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177 Tipps für richtiges E-Mail-Marketing
Tipp 1: Versenden Sie niemals Werbung per E-Mail, ohne den
Empfänger
vorher zu fragen.
Tipp 2: Auch bei Geschäftsadressen sollten Sie vorher das
Einverständnis
einholen.
Tipp 3: Ob Ihre Mailings als Belästigung empfunden werden oder
ob Sie
erwünschte Werbung versenden, entscheidet der Empfänger. Fragen
Sie
doch einfach, wie Ihre Informationen "ankommen".
Tipp 4: Senden Sie nach Eingabe der E-Mail-Adresse eine
Bestätigung. Damit
erfüllen Sie die gesetzlich geforderte Pflicht zur
Protokollierung.
Tipp 5: Sagen Sie dem Nutzer konkret, wofür Sie seine
E-Mail-Adresse
verwenden.
Tipp 6: Lassen Sie Besucher Ihrer Homepage nicht gehen, ohne
ihnen
anzubieten, weitere Informationen per E-Mail zuzusenden.
Tipp 7: Fügen Sie außer der E-Mail-Adresse keine Pflichtfelder
bei der
Dateneingabe ein.
Tipp 8: Wenn Sie mehr als nur die E-Mail-Adresse wissen wollen,
sagen Sie
dem Nutzer, was er davon hat, weitere Felder auszufüllen.
Tipp 9: Nennen Sie einen überzeugenden Grund, warum jemand
Ihren
Newsletter abonnieren sollte.
Tipp 10: Ob eine E-Mail gelöscht oder gelesen, wird hängt vom
Absender ab
und untergeordnet von der Betreffzeile.
Tipp 11: E-Mail-Marketing mit Fremd-Adressen ohne Einwilligung
funktioniert
nicht und hinterlässt verbrannte Erde.
Tipp 12: Opt-Out ist das Spiel mit dem Feuer.
Tipp 13: Single-Opt-In sollten sie nur verwenden, wenn Ihre
Software nicht in
der Lage ist, das Opt-In per E-Mail zu bestätigen.
Tipp 14: Confirmed-Opt-In ist bequem zu bedienen, schafft
Vertrauen und damit
die Basis für langfristig gute Beziehungen
Tipp 15: Registrieren Sie bei jeder Anmeldung Datum und Uhrzeit
sowie die IPAdresse,
damit Sie in Streitfällen nicht mit leeren Händen dastehen.
Tipp 16: Double-Opt-In ist der sicherste Weg, jedoch für
Nicht-Profis manchmal
zu kompliziert.
Tipp 17: Finden Sie heraus, was die Empfänger Ihrer E-Mails an
diesen schätzen
und was sie davon abhält, diese abzubestellen.
Tipp 18: Spätestens, wenn es Beschwerden hagelt, wissen Sie,
dass das
ungefragte Eintragen in Ihren Verteiler bei Ihrer Zielgruppe
auf
Verärgerung stößt. Deshalb fragen Sie einfach mal Einige vorab
per
Telefon, um ein Stimmungsbild zu erhalten.
Tipp 19: Senden Sie eine Mail, in der Sie zum Eintragen in
Ihren Verteiler
auffordern. Wer nicht reagiert, bekommt dann Post-Mailings, in
denen
Sie die Vorteile Ihrer E-Mail-Dienste erläutern, bis er sich
einträgt.
Tipp 20: Holen Sie sich die Zustimmung mündlich direkt bei der
Übergabe der
Visitenkarte.
Tipp 21: Senden Sie umgehend eine Bestätigungs-E-Mail.
Tipp 22: machen Sie Ihren E-Mail-Newsletter so gut, dass
Interessenten es als
kostenlosen Zusatzservice empfinden, wenn sie zum erlesenen
Kreis
der Empfänger gehören.
Tipp 23: Bereiten Sie eine Begrüßungs-E-Mail für Neuabonnenten
vor, in der
Sie die Vorteile Ihres Newsletters beschreiben.
Tipp 24: Erfolgreiches E-Mail Marketing ist die Differenz
zwischen
Einwilligungen und Abbestellungen.
