester Bestand-

teil der Windows-Aktualisierungen sind. Wenn Sie – wie von Microsoft [sprich „Meikrosoft“] (dem Her-

steller von Windows) und allen Sicherheitsexperten dringend empfohlen – regelmäßig die Funktion

Windows-Update [sprich „Windohs Appdaiht“] ausführen (siehe Beitrag „W230 – Windows Update:

Fehler & Sicherheitslücken automatisch beheben“), werden dabei zahlreiche Fehler in Windows (und

den Windows-eigenen Programmen) automatisch korrigiert. Außerdem werden Sicherheitslücken

geschlossen, die sonst von Viren und Würmern genutzt werden, um Ihren PC lahm zu legen (Informa-

tionen zu Viren finden Sie im Beitrag „V470 – Viren erkennen und entfernen“).

 

Leider gibt es einige Programme wie beispielsweise den Reiseplaner, die mit der korrigierten und

abgesicherten Windows-Version nicht zurecht kommen. Abhilfe schafft ein kleines Aktualisierungs-

Update.. [sprich „Aktualisierungs Appdäiht“], das Sie auf der Internetseite des Reiseplaner-

Herstellers Map & Guide [sprich „Mäpp änd Gaid“] finden.

 

Gehen Sie wie folgt vor, um das hinter zahlreichen Menüs auf der Internetseite versteckte Update auf

Ihren PC zu übertragen:

 

1. Öffnen Sie Ihre Internetverbindung und geben Sie folgende Adresse in die Adresszeile ein:

 

http://www.mapandguide.de/

 

2. Sobald Sie die Adresse mit Ü bestätigt haben, wird die Seite geladen. Klicken Sie dort im

Dropdown-Listenfeld.. unter FREIZEIT auf den Eintrag GROßER REISEPLANER. Dieser Eintrag ist

auch dann zu wählen, wenn Sie den ADAC-TourPlaner oder den Falk Reiseplaner City im Ein-

satz haben.

 

3. Sobald die Internetseite gewechselt hat, klicken Sie am oberen Rand auf SERVICE.

 


 

4. Die Internetseite wechselt wieder; auf der neuen Seite müssen Sie auf den Link.. SUPPORT

[sprich „Suhpohrt“] klicken.

 

5. Nun wechseln Sie in den Servicebereich, wo Sie per Dropdown-Listenfeld den Eintrag FREIZEIT

auswählen.

 

6. Nach einem erneuten Wechsel der Internetseite stehen verschiedene Support-Möglichkeiten

zur Auswahl. Klicken Sie hier auf den Link DOWNLOADS.

 

7. Auf der nächsten Seite müssen Sie den Produktbereich in dem gleichnamigen Dropdown-

Listenfeld auswählen. Klicken Sie auf den Eintrag FREIZEIT PRODUKTE.

 

8. Nun wechselt die Internetseite erneut, was jedoch kaum sichtbar ist, da die neue Seite der vor-

hergehenden sehr ähnlich ist. Wenn Sie erneut das Dropdown-Listenfeld öffnen, können Sie

nun den Eintrag GROßER REISEPLANER auswählen.

 

9. Danach erscheint rechts neben der Produktauswahl ein weiteres Dropdown-Listenfeld. Wählen

Sie hier aus, mit welcher Version des Reiseplaners Sie arbeiten, beispielsweise „2002/2003“.

 

10. Jetzt endlich erscheint eine Liste mit allen Updates. Um das Problem mit der Windows-

Aktualisierung zu lösen, klicken Sie auf den Eintrag SERVICE PACK FÜR IE 6 PROBLEMATIK.

 

11. Nach einem erneuten Wechsel sehen Sie eine Liste aller Updates für die verschiedenen Reise-

planer-Versionen.

 

12. Wenn Sie den für Ihre Planer-Version passenden Link anklicken, erscheint nach einigen Se-

kunden das Dateidownload-Dialogfenster. Klicken Sie darin auf die Schaltfläche SPEICHERN, um

das Update auf Ihrem PC beispielsweise im Ordner EIGENE DATEIEN zu speichern. Notieren Sie

sich dabei unbedingt den Dateinamen des Updates, da Sie ihn in Schritt 14 noch einmal benöti-

gen.

