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Programme, die Sie haben sollten

Stand 1/2011

 

Windows-Tricks

 

Mit SHIFT-Taste den Autostart umgehen

Wenn ein System instabil arbeitet, kann es an einem Programm liegen, dass automatisch mit jedem PC-Start geladen wird. Sie können diese Programme über "Start", "Ausführen" und "MSCONFIG" deaktivieren. Hilfreich ist aber vorab ein Test, bei dem Sie die in der Autostartgruppe enthaltenen Programme beim Neustart komplett umgehen. Funktioniert der PC dann einwandfrei, können Sie mit MSCONFIG die Suche nach dem Programm aufnehmen.

Das Laden der Programme in der Autostartgruppe verhindern Sie, wenn Sie beim Neustart die "Shift"-Taste drücken. Damit fährt Windows hoch, ignoriert aber die Programme der Autostart-Gruppe.

20 Spionagetools auf jedem Unternehmens-PC
Spyware bedroht zunehmend Firmen-Netzwerke

Boulder (pte, 24. Dez 2004 08:45) - Nach einer Untersuchung der US-amerikanischen Softwareschmiede aus Colorado, Webroot , befinden sich auf jedem vernetzten Arbeitsplatzrechner im Durchschnitt etwa 20 Spionageprogramme. Neben Werbeprogrammen (Adware) fand der Spyware-Experte auch System-Monitore und Trojanische-Pferde, die in der Lage sind, vertrauliche Informationen an Unbefugte weiterzugeben.

Laut Webroot repräsentiert die Untersuchung eine umfassende Analyse über die Infiltrierung von Unternehmen mit Spionagesoftware. Zur Prüfung verwendet der Softwarehersteller das Analyse-Tool "SpyAudit", das nach einem Opt-in-Verfahren die Rechner in Unternehmensnetz nach verschiedenen Formen von Spyware untersuchen kann. Spyware ist ein sich schnell verbreitender Software-Typ, der in der Lage ist, die Aktivität von PC-Usern sowohl online als auch offline zu überwachen und die ermittelten Informationen, häufig ohne Wissen der Anwender, an Dritte weiterzugeben. Die an sich harmlose Adware führt laut Webroot durch ein zunehmendes Datenaufkommen zu einer reduzierten Bandbreite der Netze und damit zu einer geringeren Produktivität der Mitarbeiter.

"Unternehmen sind wesentlich lohnendere Ziele für die Spyware-Entwickler als Privatanwender", erklärte Rolf Dörr, Geschäftsführer von Webroot Europa. "Jede Information, von Kundendaten über die Gehaltslisten und
Produktspezifikationen bis hin zum Quellecode von Programmen, ist potenzielles Ziel für Spionagetools", so Dörr. Für den Test wurden 10.000 Systeme in über 4.100 Unternehmen gescannt. Für Interessierte steht das Analysetool "SpyAudit" unter
http://www.webrootdisp.net/entaudit/start.php kostenlos zum Download zur Verfügung. Laut Webroot kann mit dem Tool innerhalb von Minuten ein detaillierter Bericht über den Status des untersuchten Systems ermittelt werden. (Ende)

Über Router und Firewalls

Angriffsarten

Denial of Service
DoS-Angriffe (Denial of Service) geschehen über Geräte und Netzwerke, die mit dem Internet verbunden sind. Ziel des Hackers ist es, keinerlei Daten zu stehlen, jedoch das Gerät bzw. Netzwerk zu blockieren, sodass andere Anwender nicht mehr hierauf zugreifen können.


Wie funktioniert das?
Computer kommunizieren über das Internet in einer Sprache, die als TCP/IP bekannt ist. TCP/IP besteht aus einer Reihe von Anwendungsprotokollen, die bestimmte Funktionen ausführen. Diese Protokolle, wie z.B. HTTP (Web), FTP (File Transfer Protocol), POP3 (E-Mail) usw., werden durch eine Kennung identifiziert, die "TCP-Port" bzw. "UDP-Port" genannt wird.
So verwendet z.B. der Web-Datenverkehr den TCP-Port 80. Bei der Kommunikation im Internet verwenden Computer das Client/Server-Modell, wobei der Server über den TCP- bzw. UDP-Port auf Anfragen entfernter Client-Computer wartet. Ein Web-Server überwacht normalerweise Port 80. Dabei ist zu beachten, dass z.B. ein Computer zwar einen Web-Dienst über Port 80 ausführen kann, jedoch auch alle anderen Ports geöffnet sind. Ist die Person, die diesen Computer eingerichtet hat oder verwaltet, nicht besonders vorsichtig, könnte ein Hacker über einen ungeschützten Port eindringen.
Die wichtigsten IP-Ports sind folgende:  21 FTP, 53 DNS,  23 Telnet,  80 HTTP,  25 SMTP,  110 POP3

Man kann zwischen vier verschiedenen DoS-Angriffen unterscheiden:
1 . Solche, die Bugs in einer TCP/IP-Implementierung suchen.
2. Solche, die Schwachpunkte der TCP/IP-Spezifikation ausnutzen.
3. Mutwilliges Eindringen und Überfluten eines Netzwerks mit sinnlosen Daten.
4. IP-Spoofing.