Tipp 25: Machen Sie sich mit dem Gedanken vertraut, dass beim
E-Mail-
Marketing der Kunde die Macht übernimmt. Wer abbestellt, ist
für Sie
verloren.
Tipp 26: Sagen Sie klipp und klar, wozu Sie E-Mail-Adressen
verwenden, sonst
werden diese bald kündigen und böse Kommentare auf
Meinungsportalen schreiben.
Tipp 27: Erklären Sie in verständlichen Worten, was den
Abonnenten Ihres
Newsletters erwartet.
Tipp 28: Interessenten erhalten nur explizit selbst
angeforderte Werbung.
Tipp 29: Adressen werden nur zum angegebenen Zweck verwendet.
Tipp 30: Empfänger können sich selbst vom Verteiler streichen.
Tipp 31: Jede Nachricht enthält Hinweis auf
Kündigungsmöglichkeit.
Tipp 32: Adresse wird nicht ohne Zustimmung weitergegeben.
Tipp 33: Umgang mit persönlichen Daten wird in einer
Datenschutzrichtlinie
erläutert.
Tipp 34: Lassen Sie qualifizierte Interessenten auf Ihrer
Homepage nicht
fortgehen, ohne sie nach der E-Mail-Adresse zu fragen.
Tipp 35: Verstecken Sie nicht irgendwo einen Hyperlink auf den
Newsletter,
sondern platzieren Sie das Eingabefenster für die
E-Mail-Adresse so
exponiert deutlich dass jeder Besucher es sieht.
Tipp 36: Erklären Sie einem guten Freund in einem Satz, warum
Interessenten
Ihren Newsletter abonnieren. Lassen Sie dabei ein Diktiergerät
laufen.
Dieser Satz gehört neben das Eingabefeld und nicht irgend ein
austauschbarer Werbespruch.
Tipp 37: Schreiben Sie neben das Eingabeformular eine Garantie:
"Sie können
jederzeit bequem wieder abbestellen".
Tipp 38: Weisen Sie gleich neben dem Eingabeformular darauf
hin, dass Sie
keine Daten an Dritte weitergeben.
Tipp 39: Vermitteln Sie die Sicherheit, dass der Anmeldevorgang
erfolgreich
war: Formulieren Sie eine freundliche HTML-Bestätigung und eine
in
sachlich-direktem Ton gehaltene Begrüßungs-E-Mail.
Tipp 40: Schaffen Sie Vertrauen durch eine Abbestellmöglichkeit
in jeder EMail.
Tipp 41: Halten Sie Ihren E-Mail-Verteiler ohne Aufwand aktuell
und gepflegt,
indem Sie Empfängern eine automatisierte Kündigungsmöglichkeit
anbieten.
Tipp 42: Machen Sie die Abbestellung auch dann möglich, wenn
der Abonnent
eine E-Mail-Weiterleitung aktiviert hat und nicht weiß, unter
welcher
E-Mail-Adresse er sich bei Ihrem Dienst eingeschrieben hat.
Tipp 43: Bieten Sie eine mit Abbestellmöglichkeit, die mit
wenigen Klicks
bequem ohne die Eingabe zusätzlicher Texte möglich ist.
Tipp 44: Bieten Sie einen codierten Hyperlink, mit dem der
Nutzer direkt auf
"seiner" Abmelde- oder Profiländerungs-Seite landet. Bei
sensiblen
Daten sichern Sie zusätzlich mit einem Passwort, das auf
Anfrage per
E-Mail zugeschickt wird.
Tipp 45: Vermeiden Sie eine allgemein zugängliche
Profiländerungs-Seite, bei
welcher der Zugang zum eigenen Profil allein durch Eingabe der
EMail-
Adresse möglich ist. Die Daten sind nicht gegen Mißbrauch und
Manipulation gesichert.
Tipp 46: Befolgen Sie §28 Abs. 4 des Bundesdatenschutzgesetzes,
und
unterrichten Sie den Empfänger über sein Widerspruchsrecht,
wenn Sie
E-Mails zum Zwecke der Werbung versenden.