 

13. Wurde das Update erfolgreich übertragen, schließen Sie alle Fenster und beenden Sie den

Internet Explorer. Öffnen Sie nun den Windows-Explorer und wechseln Sie in Ihren Ordner EI-

GENE DATEIEN (siehe Beitrag „D090 - Dateien mit dem Windows-Explorer optimal verwalten“).

 

14. Doppelklicken Sie auf die in Schritt 12 übertragene Datei. Das Installationsprogramm des Upda-

tes wird gestartet und führt Sie Schritt für Schritt durch die Installation. Ist die Installation abge-

schlossen, funktioniert Ihr Reiseplaner wieder einwandfrei.

 

85. Süttlerin-Schriftart: Kostenlose Schriftart installieren und nutzen

 

Ich bin auf der Suche nach einer Sütterlin-Schriftart, mit der ich auch meinem PC beispielsweise in

Word schreiben und drucken kann. Wo finde ich eine entsprechende Schriftart und wie kann ich diese

nutzen?

 

Windows verfügt von Haus aus über zahlreiche Schriftarten, auch bei der Installation von Program-

men wie Word werden viele Schriftarten auf Ihrem PC installiert. Die altdeutsche Sütterlin-Schrift ist

dabei jedoch nicht enthalten.

 


 

Abhilfe schafft die kostenlose TrueType-Schriftart SUETTER.TTF, die Sie auf der beiliegenden CD

von PC-Wissen für Senioren im Ordner \FRAGEN-UND-ANTWORTEN\0085 zu finden. Diese Schriftart

wurde von G. Arens erstellt und darf kostenlos genutzt und weitergegeben werden. Und so können

Sie die Schriftart auf Ihrem PC installieren:

 

1. Legen Sie die aktuelle CD von PC-Wissen für Senioren ein. Nach kurzer Zeit erscheint das

CD-Menü. Klicken Sie hier auf die Schaltfläche SCHLIEßEN (CD-MENÜ). Daraufhin wird das CD-

Menü geschlossen. Lassen Sie die CD unbedingt in Ihrem CD-Laufwerk eingelegt.

 

2. Windows 95, 98, ME, NT 4.0, 2000 und XP (Klassische Ansicht): Klicken Sie in der Win-

dows-Taskleiste.. auf die START-Schaltfläche und wählen Sie das Menü EINSTELLUNGEN-

SYSTEMSTEUERUNG. Daraufhin wird das Dialogfenster SYSTEMSTEUERUNG angezeigt. Führen Sie

hier einen Doppelklick auf dem Symbol SCHRIFTARTEN aus.

 

 Windows XP (in Kategorie-Ansicht): Klicken Sie in der Windows-Taskleiste.. auf die START-

Schaltfläche und dann auf den Befehl SYSTEMSTEUERUNG. Daraufhin wird das Dialogfenster

SYSTEMSTEUERUNG angezeigt. Hier klicken Sie auf das Symbol DARSTELLUNG UND DESIGNS.

 

 Sobald der Inhalt des Dialogfenster gewechselt hat, klicken Sie in der linken Spalte bei SIEHE

AUCH auf den Eintrag SCHRIFTARTEN.

 

2. Daraufhin werden in einem eigenen Dialogfenster alle auf Ihrem PC installierten Schriftarten

angezeigt. Rufen Sie in dem Schriftarten-Dialogfenster das Menü DATEI auf und klicken Sie auf

den Befehl NEUE SCHRIFTART INSTALLIEREN. auf, worauf ein weiteres Dialogfenster erscheint.

 

3. Öffnen Sie nun das Dropdown-Listenfeld LAUFWERKE mit einem Klick auf den Dropdown-

Pfeil... Wählen Sie in der Liste Ihr CD-Laufwerk aus.

 

4. In dem Listenfeld ORDNER werden daraufhin alle Ordner und Dateien auf der CD angezeigt.

Führen Sie in der Liste auf dem Eintrag FRAGEN-UND-ANTWORTEN einen Doppelklick aus. Dar-

aufhin klappt der Ordner FRAGEN-UND-ANTWORTEN auf und es werden alle Unter-Ordner ange-

zeigt. Doppelklicken Sie nun auf den Eintrag 0085.

 

5. Nun prüft Windows den Inhalt des Ordners und zeigt nach kurzer Zeit im Listenfeld SCHRIFTAR-

TENLISTE den Eintrag SÜTTERLIN (TRUETYPE) an.

