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| Störendes Klacken beim Arbeiten mit dem Windows-Explorer ausschalten
Frage
An meinem PC sind Lautsprecher angeschlossen, sodass
ich bei Bedarf das CD-Laufwerk auch zum Abspielen von Musik nutzen kann. Was mich jedoch stört ist, dass
beim Arbeiten im Windows-Explorer jeder Klick zum Öffnen eines Ordners mit einem lauten Geräusch
kommentiert wird. Lässt sich das Klacken auch direkt in Windows ausschalten, oder muss ich tatsächlich
jedes Mal meine Lautsprecher ausschalten?
Antwort
Das Klacken soll eine akustische Hilfestellung sein,
ist aber in der Tat oft ziemlich störend. Mit folgenden Schritten können Sie das Geräusch dauerhaft
ausschalten:
1. Klicken Sie in der Windows-Taskleiste auf die
Schaltfläche "Start", sodass sich das Start-Menü öffnet.
2. Windows XP: Klicken Sie nun auf den Befehl
"Systemsteuerung".
Windows XP (klassisches Startmenü), Windows 2000,
Windows ME, Windows 98: Klicken Sie auf den Befehl "Einstellungen" und dann auf "Systemsteuerung".
3. Windows XP (Kategorie-Ansicht): Klicken Sie in der
Systemsteuerung auf das Symbol "Sounds, Sprachein-/Ausgabe und Audiogeräte". Daraufhin wechselt die
Anzeige der Systemsteuerung und Sie klicken auf das Symbol "Sounds und Audiogeräte".
Windows XP (klassische Ansicht): Doppelklicken Sie auf
das Symbol "Sounds und Audiogeräte".
Windows 2000 und Windows ME: Doppelklicken Sie auf das
Symbol "Sounds und Multimedia".
Windows 98: Doppelklicken Sie auf das Symbol
"Akustische Signale".
4. Windows XP, Windows 2000 und Windows ME: Wechseln
Sie auf die Registerkarte "Sounds".
Windows 98: Wechseln Sie auf die Registerkarte
"Akustische Signale".
5. Windows XP: Blättern Sie in der Liste
"Programmereignisse" solange nach unten, bis die Ereignis-Gruppe "Windows Explorer" erscheint.
Windows 2000: Blättern Sie in der Liste "Sounds"
solange nach unten, bis die Ereignis-Gruppe "Windows-Explorer" erscheint.
Windows ME: Blättern Sie in der Liste "Soundereignisse"
solange nach unten, bis die Ereignis-Gruppe "Windows-Explorer" erscheint.
Windows 98: Blättern Sie in der Liste "Ereignisse"
solange nach unten, bis die Ereignis-Gruppe "Windows-Explorer" erscheint.
6. Windows XP: Klicken Sie nun in der Ereignis-Gruppe
"Windows Explorer" den Eintrag "Navigation starten" (Windows XP) bzw. "Auswahl beginnen" (Windows 2000,
ME und 98) mit der linken Maustaste an. Der Eintrag wird daraufhin markiert.
7. Öffnen Sie das Dropdown-Listenfeld "Sounds" (Windows
XP) bzw. "Name" (Windows 2000, ME und 98) und wählen Sie hier den Eintrag "(Kein)" (ist ganz am Anfang
der Liste zu finden).
8. Verlassen Sie das Dialogfester mit einem Klick auf
die Schaltfläche "OK" und schließen Sie das Dialogfenster der Systemsteuerung.
Ab sofort wird das Anklicken eines Ordners bzw. einer
Datei von Windows nicht mehr durch einen Klack kommentiert und Sie können in Ruhe arbeiten.
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| Tipps für
den Download von Dateien aus dem Internet Viele
Internetseiten beschränken sich nicht nur auf die Anzeige von nützlichen Informationen. Sie können
vielmehr auch einen "Download" [sprich "Daunlohd"] starten, um Preislisten, Anfahrtsbeschreibungen,
Programme oder selbst komplette Bücher auf Ihren PC zu übertragen. Dabei gibt es einige wichtige Dinge
zu beachten, dir wir Ihnen nachfolgend zusammengestellt haben.
Wie lange dauert der Download/die Übertragung?
Ein wichtiger Punkt beim Download ist die Zeit, die ein
Download benötigt. Bei vielen Internettarifen wird die Verbindungsdauer nach Zeit abgerechnet, pro
Minute beispielsweise 1,5 Cent. Entsprechend teuer wird für Sie der Download von großen Dateien, wenn
die Übertragung sehr lange dauert.