Tipp 47: Messen und verfolgen Sie kontinuierlich die Zahl der
An- und
Abmeldungen Ihres E-Mail-Dienstes als Barometer der
Kundenbeziehung.
Tipp 48: Messen Sie, bei welchen Zielgruppen die Abbestellrate
überproportional hoch ist.
Tipp 49: Konzentrieren Sie sich bei der Minimierung der
Abbestellrate auf Ihre
besonders wertvollen Kunden.
Tipp 50: Messen Sie den Erfolg Ihrer E-Mails an eigene Adressen
nicht an der
hohen Responserate, sondern an der niedrigen Abbestellerrate.
Tipp 51: Stören Sie niemals die zügige Anmeldung durch
technische Fragen
nach bevorzugten E-Mail-Formaten.
Tipp 52: Stellen Sie an den Anfang Ihrer HTML-Mail ein Bild, in
dessen
Alternativtext steht, wie zu Offline-HTML gewechselt werden
kann.
Tipp 53: Stellen Sie an den Anfang Ihrer HTML-Mail eine
Kommentarzeile, in
der steht, wie zum Text-Format gewechselt werden kann.
Tipp 54: Wenn Sie überwiegend Privatnutzer haben, versenden Sie
Offline-
HTML, ansonsten "normales" HTML.
Tipp 55: Wenn Sie Offline-HTML versenden, verwenden Sie
kleinere Bilder
und halten Sie die Dateigröße unter 80 KB.
Tipp 56: Bieten Sie am Ende jeder Text-Mail einen Wechsel zum
HTMLFormat
an.
Tipp 57: Die persönliche Anrede ist mehr als nur ein Gebot der
Höflichkeit.
Tipp 58: Sagen Sie dem Leser im ersten Satz, welcher Nutzen ihn
erwartet,
wenn er weiterliest.
Tipp 59: Das PS hat in E-Mails nur eine schwache Wirkung und
stört eher
Tipp 60: Fordern Sie zum Weiterleiten der E-Mail an andere
Interessenten auf.
Tipp 61: Das Impressum oder ein Hyperlink darauf ist Pflicht.
Tipp 62: Bieten Sie einen direkten Hyperlink zur Pflege der
eigenen Daten an.
Tipp 63: Die Abbestellfunktion passt am besten ans Ende der
E-Mail, in jedem
Fall sollte Sie nicht damit beginnen.
Tipp 64: Absender ist die Firma und nicht ein Mitarbeiter.
Aus: T. Schwarz: DMMV-Praxishandbuch E-Mail-Marketing -
erscheint im November 2002 – mehr unter www.praxisemail.de
Tipp 65: Verzichten Sie im Betreff auf alles was
marktschreierisch erscheint.
Tipp 66: Testen Sie Ihre Mailings. Senden Sie ein Testmailing
an einen Teil der
Adressen, bevor das Hauptmailing herausgeht. Senden Sie an zehn
Prozent der Empfänger einen anderen Text oder Betreff, um das
Reaktionsverhalten zu erforschen.
Tipp 67: E-Mail-Newsletter im weiteren Sinne ist jede
regelmäßig per E-Mail
versandte Botschaft, die so relevant ist, dass sie nicht
abbestellt wird.
Tipp 68: Lesen Sie Bild: im E-Mail-Newsletter sollte alles kurz
und knackig
sowie auf den Punkt gebracht sein.
Tipp 69: Ihre E-Mail fällt nur dadurch auf, dass Sie sich einen
Ruf als Absender
nutzbringender Informationen aufgebaut haben.
Tipp 70: Am Anfang des Newsletters sollte ein Editorial mit
einem Dreizeiler
und persönlicher Anrede stehen, das vom Herausgeber
unterschrieben
ist.
Tipp 71: Die Beiträge bestehen aus Überschrift, kleinem Bild
und einem
Fünfzeiler mit Hyperlink auf Details.
Tipp 72: Verlinken Sie nicht nur das Wort "mehr" am Ende des
Beitrages
sondern auch Überschrift und Bild.