 

6. Markieren Sie den Eintrag und stellen Sie sicher, dass das Kontrollkästchen SCHRIFTARTEN IN

DEN SCHRIFTARTENORDNER KOPIEREN (Windows 95, 98, ME, NT 4) bzw. SCHRIFTARTEN IN DEN

ORDNER "FONTS" KOPIEREN (Windows 2000, XP) am unteren Rand des Dialogfensters einge-

schaltet ist.

 

7. Wenn Sie jetzt auf die Schaltfläche OK klicken, wird die Schriftart auf Ihrem PC installiert und

Sie können das Schriftarten-Dialogfenster über das Menü DATEI, Befehl SCHLIEßEN beenden.

Schließen Sie nun auch das Systemsteuerungs-Dialogfenster.

 

Ab sofort steht Ihnen die neue Schriftart SÜTTERLIN in Ihren Windows-Anwendungen wie beispielswei-

se Word zur Verfügung.

 


 

Da in der Sütterlin-Schrift Buchstaben wie das „s“ je nach Vorkommen im Wort unterschiedlich ge-

schrieben werden, auf der Tastatur aber nur eine Taste für das „s“ zur Verfügung steht, können Sie

die Sütterlin-Sonderzeichen in Word über die Funktion SYMBOLE/SONDERZEICHEN einfügen:

 

1. Rufen Sie das Menü EINFÜGEN, Befehl SYMBOL (Word 2000, XP und 2003) bzw. Befehl SON-

DERZEICHEN (Word 97) auf. Daraufhin erscheint das Dialogfenster SYMBOL (Word 2000, XP und

2003) bzw. SONDERZEICHEN (Word 97).

 

2. Wechseln Sie auf die Registerkarte SYMBOLE (Word 2000, XP und 2003) bzw. AUSWAHL 1

(Word 97).

 

3. Im oberen Bereich der Registerkarte werden im Dropdown-Listenfeld.. SCHRIFTARTEN alle auf

Ihrem PC vorhandenen Schriftarten aufgeführt. Wählen Sie die Schriftart SÜTTERLIN aus.

 

4. Nun erscheinen alle Zeichen, die in der Sütterlin-Schriftart hinterlegt sind. Führen Sie mit der

linken Maustaste einen Doppelklick auf dem einzufügende Zeichen aus. Word fügt jetzt das

Zeichen an der Stelle in Ihrem Dokument ein, an der sich gerade der Cursor befindet. Jetzt

können Sie das Symbol-/Sonderzeichen-Dialogfenster mit einem Klick auf SCHLIEßEN bzw. AB-

BRECHEN verlassen.

 

Sie benötigen eine „professionelle“ Lösung für Sütterlin-Schriftarten? Mit unterschiedlichen Varianten

und in unterschiedlichen Stilen? Dann ist das Angebot der Firma SoftMaker [sprich „Soft Mayker“] für

Sie interessant: Das Sütterlin-Schriftenpaket mit insgesamt 14 Schriftarten. Weitere Informationen zu

dem Paket finden Sie auf Seite 4f im Aktuell-Teil Ihres Grundwerks von PC-Wissen für Senioren

oder auf der Internetseite http://www.softmaker.de/.

 

86. Störende Meldung des Adobe Download Manager

 

Bei der Aktualisierung des Adobe Acrobat Reader ist auf meinem PC irgend etwas schief gegangen.

Denn jetzt erhalte ich bei jedem Neustart des PCs die Meldung, dass eine Datei noch nicht vollständig

heruntergeladen wurde. Wenn ich die Meldung mit OK bestätige, will der PC eine Internetverbindung

aufbauen. Klicke ich hingegen auf SPÄTER HERUNTERLADEN, erscheint eine weitere Meldung, die ich

mit BEENDEN schließen kann. Was ist hier los und wie bekomme ich die störenden Meldungen weg?

 

Die Ursache für das Problem ist das Programm „Adobe Download Manager“ [sprich „Adouhbie Daun-

lohd Mänätscher“]. Dieses Programm wird je nach Art der Aktualisierung automatisch auf Ihrem PC

installiert. Der Adobe Download Manager überwacht die Übertragung (= „Download“) der Aktualisie-

rungen und soll sicherstellen, dass alle Daten vollständig auf Ihrem PC ankommen.