Wie lange es beispielsweise dauert, eine Datei mit
einer Größe von einem MByte (G) zu übertragen, hängt von zahlreichen Faktoren ab und lässt sich nicht
eindeutig festlegen. Generell gilt: Sämtliche Daten werden über eine Art "Datenautobahn" übertragen. Ist
auf der Autobahn viel Verkehr (weil viele Anwender gerade Daten übertragen), dauert der gleiche Vorgang
leicht doppelt bis drei Mal so lange, wie bei wenig Verkehr. Gibt es in einem Verkehrsknoten
(vergleichbar mit einem Autobahnkreuz, über das alle Autos fahren müssen) Stau, weil dort die Straßen
nicht breit genug sind, bremst dieser Stau alle Daten aus, die über diese Verbindung übertragen werden.
Da Sie keinen Einfluss haben, wie Ihre Daten übertragen werden, ist der gleiche Download einmal schnell
und einmal langsam.
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Wenn Sie sich mit einem anlogen Modem ins Internet
einwählen, hat die Qualität der Telefonleitung sowie Leitungsstörungen einen großen Einfluss auf die
tatsächliche Übertragungsrate. Durchschnittlich wird hier eine Übertragungsrate von rund 5 KByte (G)
pro Sekunde erreicht. Resümee: Die Downloadgeschwindigkeit einer 1 MByte großen Datei beträgt rund 3
bis 4 Minuten. |
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Die theoretische Höchstgeschwindigkeit bei einer
Internetverbindung via ISDN beträgt 8 KByte pro Sekunde. Hier gibt es aufgrund der Technik kaum
Leitungsstörungen, so dass dieser Wert in der Regel auch nahezu erreicht wird. Resümee: Die
Downloadgeschwindigkeit einer 1 MByte großen Datei beträgt rund 2 bis 3 Minuten.
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Ein (T-) DSL-Anschluss überträgt Daten mit bis zu 96
KByte pro Sekunde. Bei (T-) DSL macht sich hoher Datenverkehr auf den Internetverbindungen aufgrund
der eingesetzten Technik besonders bemerkbar. Resümee: Die Downloadgeschwindigkeit einer 1 MByte
großen Datei beträgt rund 10 bis 15 Sekunden. |
Sobald Sie einen Download beispielsweise mit dem
Internet Explorer starten, wird Ihnen im Bereich "Geschätzte Dauer" die voraussichtliche Download-Zeit
angezeigt. Dabei handelt es sich lediglich um einen Schätzwert, den der Internet Explorer auf Basis der
bereits übertragenen Daten und der noch ausstehenden Daten berechnet. So erhalten Sie wenigstens einen
ungefähren Richtwert, wie lang der Download noch dauern wird.
Lassen sich Downloads abbrechen?
Falls Ihnen ein Download zu lang dauert, können Sie ihn
jederzeit durch einen Klick auf die Schaltfläche "Abbrechen" beenden.
Beachten Sie, dass ein abgebrochener Download neu
gestartet werden muss, wenn Sie ihn doch ausführen möchten. Alle vor dem Abbruch bereits übertragenen
Daten werden verworfen und müssen erneut übertragen werden. Die Neu-Übertragung ist auch notwendig, wenn
die Verbindung aufgrund eines Fehlers automatisch beendet wird.
Können Downloads Viren enthalten?
Wenn Sie Programme per Download auf Ihren PC
übertragen, können sich darin Viren verbergen. Halten Sie deshalb Ihre AntiViren-Programme stets auf dem
aktuellsten Stand und übertragen Sie Programme und Dateien nur von Internetseiten, die vertrauenswürdig
sind.
Auf unseriösen Internetseiten versuchen die Betreiber
der Internetseiten, Ihnen ein Programm unterzujubeln, das nach der Installation eine kostenpflichtige
Verbindung zu einer teuren 0190/0900-Nummer aufbaut. Diese Programme werden als "Dialer" [sprich "Dailer"]
bezeichnet und die Art und Weise, wie sie sich auf Ihren PC einschleichen, ist nur allzu häufig illegal.
Besonders heimtückisch: Manchmal genügt schon ein Klick auf eine Werbung, und der Dialer wird ohne Ihr
Wissen installiert. Dennoch haben Sie erst einmal den Ärger und müssen nachweisen, dass Sie den Dialer
nicht installieren wollten.
Positionieren Sie deshalb vor jedem Download den
Mauszeiger auf dem Download-Link (G). Werfen Sie dann einen Blick auf die Statusleiste Ihres Browsers.
Hier wird angezeigt, was sich hinter dem Download-Link versteckt. Die Statusleiste Ihres Browsers
befindet sich am unteren Fensterrand. Wird diese beim Internet Explorer nicht angezeigt, schalten Sie
die Leiste über das Menü "Ansicht", Befehl "Statuszeile" ein. Bei T-Online [sprich "Tie Onlein"] und AOL
ist die Statuszeile standardmäßig eingeschaltet.