Tipp 73: Sparen Sie an grafischer Gestaltung, konzentrieren Sie
sich darauf, die
Inhalte in den Vordergrund zu stellen.
Tipp 74: Schaffen Sie Transparenz: sagen Sie dem Empfänger,
warum er diese
E-Mail erhält.
Tipp 75: Bieten Sie besonders bei Standalone-Mails dem
Empfänger die
Chance, sich selbst vom Verteiler zu streichen.
Tipp 76: Der Absender von Standalone-Mails ist grundsätzlich
der Adresseigner
und nicht der Werbetreibende.
Tipp 77: Lassen Sie sich als Werbetreibender vom Adresseigner
mit einem
kurzen Text als besonderer Kooperationspartner empfehlen.
Tipp 78: Machen Sie den Lesern ein besonderes Angebot, dass
"normale"
Kunden in dieser Form nicht bekommen.
Tipp 79: Machen Sie dem Leser anhand eines aktuelles Anlasses
plausibel,
warum er Ihre E-Mail gerade jetzt erhält.
Tipp 80: Verwenden Sie Bilder nicht zu exzessiv, denn sie
blähen die
Dateigröße unnötig auf.
Tipp 81: Setzen Sie Bilder ein, um Ihre Aussagen zu
visualisieren und damit
schneller erfassbar zu machen.
Tipp 82: Integrieren Sie Formularelemente direkt in die E-Mail,
um Response zu
erzielen.
Tipp 83: Sie wissen, welche Informationen für Ihre Empfänger
relevant sind und
nur das senden Sie ab. Nicht Quantität sondern Qualität zählt.
Tipp 84: Suchen Sie sich Partner, die Ihnen Content liefern.
Tipp 85: Scannen Sie regelmäßig die unterschiedlichsten Quellen
ab.
Tipp 86: Machen Sie sich eine Checkliste in Frage kommender
Themen, die Sie
vor jeder Aussendung durchgehen.
Tipp 87: Versenden Sie E-Mails eventgesteuert: Wenn ein
Ereignis so relevant
ist, dass Ihre Kunden es unbedingt wissen sollten, dann
versenden Sie
sofort eine E-Mail.
Tipp 88: Senden Sie immer wieder unterschiedliche Informationen
und messen
Sie welche Themen bei Ihren Empfängern am besten "ankommen".
Tipp 89: Fragen Sie Ihre Empfänger, welche Frequenz Ihnen am
liebsten ist.
Tipp 90: Bringen Sie mindestens in jeder dritten E-Mail etwas
wirklich
Relevantes, sonst wandern Ihre Leser ab.
Tipp 91: Finden Sie heraus, welche Hyperlinks von Menschen
angeklickt
wurden, die ansonsten noch nie irgend etwas angeklickt haben.
Das
sind die Inhalte, mit denen Sie abwanderungsgefährdete Leser
halten
können.
Tipp 92: Bieten Sie eine Funktion zum Weiterleiten der E-Mail
an Bekannte.
Tipp 93: Beobachten Sie, welche Themen es sind, die am
häufigsten
weiterempfohlen werden, denn diese bringen Ihnen die meisten
Neukunden.
Tipp 94: Nutzen Sie E-Mail-Marketing, um den Erfolg Ihres
Direktmarketing
automatisiert und präzise zu messen, anstatt aufwändig
Strichlisten zu
führen.
Tipp 95: Messen Sie die Zahl der Neuanmeldungen und bilden Sie
einen
gleitenden Mittelwert, um langfristige Trends zu erkennen.
Tipp 96: Finden Sie heraus, was die wichtigsten
Wirkungsfaktoren sind, die die
Neuanmeldungen in die Höhe treiben oder abfallen lassen.
Tipp 97: Messen Sie, wann die bevorzugte Zeit für
Neuanmeldungen ist.
Tipp 98: Messen Sie, ob Anmeldungen eher am Wochenende oder
unter der
Woche kommen.
