|
| |
Die größten PC-Nervensägen
so segens- und hilfreich
Computer auch immer sind – sie
können einem bekanntlich auch
ganz gewaltig auf die Nerven
gehen. Dabei ist es nicht nur
das immer wieder auftretende
Versagen der Technik, das für
anhaltenden Verdruss sorgt. Oft
sind es Designfehler, die ein
Produkt nahezu unbedienbar
machen, mitunter stoßen einem
auch nur die Begleitumstände
wie etwa dumme und einfallslose
Werbekampagnen übel auf und
färben auf das Produkt ab.
Nun hat die Redaktion des
amerikanischen
Computer-Magazins PC-World in
einer großen Übersicht einmal
für Klarheit gesorgt und aus
dem diffusen Mischmasch der
Zumutungen des Computeralltags
die
25
schlechtesten Technikprodukte
aller Zeiten ausgewählt.
Die Liste spiegelt natürlich
den US-Markt wider, ist aber
auch für unsereins ebenso
aufschlussreich wie amüsant zu
lesen.
Und dies sind die Top 5 der Top
25:
1. Platz: AOL
Als schlechtestes
Technikprodukt aller Zeiten
kürte die Redaktion den
Onlinedienst AOL. Die
umfangreiche Mängelliste
beschreibt AOL als ein
technisch veraltetes,
unzuverlässiges System mit
überhöhten Preisen und einer
ärgerlich aggressiven Werbung.
Zwar habe man in letzter Zeit
hier und da nachgebessert, aber
den Ruf, ein Online-System für
diejenigen zu sein, die es halt
nicht besser wissen, bleibe
wohl an AOL hängen.
2. Platz: Realplayer
Der Mediaplayer von
Realnetworks hat sich seinen
zweiten Platz nach Meinung der
Redaktion vor allem durch seine
Aufdringlichkeit verdient. Der
Player mache sich in einer Art
und Weise im System breit, dass
es fast unmöglich sei, ihn
wieder los zu werden. Außerdem
hatte Real die wirklich dumme
Idee, das Medienverhalten
seiner Anwender protokollieren
zu wollen. In den USA brachte
das dem Unternehmen viel
Imageschaden und eine Handvoll
Anzeigen ein. Inzwischen hat
Real zurückgerudert. Auf der
Habenseite verbucht die
Redaktion die Tatsache, dass
der Realplayer immer kostenlos
war – und dass man sich
heftigst gegen Microsofts
Versuche wehrt, nach dem
Desktop auch das Internet zu
übernehmen.
3. Platz: Syncrony
Softram
Erinnern Sie sich noch? Mit
Softram sollte sich der
Arbeitsspeicher dank obskurer
Kompressionsverfahren auf
magische Weise verdoppeln. Das
entpuppte sich rasch als fauler
Trick und der
Software-Bestseller des Jahres
1995 als
Placebo forte
(c't): Das Programm bestand aus
einer Reihe wirkungsloser
Routinen, die Geschäftigkeit
vortäuschten und aus einem
Modul, das gefälschte
Statistiken anzeigte. Kurz:
Softram war schlicht und
ergreifend Betrug. Produkt samt
Firma verschwanden auf
Nimmerwiedersehen von der
Bildfläche.
4. Platz: Windows ME
Erst auf dem vierten Platz
findet sich ein
Microsoft-Produkt. Windows Me
hat den Ruf, das schlechteste
und absturzfreudigste Windows
aller Zeiten zu sein. Die
Treiberprobleme sind Legion,
die Fehlerreports der Anwender
schier endlos. Ob Me diesen
schlechten Ruf allerdings
wirklich verdient, möchte ich
bezweifeln. Zumindest ich habe
mit dem System lange Zeit
problemlos gearbeitet und nie
so recht verstanden, warum
Windows Me nun so sehr viel
schlechter als Windows 95 oder
98 sein sollte. Aber da war ich
wohl einer der wenigen
Glücklichen, bei denen die "Mistake
Edition" einigermaßen
fehlerfrei lief.
5. Platz: Sonys
Musik-CD-Kopierschutz
Ein Fauxpas aus jüngster
Vergangenheit, der auch in "Business-PC
Daily" mehrfach diskutiert
wurde. Sony versah einige
seiner Musik-CDs mit einem
besonders hinterhältigen
Kopierschutz, der sich heimlich
als Rootkit installierte, die
System-Stabilität
beeinträchtigte und zu allem
Überfluss auch noch eine
Hintertür öffnete, durch die
Hacker ungehindert ins System
eindringen konnten. Die ganze
Aktion entwickelte sich für
Sony zu einem PR-Desaster, es
gab verschiedene Anzeigen und
Sonys leistete öffentlich
Abbitte.
Und der Rest
Auf den weiteren zwanzig
Plätzen findet man einige
erwartbare Kandidaten (Internet
Explorer 6, Microsoft Bob,
Iomega Zip-Drive oder Klassiker
wie dBase IV) und diverse
Produkte, die –
glücklicherweise, möchte man da
fast sagen - nur für den
amerikanischen Markt relevant
sind oder waren.
| |
Digitale Nachlassverwalter
sind gefragt
Viele Menschen organisieren ihr Leben mittlerweile mithilfe von Facebook, eigene
Dateien im Internet, Fotoalben und vieles mehr.
Doch was passiert im Todesfall mit diesem und anderen Nutzerkonten bei
Fotoseiten, E-Maildiensten etc.? Der Online-Services,
krefeldercomputerclub.de und computerhelfer24.de haben das Problem
erkannt und bieten an, sich um den digitalen Nachlass zu kümmern.
Webseiten wie krefeldercomputerclub.de und computerhelfer24.de
versprechen den Nutzern, ihre Daten nach dem Tod zu verwalten, sie zu löschen
oder an Angehörige weiterzuleiten, die eine Vollmacht besitzen.
Ein Online-Vermächtnis kann man auf
krefeldercomputerclub.de und computerhelfer24.de
auch einrichten!
|