1. "Ping of Death"- und "Teardrop"-Angriffe, die Bugs in TCP/IP-Implementierungen auf mehreren Computern bzw. Host-Systemen ausnutzen.

Ping of Death benutzt ein "Ping"-Hilfsprogramm, um ein IP-Paket zu erstellen, das die maximale Länge von 65.535 Bytes der IP-Spezifikation überschreitet. Das übergroße Paket wird dann an einen Opfer-Computer geschickt. Das System kann dabei abstürzen, sich aufhängen oder einen Neustart einleiten.

Teardrop-Angriffe nutzen Schwachpunkte bei der Wiederherstellung von IP-Paketfragmenten aus. Während der Datenübertragung über das Netzwerk werden häufig IP-Pakete in kleine Teile aufgesplittet. Jedes Fragment sieht dabei wie das ursprüngliche IP-Paket aus, mit dem Unterschied, dass es ein Offset-Feld enthält, das beispielsweise aussagt "dieses Fragment überträgt die Bytes 200-400 des ursprünglichen (nicht fragmentierten) IP-Pakets".Das Teardrop-Programm erzeugt eine Reihe von IP-Fragmenten mit überlappenden Offset-Feldern. Werden diese Fragmente beim Zielcomputer zusammengefügt, kann er abstürzen, sich aufhängen oder neu starten.


2. Einige Schwächen der TCP/IP-Spezifikationen machen Netzwerke für "SYN Flood"- und "LAND"-Angriffe zugänglich. Diese Angriffe erfolgen beim Handshake, der die Kommunikationssitzung zwischen zwei Anwendungen öffnet.
  Drei-Wege-Handshake

Unter normalen Umständen sendet die Anwendung, die die Sitzung eröffnet, ein SYN-Paket (Synchronisationspaket) an den Server. Der Empfänger antwortet mit einem ACK-Paket (Acknowledge) und einem eigenen SYN. Daraufhin erwidert der Initiator ebenfalls mit einem ACK. Nach diesem Handshake wird die Verbindung hergestellt.

Bei einem SYN-Angriff wird ein Zielsystem mit einer Reihe von SYN-Paketen bombardiert. Jedes Paket löst
eine SYN-ACK-Antwort auf dem Zielsystem aus. Während es auf die Antwort (ACK) seiner eigenen SYN-ACK-Antwort wartet, arbeitet das Zielsystem alle verbleibenden SYN-ACK-Antworten in der Warteschlange ab. Die SYN-ACK-Antworten werden nur aus der Warteschlange gelöscht, wenn hierzu eine ACK-Antwort empfangen wird oder ein Zeitüberlauf (der relativ lang ist) den Dreiwege-Handshake abbricht. Ist die Warteschlange erst einmal voll, ignoriert das System alle weiteren eingehenden SYN -Anfragen, sodass es für gültige Benutzer nicht zugänglich ist.
 SYN-Überflutung
Bei einem LAND-Angriff wird das Netzwerk ebenfalls mit SYN-Paketen bombardiert. Dabei wird eine falsche IP-Adresse an das Zielsystem gesendet. Von außen sieht das so aus, als wenn der Host-Computer die Pakete an sich selbst gesendet hat, sodass das Zielsystem nicht mehr verfügbar ist, weil es versucht, sich selbst zu antworten.


3. Beim mutwilligen Eindringen wie beispielsweise beim "Smurf"-Angriff, wird eine Funktion der IPSpezifikationen verwendet, die als Directed- bzw. Subnet-Broadcasting bekannt ist. Dadurch wird das Zielnetzwerk sehr schnell mit unsinnigen Daten überflutet. Ein Smurf-Hacker überflutet einen Router mit Hilfe von Echo-Anfragen (Pings) über das ICMP (Internet Control Message Protocol). Da die IPZieladresse aller Pakete die Broadcast-Adresse des Netzwerks ist, wird das ICMP-Echo-Anfragepaket an alle an das Netzwerk angeschlossene Host-Computer gesendet. Enthält das Netzwerk zahlreiche Hosts, werden so eine immense Anzahl von ICMP-Echo-Anfragen und zusammenhängende Antworten erzeugt. Möchte der Hacker die IP-Ursprungsadresse der ICMP-Echo-Anfragepakete spoofen, legt der erzeugte ICMP-Datenverkehr nicht nur das Vermittlernetzwerk lahm, sondern ebenfalls das Netzwerk, zu dem die gespoofte IP-Adresse gehört (dieses wird als Opfer-Netzwerk bezeichnet). Diese Flut gesendeter Daten nimmt die komplette Bandbreite in Anspruch, sodass jegliche Kommunikation unmöglich wird.
 Smurf-Angriff