Tipp 99: Messen Sie wie viele Ihrer Abonnenten mit ihrer
Privatadresse
registriert sind und wer über die Geschäftsadresse kommt.
Tipp 100: Die gemessene Öffnungsrate ist kleiner als die echte
Öffnungsrate, da
manche Abonnenten die Text-Version oder Offline lesen.
Tipp 101: Messen Sie die Öffnungsrate, um am Steigen oder
Sinken Trends in
der Akzeptanz zu erkennen.
Tipp 102: Messen Sie die Klickrate, um festzustellen, ob Ihre
Themen auch für
den Leser interessant sind.
Tipp 103: Messen Sie auch die versteckten Folgekosten Ihrer
Mailings. So
können „handgeschriebene“ E-Mail-Antworten erhebliche
Mehrkosten
verursachen.
Tipp 104: Messen Sie auch den Zusatznutzen durch
Weiterempfehlungen und
gewinnen Sie kostenlos neue Kunden.
Tipp 105: Messen Sie nicht nur Öffnungs- und Klickrate, sondern
berechnen Sie
auch die Klickwahrscheinlichkeit, um den optimalen Zeitpunkt
Ihres
Mailings zu ermitteln.
Tipp 106: Messen Sie das Klickverhalten abhängig von der
Zielgruppe und
orientieren Sie sich bei der Wahl Ihres optimalen
Versandzeitpunkts an
Ihren Premium-Kunden.
Tipp 107: Messen Sie welche Hyperlinks an welchen Positionen zu
welchen
Thema in Ihrem Newsletter am häufigsten angeklickt werden.
Tipp 108: Messen Sie nicht nur was angeklickt wurde, sondern
auch wer was
angeklickt hat.
Tipp 109: Messen Sie, wie viele Verkäufe Ihre Kampagne bewirkt
hat, um die
genaue Konversionsrate zu ermitteln und Ihr E-Mail-Marketing zu
bewerten.
Tipp 110: Messen Sie, wieviel Umsatz Ihnen jeder Hyperlink in
Ihrem Mailing
bringt und verkaufen Sie nur die Produkte, die Ihnen den
höchsten
Gesamtumsatz bringen.
Tipp 111: Senden Sie eine Bestätigungs-E-Mail wenn jemand bei
Ihnen etwas
eingegeben, bestellt oder sich aktiv an etwas beteiligt hat.
Tipp 112: Richten Sie einen Service ein, mit dem Besucher Ihrer
Webseiten auf
Wunsch per E-Mail über Änderungen informiert werden.
Tipp 113 Senden Sie Ihren Kunden den aktuellen
Produktionsstatus oder den
voraussichtlichen Liefertermin per E-Mail, sowie er bekannt
ist.
Tipp 114: Sparen Sie Kosten und versenden Ihre Rechnungen per
E-Mail.
Tipp 115: Erinnern Sie Ihre Kunden an wichtige Termine oder
Veranstaltungen
per E-Mail
Tipp 116: Reduzieren Sie Eingabefehler. Bieten Sie Ihren Kunden
die
Möglichkeit, Adress- und andere Daten selbst zu ändern und zu
pflegen.
Tipp 117: Nehmen Sie § 19 BDSG ernst und sparen Sie Kosten:
bieten Sie Ihren
Kunden online die Möglichkeit zur Selbstauskunft über
gespeicherte
Daten.
Tipp 118: Vermeiden Sie Eingabefehler und Dubletten bei der
Online-
Adresseingabe, indem Sie Daten sofort online abgleichen.
Tipp 119: Bieten Sie informationelle Selbstbestimmung: lassen
Sie Ihre Kunden
wählen, welche Informationen Sie von Ihnen wollen.
Tipp 120: Nutzen Sie den E-Mail-Dialog, um vorab festzustellen,
welche
Interessenten einmal Ihre besten Kunden sein werden.
Tipp 121: Sagen Sie es auch den Unwissenden: E-Mail-Werbung
dürfen Sie nur
versenden, wenn der Empfänger dem zugestimmt hat.
Tipp 122: Wenn Ihnen jemand eine Zustimmung gegeben hat, senden
Sie
umgehend eine Bestätigungs-E-Mail.