Taucht in der Statuszeile eine Internetadresse wie "stardialer.de"
oder "serviceurl.de" auf, dann handelt es sich dabei um einen so genannten Dialer. Laden Sie diese Datei
auf keinen Fall herunter!
Regeln für den gefahrlosen Download
Obwohl es natürlich auch im Internet schwarze Schafe
gibt, können Sie in den meisten Fällen einen Download unbesorgt durchführen. Beachten Sie dabei die drei
folgenden Regeln:
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Laden Sie sich nur Dateien herunter, bei denen Sie von
der Vertrauenswürdigkeit der Quelle überzeugt sind! Auf Internetseiten wie http://www.t-online.de/
oder http://www.aol.de/ besteht keine Gefahr, sich einen Virus oder Dialer einzuhandeln.
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Brechen Sie einen Download sofort ab, sobald Sie darauf
hingewiesen werden, dass eine Verbindung zu einem anderen Anbieter aufgebaut werden muss. Das ist ein
typischer Hinweis auf einen Dialer. |
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Überprüfen Sie unbedingt die Dateinamenerweiterung (G)
der Datei, die Sie herunterladen möchten. Der Dateiname wird im "Speichern"-Dialogfenster vollständig
angezeigt. Wird Ihnen auf einer Internetseite z.B. ein Rezept in Form einer Word-Datei versprochen,
dann muss die Datei auch als Dateinamenweiterung ".DOC" tragen und darf nicht plötzlich ".BAT" oder
".PIF" lauten. Erscheint hier eine Ihnen Dateinamenweiterung, die Sie nicht kennen und die Sie auch
im Glossar von PC-Wissen für Senioren nicht finden? Dann sollten Sie im Zweifelsfall den Download
lieber nicht durchführen! |
Fachbegriff: MByte
[sprich "Mega Bait"] Maßeinheit zur Messung digitaler
Daten. Ein MByte enthält 1.024 KByte [sprich "Kilo Bait"] oder 1.048.576 Bit.
Fachbegriff: KByte
[sprich "Kilo Bait"] Maßeinheit zur Messung digitaler
Daten. Ein KByte enthält 1.024 Byte [sprich "Bait"].
Fachbegriff: Dialer
[sprich "Dailer"] Programm zum Aufbau einer
Internetverbindung per analogem Modem oder ISDN-Karte. Dialer-Programme werden beispielsweise von
Internet-Zugangs-Providern zur Verfügung gestellt. Leider wird der Einsatz von Dialern auch von
unseriösen Internet-Zugangs-Providern missbraucht. Diese installieren auf Ihrem PC einen Dialer, der
dann die Windows-eigenen Programme bzw. Ihre persönlichen Einstellungen zum Aufbau einer Wählverbindung
ins Internet ohne Ihr Wissen so ändert, dass Sie ab sofort über sehr teure 0190er-bzw.
0900-Telefonverbindungen ins Internet gelangen. Dialer-Programme sind auch unter dem Begriff "0190er
Dialer" bekannt.
Fachbegriff: Link
Verweis auf eine andere Internetseite. Mit einem Klick
auf den Link (dieser wird auch als Hyperlink [sprich "Haiperlink"] bezeichnet) wechselt der
Internet-Browser [sprich "Internet Brauser"] automatisch zu der neuen Internetseite.
Fachbegriff: Dateinamenerweiterung
Dateinamen bestehen in Windows [sprich "Windohs"] aus
zwei Teilen: Dem eigentlichen Namen sowie der typischerweise aus drei Zeichen bestehenden
Dateinamenerweiterung. Namen und Dateinamenerweiterung sind dabei durch einen Punkt getrennt. Zwischen
Groß- und Kleinschreibung wird dabei unter Windows nicht unterschieden. |
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Digitale Nachlassverwalter
sind gefragt
Viele Menschen organisieren ihr Leben mittlerweile mithilfe von Facebook, eigene
Dateien im Internet, Fotoalben und vieles mehr.
Doch was passiert im Todesfall mit diesem und anderen Nutzerkonten bei
Fotoseiten, E-Maildiensten etc.? Der Online-Services,
krefeldercomputerclub.de und computerhelfer24.de haben das Problem
erkannt und bieten an, sich um den digitalen Nachlass zu kümmern.
Webseiten wie krefeldercomputerclub.de und computerhelfer24.de
versprechen den Nutzern, ihre Daten nach dem Tod zu verwalten, sie zu löschen
oder an Angehörige weiterzuleiten, die eine Vollmacht besitzen.
Ein Online-Vermächtnis kann man auf
krefeldercomputerclub.de und computerhelfer24.de
auch einrichten!
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