 

Schlägt die Übertragung fehl, weil beispielsweise die Internetverbindung vor dem vollständigen Über-

tragen getrennt wird? Oder weil der Internet-Server [sprich „Internet Sörwer“] auf dem sich die zu ü-

bertragende Datei befindet überlastet ist? Dann „merkt“ sich der Adobe Download Manager bis zu

welchem Punkt die Daten erfolgreich übertragen wurden.

 

Beim nächsten Start Ihres PCs will der Adobe Download Manager mit der Übertragung fortfahren,

weshalb Sie die folgende Meldung erhalten:

 

Sie haben nun drei verschiedene Möglichkeiten:

 


 

1. Sie können die Übertragung sofort fortsetzen, um das Programm vollständig auf Ihren PC zu

laden.

 

2. Sie können die Übertragung zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen, beispielsweise beim

nächsten Start Ihres PCs oder zu einem anderen Zeitpunkt.

 

3. Sie können die Übertragung abbrechen, sodass Sie nicht mehr bei jedem Start des PCs auf

die unvollständige Übertragung hingewiesen werden.

 

1. Übertragung sofort fortsetzen

 

Wenn Sie die Übertragung sofort fortsetzen möchten, lassen Sie das Dialogfenster einfach geöffnet.

Starten Sie jetzt Ihre Internetverbindung. Sobald Ihr PC mit dem Internet verbunden ist, klicken Sie auf

die Schaltfläche OK. Daraufhin wird die Meldung geschlossen und es erscheint das folgende Dialog-

fenster:

 

Der Adobe Download Manager fährt jetzt an der Stelle mit der Übertragung fort, an der er beim letzten

Mal unterbrochen wurde. Sobald die Übertragung erfolgreich abgeschlossen ist, erscheint der Adobe

Download Manager beim Start Ihres PCs nicht mehr.

 

2. Übertragung später fortsetzen

 

Möchten Sie die Übertragung nicht sofort, sondern zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzten? Dann

klicken Sie in dem Dialogfenster auf die Schaltfläche SPÄTER HERUNTERLADEN. Das Dialogfenster wird

daraufhin geschlossen, und es erscheint folgende Meldung:

 

Wenn Sie diese Meldung mit einem Klick auf BEENDEN bestätigen, wird das Dialogfenster geschlos-

sen. Jetzt werden Sie erst beim nächsten Start Ihres PCs wieder auf die unvollständige Übertragung

hingewiesen.

 

Möchten Sie zum Fortsetzen der Übertragung nicht Ihren PC neu starten, dann gehen Sie wie folgt

vor:

 

1. Klicken Sie in der Windows-Taskleiste auf die Schaltfläche START.

 

2. Nun öffnet sich das Startmenü, in dem Sie auf (ALLE) PROGRAMME klicken.

 

3. Daraufhin öffnet sich das Fenster mit allen Programmen, klicken Sie hier zuerst auf den Ordner

ADOBE, dann auf den Ordner ADOBE DOWNLOAD MANAGER und schließlich auf das Programm

ADOBE DOWNLOAD MANAGER.

 

4. Jetzt wird der ADOBE DOWNLOAD MANAGER gestartet und Sie können wie unter 1. Übertragung

sofort fortsetzen beschrieben die Übertragung fortsetzen.

 

3. Übertragung abbrechen

 

Möchten Sie die Übertragung nicht fortsetzen und nicht bei jedem Start Ihres PCs an die Übertragung

erinnert werden? Dann gehen Sie wie folgt vor:

 

1. Klicken Sie in der Meldung, die beim Start des PCs erscheint, auf die Schaltfläche SPÄTER HER-

UNTERLADEN.

 


 

2. Das Dialogfenster wird daraufhin geschlossen, und es erscheint folgende Meldung:

 

3. Schalten Sie hier das Kontrollkästchen FAHREN SIE MIT DEM DOWNLOAD FORT, WENN DER COMPU-

TER NEU STARTET aus.

 

4. Bestätigen Sie das Dialogfenster mit einem Klick auf BEENDEN. Das Dialogfenster wird ge-

schlossen. Ab sofort werden Sie beim Start Ihres PCs nicht mehr durch eine Meldung gestört.