Tipp 123: Nutzen Sie Ihren Newsletter als
Kundentrend-Barometer: Beobachten
Sie genau, wie sich die Zahl der Abbestellungen entwickelt und
reagieren Sie darauf.
Tipp 124: Fragen Sie nicht nur nach der E-Mail-Adresse sondern
auch, ob der
Empfänger nicht lieber mit Namen angeredet werden möchte.
Bieten
Sie Felder für die Eingabe weiterer Daten.
Tipp 125: Weisen Sie darauf hin, dass alle über die
E-Mail-Adresse
hinausgehenden Angaben freiwillig sind.
Tipp 126: Fangen Sie an zu Spielen: Entwerfen Sie einmal mit
einem Formular-
Editor ein eigenes Umfrage-Formular.
Tipp 127: Senden Sie öfter mal Blitzumfragen an Ihre Empfänger.
Und senden
Sie beim nächsten Mailing die Ergebnisse.
Tipp 128: Fragen Sie Ihre Empfänger doch einfach per
Web-Formular, was sie
Aus: T. Schwarz: DMMV-Praxishandbuch E-Mail-Marketing -
erscheint im November 2002 – mehr unter www.praxisemail.de
interessiert.
Tipp 129: Wenn Sie die Eingabe zusätzlicher Daten belohnen,
sagen Sie dem
Nutzer, welche Vorteile es bringt, richtige Daten einzugeben.
Tipp 130: Achten Sie bei der technischen Gestaltung
umfangreicher Online-
Formulare unbedingt darauf, dass beim Absenden keine Fehler
auftreten. Sie haben nur eine Chance - beim zweiten Ausfüllen
macht
der wütende Nutzer gerne Falschangaben.
Tipp 131: Bauen Sie Seiten ein, auf denen Sie beim ersten Mal
nur nach der EMail-
Adresse fragen - den Rest bekommen Sie auch noch später.
Tipp 132: Entwickeln Sie eine Permission-Leiter, indem Sie nach
der E-Mail-
Adresse sukzessive weitere Daten abfragen.
Tipp 133: Entwickeln Sie eine "Lernende Kundenbeziehung".
Bieten Sie immer
wieder die Möglichkeit zum Dialog, um Kundeninteressen zu
erfassen.
Tipp 134: Daten sind sensibel. Bieten Sie immer einen Hyperlink
auf das eigene
Profil, aber bitte einen codierten. Die reine E-Mail-Adresse
als Zugang
zum Profil öffnet dem Missbrauch Tür und Tor.
Tipp 135: Nutzen Sie jeden Customer Touchpoint zur
Marktforschung: Fragen
Sie bei jedem Angebot per Online-Ankreuzfeld, ob es die
Interessen
des Lesers getroffen hat oder nicht.
Tipp 136: Fragen Sie nur dann Daten ab, wenn es für den Nutzer
einen
erkennbaren Vorteil gibt, durch Dateneingabe ein Angebot besser
nutzen zu können.
Tipp 137: Nicht nur, weil §3a BDSG die Datenvermeidung
propagiert: fragen
Sie nur nach Daten, die Sie wirklich brauchen, um Ihr Angebot
zu
verbessern.
Tipp 138: Die wahren Kosten eines Mailings per E-Mail sind
nicht die
Versandkosten, sondern die verlorene Permission.
Tipp 139: Selektieren Sie die Zielgruppe richtig, um die
Abbestellerquote und
damit die wahren Kosten niedrig zu halten.
Tipp 140: Finden Sie heraus, für was sich Ihre Empfänger
interessieren und
bilden Sie Segmente mit ähnlichen Interessen.
Tipp 141: Nutzen Sie Techniken zur Segmentierung: Senden Sie
nicht alles an
jeden sondern jedem nur das, was wirklich interessiert.
Tipp 142: Versenden Sie persönliche Botschaften, indem Sie
automatisiert auf
Datumsangaben reagieren, die Sie sowieso in der Kundendatenbank
speichern (Geburtstag, Erstkauf...).
