Grafiken schnell per Makro in Word formatieren

Ob Word 97, 2000, 2002 oder 2003 – zum Einfügen von Grafiken gehen Sie immer gleich vor: Sie rufen die Befehlsfolge "Einfügen-Grafik-Aus Datei" auf, wählen die Grafik aus, fügen sie in das Dokument ein, markieren die Grafik, wählen "Grafik" im Menü "Format " und nehmen die Änderungen an den Einstellungen für Linien, Farben, Größe, Verankerung usw. vor.

Bei zwei, drei Grafiken pro Dokument ist das noch praktikabel, aber bei regelmäßiger Verwendung von Grafiken, die immer mit den gleichen Einstellungen in Dokumenten eingesetzt werden, ist das ständige Anpassen der Eigenschaften schon seht zeitaufwendig.

Da Sie in Word keine Standard-Einstellungen für Grafiken festlegen können, lassen Sie die Durchführung der immer gleichen Einstellungen per Makro erledigen. Dazu müssen Sie die einzelnen Aktionen lediglich einmal aufzeichnen. Gehen Sie wie folgt vor:

Die Anweisungen zur Änderung der Grafik-Einstellungen liegen nun als Makro vor.

Starten Sie das Makro nach dem Einfügen einer Grafik über Alt+F8 und einem Doppelklick auf den Eintrag "GrafikFormatieren". Die ausgewählte Grafik wird daraufhin mit den aufgezeichneten Einstellungen versehen und wie gewünscht formatiert.

Dieser Tip stammt aus der Redaktion von Word professionell. Weitere Tips finden Sie hier:

 

 

Speicherschummelei bei Grafikkarten

Über einen ganz interessanten Trick der Grafikkarten-Hersteller berichtet die Computerbild in ihrer aktuellen Ausgabe. Demnach werden günstige Modelle oft mit einem großen Grafikspeicher beworben, obwohl tatsächlich ein sehr viel kleinerer Speicher eingebaut ist.

Während auf den Verpackungen etwa 128 Megabyte genannt werden, stecken nur Speicher für 16 oder 32 Megabyte auf der Karte. Die tatsächliche Größe des Grafikspeichers wird bei den Günstig-Grafikkarten meist nur im Kleingedruckten auf der Verpackung angegeben.

Der Trick der Hersteller: Die Grafikkarten greifen bei Bedarf auf den Arbeitsspeicher des Computers zurück, um auf die angegebene Speichergröße zu kommen. Das verringert jedoch die Arbeitsgeschwindigkeit des PCs aus. Ärgerlich vor allem bei Spielen mit aufwendiger Grafikgestaltung, die dadurch ausgebremst werden.

Grafikprozessor-Hersteller ATI nennt die Technik "Hypermemory". Nvidia spricht von "Turbocache". Was nach Tempo klingt, ist eine Sparmaßnahme, um die Einbaukarten möglichst günstig anbieten zu können (zwischen 50 und 100 Euro).