4. Bei den meisten DoS-Angriffen wird eine Technik verwendet, die als "IP-Spoofing " bekannt ist. IPSpoofing kann zum Eindringen in Systeme, zum Verbergen der Identität des Hackers oder zum Verschlimmern des Effekts eines DoS-Angriffs verwendet werden. IP-Spoofing überlistet einen Router oder Firewall, indem es ihn glauben lässt, dass der Datenverkehr von einem zulässigen Netzwerk stammt, und so Zugriff auf andere Computer erhält. Beim IP-Spoofing muss der Hacker die Header der Pakete so modifizieren, dass diese so aussehen, als stammten sie von einem zugelassenen Host, um dadurch Zugriff auf den Router oder Firewall zu bekommen.
 

Profi-Tipp: Eine neue Auslagerungsdatei mit jedem PC-Start

Eine stark fragmentierte Auslagerungsdatei wirkt wie eine Performance-Bremse.

Durch Abstürze oder unsaubere Programmabschlüsse verbleiben zudem Überreste in der Auslagerungsdatei, die die Fragmentierung beschleunigen.

Durch eine stark fragmentierte Auslagerungsdatei wird der Zugriff auf die Festplatte aber langsamer. Sie verhindern dies, indem Sie die Auslagerungsdatei beim Beenden von Windows automatisch löschen.

Beim nächsten Start wird diese neu angelegt.

  1. Starten Sie dazu den Registrierungseditor und wechseln SIe in den Zweig "HKEY_LOCAL_MACHINE\System\ CurrentControlSet\Control\Session Manager\ Memory Management"
  2. Klicken Sie doppelt auf den Wert "ClearPageFileAtShutDown" und tragen Sie hier den Wert "1" ein. – Fertig!
Profi-Trick: Anmeldung an der Domäne beschleunigen

Windows XP hat gegenüber Windows 2000 einen entscheidenden Unterschied bezüglich der Netzwerk-Anmeldung.

Durch das asynchrone Laden des Netzwerkes bei der Anmeldung kann es zu Verzögerungen beim Login, speziell an einer Domäne, von bis zu 5 Minuten kommen. Vorteile genießen hier die Benutzer, die einen Standalone-PC ohne Netzwerk-Anschluss haben.

Um diesen Missstand zu beseitigen, wechseln Sie in die Gruppenrichtlinien, z.B. über "Start" und "Ausführen", und geben hier "GPEDIT.MSC" ein.

Gehen Sie über die "Computereinstellungen" auf "Administrative Vorlagen", "System" und "Anmeldung".

Hier finden Sie die Option:

"Beim Neustart des Computers und bei der Anmeldung immer auf das Netzwerk warten."

Wenn Sie diese Option nun aktivieren, wird die Wartezeit wesentlich reduziert.

Digitale Nachlassverwalter sind gefragt

Viele Menschen organisieren ihr Leben mittlerweile mithilfe von Facebook, eigene Dateien im Internet, Fotoalben und vieles mehr.

Doch was passiert im Todesfall mit diesem und anderen Nutzerkonten bei Fotoseiten, E-Maildiensten etc.? Der Online-Services, krefeldercomputerclub.de und computerhelfer24.de  haben das Problem erkannt und bieten an, sich um den digitalen Nachlass zu kümmern.

 Webseiten wie krefeldercomputerclub.de und computerhelfer24.de

versprechen den Nutzern, ihre Daten nach dem Tod zu verwalten, sie zu löschen oder an Angehörige weiterzuleiten, die eine Vollmacht besitzen.

Ein Online-Vermächtnis kann man auf

krefeldercomputerclub.de und computerhelfer24.de

auch einrichten!

 

T/F: 02151-540566, Mobil: 0174-8710976

Fax-Rufnummer: 03222 150 888 6

 

copyright by  Webmaster und ehrenamtl. kommissarischer Geschäftsführer des Computer Club,  D. Hansen

Zur Beachtung: Dieses Manuskript ist urheberrechtlich geschützt. Der vorliegende Abdruck ist nur zum privaten Gebrauch des Empfängers hergestellt. Jede andere Verwertung außerhalb der

engen Grenzen des Urheberrechtgesetzes ist ohne Zustimmung des Urheberberechtigten unzulässig und strafbar. Insbesondere darf er weder vervielfältigt, verarbeitet oder zu öffentlichen

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Jeden Donnerstag, ab 18.00 Uhr

Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter beraten Sie gerne täglich ab 18.00 Uhr

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