Tipp 143: Versenden Sie eine individuelle Sondermail mit einem
speziellen
Themen-Sonderangebot an jemanden, der mehrfach Hyperlinks zu
einem bestimmten Themenbereich angeklickt hat.
Tipp 144: Bauen Sie Ihren eigenen E-Mail-Kurs, um Ihre Kunden
individuell an
Ihre Produkte heranzuführen.
Tipp 145: Wenn Sie die Sinne ansprechen wollen und mit Ihrem
Mailing aus der
Masse herausstechen und positiv auffallen wollen, dann
vergessen Sie
E-Mails.
Tipp 146: Wenn Sie viele und komplexe Inhalte dem Empfänger
schmackhaft
servieren möchten, wählen Sie Printmedien.
Tipp 147: Wenn Sie viele und komplexe Inhalte haben, die den
Empfänger
interessieren, wählen Sie E-Mail.
Tipp 148: Entwerfen Sie Mails, die für Ihre Zielgruppe so
interessant sind, dass
die Empfänger sie noch an weitere Interessenten weiterleiten.
Tipp 149: Wenn Sie Ihre Kunden schnell und formlos über eine
kurzfristige
Änderung informieren wollen, ist E-Mail optimal.
Tipp 150: Wenn sie ein aktuelle Angebote haben, die jeweils für
bestimmte
Zielgruppen personalisiert werden können, nutzen Sie E-Mail zum
Abverkauf.
Tipp 151: Bilden Sie Gruppen von Empfängern die ähnlich mit
E-Mails
umgehen und beobachten Sie jede Veränderung der Gruppen.
Tipp 152: Nutzen Sie die Controllinginstumente von E-Mails, um
zu messen,
wenn die Öffnungs- oder die Responserate in einer
Empfängergruppe
abnimmt.
Tipp 153: Nutzen Sie spezialisierte E-Mail-Management-Lösungen,
um der Flut
eingehender E-Mails auf hohem Serviceniveau Herr zu werden.
Tipp 154: Kaufen Sie niemals Billigadressen, bei denen Sie
vermuten, dass die
Empfänger auf den Versand von Werbung verärgert reagieren.
Tipp 155: Standalone-Mails mit dem Adresseigner als Absender
haben höhere
Responseraten als Mailings, bei denen der Werbetreibende im
Absender steht.
Tipp 156: Nur in ganz wenigen Fällen sind Marken so stark, dass
sie riskieren
können selbst als Absender aufzutreten, ohne in Spam-Verdacht
zu
geraten.
Tipp 157: Testen Sie Ihren Adressanbieter: Wenn er Ihnen nicht
erlaubt, in die
Mails hineinzuschreiben, wo die Adresse erhoben wurde, ist der
Anbieter nicht seriös.
Tipp 158: Ein seriöser Adressanbieter wird von Ihnen verlangen,
dass in Ihrem
Mailing eine Widerspruchsfunktion integriert ist, die online
die Adresse
direkt beim Eigner blockiert.
Tipp 159: Einen guten Adressanbieter erkennen Sie daran, dass
er Ihnen ans
Herz legen wird, nicht Ihren geschätzten eigenen Namen, sondern
den
Namen des Adresseigners als Absender zu wählen.
Tipp 160: Nutzen Sie den Marktüberblick von Onlinevermarktern
oder
Listbrokern, um verschiedene Datenbestände so zu kombinieren,
dass
Sie die richtigen Zielgruppen ohne Streuverlust erreichen.
Tipp 161: Wenn Sie weniger nach Interessensgebieten als
vielmehr nach
Soziodemografischen Angaben Ihre Zielgruppe definieren, dann
sind
Anbieter von Befragungs- und Lifestyleadressen für Sie richtig.
Tipp 162: Wenn bei der Adressgewinnung der Erhebungszweck
verschleiert
wird, die Einwilligungserklärung vorangekreuzt ist und in den
Mailings keine Abbestellmöglichkeit gegeben ist, dann können
Sie von
solchen Adressen keine hohen Responseraten erwarten.
Tipp 163: Wenn der Nutzer aktiv zur Kenntnis genommen hat, dass
er Werbung
erhalten wird, und wenn die Adressen mit Double-Opt-In
verifiziert
sind, können Sie davon ausgehen, dass die Anzahl der
Beschwerden
über unerwünschte Werbung fast bei Null ist.
Tipp 164: Wenn der Nutzer aktiv und bewusst zur Kenntnis
genommen hat, dass
er Werbung erhalten wird und wenn die Adressen mit
Double-Opt-In
verifiziert sind, können Sie davon ausgehen, dass die Anzahl
der
Beschwerden über unerwünschte Werbung fast bei Null ist.
Tipp 165: Schauen Sie sich bei einem Adressanbieter genau an,
wie die
Adressaten dazu motiviert werden korrekte Profile einzugeben,
und ob
es eine Möglichkeit gibt, diese Profile auch nachträglich noch
zu
pflegen und anzupassen.
Tipp 166: Je höher die Belohnung desto schlechter ist die
Adresse oder die
Profile.
Tipp 167: Je besser die Community gepflegt ist desto höher die
Response.
Tipp 168 Je höher Response und Kauf incentiviert werden, desto
höher sind
Response- und Kaufrate. Umso schlechter sind dann aber auch die
Wiederkaufraten, da viele Schnäppchenjäger erreicht wurden.
Tipp 169: Wenn Sie etwas über die Qualität der Adressen eines
Anbieters
erfahren wollen, dann melden Sie sich doch einfach einmal
selbst auf
dessen Online-Erhebungsplattform an.
Tipp 170: Berechnen Sie genau wieviel Sie bereit sind, in jeden
neuen Kunden
maximal zu investieren.
Tipp 171: Abonnieren Sie doch einfach einmal selbst die E-Mails
Ihres
Adressverkäufers. Dann bekommen Sie ein Gefühl dafür, wie stark
auf
die Interessen der Zielgruppen eingegangen wird oder ob nur
Massenwerbung versandt wird, auf die nach einiger Zeit mit
Abstumpfung reagiert wird.
Tipp 172: Lassen Sie sich bei der Zielgruppenauswahl beraten.
Reden Sie über
die Ergebnisse offen mit Ihrem Dienstleister, damit dieser
weitere
interessante Zielgruppen suchen kann.
Tipp 173: Messen Sie den Adressanbieter daran, wie gut er Sie
bei der
Abschätzung der zu erwartenden Responserate berät.
Tipp 174: Fallen Sie nicht darauf herein, dass der Kauf
incentiviert wurde –
Wiederkäufer und Stammkunden gewinnen Sie so nur wenige.
Tipp 175: War die Response incentiviert, so folgt auf die
berauschenden
Klickraten meist der Kater der Kaufrate. Je höher Response
incentiviert
ist, desto niedriger die Kaufrate.
Tipp 176: Mindestkaufrate = Responserate * Konversionsrate =
Adresspreis /
Deckungsbeitrag
Tipp 177: Je öfter die Adressen eines Adresseigners mit
unpassender Werbung
konfrontiert werden, desto niedriger wird die generelle Akzeptanz.
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Digitale Nachlassverwalter
sind gefragt
Viele Menschen organisieren ihr Leben mittlerweile mithilfe von Facebook, eigene
Dateien im Internet, Fotoalben und vieles mehr.
Doch was passiert im Todesfall mit diesem und anderen Nutzerkonten bei
Fotoseiten, E-Maildiensten etc.? Der Online-Services,
krefeldercomputerclub.de und computerhelfer24.de haben das Problem
erkannt und bieten an, sich um den digitalen Nachlass zu kümmern.
Webseiten wie krefeldercomputerclub.de und computerhelfer24.de
versprechen den Nutzern, ihre Daten nach dem Tod zu verwalten, sie zu löschen
oder an Angehörige weiterzuleiten, die eine Vollmacht besitzen.
Ein Online-Vermächtnis kann man auf
krefeldercomputerclub.de und computerhelfer24.de
auch einrichten!
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